Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78194 Mauenheim
Ansprechpartner:
Ralf Keller
Dielstra
Email:
biohof-elmengrund(bei)t-online.de
Projektpartner:
KCH, Solarcomplex, Clean Energy
Internet:
www.bioenergiedorf-mauenheim.de
Einwohner / Haushalte:
ca. 430 EW, ca. 100 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
65% und
Ziele:
Vollversorgung eines ganzen Ortes mit W
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk (4 Mio kWh/a, nutzbare Abw
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Ganzpflanzensilage, Kleegras, Luzerne, Festmist
Betriebnahme:
2006
Energienutzung:
Strom
Betreiber:
KCH, Biogas GmbH
 

Bioenergiedörfer

Lathen (Ortskern)

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
49762 Lathen
Ansprechpartner:
Bürgermeister Karl-Heinz Weber
Große Str. 3
49762 Lathen
Email:
karl-heinz.weber(bei)lathen.de
Projektpartner:
Energiegenossenschaften Emstal eG (für PV Anlagen, Solarparkund Nahwärmenetz),
Ingenieurbüro Hoppe, Lathen, Energieagentur Lippe,
Fa. Sanen-Pieper, Lathen,
Fa. Knoll und RAG für das Nahwärmenetz
Internet:
www.lathen.de
Einwohner / Haushalte:
11.000 Einwohner / 2.800 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Wärme: Anschlussquote Altgemeinde Lathen >50% der Privathaushalte und alle 10 öffentlichen Gebäude in Lathen Ortskern (Rathaus, Schulzentrum, Kindergarten, Freibad, Feuerwehr, Jugendzentrum, Pflegeheim, Heim der Eingliederungshilfe, Familienzentrum, Kirchen, etc.) (Anschlussquote der Gemeinde 17,5%) Strom: Windparks (ca. 125 Mio. kWh), PV Anlagen (ca. 8 Mio. kWh), Biogasanlagen (ca. 15 Mio. kWh) Verbrauch (2010): 77 Mio kWh (162% Deckungsgrad)
Ziele:
Das Leitbild Energie der Samtgemeinde Lathen strebt einen Versorgungsgrad der Ortskerne von 70% an. Stromerzeugung aus Sonne, Wind und Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
2 x Nahwärmenetze (ein privates),
2 x 500 kW Biogasanlagen,
1 Holzheizkraftwerk (2 x 5 MW)
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, Mais, Holzhackschnitzel aus Landschaftspflegematerial und Waldrestholz
Betriebnahme:
2008/2009: Biogasanlagen; 2012: Holzheizkraftwerk
Energienutzung:
Strom und 2 Nahwärmenetze
Betreiber:
Energiegenossenschaft Nahwärme Emstal e.G.
Besonderheiten:
Als Genossenschaft sind alle Bürger einbezogen. Wir kooperieren mit Nachbargemeinden um auch Techniktouristen für den Raum zu begeistern. Neben den laufenden Maßnahmen sind innovative Projekte (CO2 Umwandlung aus Rauchgas ds Heizkraftwerkes in Methangas) in Vorbereitung. Durch frühzeitige Planung konnten die Ressourcen aus Wind und Sonne in die nachhaltige Stromerzeugung eingebunden werden, sodass mit Biomasse heute (Feb 2012) ein Deckungsgrad von über 160% erreicht werden kann. Das Nahwärmenetz ist im Aufbau.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
96352 Effelter
Ansprechpartner:
Marcus Appel
Effelter 81
96352 Wilhelmsthal
Email:
info(bei)bioenergiedorf-effelter.de
Projektpartner:
Energievision Frankenwald e.V.
Internet:
www.bioenergiedorf-effelter.de
Einwohner / Haushalte:
271 Einwohner, ca. 75 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 60% und öffentliche Gebäude
Ziele:
Erhöhung der Quote bei der Wärmeversorgung auf 100%. Derzeit: Stromversorgung des Ortes Effelter zu 100% über Biogasanlage, Wärmeversorgung zu 90 % über Biomasse Holz in Form von Nahwärmeversorgung aus Hackschnitzeln, Biogasabwärme sowie einzelnen Scheitholzanlagen.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit zwei BHKWs à 65 KW, Hackschnitzelfeuerungsanlage (500 kW) 2,5 km Nahwärmenetz Photovoltaikanlagen ca. 320kWp Wasserkraftwerk 3kW Hackschnitzeltrocknung in Bau
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel für das Heizwerk, Grasschnitt und Gülle für die Biogasanlage
Betriebnahme:
2002 BGA, 2009 Nahwärmenetz, 2010/11 PV
Energienutzung:
Stromproduktion: 1.100.000 kWh, Wärmeproduktion: 1.200.000 kWh
Betreiber:
Bioenergiedorf Effelter GmbH & Co. KG
Besonderheiten:
hoher Anteil Grassilage für BGA, Hackschnitzel aus Restholz der Gemarkung Effelter
 

Bioenergiedörfer

Erlacher Höhe

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
71577 Großerlach OT Erlach
Ansprechpartner:
1.) Dipl. Ing. Reiner Schumacher (techn. Fragen), 2.) Andrea Hohlweck (Öffentlichkeitsarbeit)
Erlach 5
71577 Großerlach
Email:
reiner.schumacher(bei)erlacher-hoehe.de
andrea.hohlweck(bei)erlacher-hoehe.de
Projektpartner:
Gemeinde Großerlach, Rems-Murr-Kreis/ Energieagentur Rems-Murr gGmbH, Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, GEDEA GmbH, LEADER-Programm (Europ. Union)/ Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg Planer / Ingenieure: IBS Ludwigsburg, BET Bernauer Energietechnik (Sindelfingen), Methavis - Gesellschaft für Erneuerbare Energie mbH (Sandhausen), PlanET Biogastechnik GmbH (Vreden), Fa. Axel Schütze Elektroinstallationen (Mainhardt), Elektro-Rüba (Heilbronn-Horkheim), Fuxx Heizungsbau (Auenwald), Bay Heizungsbau (Großerlach-Grab)
Internet:
www.erlacher-hoehe.de
Einwohner / Haushalte:
150 Bewohner (plus rd. 150 Mitarbeitende) / entspr. ca. 75 Haushalten (nur Bewohner)
Anschluss / Versorgung:
100 % ERLACHER HÖHE: Verwaltung (2), Wohnhäuser (15), Werkstätten (4), Pflegeheim (1), Wohnheim (1), Stallungen (2). Tierheim, Freizeitheim
Ziele:
Optimale ökologische Ausrichtung unter ökonomischen Gesichtspunkten! Im Leitbild der ERLACHER HÖHE ist die Bewahrung der Schöpfung als ein Unternehmensziel fest verankert. Um dies zu erreichen, setzen wir auf den sparsamen, schonenden Einsatz natürlicher Ressourcen. Wir wollen nachhaltig und weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern arbeiten. Wir erzeugen 100 % unseres Strombedarfs CO2-neutral aus Biomasse. Über unser Nahwärmesystem mit BHKW und Hackschnitzelheizung gelingt es fast völlig ohne fossile Brennstoffe auszukommen. Mehrere Photovoltaikanlagen runden das Angebot an selbstgewonnener Energie ab. Unsere Biogasanlage der 3. Generation wird ausschließlich mit Gülle und Grüngut beschickt, die überwiegend als Produkte unserer Demeter-Landwirtschaft erzeugt werden.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1.) Nawaro Biogasanlage: 250 KW el. und 230 KW therm. 2.) Hackschnitzelheizung: 320 KW therm. 3.) Photovoltaik: 207 KW peak 4.) Heizölkessel als Ausfallsicherung/Spitzenlast: 650 KW therm.
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogasanlage: Gras, Kleegras, Festmist, Gülle vom eigenen Bio-Landwirtschaftsbetrieb Hackschnitzelheizung: Hackschnitzel/ Restholz aus eigener Holzverarbeitung
Betriebnahme:
zu 1.) 2011, zu 2.) 1995, zu 3.) 2011 zu 4.) 1995
Energienutzung:
Eigenes Nahwärmenetz, eigene Niederspannungsverteilung, Photovoltaik als Eigenverbrauchsanlage
Betreiber:
Diakonieverbund DORNAHOF & ERLACHER HÖHE e.V. ERLACHER HÖHE (Die diakonische Einrichtung bildet heute am Stammsitz Erlach ein Dorf mit diversen Wohngebäuden, Werkstätten, Sozialtherapeutischer Einrichtung, einem Pflegeheim und einem Demeter-Biohof.)
Besonderheiten:
Weitgehend energieautarke diakonische Einrichtung.

Quelle: ERLACHER HÖHE

Quelle: ERLACHER HÖHE
 

Bioenergiedörfer

Grüsselbach

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
36169 Grüsselbach
Ansprechpartner:
Jürgen Halm
Am Grüssellach 13 36169 Rasdorf
Email:
info(bei)nahwaerme-gruesselbach.de
Projektpartner:
Biogas Grüsselbach GmbH & CO.KG, Ingenieurbüro Nüsslein
Internet:
www.nahwaerme-gruesselbach.de
Einwohner / Haushalte:
210 Einwohner / 60 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Anschlussquote: 70% Dorfgemeinschaftshaus, Kirche
Ziele:
Energieversorgung der Mitglieder
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
2 x 200 kW Holzhackschnitzelanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
April 2011
Energienutzung:
Nahwärme
Betreiber:
Nahwärme Genossenschaft Grüsselbach e.G.
Besonderheiten:
Versorgung der Mitglieder mit Wärme durch Verbrennung von Hackschnitzeln an 2x200kW Kesseln + Wärme einer Biogasanlage. Einzigartiges Gesamtkonzept in Hessen: Verbindung von Biogaswärme und Hackschnitzelwärme an 70% der Haushalte liefern.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
93449 Schäferei (Waldmünchen)
Ansprechpartner:
Sepp Haller
Schäferei 40 93449 Waldmünchen
Email:
Sepp.haller(bei)bioenergiedorf-schaeferei.de
Projektpartner:
Stadt Waldmünchen, Aktionsbündnis Cerchov (grenzüberschreitend)
Internet:
www.bioenergiedorf-schaeferei.de
Einwohner / Haushalte:
127 Einwohner, 43 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
92% der Einwohner und 80% der Anwesen
Ziele:
Aktueller Stand: Stromversorgung ca. 600 % aus Erneuerbaren Energien, Wärmeversorgung für 14 Haushalte (11 weitere Haushalte in Planung, Realisierung 2009). Ziel: Kein Einsatz von Öl zum Heizen, Energiesparen, Unabhängigkeit von Energieimporten, sinnvoller Umgang mit Resourcen.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (500 kWel, 450 kW verfügbare therm. Leistung) und ein Nahwärmenetz (2150 m), weiterhin Trocknung für Restwärmenutzung
Art der eingesetzten Biomasse:
Wiesengras, Silomais, Triticale-GPS, Grünroggen GPS als Zwischenfrucht, Mist, Gülle
Betriebnahme:
2005
Energienutzung:
Strom wird ins Netz der E.ON eingespeist, Wärme wird über ein Nahwärmenetz an künftig 34 Haushalte verteilt.
Betreiber:
Fa. BioEnergie GmbH&Co. KG
Besonderheiten:
Restwärmenutzung im Sommer für Holztrocknung hat zum Aufbau eines Biomassehofes geführt, der einen weiteren Arbeitsplatz bringt und zusätzlich Wertschöpfung in der Region schafft. Das Bioenergiedorf ist voll in den Praxisunterricht der ersten Technikerschule für regenerative Energie in Waldmünchen integriert, die im September 2011 mit 26 Schülern ihren Betrieb aufgenommen hat
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
64747 Rai-Breitenbach - Breuberg
Ansprechpartner:
Bioenergiedorf Breuberg, Geschäftsstelle
Rai-Breitenbach e.G. Lindenstr. 16 64747 Breuberg telefonische Erreichbarkeit: Mo–Mi 9:15 – 12:00 Uhr Telefon: 06165 - 388606-0 Fax: 06165 - 388606-66
Email:
info(bei)bioenergiedorf-odenwald.de
Internet:
www.bioenergiedorf-odenwald.de
Einwohner / Haushalte:
900 Einwohner, 150 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
100% und öffentliche Gebäude
Ziele:
konsequente Weiterführung des Ökologie-Gedankens, innovative Lösungen für den Klimaschutz
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biomasse-Heizwerk (3,5 MW) mit Holzhackschnitzelanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Zurzeit Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2008
Energienutzung:
Stromeinspeisung, Wärmenutzung durch Nahwärmenetz (7,5 km)
Betreiber:
Betreibergesellschaft Bioenergiedorf Breuberg e.G. Rai-Breitenbach
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
37124 Jühnde
Ansprechpartner:
Eckhard Fangmeier
Koppelweg 1 37127 Jühnde
Email:
info(bei)bioenergiedorf.de
Projektpartner:
IZNE Interdisziplinäres Zentrum für nachhaltige Entwicklung Göttingen, weitere Partner
Internet:
www.bioenergiedorf.de
Einwohner / Haushalte:
750 Einwohner, 200 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 70 % und öffentliche Gebäude
Ziele:
Eigenständige Stromerzeugung und Wärmeversorgung auf der Basis von Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (BHKW 716 KW el.), Holzhackschnitzelheizwerk (550 kWth), Spitzenlastkessel (1.700 kW), Nahwärmenetz
Art der eingesetzten Biomasse:
NaWaRo, Gülle, Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2005
Energienutzung:
Stromeinspeisung nach EEG, Wärmenutzung für z.Zt ca. 125 Haushalte, Holz-Trocknungsanlage
Betreiber:
Bioenergiedorf Jühnde eG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
86666 Ortlfing
Ansprechpartner:
Herr Lösch Gerhard, Herr Knödler Erwin
Stefanstr. 14 a 86666 Burgheim/Ortlfing
Email:
Loesch-Gerhard(bei)t-online.de
Projektpartner:
C.A.R.M.E.N. e.V., Wärmetechnik Max Diez, Oettingen
Internet:
www.ortlfing.de
Einwohner / Haushalte:
217 Einwohner / 67 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
62% der Haushalte am Nahwärmenetz(42 Wohnhäuser und 2 Werkstätten), Erzeugter Strom (ca 3 GWh/Jahr) wird ins öffentliche Netz eingespeist, Eigenstromverbrauch im Ort rund 600 MWh/Jahr.
Ziele:
Die Nutzung erneuerbarer Energie zur Strom- und Wärmeversorgung.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
2 x 190kWel. Biogas BHKW, 2500m Wärmenetz, 300kW Ölspitzenlastkessel
Art der eingesetzten Biomasse:
Wirtschaftsdünger, GPS, Mais, Zwischenfrüchte
Betriebnahme:
2011 Biogasanlage und Wärmenetz
Energienutzung:
Wärme im Nahwärmenetz und zur Holztrocknung, Strom im Eigenverbrauch und Einspeisung ins öffentliche Netz
Betreiber:
Wärmenetz Ortlfing GmbH
Besonderheiten:
Überschußwärme wird zur Holztrocknung verwendet. Als Übergabestationen werden 1000l/800l Puffer-speicher verwendet. 53 Gesellschafter betreiben ein Wärmenetz. Die Abwärme der Biogasanlage wird günstig vom Betreiber bezogen und an die Gesellschafter verteilt. Ein Spitzenlastölkessel sorgt für Versorgungssicherheit, die damit auch garantiert wird.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
54497 Morbach
Ansprechpartner:
Michael Grehl
Bahnhofstr. 19 54497 Morbach
Email:
mgrehl(bei)morbach.de
Projektpartner:
Juwi GmbH, U.W.E. Energie, IfaS-Institut am Umwelt Campus Birkenfeld (FH Trier), Campus Company, Ökobit, Land Rheinland-Pfalz
Internet:
www.energielandschaft.dewww.morbach.de
Einwohner / Haushalte:
11000 Einwohner, 4400 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
öffentliche Gebäude
Ziele:
Energieautarkie (Strom, Wärme) auf Basis erneuerbarer Energien bis 2020 (100%), CO2-Einsparung um 50 % bis 2020 (Bezugsjahr 2000).
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1 Biogasanlage (500 kW elektr., 700 kw thermisch), 1 Biogasanlage (300kW elektr.), Holzpelletproduktion (11.000 to/a, erweiterbar auf 20.000 to/a), private Biomasseheizanlagen (2033 kW), 14 Windkraftanlagen (je 2 MW), Photovoltaik (5,8 MW), Solarthermie (2400qm installiert) (Stand Nov. 2011)
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, Mais, Gras, Triticale, Holzhackschnitzel, Holzpellets
Betriebnahme:
ab 2002
Energienutzung:
Elektrische Energie: Einspeisung ins Stromnetz. Thermische Energie der Biogasanlagen: 100%ige Abnahme durch das Holzpelletwerk.
Betreiber:
Gemeindeverwaltung Morbachjuwi
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
29476 Quickborn
Ansprechpartner:
Martin Schulz
Am Kaskenberg 29 29476 Gusborn OT Quickborn
Email:
neulandhof-schulz(bei)gmx.de
Projektpartner:
Bioenergie-Region Wendland-Elbetal, Tega-Plan GmbH Salzwedel
Einwohner / Haushalte:
500 Einwohner / 150 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
43,33% (65 Häuser)
Altenheim, evangelisches Gemeindezentrum
Ziele:
Ziel: 75% Wärme aus Biomasse und 100% Strom EE Strom
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage: 635kW el. & 600kW th. 550kW Mawera Hackschnitzelkessel 450kW Biogas-/Heizölkessel (Zweistoffbrenner) 3,5 km Wärmenetz
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogas: Mais, Gras, Festmist
Mawera Kessel: Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
Biogasanlage 2005, Wärmenetz 2010
Energienutzung:
Nahwärme und Strom
Betreiber:
Bioenergie Elbtalaue GbR
Besonderheiten:
Nahwärmenetz wird aus Wärme des BHKW der Biogasanlage und zwei Spitzenlastkesseln gespeist. Anschluss weiterer 41 Häuser über 1,7km Leitung in 2012 geplant.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
86653 Rehau
Ansprechpartner:
Richard Schuster
Monheimer Str. 7
86653 Monheim
Email:
info(bei)nahwaerme-rehau.de
Projektpartner:
Planer Michael Völklein, Hüssingen,
Installateur Diez Max Öttingen
Internet:
www.nahwaerme-rehau.de
Einwohner / Haushalte:
250 Einwohner / 75 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
73% der Haushalte, 1 Feuerwehrhaus, 1 Gastwirtschaft im Stadtbesitz
Ziele:
80 % Wärmeversorgung aus Biomasse, mgl. 100% Strom; Errichtung eines Nahwärmenetz in Rehau und die Versorgung möglichst vieler Haushalte mit Nahwärme. Einen Beitrag leisten zu Umwelt- und Naturschutz, Nutzung erneuerbarer Energien und sinnvolle Verwendung von Abwärme bei Stromerzeugung.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1 Biogasanlage mit
380 KW Gasmotor im Satelittenbetrieb
Art der eingesetzten Biomasse:
nachwachsende Rohstoffe (Mais etc.)
Betriebnahme:
Dezember 2011: Stromeinspeisung; Oktober 2012: Nahwärmenetz
Energienutzung:
Einspeisung ins Nahwärmenetz,
Stromeinspeisung ins öffentliche Netz,
Eigenbedarf Biogasanlage
Betreiber:
Nahwärme Rehau eG
Besonderheiten:
Der Betrieb der BG erfolgt durch 4 Personen, einer davon ist auch Genosse und auf dessen Grund steht die Satelittenanlage.

Durch die Verlegung des Nahwärmenetzes bekommen alle Häuser die Möglichkeit an ein Glasfasernetz mit schnellstem Internetzugang anzuschliessen. Die Leerrohre werden mit verlegt. Nur einmal Grabungsarbeiten.

Quelle: Thomas Schuster

Quelle: Thomas Schuster
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
39606 Iden
Ansprechpartner:
Bernd Kurth
Lindenstr. 17a 39606 Iden
Email:
info(bei)idener-gemeindewerk.de
Projektpartner:
GETEC AG, Magdeburg
Internet:
www.idener-gemeindewerk.de
Einwohner / Haushalte:
1000 Einwohner, 300 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
75% und öffentliche Gebäude
Ziele:
100 % Wärmeversorgung Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage 250 KW el, 320 KW therm., Holzfeuerung (Hackschnitzel) 850 kW
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, Getreide, Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2005
Energienutzung:
Stromeinspeisung, Wärme über eigenes Nahwärmenetz
Betreiber:
Idener Gemeindewerk GmbH
 

Bioenergiedörfer

Buttenwiesen

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
86647 Buttenwiesen
Ansprechpartner:
Frau Sonja Öfele
Marktplatz 4
86647 Buttenwiesen
Email:
sonja.oefele(bei)buttenwiesen.de
Projektpartner:
Hackschnitzel: IB Stark, Lauingen a.d. Donau
Internet:
www.buttenwiesen.de
Einwohner / Haushalte:
5960 Einwohner / ca. 3189 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Gewerbe 8, Haushalte 4, Feuerwehrhaus
Ziele:
Energieautarkie
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
450kW Biogas-BHKW;
Hackschnitzelanlage (230 SRm)
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogas, Waldhackgut
Betriebnahme:
Okt. 2004: Hackschnitzelanlage; 2007: Biogasanlage
Energienutzung:
Wärme
Betreiber:
Gemeinde, Betrieb gewerblicher Art - Nahwärme; Röder & Söhne GbR - BGA
Besonderheiten:
Versorgung des Kernorts mit Abwärme aus der Biogasanlage
 

Bioenergiedörfer

Wildpoldsried

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
87499 Wildpoldsried
Ansprechpartner:
Bürgermeister Arno Zengerle
Kemptener Straße 2 87499 Wildpoldsried
Email:
arno.zengerle(bei)wildpoldsried.de
Projektpartner:
Privatpersonen, Landwirte, örtliche Firmen Planer: Ing.Büro Thomas Knecht, Wildpoldsried
Internet:
www.wildpoldsried.eu
Einwohner / Haushalte:
2570 Einwohner, ca. 900 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
42 Gebäude (alle 11 öffentlichen und kommunalen Gebäude, 2 Gewerbegebiete, 29 Privathäuser mit ca. 100 Wohnungen)
Ziele:
Derzeit 350 % Stromversorgung regenerativ (Windkraft, Fotovoltaik, Biogas, Wasserkraft). Zukünftig weiterer Ausbau der Wärmeversorgung mit Biomasse. Ziel bis 2020 alle benötigte Energie (Strom, Wärme, Mobiliät, etc) in Summe regenerativ zu erzeugen.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Dorfheizung Wildpoldsried: Nahwärmenetz mit einem Biomassekessel (400 KW), Heizölkessel (385 KW, nur für Spitzenlastbetrieb), seit 2009 und 2010 zwei Biogas-BHKW (je 250 KW), (weitere private Anlagen wie Hackschnitzelheizungen, Pelletsöfen, Scheitholzanlagen, Biogasanlagen etc. - Energieerzeugung noch nicht explizit erfasst)
Art der eingesetzten Biomasse:
Pellets, seit 2009 zusätzlich Nutzung von Abwärme BHKW Biogas
Betriebnahme:
2005 - Pelletskessel mit ca. 800m Leitungsnetz Erweiterung in den Jahren 2007, 2009, 2010 - Gesamtlänge Leitungsnetz 2011: 2,5 km
Energienutzung:
Dorfheizung: nur Wärmenutzung Biogasanlagen: Strom- und Wärmenutzung
Betreiber:
der Dorfheizung: Dorfentwicklungs-GmbH Wildpoldsried der Biogasanlagen: Stromerzeugergenossenschaft Eufnach (verkauft die zusätzliche Wärme an die Dorfentwicklungs-GmbH)
Besonderheiten:
ganzjährige enorme Wärmeabnahme durch Gewerbebetrieb mit Trocknung von Lehmbauplatten gewährleistet
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
38315 Beuchte
Ansprechpartner:
Clemens von König
Oststrasse 7 38315 Schladen OT Beuchte
Email:
gut-beuchte(bei)t-online.de
Projektpartner:
Samtgemeinde Schladen, DEHO Dt. Holzenergie GmbH, diverse Hauseigentümer, Agraligna GmbH
Internet:
www.das-grüne-dorf.de
Einwohner / Haushalte:
380 Einwohner, 160 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Nahwärme 65 Haushalte (40%), Abdeckung Solarstrom 60%
Ziele:
Wärme- und Stromerzeugung aus 100 % Erneuerbare Energien. Das Wärmenetz besteht aus drei Trassen mit 1700 m, 800 m und 80 m Länge, aktuell werden 60 Haushalte, das Betriebsgelände der Gutsverwaltung Beuchte sowie die Holtrocknung der DEHO Dt. Holzenergie mit Wärme versorgt.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biomasseheizwerk auf Hackschnitzelbasis (2 x 250 kW ), Photovoltaik (10 Anlagen: 113 kW PV-Anlage, 2 x 36 kW PV-Anlage, 30 kW PV-Anlage, 6 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 50 kW), Nahwärmenetz (2500m)
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel regionaler Herkunft (ab 2012 z.T. aus Pappelplantagen) 5% der Fläche von 600ha wird für den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen genutzt
Betriebnahme:
2008: Nahwärmenetz und Biomasseheizwerk, 2004-2008 Photovoltaik
Energienutzung:
Wärme für Versorgung von Wohnungen und Prozesswärme (Trocknung), Solarstrom: Einspeisung in das öffentliche Netz
Betreiber:
Gut Beuchte Dienstleistung GmbH
Besonderheiten:
Erweiterung des Nahwärmenetzes geplant.
 

Bioenergiedörfer

St. Michaelisdonn

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
25693 Sankt Michaelisdonn
Ansprechpartner:
Bürgermeister Volker Nielsen
Holzmarkt 7 25712 Burg (Dithm.)
Email:
nielsen(bei)st-michaelisdonn.de
Projektpartner:
Amts- und Kreisverwaltung, Stadt Brunsbüttel, ISH, Uni Kiel, Uni Flensburg, deENnet, Landwirtschaftskammer, IHK, BEA Dithmarschen GmbH, WES energy GmbH, Solar Direct GmbH
Einwohner / Haushalte:
Ca. 3.650 Einwohner, ca. 1.660 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
bisher keine
Ziele:
Versorgung zu 100% aus erneuerbaren Energien (Wind, Biomasse, Sonne, u.a.) für Wärme, Strom und Mobilität
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Bisher: Windenergieanlagen (12,6 MW), Biogasanlage (560 kWel), Freiflächen-Photovoltaikanlage (200 kW)
Art der eingesetzten Biomasse:
Bisher: Bioabfälle
Betriebnahme:
Windenergie 1993, Biogas 1995, Photovoltaik 2006
Energienutzung:
Bisher: Strom nach EEG
Betreiber:
Gemeinde St. Michaelisdonn
 

Bioenergiedörfer

Rottweil-Hausen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78628 Hausen
Ansprechpartner:
Andreas Leichtle
In der Au 5 78628 Rottweil
Email:
andreas.leichtle(bei)enrw.de
Projektpartner:
Biomasselieferant: BMH Biomasse Hausen GmbH & Co. KGPartner Im Rahmen eines Forschungsprojekts Akzeptanz von Nahwärmesystemen im ländlichen Raum): Universität Stuttgart (Institut für Sozialwissenschaften), Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Technische Thermodynamik sowie dem Zentrum für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung (ZSW), Bürger v. Rottweil-Hause im Rahmen eines Bürgergutachtens
Internet:
www.enrw.de
Einwohner / Haushalte:
1005 Einwohner, 586 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 50% und öffentliche Gebäude
Ziele:
Wärmeversorgung, Reduzierung von Treibhausgasen, Unabhängigkeit gegenüber fossilen Rohstoffen, Beitrag zum Klimaschutz
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk (BHKW, Leistung 526 kWel, 560 kWth)
Art der eingesetzten Biomasse:
NaWaRo, Mais-, Weizen-, Triticale- Ganzpflanzensilage, Gras-, Kleegrassilage, Festmist
Betriebnahme:
2007
Energienutzung:
Der Strom wird in das Netz eingespeist und deckt den Bedarf von etwa 1.000 Haushalten. Die Wärme heizt via Nahwärmenetz eine Schule und etwa 125 Wohngebäude. Erzeugungsdaten: Stromeinspeisung: ca. 4.000 MWh/Jahr, Wärmeerzeugung: ca. 4.500 MWh/Jahr, Wärmeeinspeisung: ca. 3.000 MWh/Jahr, CO2-Einsparung: 3.000 t/Jahr
Betreiber:
ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
79780 Stühlingen-Lausheim
Ansprechpartner:
Siggi Duffner
Ritterweg 15 79848 Bonndorf
Email:
Stock-Bonndorf(bei)t-online.de
Projektpartner:
Gemeinde Stühlingen
Einwohner / Haushalte:
280 Einwohner, 90 Haushalte
Ziele:
500 % Strom, 80 % Wärme
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
3 Biogasanlagen (2 mit kleinem Nahwärmetz), kleinere Hackschnitzel- und Pelletheizungen, etliche Photovoltaikanlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Triticale, Mais, Gülle, Gras
Betriebnahme:
2000 bis 2003
Energienutzung:
Stromeinspeisung, Wärmenutzung durch Holzheizungen, Nahwärmenetz
Betreiber:
IG Bioenergie WT
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
17153 Ivenack
Ansprechpartner:
Roland Lüker
Scheunenberg 6.8.10 17153 Ivenack
Email:
roland.lueker(bei)vodafone.de
Einwohner / Haushalte:
480 Einwohner, 160 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Einzelgebäude
Ziele:
Komplette Versorgung des Ortes Ivenack mit Wärme und Strom
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage/ PV-Anlage, insges. 626 Kw el., 750 Kw th.
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Getreide, Rindergülle
Betriebnahme:
2006
Energienutzung:
Stromeinspeisung, Fernwärmenetz (Versorgung von EFH)
Betreiber:
Kompetenzzentrum Regiostrom Ivenack GmbH
 

Bioenergiedörfer

Renquishausen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78603 Renquishausen
Ansprechpartner:
Geschäftsführer Kurt Teufel
Löhrstr. 47, 78647 Trossingen
Email:
Kurt.Teufel(bei)Baugenossenschaft-DBH.de
Einwohner / Haushalte:
750 Einwohner
Anschluss / Versorgung:
75% im Endausbau, Versorgung öffentlicher Gebäude
Ziele:
90% Wärmeversorgung über Biomasse180 % Stromversorgung über Biomasse, Fotovoltaik und Windräder
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
BHKW mit Biomasse ca. 700 KW th., Fotovoltaikanlagen 590 kW/p, 4 Windräder (ca. 1,6 Mio kWh/Jahr), Solaranlagen 640 qm, Klärschlammtrocknung mit Sonnenwärme, Nahwärmeleitung mit 7,5 Km im Endausbau
Art der eingesetzten Biomasse:
Nachwachsende Rohstoffe aus der Landwirtschaft
Betriebnahme:
Nahwärmeleitung 2008/2009
Energienutzung:
Nahwärmenetz für Gewerbe und Haushalte
Betreiber:
Nahwärme Renquishausen GmbH
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
95469 Guttenthau
Ansprechpartner:
Markus Bauer
Guttenthau 14, 95469 Speichersdorf
Email:
bauermarkus(bei)web.de
Einwohner / Haushalte:
85 Einwohner, 32 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 78 %, (incl. Weitere kleine Biogasanlage), Versorgung des Feuerwehrhauses
Ziele:
Wärmeversorgung des Ortes Guttenthau und Rosenhof durch ein Biogasanlage
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit Trockenfermentation (Rückert-Naturgas-Verfahren), Strom und Wärmeversorgung in zwei BHKW, 580 kWel, 675 kWtherm
Art der eingesetzten Biomasse:
NaWaRo (Mais-, Grassilage, GPS, Getreide, CCM), Wirtschaftsdünger (Festmist)
Betriebnahme:
Biogasanlage 2006, Nahwärmenetz 2007
Energienutzung:
Stromeinspeisung, Wärmenutzung
Betreiber:
B + B Biogas GmbH & Co KG
 

Bioenergiedörfer

Lippertsreute

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
88662 Lippertsreute
Ansprechpartner:
Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstrasse 10 78224 Singen
Email:
box(bei)solarcomplex.de
Internet:
www.bioenergiedorf-lippertsreute.de
Einwohner / Haushalte:
650 Einwohner, ca. 120 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
ca. 50% der Gebäude, ca. 70% des Wärmebedarfs
Ziele:
Weitgehende Versorgung mit Strom und Wärme auf Basis regenerativer Energien
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogas mit 430 kWel zwei Hackschnitzelkessel á 300 kW Rapsölbrenner mit 500 kW als Spitzenlastkessel bzw. Notfallkessel Nahwärmenetz mit vier km Trassenlänge
Art der eingesetzten Biomasse:
Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS) Holzhackschnitzel Rapsöl aus heimischer Produktion
Betriebnahme:
Biogas in 2006, Hackschnitzel in 2008
Energienutzung:
Strom und Wärme
Betreiber:
solarcomplex AG
Besonderheiten:
Lippertsreute ist ein Ortsteil von Überlingen
 

Bioenergiedörfer

Schlatt am Randen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78247 Schlatt am Randen
Ansprechpartner:
Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstrasse 10 78224 Singen
Email:
box(bei)solarcomplex.de
Projektpartner:
Gemeinde Hilzingen
Internet:
www.bioenergiedorf-schlatt.de
Einwohner / Haushalte:
450 Einwohner, ca. 100 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
ca. 90% der Gebäude
Ziele:
Weitgehende Versorgung mit Strom und Wärme auf Basis regenerativer Energien
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogas 265 kWel Zwei Hackschnitzelkessel á 450 kW Nahwärmenetz mit fünf km Trassenlänge
Art der eingesetzten Biomasse:
Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS) Holzhackschnitzel Rapsöl aus heimischer Produktion
Betriebnahme:
Biogas in 2005, Hackschnitzel in 2009
Energienutzung:
Wärme und Strom
Betreiber:
solarcomplex AG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78244 Randegg
Ansprechpartner:
Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstrasse 10 78224 Singen
Email:
box(bei)solarcomplex.de
Projektpartner:
Gemeinde Gottmadingen
Internet:
www.bioenergiedorf-randegg.de
Einwohner / Haushalte:
1300 Einwohner, ca. 300 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
ca. 50% der Gebäude, ca. 70% des Wärmebedarfs
Ziele:
Wärmeversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Holzpellets 700 kW Hackschnitzelkessel mit 2000 kW Solarthermie ist in Planung Nahwärmenetz mit sieben km Trassenlänge
Art der eingesetzten Biomasse:
Pellets Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
Pellets in 2006, Hackschnitzel in 2009
Energienutzung:
Wärme
Betreiber:
solarcomplex AG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
49757 Vrees
Ansprechpartner:
Heribert Kleene
Pastoren Meer 8
49757 Vrees
Email:
kock(bei)werlte.de
Internet:
www.vrees.de
Einwohner / Haushalte:
1700 Einwohner, 480 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
95 Einfamilienhäuser, 6 Öffentliche Gebäude (Kindergarten, Turnhalle, Schule, Heimathaus, Pfarrhaus, Kirche), 2 Industriebetriebe, Landwirtschaftliche Betriebe (Fischzucht, Hackschnitzeltrockung, Sauenbetrieb, Bank, Hotel)
Ziele:
Ziel ist es, die Entwicklung von Vrees als EE-Plusort kontinuierlich fortzusetzen und die Stromproduktion aus EE auf 250% (IST 2012: 221%) des eigenen Strombedarfes weiter auszubauen und über 70% des Wärmebedarfes des Ortes durch eine Bioenergienahwärmeversorgung zu decken.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
650 kWth Holzhackschnitzelheizwerk, BHKW
1x 1MW (el.) Biogasanlage mit 5 BHKWs
1 x 1,3MW (el.) Biogasanlage mit 3 BHKWs
Art der eingesetzten Biomasse:
Energiepflanzen (Mais, Getreide, Zuckerrüben, GPS, Gras), Gülle
Betriebnahme:
1997 Hackschnitzelfeuerung, 650 kW BHKW 2005 Biogasanlage 2 Erweiterungen 2011, 2009 Biogasanlage1 Erweiterung 2011
Energienutzung:
Wärmeversorgung für Neubaugebiet und Ortskern
Betreiber:
BWV Bio Wärme Vrees GmbH & Co.KG sowie Biogasanlagenbetreiber

Quelle: 3N e.V.
 

Bioenergiedörfer

Reiffenhausen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
37133 Reiffenhausen
Email:
Vorstand(bei)bioenergiedorf-reiffenhausen.de
Internet:
www.bioenergiedorf-reiffenhausen.de
Einwohner / Haushalte:
ca. 750 Einwohner, ca. 200 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
50% der Haushalte, öffentliche Gebäude
Ziele:
Wärmeversorgung aus 100% nachwachsender Rohstoffe
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit BHKW Zündstrahlmotor: 265kW, Holzhackschnitzelbrenner: 400kW, Spitzenlastkessel (Ölbrenner): 1100kW (Notversorgung)
Art der eingesetzten Biomasse:
NaWaRo, Gülle, Mist, Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2009
Energienutzung:
Nahwärmenetz, Strom
Betreiber:
Bioenergiedorf Reiffenhausen eG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
94360 Ascha
Ansprechpartner:
Bürgermeister Wolfgang Zirngibl
Burgstr. 1 94360 Mittelfels
Email:
gemeinde.ascha(bei)t-online.de
hauptamt(bei)vgem-mitterfels.bayern.de
Projektpartner:
Landkreis Straubing-Bogen
Internet:
www.ascha.de
Einwohner / Haushalte:
1532 Einwohner, ca. 570 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Anteil der Nahwärmeanschließer (priv./öffentl.): 12,28%, alternative Stromerzeugung: 127,37%, (Biogas 67,92%, Photovoltaikanlagen 59,45%)
Ziele:
Förderung der nachhaltigen Entwicklung hin zu einer autarken Energieversorgung (100 %), heizölfreie Gemeinde, 100%-ige Anschlussquote an die Haupttrasse des Biomasseheizwerks, langfristige Unabhängigkeit von Energielieferanten, Beitrag zum lokalen Klimaschutz, bezahlbare Energie für unsere Bürger
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biomasseheizwerk Ascha mit einer 500kW-Hackschnitzelheizung und einem 250kW-Holzvergasungs-BHKW, ca. 3 km Leitungen Nahwärmenetz, Biogasanlage 320 kW, Photovoltaikanlagen 517 kWp (Bürgersolaranlage, priv./öffentliche Anlagen), Photovoltaikpark 876 kWp, Solarthermie (77 Dächer), zukünftig: Nutzung Windenergie und Wärme
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel, Resthölzer (Biomasseheizkraftwerk), Mais und Grassilage (Biogasanlage), Holzpellets nach DINplus
Betriebnahme:
1995 Biomasseheizwerk, 2000 Gründung Solargemeinschaft (Solarthermieanlagen), 2001 Biogasanlage, 2001 Errichtung erster PV-Anlagen, 2004 Bürgersolaranlage, 2008 letzte Netzerweiterung Nahwärme, 2008 Freiland-Photovoltaikpark, 2011 Holzvergasung
Energienutzung:
Nahwärmenetz, Wärme/Strom
Betreiber:
Gemeinde Ascha / Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels, Nahwärme Ascha GmbH
 

Bioenergiedörfer

Bioenergiedorfverbund Schaalsee (Neuhof/Neuenkirchen/Bantin)

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
19246 Neuhof / Neuenkirchen
Ansprechpartner:
Bernhard Leclaire
Hauptstr. 43 19246 Neuhof
Email:
info(bei)bioenergiedorf-schaalsee.de
Projektpartner:
Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
Internet:
www.bioenergiedorf-schaalsee.de
Einwohner / Haushalte:
300 Einwohner und 80 Haushalte in Neuhof
200 Einwohner und 50 Haushalte in Neuenkirchen
300 Einwohner und 80 Haushalte in Bantin
Anschluss / Versorgung:
Stand 11/2011: 65 % in Neuhof, 50 % in Neuenkirchen, 50% in Bantin
Ziele:
Wärme- und Stromversorgung von 3 Dörfern im Biosphärenreservat Schaalsee zu 100 % aus erneuerbaren Energien
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Neuhof: Biogasanlage (700 kW el und 730 kW th)Ersatzkraftwerk als Doppelstoffbrenner mit Biogas oder Heizöl (950 KW th) Neuenkirchen: Biogasleitung 3 km Satelliten-BHKW (1x400kWel, 1x480 kWth) Bantin: Biogasleitung 3,5 km Satelliten-BHKW (1x400kWel, 1x480 kWth) Ersatzkraftwerk als Doppelstoffbrenner mit Biogas oder Heizöl (950 KW th)
Art der eingesetzten Biomasse:
Nachwachsende Rohstoffe (Mais, Gras, GPS, Zuckerrüben), Gülle und Mist
Betriebnahme:
Januar 2009, Satellit Neuenkirchen 01/2011, Satellit Bantin 12/2011
Energienutzung:
Stromeinspeisung und Fernwärmenetze in 3 Dörfern mit insg. 7 km Länge zur Versorgung der Wohnhäuser in den Orten
Betreiber:
Bioenergie Neuhof GmbH & Co. KG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
24969 Linnau
Ansprechpartner:
Peter Jepsen
Am Spielplatz 5, 24969 Lindewitt-Linnau
Email:
peter-jepsen(bei)t-online.de
Projektpartner:
Dipl.-Ing. Nis Jessen, GroßenwieheHaustechnik Jürgensen, Lindewitt-Lüngerau
Einwohner / Haushalte:
288 Einwohner, 96 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
93%, private Haushalte, Feuerwehr-Schulungsraum
Ziele:
100 % Wärmeversorgung der Haushalte aus der Abwärme der Biogasanlage
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 100 % Biomassevergärung, Trockenfermentation, thermophile Vergärung bei 55 °C, drei BHKW mit je 370 kW el (gesamt 1.110 kW el), rd. 1.220 th gesam+t
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais als Ganzpflanze, Getreide ja nach Marktlage
Betriebnahme:
2006
Energienutzung:
Stromeinspeisung, Wärmenutzung über Nahwärmenetz
Betreiber:
Fernwärmenetz Linnau GbR
Besonderheiten:
Die Planung des Nahwärmenetzes wurde unter Einbeziehung des Lieferanten der zu verlegenden Heißwasserleitungen selbst vollzogen.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
88634 Lautenbach
Ansprechpartner:
Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen
Email:
box(bei)solarcomplex.de
Internet:
www.bioenergiedorf-lautenbach.de
Einwohner / Haushalte:
300 Einwohner, 24 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
ca. 95 % Anschlussquote
Ziele:
weitestgehende Versorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogas ca. 250 kWel, Hackschnitzelkessel 900 kW, 400 kWp Photovoltaik
Art der eingesetzten Biomasse:
Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS), Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2010
Energienutzung:
Wärme und Strom
Betreiber:
solarcomplex AG
 

Bioenergiedörfer

Unterspeltach

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
74586 Unterspeltach
Ansprechpartner:
Jens und Carsten Mayer
Unterspeltach 11 74586 Frankenhardt
Email:
carsten.mayer(bei)gmx.de
Projektpartner:
Wärmeversorgungsleitung Unterspeltach GbR, Fernwärme Unterspeltach GbR
Einwohner / Haushalte:
ca. 97 Einwohner, 30 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
87 % der Haushalte
Ziele:
Nutzung der durch die Biogasanlage zur Verfügung stehenden Wärme zur Wärmeversorgung der Haushalte
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 500 kW el. Leistung mit zwei Blockheizkraftwerken (250 kW el.), 2 Nahwärmenetze, ca. 300 kW Photovoltaikanlagen auf den Dächern
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogasanlage nach Abfallrecht: eingesetzte Biomasse: Speisereste, Grassilage, Grünschnitt, Maissilage, Sudangras, Getreidestroh, Maisstroh, Pferdemist, Schweinegülle
Betriebnahme:
Biogasanlage 2006, Nahwärmenetz 2007/2008, Hackschnitzeltrocknung 2008
Energienutzung:
Stromeinspeisung, Wärmenutzung über Nahwärmenetz, Trocknung von Speiseresten für Biogasanlage, Hackschnitzeltrocknung
Betreiber:
Bioenergie Mayer GbR
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
38489 Tangeln
Ansprechpartner:
Günter Willer
Ahlumerstraße 89b 38489 Beetzendorf
Email:
g.willer50(bei)gmx.de
Projektpartner:
Landgesellschaft Sachsen-Anhalt
Einwohner / Haushalte:
480 Einwohner, 110 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
75 Haushalte (68 % aller Haushalte) -aufgrund der räumlichen Entfernung zur Anlage wurde nur ein Teil der Haushalte befragt, von denen 95 % angeschlossen sind, alle öffentlichen Gebäude: Kindergarten, Dorfgemeinschaftshaus, Heimatstube
Ziele:
Versorgung der Haushalte mit preiswerter Wärme Einspeisung elektrischer Energie in das öffentliche Netz, Herstellung der Energien aus regional erzeugter Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 2 BHKW, Leistung 526 kWh el, 550 kWh th,
zusätzlich Klein BHKW (50 kW) zur Eigenstromversorgung für LU Tangeln eG,
ca. 5,5 km Wärmenetz

107 kWp aus 3 PV-Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Maissilage, Grassilage, Ganzpflanzensilage, Stallmist, Gülle
Betriebnahme:
Dezember 2007: Biogasanlage, September 2009: Wärmenetz, PV-Anlagen 2010/11: Klein BHKW
Energienutzung:
Stromeinspeisung ins öffentliche Netz, Wärmemutzung über Nahwärmenetz, Trocknungsanlage für Mais und Getreide
Betreiber:
Landwirtschaftliches Unternehmen Tangeln eG / Biowärmeversorgungsgenossenschaft Tangeln eG
Besonderheiten:
Der Kindergarten wird kostenlos mit Wärme versorgt.
Bürgerwindrad in Planung;
Pilotanlage zur Herstellung von E-Methan (Power to Gas) in Vorbereitung

Quelle: LU Tangeln eG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
57392 Schmallenberg - Ebbinghof
Ansprechpartner:
Herr Helmut Hentschel
Unterm Werth 1
57392 Schmallenberg
Email:
Helmut.Hentschel(bei)schmallenberg.de
Projektpartner:
Ebbinghof Biogas GmbH & Co KG; Stadtwerke Schmallenberg; RWE Energiedienstleistungen GmbH;
Landwirtschaftskammer NRW;
BioConstruct Gesellschaft zur Errichtung von umweltfreundlichen Energieerzeugungsanlagen mbH, Melle;
Energieagentur.NRW, Wuppertal
Internet:
www.ebbinghof.de
Einwohner / Haushalte:
28 Einwohner, 7 Haushalte, 1 Hotel
Anschluss / Versorgung:
in Ebbinghof direkt: 99% der Haushalte (mengenbezogen), 80 Betten-Hotel in Ebbinghof, 1200 geheizte Ferkelbetten in der Schweinezucht; Schulzentrum in der Stadt Schmallenberg: Akademie und Schwimmbad; Werkstatt- und Bürogebäude des Bauunternehmens Feldhaus
Ziele:
2009: autarke Strom- und Wärmeversorgung aus Biomasse für Dorf, 80 Betten-Hotel und 1200 Zuchtsauen 2011: Ausbau mit 2 Satelliten-BHKW zur Versorgung städtischer und Unternehmens-Gebäude
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 320 kW-th BHKW in Ebbinghof, 250 kW-th BHKW beim Bauunternehmen Feldhaus, 450 kW-th BHKW in Bad Fredeburg und 250 kW-th BHKW an der Biogasanlage;
200 kW Holzhackschnitzelkessel;
300 kW Holzhackschnitzelkessel;
1 x 25 m³, 2 x 15 m³ Pufferspeicher
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, Mist, Mais- und Getreidesilage, Grassilage, Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2005: 200kW Holzhackschnitzelkessel; 2008: 300kW Holzhackschnitzelkessel; 2009: Biogasanlage mit BHKW in Ebbinghof; 2011: BHKW 2 Bauunternehmen Feldhaus, BHKW 3 in Bad Fedeburg, BHKW 4 in Ebbinghof
Energienutzung:
Nahwärme, Strom
Betreiber:
Biogasanlage und BHKW: Ebbinghof Biogas GmbH & Co. KG; Nahwärmenetz 1: Dorfgemeinschaft Ebbinghof; Nahwärmenetz 2: Stadtwerke Schmallenberg; Nahwärmenetz 3: Bauunternehmen Feldhaus
Besonderheiten:
Alle 4 BHKW sind modulierbar bis 50 % und werden der Wärmeabnahme entsprechend gefahren.
Nahwärmeversorgung Bad Fredeburg: Wärmeversorgung 80 % aus erneuerbaren Energien, Ersatz der Elektroheizungen im Schulzentrum; Bauunternehmen Feldhaus: Wärmeversorgung 95 % aus Biogas, Spitzen Heizöl; freie Kapazitäten im Sommer zur Trocknung von Getreide und Holzhackschnitzeln
 

Bioenergiedörfer

Weiterdingen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78247 Weiterdingen
Ansprechpartner:
Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstrasse 10 78224 Singen
Email:
box(bei)solarcomplex.de
Projektpartner:
Gemeinde Hilzingen
Internet:
www.bioenergiedorf-weiterdingen.de
Einwohner / Haushalte:
854 Einwohner, ca. 213 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
ca. 60% Anschlussquote, ca. 70% des Wärmebedarfs
Ziele:
weitestgehende Versorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogas 2x ca. 360 kWth / 300 kWel, Hackschnitzelkessel ca. 1200 kW, Rapsölkessel 800 kW, Wärmenetz ca. 6 km
Art der eingesetzten Biomasse:
Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS), Holzhackschnitzel, Rapsöl aus heimischer Produktion
Betriebnahme:
Biogas 2007 + 2011, Hackschnitzel 2011
Energienutzung:
Wärme und Strom
Betreiber:
solarcomplex AG
 

Bioenergiedörfer

Lampertsweiler

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
88348 Lampertsweiler
Ansprechpartner:
Ortsvorsteher Jürgen-Anton Thomma
Aulendorfer Straße 27 88348 Bad Saulgau
Email:
thomma88(bei)web.de
Internet:
www.bad-saulgau.de
Einwohner / Haushalte:
300 Einwohner, 109 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
70 v. 109 Haushalte, Rathausanschluss ist vorbereitet
Ziele:
Unabhängigkeit (Bestand: Strom für weit mehr als 1000 Haushalte, Wärme für mehr als 2/3 aller HaushalteZiel: weitere Erhöhung der Anschlusszahlen)günstige Energieklimaschonende Energiekein klimaschädliches CO2kein Atommüllkeine politischen Konflikte im Kampf um die verbleibenden RessourcenStärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogas mit BHKWs zur Strom- und Wärmegewinnung (Biogas 420 kWel und 300 kW thermische LeistungHolzhackschnitzelheizung (300 KW thermisch)Rapsöl BHKWWeitere alternative Energien: Photovoltaik und Erdwärme
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, Mist, Mais, Gras, Landschaftspflegematerial, Holz, Raps
Betriebnahme:
Wärmenetz 2008, Strom aus Biogas 2003
Energienutzung:
Strom: Direkteinspeisung ins Netz der EnBW Wärme: Nahwärmenetz ca. 2 km
Betreiber:
Ortsverwaltung Lampertsweiler
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
07619 Schkölen
Ansprechpartner:
Matthias Darnstädt
Naumburger Str. 4, 07619 Schkölen
Email:
Dr.Darnstaedt(bei)web.de
Internet:
www.schkoelen.de
Einwohner / Haushalte:
1200 Einwohner, 500 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
60% Haushalte, 100% öffentliche Gebäude, Gewerbe
Ziele:
Erweiterung des Anschlussgrades des Nahwärmenetzes, Ausbau Erneuerbare Energien, Vorbildfunktion für weitere Projekte und Regionen
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel aus WaldrestholzSchweinegülle und NAWARO
Energienutzung:
1. Strom: Einspeisung und Vergütung nach EEG 2. Wärme: Versorgung von 9ha Gewächshaus, Nahwärmenetz zur Versorgung 60% Haushalte, 100% öffentliche Gebäude, Gewerbe
Betreiber:
BKS Bio-Kraftwerk Schkölen GmbH Agrargenossenschaft Schkölen eG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
99326 Ilmtal
Ansprechpartner:
Bürgermeister Wilfried Neuland
Wassergasse 4 99326 Ilmtal OT Griesheim
Email:
Gemeinde.Ilmtal(bei)t-online.de
Internet:
www.ilmtal.eu
Einwohner / Haushalte:
4000 Einwohner, 1770 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Versorgung Schule, Kita, Sozialgebäude, Werkstätten und Ställe der landwirtschaftlichen Betriebe, Agrarcenter, Schulküche mittels Biogasleitung und Wärmenetz
Ziele:
100 % Strom aus EE, mind. 75 % Wärme aus EE
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1. 2 Biogasanlagen mit je 250 kW BHKW 500 kW el.550kWtherm. Inbetriebnahme 2007/2009 2. Photovoltaik: 12 Anlagen mit in Summe 75kW Inbetriebnahme 2005 bis 2009 3. Wasserkraft: 3 Anlagen mit in Summe 70 kW Inbetriebnahme 1985/1993/2003 4. Hackschnitzel: 5 Heizanlagen mit in Summe 460 kW Inbetriebnahme: 2004/2006 5. Solarthermische Anlagen: ca. 5 Anlagen Inbetriebnahme ab 2006 6. Biogasanlage 220kW: 2010
Art der eingesetzten Biomasse:
Rinder- u. Schweinegülle, Grassilage, Silomais, Getreide, Hackschnitzel aus Waldrestholz
Betriebnahme:
2007-2009
Energienutzung:
1. Strom: Einspeisung und Vergütung nach EEG 2. Wärme: Versorgung der örtlichen Betriebe mittels Biogasleitung und Wärmenetz
Betreiber:
Agrargesellschaft Griesheim mbH (Biogas), Agrargesellschaft „Deube“ mbH (Hackschnitzelkessel, BGA), Gemeinde (Hackschnitzel, PV), Privatpersonen (PV, Wasserkraftanlagen)
 

Bioenergiedörfer

Oberopfingen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
88457 Oberopfingen/Kirchdorf
Ansprechpartner:
Bürgermeister Rainer Langenbacher
Rathausstraße 11 88457 Kirchdorf an der Iller
Email:
rainer.langenbacher(bei)kirchdorf-iller.de
Internet:
www.kirchdorf-iller.de
Einwohner / Haushalte:
700 Einwohner, 228 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
im Endausbau geplant mindestens 70 %
Ziele:
autarke Wärme- und Stromversorgung von Oberopfingen
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage, 5 x 200 kW/h
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle und nachwachsende Rohstoffe
Energienutzung:
Nahwärmenetz, Stromeinspeisung in das Netz der EnBW
Betreiber:
Nahwärme Oberopfingen eG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
92283 Engelsberg
Ansprechpartner:
Michael Gottschalk
Nürnberger Straße 1 92318 Neumarkt i.d.OPf.
Email:
gottschalk.michael(bei)landkreis-neumarkt.de
Internet:
www.Lauterhofen.de
Einwohner / Haushalte:
114 Einwohner, 27 Häuser
Anschluss / Versorgung:
25 Häuser angeschlossen Strom aus EE 300%
Ziele:
Autarke Wärmeversorgung mit Hackschnitzelheizung für alle Einwohner Engelsbergs, Energieautark und CO2-Frei (bereits erreicht)
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
320 kW Holzhackschnitzeheizwerk;
70 kWth (30 kWel) KWK Holzkraftanlage (Holzvergaser)
1500m Nahwärmenetz
190 kWpeak PV-Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Holz
Betriebnahme:
2006: Nahwärmenetz 2011: Holzkraftanlage
Energienutzung:
Strom und Wärme
Betreiber:
Marktgemeinde Lauterhofen
Besonderheiten:
85-90% der Investitionsmittel wurden eingeworben (u.a. Einsatz von Mitteln der Dorferneuerung; E-on-Umweltpreis)
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
91747 Hüssingen
Ansprechpartner:
Wolfgang Minderlein
Hüssingen 36 91747 Westheim
Email:
wolfgang.minderlein(bei)t-online.de
Einwohner / Haushalte:
259 Einwohner, 75 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
95%
Ziele:
Übervorsorgung mit Strom, ca. 650 kWp installierte Photovoltaikanlagen, 2 x 380 kW elektrische BHKW mit Biogas, weitere Biogasanlage ca. 30 kW elektrisch Wärmeversorgung 100% erneuerbar. Planung: Erweiterung der Photovoltaikanlagen, evtl. eine Bürgerwindanlage
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Kleinteilige PV-Anlagen auf Gebäuden der Betreiber seit 2001 Biogasanlagen Völklein seit 2004, Biogasanlage Weigel seit 1998
Art der eingesetzten Biomasse:
Wirtschaftdünger (Mist, Gülle), Mais, Gras, Getreide-Ganzpflanzen
Energienutzung:
Nahwärmenetz, Holztrocknung, Stromeinspeisung ins öffentliche Netz und Eigenbedarf an Biogasanlagen
Betreiber:
Nahwärme Hüssingen e.G., Genossenschaft gegründet 2009
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
91747 Ostheim
Ansprechpartner:
Bürgermeister Günther Oberhausen
Dorfplatz 91747 Westheim
Email:
westheim(bei)hahnenkamm.de
Internet:
www.bioenergiedorf-ostheim.de
Einwohner / Haushalte:
385 Einwohner, 148 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 90 % (125 der möglichen Haushalte sind angeschlossen)
Ziele:
1. Versorgung der Mitglieder mit preiswerter Nahwärme die zu 100 % aus regenerativen Rohstoffen erzeugt wurde 2. Stromerzeugung durch den Betrieb eine 77,22 kWp großen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Heizzentrale 3. Organisation eines örtlichen Holzankaufes für die eigene Hackschnitzelheizung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1. 2 Biogasanlagen mit je 290 kW und 360 kW, der Betrieb erfolgt von zwei Landwirten die an die Genossenschaft die Abwärme liefern. Inbetriebnahme der Anlage 1 war 2006 Anlage 2 wird im September 2010 in Betrieb genommen. 2. Eine Hackschnitzelanlage mit 990 kW, der Betrieb erfolgt von der Genossenschaft selbst, Inbetriebnahme Sept. 2010
Art der eingesetzten Biomasse:
1. Gülle + nachwachsende Rohstoffe (Mais, GPS etc.), 2. Hackschnitzel aus heimischen Wälder
Energienutzung:
Holz, Öl, Gas, Strom der großen Energieversorger
Betreiber:
Bioenergiedorf Ostheim eG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
54578 Wiesbaum
Ansprechpartner:
Frau Karin Pinn
Murxenpesch 8 54578 Wiesbaum
Email:
pinn.s(bei)t-online.de
Internet:
www.wiesbaum.de
Einwohner / Haushalte:
631 Einwohner, 250 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
8 Gewerbebetriebe angeschlossen, Ausbau vorgesehen
Ziele:
Entwicklung zur Energie + Gemeinde, Bereitstellung des eigenen Energiebedarfs und Abgabe von überschüssiger Energie aus nachhaltig verfügbaren, eigenen Ressourcen.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage der Naturenergie Wiesbaum Inbetriebnahme 2003, Elektrische Leistung: 1 x 536 KW plus 1 x 110 KW, Vielzahl privater Holzheizsysteme unterschiedlicher Leistung, Mehrere private PV-Anlagen seit 2003, Summe Leistung PV = 257,74 KWp, Mehrere private thermische Solaranlagen seit 1997
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, landwirtschaftliche Kofermente, Stickiges Brennholz und Holzpellets
Energienutzung:
Einspeisung des erzeugten erneuerbaren Stroms in des Verteilnetz der RWE-Netz AG, Abwärmenutzung der Biogasanlage über ein Nahwärmenetz im Industrie- und Gewerbepark Wiesbaum, Nutzung Energieholz in Einzelfeuerstätten
Betreiber:
Biogasanlage: Naturenergie Wiesbaum GmbH & Co.KG, Photovoltaik: Private Betreiber und Genossenschaft: eegon - Eifel Energiegenossenschaft eG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
27446 Malstedt
Ansprechpartner:
Bürgermeister Klaus Schröder
Rohr 7
27446 Deinstedt
Email:
Schroeder-deinstedt(bei)t-online.de
Projektpartner:
Fa. Pape Haustechnik, Selsingen - Planung und Installation der Wärmeanschlüsse und der Hausübergabestationen;
Fa. Thermaflex Isolierprodukte, Döschwitz - Technische Auslegung der Wärmeleitungen;
MT Energie GmbH, Zeven - Errichtung der Biogasanlage, Unterstützung bei Kalkulationen;
Fa. Wähler, Dorum - Verlegung der Wärmeleitungen
Einwohner / Haushalte:
240 Einwohner, 68 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
91% der Haushalte, Dorfgemeinschaftshaus, Feuerwehr
Ziele:
Die Eigenversorgung mit Strom ist gedeckt, Die gesamte Versorgung von Malstedt ist Ziel, hängt von der Anschlussbereitschaft der Bürger ab.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 5 x BHKW (instgesamt 1250kW-th) und Biomathanerzeugung (45% Strom, 55% Biomethan),
77 m³ Pufferspeicher,
660kW Biogaskessel als Redundanz,
4,3km Wärmenetz
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Gras, Rüben, Gülle, Mist (aus der Gemeinde und näheren Umgebung)
Betriebnahme:
2010: Biogasanlage, 2011: Wärmenetz
Energienutzung:
Wärmenetz, Strom
Betreiber:
Agrogas & Wärme GmbH & Co.KG
Besonderheiten:
nur 20 Monate von der Idee bis zur Inbetriebnahme; Planung des Wärmenetzes in Eigenleistung ohne Planungsbüros; hohe Akzeptanz in Malstedt; Vorhaben wurde zusammen mit den Einwohnern der Gemeinde geplant; alle Planungen wurden transparent dargestellt
 

Bioenergiedörfer

Krebeck und Wollbrandshausen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
37434 Wollbrandshausen / Krebeck
Ansprechpartner:
Karl Heine, Vorstandsvorsitzender
Rote Straße 13, 37434 Krebeck
Internet:
www.biowk.de
Einwohner / Haushalte:
Krebeck: 765 Einwohner, 230 Haushalte Wollbrandshausen: 639 Einwohner, 210 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Krebeck: 50 %, 114 Hausanschlüsse Wollbrandshausen: 47 %, 98 Hausanschlüsse
Ziele:
Wärmeversorgung / Energieversorgung zu 100 % aus erneuerbaren Energien
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit vier dezentralen BHKW
1. BHKW in Krebeck, Leistung 500 kW, zwei Zündstrahlmotoren
2. BHKW in Wollbrandshausen, Leistung 500 kW, zwei Zündstrahlmotoren
3. BHKW an der Biogasanlage für Prozesswärme, 380 kW, Gasottomotor
4. BHKW an der Biogasanlage für Prozesswärme, 380 kW, Gasottomotor
Inbetriebnahmen 2009 und 2010
Jahresumsatz 14,5 Mio. kWh Stromerzeugung und 4,5 Mio kWh Wärme
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Ganzpflanzensilage (GPS), Gülle, Zuckerrüben
Energienutzung:
Wärmeversorgung in beiden Dörfern über Nahwärmenetz und Hausübergabestationen, Stromeinspeisung in das öffentliche Netz und Direktvermarktung
Betreiber:
Bioenergie Wollbrandshausen-Krebeck eG Eingetragene Genossenschaft

Quelle: Tom Baerwald. Biogasanlage Wollbrandshausen

Quelle: Dr. Angelika Wiesler-Sorhage. BHKW Wollbrandshaus.

Quelle: Tom Baerwald. Gas-Otto Motor
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
91732 Merkendorf
Ansprechpartner:
Hans Popp
Marktplatz 1 91732 Merkendorf
Email:
buergermeister(bei)merkendorf.de
Internet:
www.merkendorf.de
Einwohner / Haushalte:
2900 Einwohner, 1100 Haushalte
Ziele:
Ziel ist eine nachhaltige ökologische Entwicklung um einen möglichst hohen Selbstversorgungsgrad in der Region zu erreichen.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
9 Biogasanlagen – Stromproduktion 2009 – 21.429.965 kWh Wärmenutzung aus Kraftwärmekopplung – 6.770.000 kWh 150 Photovoltaikanlagen in 2009 (darunter eine Bürgersolaranlage und eine Bürgerfreiflächenanlage mit horizontaler Nachführung) installierte Leistung: 3,4 Megawatt Stromproduktion 2009 – 3.169.402 kWh Wasserkraftwerk: Jahresleistung ca. 50.000 kWh (Menge bei Biogasstrom enthalten) Vielzahl von Festbrennöfen, mehrere Pellets- und Hackschnitzelheizungen – Einsatz von Solarthermie
Art der eingesetzten Biomasse:
Gras- und Maissillage, Festmist, Pferdemist, Gülle, Getreide für Biogasproduktion, Holz, Pellets und Hackschnitzel zur Wärmeerzeugung, ein Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung
Energienutzung:
Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen in 2009 gesamt: 24.599.367 kWh = 189 Prozent Selbstversorgungsgrad, Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung: 6.770.000 kWh in neun Fernwärmenetzen, Solarthermie, Oberflächengeothermie als private Anwendungen, Holz-, Pellets- u Hackschnitzel
Betreiber:
Betreibergemeinschaften – GbR und Privat-Public-Modell
 

Bioenergiedörfer

Pfalzgrafenweiler

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
72285 Pfalzgrafenweiler
Ansprechpartner:
Heinz Weiß
Ahornweg 5 72285 Pfalzgrafenweiler
Email:
heinz-weiss(bei)gmx.de
Projektpartner:
Bioenergie GmbH, Aussiedlerhof Braun, Architekturbüro Gall und Gärtner, Pfalzgrafenweiler
Internet:
www.weilerwaerme.de
Einwohner / Haushalte:
ca. 5000 Einwohner / ca. 1000 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 25% (5 % Biomasse als Anteil der Wärmelieferung der Weiler Wärme eG an dem jetzigen Wärmeverkauf an die Wärmekunden)
Ziele:
komplette Versorgung des Ortes mit Nahwärme aus nachwachsenden Rohstoffen
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Die Bioenergie GmbH betreibt ein Holzkraftwerk (4000 kWthemisch, 560kWelektrisch) mit nachwachsenden Rohstoffen (Holzhackschnitzel) und produziert Strom und verkauft denselben. Die dadurch entstehende Nahwärme kauft die Weiler Wärme e.G., legt Wärmeleitungen und verkauft die Nahwärme. Ein Aussiedlerhof produziert ebenfalls Strom aus Biomasse (Grasschnitt, Heu, Mais, usw.) und ver-kauft die Nahwärme an die Genossenschaft (Biogasanlage: 380kWelektrisch, 300kWthermisch)
Art der eingesetzten Biomasse:
Biomasse für BGA: Grasschnitt, Heu, Mais Blockheizkraftwerk: Holzhackschnitzel, Straßenbegleitgrün, Hecken- und Gartenschnitt der Bürger
Betriebnahme:
Dez 2007
Energienutzung:
Strom, Wärme über Nahwärmenetz
Betreiber:
Weiler Wärme e.G.
Besonderheiten:
Die Bioenergie GmbH produziert Strom mit einem BHKW. Die anfallende Wärme verkauft die Weiler Wärme e.G. an Wärmekunden. Derzeit 220 Kunden angeschlossen. Einsparung bisher: 1 Mio Liter Heizöl und 5000 t CO2 (Stand: Feb. 2012) Sukzessiver Ausbau des Wärmenetzes.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
35083 Oberrosphe
Ansprechpartner:
Hans-Jochen Henkel
Am Katzler 17 35083 Wetter Oberrosphe
Email:
h-j-henkel(bei)t-online.de
Projektpartner:
Bioenergiedorf Oberrosphe eG, Bioenergiehof vor den Tannen GmbH
Internet:
www.bioenergiedorf-oberrosphe.de
Einwohner / Haushalte:
850 Einwohner, 240 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
50,00 %
Ziele:
Ziel ist ein energieautarkes Oberrosphe. Durch Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen sollen angeschlossene Haushalte nicht mehr in Abhängigkeit von fossilen Energieträgern stehen und gleichzeitig soll damit auch ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Es soll eine nachhaltige regionale Energieversorgung mit stabilen Energiepreisen gewährleistet werden. Der Plan sieht vor, mit einem Blockheizkraftwerk (Verbrennung von Biogas und Holzhackschnitzel) verbunden mit einer Kraftwärme-Kopplung, eine zentrale Wärmeversorgung für bis zu 240 Haushalte herzustellen
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
850kW Holzhackschnitzelheizwerk und Wärmerückgewinnung von 70 kW,
Biogasanlage mit zwei Blockheizkraftwerken (1. BHKW Wärme für Vergärungsprozess, 2.BHKW speist für Grund- und Spitzenlast ins Nahwärmenetz der Oberrosphe eG ein),
307kWp PV-Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel, Maissilage / Getreidekörner
Betriebnahme:
2008: Biomasseheizwerk, PV-Anlage 77kWp, 2009: 180kWp PV-Anlagen, 2011: Biogasanlage mit zwei BHKW, 2012: 50kWp PV-Anlagen
Energienutzung:
Wärme für unsere Haushalte im Ort, verteilt über ein 7000 m langes Nahwärmenetz. Die Stromerzeugung wird gem. EEG eingespeist
Betreiber:
Bioenergiedorf Oberrosphe eG, Bioenergiehof vor den Tannen GmbH (BGA mit zwei BHKW)
Besonderheiten:
PV-Anlage in Eigenleistung montiert. Durch die Kooperation der beiden Energieerzeuger entsteht eine Optimierung und wechselseitige Nutzung von Wärme und Strom, mit einer deutlichen Verbesserung der Energieffizienz.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
54664 Preist
Ansprechpartner:
Bürgermeister Peter Schilling
Kornmarktstr.1 54664 Preist
Email:
Schilling-GbR(bei)t-online.de
Einwohner / Haushalte:
744 Einwohner, 315 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Nahwärmenetz 21%
Ziele:
Nahwärme 40%, Stromversorgung 100%
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage 500kWelektr. 700kW therm. 2007, PV-Anlage 3100kWp 2009-2010 Solar-Anlagen für Heizung und Warmwasser 150kW, Erd-Luft-Wärmepumpen 120kW, Scheitholz-Zentralheizungen 150kW, Hackschnitzel u. Pellets 150kW, Scheitholz Kachel- und Standöfen 250kW
Art der eingesetzten Biomasse:
NAVAROS Solar
Energienutzung:
Zur Zeit 41 Haushalte am Nahwärmenetz, 24 im Bau, so das bis Sept. 65 Haushalte angeschlossen sind.
Betreiber:
Gesellschaft Gemeinde Privat
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
54636 Altscheid
Ansprechpartner:
Kurt Rings
Pestalozzistraße 7 54673 Neuerburg
Email:
rings.kurt(bei)vg-neuerburg.de
Einwohner / Haushalte:
91 Einwohner, 35 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
58% (mit Dorfgemeinschaftshaus und Kirche)
Ziele:
Wärmeversorgung zu 100% aus Biomasse und Solar, Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien (100% Biomasse)
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
NAWARO - Biogasanlage als sog. Nassfermentation im mesophilen Bereich Fermenter 1200 m³. Heizung, Rührtechnik und Fütterung, Nachgärer 1200m³ mit Rührtechnik, Endlager 3200 m², SPS-Steuerung für alle Anlagenteile
BHKW-MAN Gasmotor mit Kraftwärmekopplung mit 370 kW/h, elektrischer und 426 kW/h thermischer Energie, jährliche Leistung bei 8600 Betriebsstunden
Art der eingesetzten Biomasse:
Nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Gras, Getreide
Gülle aus der Viehhaltung
Energienutzung:
Nahwärme mit 18 angeschlossenen Wohnhäusern zuzüglich Dorfgemeinschaftshaus und Kirche. Die restlichen Wohnhäuser heizen mit Öl und Holz, 1 Wohnhaus heizt mit Gas
Betreiber:
Biogasanlage wird in Form einer GmbH & Co. KG
 

Bioenergiedörfer

Lieberhausen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
51647 Lieberhausen
Ansprechpartner:
Bernd Rosenbauer
Immertweg 32 51647 Gummersbach - Lieberhausen
Email:
bernd.rosenbauer(bei)wald-und-holz.nrw.de
Einwohner / Haushalte:
330 Einwohner, 103 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
84% (derzeit 85 von 103 Häusern)
Ziele:
Energieautark! Deckung des Wärme- und Strombedarfs zu 100 % aus Biomasse und Sonnenenergie. Gewinnung zus. Bioenergie zur Einspeisung i. öffentliche Netz. Errichtung eines Biomassehofes für die Region. Wirtschaftliche Impulse und Wertschöpfung für die Region. Sozialen Zusammenhalt stärken umfassende Netzwerke bilden Wissenstransfer durch Führungen, Vorträge, Veröffentlichungen und überregionale Veranstaltungen
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Holzhackschnitzelheizung mit einer Nennleistung von 970 kW Inbetriebnahme am 26. Januar 2001 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 50,4 kWp Inbetriebnahmen im April 2010 Hackschnitzellagerhalle, Jahresumsatz von 13,5 Mio. kWh
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel aus den umliegenden Wäldern, sowie Landschaftsgehölze und Sägeresthölzer aus der Region.
Betriebnahme:
2001
Energienutzung:
Strom: Einspeisung in das öffentliche Netz mit der Option der Eigennutzung, Wärme: Nahwärmenetz und Hausübergabestationen
Betreiber:
Energiegenossenschaft Lieberhausen e.G. (zukünftig EGL genannt)
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
08541 Theuma
Ansprechpartner:
Bürgermeister Sven Rondthaler
Hauptstr. 29 08541 Theuma
Email:
gemeinde-theuma(bei)jaegerswald.de
Internet:
www.theuma-vogtland.de
Einwohner / Haushalte:
1078 Einwohner, 440 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
derzeit 80 Haushalte und 2 Kleinbetriebe
Ziele:
Stromversorgung derzeit: 2400 Haushalte, Ziel 2600 Haushalte Wärmeversorgung derzeit: 80 Haushalte, Ziel: 230 Haushalte Wärmenutzung 3064 MWh 2009, Ziel min. 5000 MWh bei 20.000 KW im Haushalt entspricht rund 150 Haushalte 2009 aus Biomasse Photovoltaik 58 KWp Bürgersolaranlage, 20 Anwohner und Mitarbeiter der Agrargenossenschaft ausreichend für 12 Haushalte Photovoltaik 30 KWp Agrargenossenschaft ausreichend für 7 HH Photovoltaik ca. 20 KWp Fam. Grünler ausreichend für 4 HH
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage 1 (Bj. 2006) – 500 kW el. und 4300 MWh/a Biogasanlage 2.1 (Bj. 2008) 280 kW el. – ab 2010 330 kW el. Dorfgemeinschaftshaus, 2250 MWh/a, Ziel 2800 MWh/a 2.2 wie 2.1 (Bj. 2009) Schule 2250 MWh/a, Ziel 2800 MWh/a Photovoltaik Agrargenossenschaft: 2008, 27600 kW/a Photovoltaik Bürgersolar: 2009, ca. 53360 kW/a Photovoltaik Fam. Grünler: 2009, ca. 18000 kW/a
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle und Mist ausreichend für 200 KW elektrisch, Maissilage, Ganzpflanzensilage, Grassilage, und evtl. Getreide
Energienutzung:
Strom wird verkauft bis auf geringe Eigennutzung in der Agrargenossenschaft Wärmenutzung von der Biogasanlage 1 in der Agrargenossenschaft und 2 Nachbarn 2 Nahwärmenetze von BHKW Dorfgemeinschaftshaus und Schule
Betreiber:
Biogasanlagen: Agrargenossenschaft in Vertragsbeziehung mit der Gemeinde , Gemeinde stellt Grundstücke für BHKWs und Biogas- und Wärmeleitungen
 

Bioenergiedörfer

Flecken Dahlenburg

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
21368 Flecken / Dahlenburg
Ansprechpartner:
Stefanie Slowek-Klaus
Neutorstraße 3 21335 Lüneburg
Email:
Stefanie.slowek-klaus(bei)landkreis.lueneburg.de
Internet:
www.dahlenburg.de
Einwohner / Haushalte:
3200 Einwohner
Ziele:
Stromversorgung, Wärmeversorgung, Energieautarkie der Region von fossilen Energieträgern, Klimaschutz, regionale Wertschöpfung, Erzeugung eines qualitätsgesichterten, hochwertigen Sekundärrohstoffdüngers
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlagen mit Trockenfermentation, Einsatz einer Gärreste-Seperation, Katalysator mit Aktivkohlefilter nach BlmSchG Geruchs- und gasdichte Abdeckung der Gärrestanlage BHKW mit 3 x 526 kW el. Leistung (Wirkungsgrad: 85%) 13,5 Mio. kWh el. Energie und 12,4 Mioi. kWh therm. Energie/a Inbetriebnahme: 2007 Geplant für 2011: Aufbau eines Nahwärmenetzes zur Versorgung von öffentlichen Liegenschaft in der Gemeinde Dahlenburg durch die Erweiterung der Anlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais
Energienutzung:
Elektrische Energieversorgung: Gesamtjahresenergiebedarf Dahlenburger Haush.: 8.851.260 kWh gedeckt Wärmenutzung: Eigennutzung (Beheizung der Fermenter), Holztrocknung im Gewerbegebiet, Orchideengärtnerei im Ort (Wirkungsgrad 85%), Wärmenutzungskonzepte liegen vor. Geplant in 2011: Nahwärmenetz zum Dornweg, Versorgung der dort anliegenden öffentlichen Gebäude (Schulzentrum, Sporthalle, Schwimmbad, Schützenhaus, Sportzentrum, Campingplatz)
Betreiber:
Bioenergiepark Dahlenburg GmbH & Co.KG Beteiligte: E-Werk Dahlenburg und 20 Kommanditisten, vornehmlich zuliefernde Landwirte
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
14929 Feldheim
Ansprechpartner:
Bürgermeister Michael Knape
Großstr. 105 14929 Treuenbrietzen
Email:
buergermeister(bei)treuenbrietzen.de
Internet:
www.neue-energien-forum-feldheim.de
Einwohner / Haushalte:
145 Einwohner, 37 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
35/37
Ziele:
100% Wärme und 100% Strom aus Erneuerbaren
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
500 kW Biogasanlage IBN 2008
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle/NAWARO
Betriebnahme:
2008-2009
Energienutzung:
Wärme: seit 12/2009 ausschl. aus der BGA über dorfeigenes FernwärmenetzStrom ab 8/2010 ausschl. aus Windkraft
Betreiber:
Feldheim Energie GmbH & Co. KG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
25852 Bordelum / Dörpum
Ansprechpartner:
Bürgermeister Peter R. Petersen
Theodor-Storm-Straße 25821 Bredstedt
Email:
Peter.martje(bei)t-online.de
Einwohner / Haushalte:
104 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
53 % (im Herbst 2010 werden es 67 % sein)
Ziele:
Stromversorgung 100 % Biomasse (Ziel bereits erreicht), Wärmeversorgung 100 % Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Die Biogasanlage (Nassfermentation) mit einer Leistung von 625 kWel und 670 kWth wurde 2008 in Betrieb genommen. Eine Genehmigung für die Erweiterung der Anlage (zweiter Fermenter für Gras- und Festmistvergärung und zweites Gärrestlager sowie zusätzliches BHKW mit 250 kWel) liegt vor, die Realisierung erfolgt im Herbst. Gülle wird ausschließlich über ein Pipelinesystem aus umliegenden Viehbetrieben zur Biogasanlage (BGA) gepumpt. Ein Großteil der Wärme wird über ein Nahwärmenetz (drei Kilometer lange Haupt- und eine gut einen Kilometer lange Nebentrasse) an die Haushalte und Betriebe der Ortschaft abgegeben (Vollversorgung durch die BGA). Über einen bereits gelieferten Bandtrockner sollen verschiedener Biomassen wie z.B. Holzhackschnitzel aus eigenen Kurzumtriebsplantagen sowie Gärreste getrocknet werden
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais / Getreide / Gülle, zukünftig verstärkt Gras und Festmist
Energienutzung:
Über das mit Biogas betriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) der Biogasanlage Dörpum (Nassvergärung) wurde 2009 566.000 kWh Strom erzeugt, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Rund 2,6 Mio. kWh Wärme wurden in Dörpum im letzten Jahr genutzt.
Betreiber:
Die Biogasanlage Dörpum ist im Eigentum einer achtköpfigen Gesellschaft (GmbH & Co. KG). Diese setzt sich aus fünf Vollerwerbs Landwirten und zwei Nebenerwerbslandwirten sowie einem Angestellten zusammen. Alle Personen sind ortsansässig.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
91478 Ulsenheim / Markt Nordheim
Ansprechpartner:
Bürgermeister Harald Endreß
Ulsenheim 75 91478 Markt Nordheim
Email:
h-endress(bei)t-online.de
Internet:
www.markt-nordheim.de
Einwohner / Haushalte:
380 Einwohner, 85 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
80 % der Haushalte Ulsenheims sind an das Nahwärmenetz angeschlossen
Ziele:
Steigerung der Wertschöpfung: a) zunächst Stromeinspeisung durch Photovoltaik Dachflächenanlagen auf Landwirtschafts- und Privatgebäuden. b) Bau und Erweiterung von 2 Bioenergieanlagen mit dem einzelbetrieblichen Ziel der Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Unternehmen, dem gesamtgesellschaftlichen Ziel der CO2 Verminderung und dem lokalen Ziel einer umfassenden Wärmeversorgung der Haushalte, der Landwirtschaft und des Gewerbes unseres Heimatdorfes Ulsenheim. c) Errichtung einer Freiflächen Photovoltaikanlage d) Scheitholzheizungen für Landwirtschaft und Privathaushalte sowie Hackschnitzelheizungen für Gewerbebetriebe e) Einsatz von Rapsöl für mehrere Schlepper
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
a) PV-Dachanlagen zur Stromerzeugung: 2003 – heute von 5 – 80 KW je Einzelanlage Gesamt ca. 1.200 inst. kW. b) Biogasanlagen: (1) 500 kW el. 2005 (2) 290 kW el. 2006 zus. Erweiterung um 250 kW el. in 2010 c) Nachgeführte Freiflächen PV Anlage zur Stromerzeugung 620 kW d) Hackschnitzelheizungen 2010 100 kW und 500 kW seit 1995 e) Umrüstung von 5 Schleppern mit zusammen rd. 600 kW
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogasanlage (1): Gülle / Dung ca. 50 %Zwischenfrüchte ca. 8 %, Stroh ca. 4 %, Getreidesilage ca. 8 %, Maissilage ca. 30 % Biogasanlage (2): Gülle Dung ca. 15 %Mais ca.60 %, Grassilage 20 %, Getreidesilage 5 % Für Hackschnitzelheizungen: 100 % der anfallenden Holzabfälle der ortsansässigen Schreinerei zusätzlich Hackschnitzel aus örtlich anfallenden Häckselgut aus Landschaftspflege und Durchforstung des Gemeinde und örtlichen Rechtlerwaldes. Für Rapsöl: aus im Umkreis erzeugtem kalt gepressten Rapsöl
Energienutzung:
Nutzung der Wärme der beiden Biogasanlagen durch Einspeisung in ein, in 3 Bauabschnitten durch die Wärme Gbr. errichtetes DorfnetzStromertrag der Biogasanlagen und PV-Anlagen überregional mit rd. 2,1 Mio. kW.
Betreiber:
Das Nahwärmenetz wird betrieben durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Alle Anschlussnehmer sind Gesellschafter. Darüber hinaus versorgt die Biogasanlage Nord als Einzelunternehmen direkt ein Möbelhaus und mehrere Häuser und beliefert das Wärmen
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
24211 Honigsee
Ansprechpartner:
Bürgermeister Alexander Nicolaisen
Alte Dorfstraße 4 24211 Honigsee
Email:
Gemeinde.Honigsee(bei)t-online.de
Internet:
www.amtpreetzland.de
Einwohner / Haushalte:
475 Einwohner, 245 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Haushalte im Ortskern: Anschlussquote rd. 85 % Im Dorfkern gibt es nur noch einige Haushalte ohne Nahwärme (entweder wollten sie nicht angeschlossen werden oder konnten aus technischen Gründen nicht angeschlossen werden).
Ziele:
Versorgung der Haushalte im Ortskern (rd. 100 Haushalte) mit Nahwärme aus Bioenergie sowie Erzeugung von gut 8.000.000 kW mit zwei BHKW à 500 kW elektrischer Leistung mit Biomasse und Einspeisung ins überregionale Netz.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Seit 2007 wird auf einer Biogasanlage Biogas auf der technischen Basis von Trockenfermentation erzeugt. Es handelt sich um eine Schmack-Anlage mit zwei Jenbacher-Motoren à 500 kW (el.) und 560 kW (thermisch).
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais (ca.65 %), Gräser (25-30 %) und Getreide (5-10 %).
Betriebnahme:
2007
Energienutzung:
Ein BHKW liefert die notwendige Prozesswärme und darüber hinaus Wärme zur Trocknung von Getreide, Hackschnitzeln, Gärresten u.ä., das andere wird zur Versorgung des Nahwärmenetzes eingesetzt. Der erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist.
Betreiber:
Biogasanlage und Wärmenetz sind 'unbundled'. Die Biogasanlage wird von zwei ortsansässigen Landwirten betrieben und ist als GmbH&CoKG eingetragen. Das Nahwärmenetz ist von einer zu diesem Zweck gegründeten Genossenschaft ('Energiegenossenschaft Honigsee eG') gebaut worden und wird von ihr betrieben. Die Gemeinde ist Mitglied der Genossenschaft.
Besonderheiten:
Die Gemeinde hat gerade eine intensive baurechtliche Überplanung der ursprünglich priviligiert gebauten Anlage abgeschlossen mit dem Ergebnis, den Betreibern eine Erweiterung auf insgesamt 3,5 MW zu ermöglichen. In 2008 und 2009 hat die Genossenschaft EVH jeweils das Netz so erweitert, dass jetzt die mögliche Winterkapazität erreicht ist.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
86577 Tödtenried
Ansprechpartner:
Bürgermeister Martin Echter
Dorfstr. 26 86577 Tödtenried
Email:
martin(bei)echter-gbr.de
Einwohner / Haushalte:
360 Einwohner, 85 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
2009 96 %, 2010 100 %
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogas BHKW 190 kW Holzhackschnitzelheizung 500 kW
Art der eingesetzten Biomasse:
Wirtschaftdünger, Mais, Gras, GPS, Holzhackschnitzel, Landschaftspflegematerial
Energienutzung:
Strom wird eingespeist ins öffentliche Netz, Wärme ins Nahwärmenetz, 2009 38 HH, 2010 63 HH
Betreiber:
Johann Finkenzeller, Gewerbebetrieb
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
37127 Jühnde-Barlissen
Ansprechpartner:
Heiko Lohrengel
Hauptstrasse 3 A, 37127 Barlissen
Email:
info(bei)bioenergiedorf-barlissen.de
Projektpartner:
Landkreis Göttingen, Samtgemeinde Dransfeld, Gemeinde Jühnde
Internet:
www.bioenergiedorf-barlissen.de
Einwohner / Haushalte:
330 Einwohner, 68 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
70%
Ziele:
Aus dem Ziel, eine nachhaltige und dezentrale Wärme und Stromversorgung zu entwickeln, führt zu einer 100 % Erneuerbare Energieregionen - Idee.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
250 kW NaWaRo / Gülle-Biogasanlage, 550 kW Biomasseheizwerk
Art der eingesetzten Biomasse:
Festmist, Gülle, Gras, Ganzpflanzen-Silage und MaisHolzhackschnitzel aus den umliegenden Wäldern
Betriebnahme:
2009
Energienutzung:
250 kW NaWaRo-Biogasanlage Nutzung der Prozesswärme, 550 kW Biomasseheizwerk für Abdeckung der Mittel,- und Spitzenlast, Elektro-Tankstelle
Betreiber:
Genossenschaft
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
17207 Bollewick
Ansprechpartner:
Olaf Schätzchen
Dudel 1, 17207 Bollewick
Email:
boll-e-wick(bei)energiegewinn.de
Projektpartner:
Amt Röbel-Müritz
Internet:
www.boll-e-wick.de/bollewick
Einwohner / Haushalte:
Im OT Bollewick ca. 450 Einwohner, im OT Kambs ca. 260 Einwohner, Im OT Bollewick ca. 100 Haushalte, gesamt ca. 200 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Im OT Bollewick ca. 48 HA (60 % des technischen Potentials) im 1. BA, darunter 5 Sondergebäude (Rettungswache, KiGa, Die Scheune, Landwerkstätten) im 2. BA 80 HA (100 % des techn. Potentials)Im OT Kambs: ca. 22 von 403 Großwohneinheiten, 1 KiGa, 1 Gemeindehaus
Ziele:
100 % regenerat. Wärme, Wärmeüberschüsse für Biomassetrocknung; 100 % Strom + Überschüsse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
OT Bollewick: Biogas: 2 x 500 kW el/500 kWth Hofbiogas Nawaro, Nahwärmenetz 1,2 MW Anschlussleistung, Technische Trocknung 300 kW HHS-Feuerung max. 200 kW, Umrüstung Öl-HW mit 2-Kesselanlage 680 kW auf PÖOT Kambs: Erweiterung Hof-BGA Nawaro Rindergülle+Energiepflanzen von 350 kW auf 500 kW
Art der eingesetzten Biomasse:
Rindergülle, Rindermist, EnergiepflanzenEnergieholzPÖ
Betriebnahme:
OT Bollewick: Gepl. 2011 (BGA 2010 im Bau, Nahwärmenetz 2010 in Planung, Holztrocknung in Konzeption) OT Kambs: Erweiterung BGA 2011Anschluss Nahwärmenetz 2012
Energienutzung:
Stromeinspeisung EEGWärmenutzung KWK über Nahwärmenetz
Betreiber:
BGA durch Landwirtschaftsbetriebe, Wärmenetz in Bollewick durch Gemeinde, Wärmenetz in Kamps durch Landwirtschaftsbetrieb U. Schmidt
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
79348 Freiamt
Ansprechpartner:
Angelika Jordan
Sägplatz 1, 79348 Freiamt
Email:
hauptamt(bei)freiamt.de
Internet:
www.freiamt.de
Einwohner / Haushalte:
ca. 4.200 Einwohner, ca. 1.780 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
nicht bekannt
Ziele:
50 % Wärmeversorgung, öffentliche Gebäude 60 %
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Windkraft, Biogas, Wasserkraft, Photovoltaik, Solar, Hackschnitzel-, Pelletsheizungen, Geothermie-/Luft-/Wasser-Wärmepumpenheizungen, BHKW
Art der eingesetzten Biomasse:
NaWaRo, Gras-/Mais-/Getreide-Silage, Gülle/Mist, Holz
Betriebnahme:
ab 2001/2002
Energienutzung:
Stromeinspeisung nach EEG, Stromerzeugung rund 14 Mio. kWh/Jahr, jährlicher Verbrauch knapp 2 Mio. kWh unter der erzeugten Strommenge CO2-Einsparung rund 9.800 t/Jahr
Betreiber:
Biogasanlagen: GbR
Wasserkraft: Privat, Windkraftanlagen: GmbH u. Co KG, Sonstiges: Privat
 

Bioenergiedörfer

Mundelfingen

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78183 Mundelfingen
Ansprechpartner:
Thomas Isele
Untertorstraße 7-9, 78135 Radolfzell
Email:
abdessemed.a(bei)stadtwerke-radolfzell.de
Projektpartner:
Stadtwerke Hüfingen, Ortsverwaltung Mundelfingen (Ortsvorsteher Michael Jerg), Umweltbüro GVV Donaueschingen (Umweltbeauftragter Gerhard Bronner)
Internet:
www.mundelfingen.de
Einwohner / Haushalte:
ca. 700 Einwohner, ca. 300 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Ca 30 %. Öffentliche Gebäude: Kirche
Ziele:
Wärmeversorgung eines Teils des Ortes mit Wärme aus Biogas-BHKW
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Satelliten-BHKW mit 190 kW elektrisch, Öl-Spitzenkessel (Leistung wird noch festgelegt)
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogas
Betriebnahme:
Biogasanlage: 2010 Nahwärmenetz: 2011
Energienutzung:
Nahwärmenetz
Betreiber:
Betreibergesellschaft aus Stadtwerken Radolfzell und Stadtwerken Hüfingen
Besonderheiten:
Mundelfingen ist ein Ortsteil von Hüfingen
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
77787 Nordrach
Ansprechpartner:
Carsten Erhardt
Im Dorf 26, 77787 Nordrach OT Hintertal
Email:
c.erhardt(bei)nordrach.de
Projektpartner:
Sägewerk Echtle
Internet:
www.nordrach.de
Einwohner / Haushalte:
ca. 2.000 Einwohner
Anschluss / Versorgung:
Im Ortsteil Hintertal ab dem Sägewerk Echtle haben 80% der Haushalte angeschlossen. Dies sind 31 Haushalte sowie die Rehaklinik Klausenbach und deren Personalhaus
Ziele:
Wärmeversorgung mittels Warmwasser (80 Grad) und dies zu 100% aus Biomasse.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biomassekraftwerk mit ORC Technik (Wärme und Stromerzeugung)
Art der eingesetzten Biomasse:
Rinde und Holzabfälle
Betriebnahme:
2006
Energienutzung:
Ca. 7 MW Strom welcher zu 100% ins öffentliche Netz gespeist wird. Wärme welche zur Schnittholztrocknung sowie zur Beheizung von Produktionshallen und dem Betrieb des Wärmenetzes dient
Betreiber:
Sägewerk Echtle KG, Talstraße 12, 77787 Nordrach
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78183 Sumpfohren
Ansprechpartner:
Thomas Isele
Untertorstraße 7-9, 78135 Radolfzell
Email:
abdessemed.a(bei)stadtwerke-radolfzell.de
Projektpartner:
Stadtwerke Hüfingen, Ortsverwaltung Sumpfohren (Ortsvorsteher Alois Bogenschütz), Umweltbüro GVV Donaueschingen (Umweltbeauftragter Gerhard Bronner)
Internet:
www.sumpfohren.de
Einwohner / Haushalte:
ca 280 Einwohner, ca 70 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Ca 80 %. Öffentliche Gebäude: Kirche, Rathaus, Feuerwehr/Gemeinschaftsraum
Ziele:
Wärmeversorgung des Ortes mit Wärme aus Biogas-BHKW
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 290 kW el.
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogas
Betriebnahme:
Biogasanlage: 2010 Nahwärmenetz: 2011
Energienutzung:
Nahwärmenetz
Betreiber:
Betreibergesellschaft aus Stadtwerken Radolfzell und Stadtwerken Hüfingen
Besonderheiten:
Sumpfohren ist ein Ortsteil von Hüfingen
 

Bioenergiedörfer

Wolpertshausen

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
74549 Wolpertshausen
Ansprechpartner:
Jürgen Silberzahn
Haller Straße 15, 74549 Wolpertshausen
Email:
gemeinde(bei)wolpertshausen.de
Projektpartner:
Novatech GmbH, Ökoprojekte Gronbach, Elektrizitätswerk Ley
Internet:
www.wolpertshausen.de
Einwohner / Haushalte:
Wolpertshausen 1167 Einwohner, 8 Teilorte mit ca. 850 Einwohner, in Wolpertshausen ca. 600 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Nahwärmenetz Wolpertshausen Stand Oktober 2010 (1604 kW) 3 Mehrfamilienhäuser, 14 Einfamilienhäuser, 17 Gewerbebetriebe Ziel 60 Verbraucher (2500 kW) Öffentliche Gebäude: 2010 vorgesehen Merzweckhalle, Kindergarten, Grundschule, Bürgerhaus 2011 geplant: Rathaus, Feuerwehrhaus Anschlussquote öffentlicher Gebäude: 100% (2011)
Ziele:
Stromversorgung: Ziel > 100% Erneuerbar, Vollversorgung (Strom) geplant für 2011/2012, Wärmeversorgung: Ziel 100% Erneuerbar, Ausbau Nahwärmenetz 34 auf 60 Verbraucher. Eventuell weiterer Ausbau der Heizzentrale: derzeit Biogas (Grundlast, im Umbau, 426 kW el), Hackschnitzelheizung (Mittel- und Spitzenlast, 840 kW), 2 Ölkessel (je 500 kW, Redundanz), Pufferspeicher (150000 l), Verkehr: Start einer Elektrotankstelle, Solartankstelle ist bereits vorhanden
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
2009 Wasserkraft: 3 Anlagen (180 kW): 516817 kWh, Windkraft: 2 Anlagen (1240 kW): 1274640 kWh, Biogas: 2 Anlagen (380 kW) 168339 kWh (350 kW el 2009 stillgelegt, neue Anlage mit 370 kW el für 2011 geplant), Pflanzenöl BHKW (100 kW): 444070 kWh (März 2010 stillgelegt), PV: 197 anlagen (3872 kW): 2886004 kWh (6-7 MW Prognose für Ende 2010), Gesamt 5289870 kWh,
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzelanlage: Waldhackschnitzel Geplante Biogasanlage: Rinder- Schweinegülle, Rinder- Schweinemist, Pferdemist, Putenmist, Maissilage, Getreide GPS, Zwischenfrüchte, Getreidkörner
Betriebnahme:
Biogas 1996 (Stilllegung 2010), Hackschnitzelkessel 2009, Neue Biogasanlage: 2011 (geplant)
Energienutzung:
siehe Ziele für die Energieversorgung
Betreiber:
Novatech GmbH, Ökoprojekte Gronbach
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
79802 Dettighofen
Ansprechpartner:
Christian Boll
Berwanger Straße 5, 79802 Dettighofen
Email:
christian.boll(bei)dettighofen.de
Projektpartner:
Ing.Büro Schuler in Bietigheim-Bissingen (Machbarkeitsstudie)
Internet:
www.dettighofen.de
Einwohner / Haushalte:
650 Einwohner, 220 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
mind. 50% sind angestrebt, alle öffentllichen Gebäuden sind schon angeschlossen
Ziele:
Stromerzeugung schon über 100% erreicht, Wärmeversorgung soll weiter ausgebaut werden, 100% Erneuerbar
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Bestehend: Biogas (520 kW elektr. und 500 kW thermisch) und PV-Anlagen (ca. 250 kWp installierte Leistung in Dettighofen) - geplant: Hackschnitzelanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogas (Mais, Nawaro), Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
Biogas seit 2006 - Hackschnitzel geplant in 2012
Energienutzung:
Strom schon im Netz, teilweise Nutzung der Abwärme für ca. 20 Haushalte und Gemeindezentrum, Bau eines Wärmenetzes in Dettighofen
Betreiber:
Bürgergenossenschaft soll gegründet werden (derzeit Interessengemeinschaft Bioenergiedorf Dettighofen)
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78315 Möggingen
Ansprechpartner:
Jörg Eckert
Untertorstraße 7-9, 78135 Radolfzell
Email:
eckert.j(bei)stadtwerke-radolfzell.de
Internet:
www.stadtwerke-radolfzell.de
Einwohner / Haushalte:
860 Einwohner, 186 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
75 % Anschlussquote, alle öffentlichen Gebäude
Ziele:
Sinnvolle Wärmeversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Holzhackschnitzelkessel 1200 kW mit Feinstaubfilter, 2 x Biogas - BHKW à 320 kW thermisch, PV-Anlage 62 kW elektrisch
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogas, Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2010
Energienutzung:
Wärme
Betreiber:
Stadtwerke Radolfzell GmbH
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
35112 Fronhausen
Ansprechpartner:
Helmut Jung
Auf der Schwärz 11,
35112 Fronhausen
Email:
info(bei)bioenergie-fronhausen.de
Projektpartner:
EWT-Ingenieure
Internet:
www.bioenergie-fronhausen.de
Einwohner / Haushalte:
2377 Einwohner, mehr als 800 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 10%, Bürgerhaus, Kindergarten, privates Altenheim, betreutes Wohnen, Grundschule
Ziele:
Flächenddeckende Wärmeversorgung für den Ortsteil zu 100% aus erneuerbaren Energien. Holzhackschnitzel und Abwärme einer Biogasanlage.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Geplant sind 3 Heizwerke mit einer Grundlastversorgung über die Abwärme einer Biogasanlage, erste Ausbaustufe mit 170 kW, zweite mit zusätzlich weiteren 250kW. Die Mittellast wird mit Holzhackschnitzelkessel betrieben und hat in der ersten Ausbaustufe für das Heizwerk Fronhausen Süd eine Leistung von 500kW. In der zweiten Ausbaustufe kommen weitere 500kW hinzu. Für das Heizwerk Nord ist KWK geplant, da hier einige Industriebetriebe angesiedelt sind.
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogasanlage, Holzhackschnitzel mit 51% Waldrestholz und 49% Straßenbegleitgrün
Betriebnahme:
Der erste Bauabschnitt Fronhausen Süd wird am 1. Oktober 2011 in Betrieb gehen.
Energienutzung:
Wärme, Nahwärmenetz
Betreiber:
Bioenergiegenossenschaft Fronhausen eG
 

Bioenergiedörfer

St. Ottilien

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
86941 St. Ottilien
Ansprechpartner:
Josef Götz
Erzabtei,
Hauptplatz 1,
86941 St. Ottilien
Email:
josef(bei)ottilien.de
Internet:
www.ottilien.de
Einwohner / Haushalte:
120, zuzügllich Gymnasium mit 770 Schülern, Gästehaus mit 120 Betten
Anschluss / Versorgung:
100% der Wärme, 100% elektrischen Energie
Ziele:
90% Wärmeenergie aus Holzhackschnitzel, Mais, Gülle, Gras und 150% Stromenergie aus Hackschnitzel, Mais, Gülle, Gras
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
2 Holzhackschnitzelkessel (350 kw und 700 kw), Biogasanlage (250 kw el) mit Nutzung der Abwärme
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel, Mais, Gülle, Gras
Betriebnahme:
2008 bis 2010
Energienutzung:
Nahwärmenetz über 1,2 km
Betreiber:
Erzabtei St. Ottilien, KödR
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
74626 Siebeneich
Ansprechpartner:
Reinhold Brück
Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber
(H-O-T)
Sansenhecken 1
74722 Buchen
Email:
info(bei)bioenergie-hot.de
brueck-vogt(bei)t-online.de
Projektpartner:
Bioenergie-Region HOT
Internet:
www.bioenergie-dorf.de
Einwohner / Haushalte:
208 Einwohner, 81 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 20% am Nahwärmenetz 40% der Haushalte sind an das 2,5km Nahwärmenetz angschlossen; 27 nutzen private Holzfeuerungen
Ziele:
100% Erneuerbar, Wärme- und Stromversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Nahwärmenetz gespeist aus
380 kW-el Biogasanlage und
130 kW Hackschnitzelanlage für Spitzenlast,

außerdem
70 kW Miscanthus-Heizanlage,
120 kW Miscanthus-Heizanlage,

PV Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Miscanthus und Hackschnitzel, Künftig: Gülle und Mais
Betriebnahme:
2010: Biogasanlage (Dez) 2011: Anschluss der Biogasanlage ans Nahwärmenetz (Mrz)
Energienutzung:
Wärme, Strom, Nahwärmenetz
Betreiber:
Privatunternehmen
Besonderheiten:
Naturpfad Siebeneicher Himmelreich;
\\\\\\\\\\\\\\\"Gläsernes Bioenergiedorf Siebeneich\\\\\\\\\\\\\\\" unter dem Oberbegriff Nachhaltigkeit werden die Themen Energie, Kulinarik, Kultur und Bewegen in der Natur gestellt;
Untersuchung eines möglichen Windenergiestandort in Siebeneich

Quelle: R. Brück

Quelle: K. Weibler
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
74653 Füßbach
Ansprechpartner:
Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen
Email:
info(bei)bioenergie-hot.de
Projektpartner:
Bioenergie-Region HOT
Einwohner / Haushalte:
ca. 100 Einwohner, ca. 40 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
ca. 50% (lt. Bedarfsermittlung)
Ziele:
100% Erneuerbar, Wärme- und Stromversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (600 kw) / Mikrogasturbine, Trocknung von Gärresten durch Wärme der BGA Betrieb eines kleinen Nawärmenetzes
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle/ Überschüsse aus der regionalen Nahrungsmittelproduktion
Betriebnahme:
Biogasanlage 2001
Energienutzung:
Nahwärmenetz versorgt einen Gewerbebetrieb und 20 Privathaushalte, Ausbau in Planung, Trocknung von Gärresten/-Strom
 

Bioenergiedörfer

Großeicholzheim

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
74743 Großeicholzheim
Ansprechpartner:
Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen
Email:
info(bei)bioenergie-hot.de
Projektpartner:
Bioenergie-Region HOT
Einwohner / Haushalte:
ca. 1500 Einwohner, ca. 535 Haushalte
Ziele:
Wärmeversorgung durch eine BGA an umliegende Haushalte und Gewerbebetriebe
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage, Nahwärmenetz in Planung, PV Anlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais / Grassilage
Betriebnahme:
Nahwärmenetz in 2011
Energienutzung:
Wärme und Strom bzw. Nahwärme
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
97993 Freudenbach
Ansprechpartner:
Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen
Email:
info(bei)bioenergie-hot.de
Projektpartner:
Bioenergie-Region HOT
Internet:
www.freudenbach.de
Einwohner / Haushalte:
353 Einwohner, 74 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
geplant: 54 Haushalte sollen ans Nahwärmenetz angeschlossen werden
Ziele:
100% Erneuerbar, Wärmeversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage in Bau (200 kw), Bau und Betrieb eines Nahwärmenetzes
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais und Gülle
Betriebnahme:
Nahwärmenetz 2012, BGA 2011
Energienutzung:
Strom, Wärme, Nahwärme
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
97993 Erdbach
Ansprechpartner:
Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen
Email:
info(bei)bioenergie-hot.de
Projektpartner:
Bioenergie-Region HOT
Einwohner / Haushalte:
ca. 40 Einwohner, 14 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
12 von 14 Haushalte wollen ans Nahwärmenetz angeschlossen werden
Ziele:
100% Erneuerbar, Wärmeversorgung und Stromversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (250 kw), PV Anlagen (480 kw)
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais und Gülle
Betriebnahme:
BGA seit 28.08.2010
Energienutzung:
Wärme und Strom, Nahwärmenetz in Planung
Betreiber:
Bioeneergiedorf Erdbach GbR
 

Bioenergiedörfer

Untermaßholderbach

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
74613 Untermaßholderbach
Ansprechpartner:
Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1, 74722 Buchen
Email:
info(bei)bioenergie-hot.de
Projektpartner:
Bioenergie-Region HOT
Einwohner / Haushalte:
100 Einwohner, ca. 40 Haushalte
Ziele:
100% Erneuerbar, Wärme- und Stromversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage 380 kW elektrische Leistung, Wärmeerzeugung ca. 250 kW, Hackschnitzelkessel 200 kW Nennwärmeleistung, PV Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Pflanzen, Gülle, Festmist
Betriebnahme:
BGA 2005 / Nahwärmenetz 2013
Energienutzung:
Strom, Nahwärmenetz (Gesamtlänge 2300 Meter) versorgt die gesamte Ortschaft

Quelle: Bioenergie-Region H-O-T GmbH

Quelle: Bioenergie-Region H-O-T GmbH
 

Bioenergiedörfer

Waldmannshofen

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
97993 Waldmannshofen
Ansprechpartner:
Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen
Email:
info(bei)bioenergie-hot.de
Projektpartner:
Bioenergie-Region HOT
Internet:
www.waldmannshofen.de
Einwohner / Haushalte:
284 Einwohner, ca. 58 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
in Planung Nahwärmeanschluss
Ziele:
100% Erneuerbar, Wärme- und Stromversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage in Bau (250 kw), Bau und Betrieb eines Nahwärmenetzes, PV Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais und Gülle, Grassilage
Betriebnahme:
2010 und 2011
Energienutzung:
Nahwärmenetz, Wärme, Strom
Betreiber:
Nahwärme Waldmannshofen GbR
 

Bioenergiedörfer

Verliehausen

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
37170 Uslar OT Verliehausen
Ansprechpartner:
Herr Clemens Ropeter
Weserstr. 7 37170 Uslar
Email:
bioenergiedorf(bei)gmx.de
Einwohner / Haushalte:
ca. 400 Einwohner / ca. 170 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Anschlussquote: ca. 65% 1 x Feuerwehrgebäude (einzige öffentl. Gebäude im Ort)
Ziele:
IST: ca. 95% Wärmeversorgung aus Biomasse im Nahwärmenetz Ziel: 100% Wärmeversorgung aus Biomasse im Nahwärmenetz
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
530 kWelektrisch Biogasanlage (BGA), 300 kWthermisch komb. Pellets- und Hackschnitzelkessel, 600 kWthermisch Ölkessel für Notbetrieb und Spitzenlast, 60m³ Pufferspeicher
Art der eingesetzten Biomasse:
Silage (Mais, Grünroggen, Ganzpflanzen, Gras), Gülle, Festmist
Betriebnahme:
Biogasanlage: Gasbetrieb ab Ende 2010, Wärmenetz Okt. 2012
Energienutzung:
kombinierte Strom- und Wärmeproduktion in NaWaRo-Biogasanlage, angeschlossenes Wärmenetz zur Abwärmenutzung
Betreiber:
Biogas Planungs- und Verw. Verliehausen mbH Nahwärmenetz Verliehausen GmbH
Besonderheiten:
getrennte Betreibergesellschaften für BGA und Nahwärmenetz, für 2012 ist die Erweiterung der Anlagenkapazität der BGA, samt Ergänzung der Abwärmenutzung geplant.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
88605 Meßkirch
Ansprechpartner:
Bene Müller, solarcomplex AG
solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen
Email:
box(bei)solarcomplex.de
Projektpartner:
solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen
Internet:
www.bioenergie-messkirch.de
Einwohner / Haushalte:
175 Einwohner, 59 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
Seitens Abnehmer gibt es einen Anschlussbereich zwischen 15 und 400 KW, u.a. Wohn- und Geschäftshäuser, alle sich im Stadtteil befindlichen kommunalen Gebäude und auch einige gewerbliche Großkunden. Rund vier Millionen kWh bisher mit fossilen Energieträgern erzeugte Wärme werden durch Bioenergie ersetzt, die Biogasanlage produziert zukünftig ca. fünf Millionen kWh Strom, das entspricht etwa zwei Drittel des privaten Stromverbrauchs von Meßkirch
Ziele:
weitestgehende Versorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogas 2 x 360 kWel Hackschnitzelkessel ca. 1200 kW Rapsölkessel 730 kW Wärmenetz rund 4,5 km
Art der eingesetzten Biomasse:
Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS) Holzhackschnitzel Rapsöl aus heimischer Produktion
Betriebnahme:
Biogas 2009 Hackschnitzel 2011
Energienutzung:
Wärme und Strom
Betreiber:
solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
79271 St. Peter
Ansprechpartner:
Bürgermeister Rudolf Schuler
Klosterhof 12 79271 St. Peter
Email:
gemeinde(bei)st-peter.eu
Projektpartner:
Markus Bohnert Vorstand, Bürgerenergie St. Peter eG Jörgleweg 1 79271 St. Peter
Internet:
www.st-peter.eu
Einwohner / Haushalte:
2.530 / 1.100
Anschluss / Versorgung:
Ca. 60% des Ortskerns plus öffentliche Gebäude (Haus der Gemeinschaft, Turn- und Festhalle mit Hallenbad und Schule, Rathaus, Touristeninformation, Pfarrheim, Kindergarten, Geistl. Zentrum (ehem. Klosteranlage), Pfarrkirche
Ziele:
Wärmeversorgung >90% Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biomasse Rostfeuerung, 1,7 MW, Öl- und Notfall- sowie Spitzenlastkessel 2,7 MW, sowie Holzgas-BHKW 180 kW elektrisch, 260 kW thermisch, mit vier bestehenden und zwei sich im Bau befinden Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen wird schon jetzt mehr als der Eigenstromverbrauch produziert
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel aus heimischen Wäldern, Holzpellets für das Holzgas BHKW
Betriebnahme:
2010-2011 bzw. 2013 Holzgas-BHKW
Energienutzung:
Wärmeversorgung über Nahwärmenetz in Betrieb ab November 2010, Stromerzeugung über BHKW geplant im Jahr 2011
Betreiber:
Bürgerenergie St. Peter eG
Besonderheiten:
Sehr effektives Wärmenetz
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
49610 Badbergen
Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Dieter Schillingmann
Regenerative Energie Wirtschaftlichkeitssystem GmbH Artland Straße 55 49610 Quakenbrück
Email:
info(bei)regenis.de
Projektpartner:
Gemeinde Badbergen mit Bürgermeister Herrn Werner Katzer Gemeinderat Badbergen, Ansprechpartner Herr Prof. Adolf Luger SYNTEC Bioenergie, Dipl.-Ing. Michael Burke Holzheizkraftwerk i.G. Wärmegenossenschaft i.G. BiogasVerbundanlage i.G. Parteiübergreifend alle Parteien Das Netzwerk „Regenis Bioenergiepark Artland“
Internet:
www.artland.de
www.regenis.de
Einwohner / Haushalte:
4.638 / 475 Häuser, 16 größere Einheiten wie Schule, Kindergarten, Heim, Sportcentrum
Anschluss / Versorgung:
Ca. 50% aller Wärmeabnehmer wollen sich in der ersten Phase anschließen lassen
Ziele:
Die wesentlichen Ziele sind: 1. Den Geldfluss für den Einkauf von überregionaler Energie zu reduzieren bzw. zu stoppen. 2. Arbeitsplätze in der Region schaffen und 3. Über die Jahre 100 % Erneuerbare Energieversorgung realisieren.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
A: BiogasVerbundanlage 1 MWel mit Mistentgasung, Düngeproduktion und Pyrolyse, um 1. Die Maismenge zu minimieren 2. Die gesamte Biogasmenge im Dorf nach KWK zu verwerten 3. Den Dünger wieder regional einzusetzen und Mineraldünger einzusparen B: Holzheizkraftwerk 1 MWel mit Wärmeabnahmer 3MW Schlachterei + 1MW Wärmenetz C: Wärmenetz mit 200 Wohneinheiten in der Startphase
Art der eingesetzten Biomasse:
1. Mist und Gülle 2. Stroh und GPS 3. Bioabfälle aus der Region durch Abpressen 4. Mais und Rüben nur minimal 5. Holz durch Heckenmanagement, Waldbewirtschaftung und Sägemühlen
Betriebnahme:
Gestuft bis 2015
Energienutzung:
Strom, Biogas, Wärme und Düngerproduktion
Betreiber:
Drei Gesellschaften arbeiten zusammen: BiogasVerbundanlage i.G, Holzheizkraftwerk i.G, Nahwärme i.G.
Besonderheiten:
Das geplante Holzheizkraftwerk soll sowohl die Fleischwahrenfabrik als auch das Wärmenetz mit Wärme versorgen und erzeugt zusätzlichen Strom. Eine 2MW Biogasanlage wird von Schlachtabfällen, Konfiskaten und Flotaten gefahren, sie soll als Bioerdgaslieferant umgebaut werden, um dadurch Energie für die Verbraucher vor Ort (Erdgasnetz) und für mobile Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Durch die neu zu errichtende BiogasVerbundanlage wird ein sehr hoher Gülle- und Mistanteil zur Energie- und Düngerproduktion herangezogen, somit werden Problemfelder positiv ausgerichtet. Das Mikrogasnetz in Badbergen wird ein erster Knotenpunkt der Gasringleitung Artland sein. Später kommen Synergiekraftwerk mit Smart Grid/Meter und Schwarm BHKW Steuerung
 

Bioenergiedörfer

Gallin-Kuppentin

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
19386 Gallin-Kuppentin
Ansprechpartner:
Holger Klukas
Markt 22 19386 Gallin-Kuppentin
Email:
holger_klukas(bei)hotmail.com
Projektpartner:
Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde
Planungsbüro: Ingenieurbüro Hans-Werner Finke
Einwohner / Haushalte:
100 / 40
Anschluss / Versorgung:
aktuell ist ausschließlich ein Privathaushalt angeschlossen
Ziele:
Per Beschluss: 100% Strom und 75% der Wärme aus Erneuerbaren Energien bis 2020
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage, PV-Anlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Roggen, Gülle
Betriebnahme:
Ergebnisse einer Machbarkeitsuntersuchung zur Wirtschaftlichkeit des geplanten Nahwärmenetze liegen seit Februar 2011 vor. Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben. Betrieben werden soll das Wärmenetz durch eine noch zu gründende Genossenschaft
Energienutzung:
geplant: Wärme und Strom
Betreiber:
Betreiber der Biogasanlage und der PV-Anlage: der ansässige Landwirt
Betreiber des zu bauenden Wärmenetzes: Verbraucher-Genossenschaft
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
19230 Hülseburg
Ansprechpartner:
Ulfert Schönfeld
Projektpartner:
Landwirt (Betreiber der Biogasanlage), WEMAG, Bürger/innen der Gemeinde
Einwohner / Haushalte:
178 / 62
Ziele:
Per Beschluss: 100% Strom und 75% der Wärme aus Erneuerbaren Energien bis 2020. Biogasanlage soll erweitert und parallel dazu ein Nahwärmenetz gebaut werden.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage
Betriebnahme:
Das Netz soll in der Heizperiode 2011/12 in Betrieb gehen.
Betreiber:
Betreiber der Biogasanlage: ansässiger Landwirt
Besonderheiten:
Projektstand: Gemeinde hat Beschluss getroffen, bis 2020 100% und 75% der Wärme aus regenerativen Energiequellen zu nutzen. Ergebnisse einer Machbarkeitsuntersuchung zur Wirtschaftlichkeit des geplanten Nahwärmenetze liegen seit Februar 2011 vor. Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben. Betrieben werden soll das Wärmenetz durch eine noch zu gründende Genossenschaft.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
23948 Stellshagen
Ansprechpartner:
Gertrud Cordes, Dieter Gehm
Dorfstraße 31 23948 Stellshagen
Email:
gertrudcordes(bei)aol.com
Projektpartner:
Ingenieurgesellschaft Schiller & Drobka mbH (www.schillerdrobka.de)
Einwohner / Haushalte:
ca. 100 / ca. 35
Anschluss / Versorgung:
ca. 50%
Ziele:
Wärme- und Stromversorgung zu 100% mit regenerativen Energieträgern
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Stand Sommer 2011: 200 kW Holzhackschnitzel-Heizwerk 96 m2 Solartechnik
Art der eingesetzten Biomasse:
Holz
Betriebnahme:
2010
Energienutzung:
Wärme über Nahwärmenetz, Solarthermie
Betreiber:
Holzwärme Stellshagen e.G.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
18314 Hermannshof
Ansprechpartner:
Raimar Beckmann
Biogas Hermannshof GmbH Hermannshäger Straße 2 18314 Bartelshagen II b. Barth
Email:
raimar.beckmann(bei)t-online.de
Projektpartner:
Hausbesitzer von Hermannshof, Knackholz GmbH (Holztrocknung)
Einwohner / Haushalte:
70 / 25
Anschluss / Versorgung:
ca. 85%
Ziele:
Wärmeversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage, bestehend aus drei BHKW (jeweils 312 Jenbacher mit 526kWel. und 540 kWth.)
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Roggen, Zuckerrüben (zwei Drittel aus eigenem Anbau, ein Drittel durch Zukauf von Nachbarn)
Betriebnahme:
1. BHKW: 2006, 2. BHKW (als Satelliten-BHKW): 2008, Winter 2008: Inbetriebnahme des Wärmenetzes, 3. BHKW: 2009
Energienutzung:
Strom: Einspeisung nach EEG Wärme: Betrieb des Nahwärmenetzes, Getreide- und Holztrocknung
Betreiber:
Biogas Hermannshof GmbH
Besonderheiten:
Wärmepreis für die Haushalte liegt bei 3,5 Cent pro KhW plus 0,2 Cent Konzessionsabgabe an die Gemeinde mit zehn Jahren Garantie, anschließend ist Preis auf 42% des aktuellen Heizölpreises festgelegt. Betreiber trug Kosten für Haushaltsübergabestationen selbst. Eine Lieferverpflichtung seinerseits besteht nicht.
 

Bioenergiedörfer

Breitnau im Hochschwarzwald

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
79874 Breitnau
Ansprechpartner:
Bürgermeister Josef Haberstroh
Eugen F. Ketterer Am Sonnenberg 23 79874 Breitnau
Email:
eketterer(bei)t-online.de
Projektpartner:
Klaus-Dieter Müller, Zelsius Planungsbüro für innovative Energiesysteme, Lindenstrasse 22, 79176 Blumberg
Internet:
www.breitnau.de
Einwohner / Haushalte:
1962 Einwohner (Stand 10/2010) / 695 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Anschlussquote in derzeitiger Planungsphase ca. 60 % von 123 der in Frage kommenden Gebäude, darunter 6 kommunale u. 3 kirchl. Gebäude sowie zwei Hotels
Ziele:
- Selbstversorgung des Ortskerns mit erneuerbarer Energie zu identischen, idealerweise jedoch niedrigeren Konditionen als bei Bezug von bisherigen Fremdversorgern. - Mehr Unabhängigkeit von Fremdanbietern - Förderung Wertschöpfung u. Geldkreislauf im Ort - Wärmeversorgung auf den Gesamtort bezogen mind. 50 % (derzeit 34 %) - Stromerzeugung durch unterschiedliche Quellen derzeit bereits bei 150 % des Verbrauchs aller Haushalte.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Ist-Stand: 1 Windkraftanlage/2 Biogasanlagen/5 Wasserkraftanlagen/65 Photovoltaikanlagen/2 Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen/mehrere Hackschnitzelanlagen zur Wärmeerzeugung. Geplant: Genossenschaftseigene Heizzentrale am Ortsrand mit BHKW 170 kW el. sowie Holzkessel mit 500 kW mit Verlegung Nahwärmenetz i. Ortskern mit ca. 4 KM Länge.
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogasanlage: Gülle, Grünschnitt, Spreisereste Holzkessel: Hackschnitzel
Betriebnahme:
Heizzentrale mit Nahwärmenetz geplant = Heizperiode 2012/2013/ Biogasanlage bereits seit 1999 i. Betrieb
Energienutzung:
- Stromerzeugung zur Einspreisung i. öffentl. Netz und Abgabe der Wärme d. Biogasanlage an die Genossenschaft zur Sicherstellung der Grundlast - zusätzlicher Betrieb d. Holzhackschnitzelkessels durch die Genossenschaft Wärmebedarfsdeckung derzeit bei ca. 34 % / Strom bei ca. 150 %. Mit Ausbau des Nahwärmenetzes durch die Genossenschaft wird die Wärmebedarfsdeckung nach Fertigstellung über 50 % liegen.
Betreiber:
BreitnauEnergie eG i.G. – Gründungsversammlung am 18.10.2011 geplant
Besonderheiten:
Bei der Gemeinde Breitnau handelt es sich um eine weit verzweigte Flächengemeinde mit 40 Quadratkilometer Ausdehnung, so dass eine Wärmeversorgung durch die Genossenschaft allenfalls im unmittelbaren Ortskern möglich ist.
 

Bioenergiedörfer

Altenmellrich

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
59609 Altenmellrich
Ansprechpartner:
Georg Dicke
Plattenweg 5a 59609 Anröchte - Altenmellrich
Email:
gdicke(bei)gmx.de
Projektpartner:
Planung Tiefbau: Welling & Partner, Büren
Planung Heizungstechnik und Nahwärmenetz: Enertec, Lippstadt
Tiefbau: Schwarz GmbH, Büren
Netz: Gebro, Büren
Internet:
www.altenmellrich.de
Einwohner / Haushalte:
335 Einwohner / 119 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
70% der Haushalte bzw. Häuser
Ziele:
Wärmversorgung aus 100% Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 2x250kWelektrisch + 2x300kWthermisch
Art der eingesetzten Biomasse:
Zuckerrüben, Mais, Gülle und Hähnchenmist, Blühpflanzen
Betriebnahme:
Dezember 2011
Energienutzung:
Wärme für Privathaushalte über Nahwärmenetz, Strom ins Netz
Betreiber:
Nahwärmenetz Altenmellrich GbR, Gröblinghoff Biogas GmbH & Co. KG
Besonderheiten:
Satelliten-BHKW in still gelegter Werkstatt im Ort, Dorfgemeinschaftsprojekt, 2 jährige Planungs- und Bauzeit
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
95236 Gundlitz
Ansprechpartner:
Johannes Schnabel
Gundlitz 31A
95236 Stammbach
Email:
schnabel(bei)energie-frankenwald.de
Projektpartner:
Energievision Frankenwald e.V.;
Ingenieurbüro Dieter Wiegel
Internet:
www.energie-frankenwald.de
Einwohner / Haushalte:
173 Einwohner / 65 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
14 Privathaushalte, 1 Gewerbebetrieb, Feuerwehrhaus
Ziele:
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1 x 400kW und 1 x 120kW Hackschnitzelkessel
16m³ Pufferspeicher
1,16km Nahwärmennetz

240kW Photovoltaik
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel (ca. 1200 Srm/Jahr)
Betriebnahme:
2012
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Nahwärme Gundlitz UG & Co. KG
Besonderheiten:
Ein bestehender Hackschnitzelkessel im Ort war die Ausgangssituation für das Nahwärmenetz. Aufgrund des großen Interesses wurden alle wirtschaftlich erschließbaren Liegenschaften als Gesellschafter gewonnen. Derzeit befindet sich das Nahwärmenetz im Bau.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
74889 Hoffenheim
Ansprechpartner:
Markus Heß, Geschäftsführer
Beim Damm 19 74889 Sinsheim-Hoffenheim
Email:
info(bei)bioenergie-hoffenheim.de
Internet:
www.bioenergie-hoffenheim.de
Einwohner / Haushalte:
3.263 Einwohner / ca. 900 Haushalte (im Versorgungsgebiet ca. 200)
Anschluss / Versorgung:
70 Wärmekunden/Objekte (Privatkunden, Geschäftskunden, öffentliche Einrichtungen) Anschlussgrad im Versorgungsgebiet größer 50% der Haushalte
stufenweise Ausbau
Ziele:
Wärmeerzeugung mit Brennmaterialien aus 100% erneuerbaren Energien (Biomasse), Herkunft aus nächster Umgebung (kurze Wege, geringste Umweltbelastung)
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Reines Wärme-Heizwerk : 2 Biomassen-Spezial-Heizkessel mit 700 und 240kw Feuerungsleistung, Pufferspeicher mit 32.500 l Wasser, mehrstufige innovative Filter- und Abgasanlage (Multizyklone und Gewebefilter), Wärmenetz von ca. 2,5 km Länge in KMR Duo-Rohren (Erweiterung des Nahwärmenetzes für 2011 geplant private PV-Anlage seit 2005 mit 31,3 kw
Art der eingesetzten Biomasse:
Miscanthus (Chinaschilf), Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2009
Energienutzung:
Wärmeerzeugung für das Nahwärmenetz der BioEnergie Hoffenheim GmbH
Betreiber:
BioEnergie Hoffenheim GmbH
Besonderheiten:
- Internetbasiertes Leitsystem, - Preisträger des Bioenergie-Wettbewerb (Wirtschaftsministerium BW, - Anbieter von Qualitäts-Miscanthus-Rhizomen (Pflanzmaterial), - Planung/Projektierung, Machbarkeitsstudien, Finanzierungs- und Fördermittelberatung, Umsetzungsbegleitung für Bioenergie Projekte
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
35091 Cölbe Schönstadt
Ansprechpartner:
Rolf Beuermann
Bergacker 2 35091 Cölbe
Email:
Nahwaerme(bei)Schoenstadt.net
Projektpartner:
Ing.Büro Berghamer & Penzkofer
Internet:
schoenstadt.net/index.php/nahwaerme
Einwohner / Haushalte:
1600 Einwohner / 500 Haushalte / 370 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
derzeit: 151 Häuser angeschlossen, geplant: 284 Gebäude (76%)inklusive 6 öffentlicher Gebäude (Bürgerhaus, Feuerwehr, Schule, Kindergarten, Gemeindehaus, Pfarrhaus)
Ziele:
75% aus Biomasse für Schönstadt
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
4,9 MW Biomasse-Heizkraftwerk 13 km Nahwärmenetz
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel, Baumrinde, Holzabfälle
Betriebnahme:
seit 10/2012 Nahwärmenetz in Betrieb
Energienutzung:
Nahwärmenetz
Betreiber:
Nahwärme Schönstadt eG
Besonderheiten:
Ein bestehendes Biomasse-HKW eines ortsansässigen Sägewerkbetriebes wird die Wärme in Form von Heißwasser liefern, das an einer Übergabestation von der Genossenschaft übernommen wird und durch ein insgesamt 13 km langes Nahwärmenetz ca. 284 Häuser beheizen wird. In Schönstadt entsteht das wohl größte deutsche Nahwärmenetz, das mit einem Kraftwerk betrieben wird.

Quelle: Thomas Rotarius

Quelle: Walter Fürstenberg
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
26892 Heede/Ems
Ansprechpartner:
Antonius Brockmann
Tulpenstr. 23 26892 Heede/Ems
Email:
info(bei)nahwaerme-heede.de
Projektpartner:
Gemeinde Heede, Planungsbüro INeG Ibbenbüren
Internet:
www.nahwaerme-heede.de
Einwohner / Haushalte:
2500 Einwohner/920 Haushalte in der Gemeinde
Anschluss / Versorgung:
60 (Stand: 12/2009)
Ziele:
Laut Ratsbeschluss: Anschluss einer vorhandenden Biogasanlage an das vorhandene Baugebiet.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
850kW Biogasanlage, Nahwärmenetz
Art der eingesetzten Biomasse:
Nawaro, Mais
Betriebnahme:
2008
Energienutzung:
Wärme
Betreiber:
Nahwärme Heede e.G.
Besonderheiten:
Der Standort der ca. 750m entfernten Biogasanlage vom Baugebiet wurde genutzt um die nachhaltige Wärmeabgabe sinnvoll zu nutzen und einzusetzen. 20 Jahre garantierter Wärmepreis, siehe Internet-präsenz.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
74538 Raibach
Ansprechpartner:
Steffen Hofmann
An der Limpurgbrücke 1 74523 Schwäbisch Hall
Email:
steffen.hofmann(bei)stadtwerke-hall.de
Projektpartner:
Gemeinde Rosengarten Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH Landwirt Manfred Ott GbR Novatech GmbH
Internet:
www.stadtwerke-hall.de
Einwohner / Haushalte:
207 Einwohner / 90 Haushalte / 52 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
Wärme: ca. 66 % (24 Gebäude), Dorfheim Raibach Gesamtwärmebedarf: ca. 1040MWh/aAbnahme (2011): 690 MWh Strom: Bedarf ca. 310.500kWh/aErzeugung (2010): 4.198.569kWh/a
Ziele:
100 % EE bis 2030, Klimabündnis Schwäbisch Hall (Stadt Schwäbisch Hall + acht Kommunen darunter Rosengarten)
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogas- und Nahwärmeverbund Raibach: Biogasanlage mit 2 x 250 kWel Leistung sowie drei Satelliten-Blockheizkraftwerken (250 und 2 x 220 kWel) und Hackschnitzelkessel mit 200kWth.
Art der eingesetzten Biomasse:
Schweinegülle, Mais, Gras, Pferdemist, Rindermist, Ganzpflanzensillage, Zuckerrüben, Holzhackgut
Betriebnahme:
2006: Biogasanlage + Hackschnitzelkessel Okt. 2010: Biogas- und Nahwärmeverbund + Satelliten-BHKW
Energienutzung:
Stromeinspeisung, Wärmenutzung über Nahwärmenetz (1.220m): Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Raibach
Betreiber:
Manfred Ott GbR, Landwirt Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH
Besonderheiten:
Ausgehend von der bereits seit 2006 bestehenden Biogasanlage wurde mit dem Landwirt Manfred Ott und der Bevölkerung die Idee für einen Wärmeverbund zur Nutzung der Abwärme aus den Biogas-BHKW entwickelt. Die Gemeinde Rosengarten unterstützte die Idee und brachte die Stadtwerke Schwäbisch Hall als Partner in das Projekt mit ein. Parallel dazu wurde das Projekt Biogasverbund (3,5 km Trasse) entwickelt, wodurch in der Zwischenzeit drei Satelliten-Biogas-BHKW versorgt werden. Die Projektentwicklung, Planung und Realisierung erfolgte durch die Stadtwerke Schwäbisch Hall. Biogasanlage mit 2 Biogas-BHKW sowie Biogasverbund (Mirkogasleitung) mit drei Satelliten-BHKWs (1 x Raibach, 2 x Heizkraftwerk Stadtwerke Schwäb. Hall). Nahwärmeverbund in Doppelrohrausführung, 100% Regenerativ mit Biogas und Holz, Pufferspeicher 30 000 Liter.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
17209 Zepkow
Ansprechpartner:
Manfred Pitann
Dorfstr. 54 17209 Zepkow
Email:
pitann-zepkow(bei)t-online.de
Projektpartner:
Betreiber der 500kW Biogasanlage: Landwirt Dr. Niehoff
Einwohner / Haushalte:
ca. 210 Einwohner / ca. 80 Haushalte
Ziele:
Per Beschluss vom 27.4. 2010: 100% Strom und 75% des Wärmebedarfs aus Erneuerbaren Energien bis 2020. Verpachtung kommunaler Dächer für Photovoltaik-Anlagen. Errichtung eines Wärmenetzes. Zur Realisierung des Wärmenetzes ist eine weitere 500kW-Biogasanlage erforderlich, welche der Landwirt installieren möchte.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (500kW)
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais und Gülle
Energienutzung:
Strom
Betreiber:
Betreiber der 500kW Biogasanlage: Landwirt Dr. Niehoff
Besonderheiten:
Zum Projektstand: Gemeinde hat Beschluss zur Umstellung auf Erneuerbare Energien getroffen. Ein Wärmenetz sowie eine zweite 500kW-Biogasanlage befinden sich derzeit in Planung.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
07646 Schlöben
Ansprechpartner:
Herr Perschke, Herr Klippel, Herr Winkelmann
Am Wallgraben 1 07646 Schlöben
Email:
Th.winkelmann(bei)bioenergie-region.de
Projektpartner:
Bioenergieregion Jena-Saale-Holzland, EPC, HI-Bauprojekt
Internet:
www.bioenergiedorf-schlöben.de
Einwohner / Haushalte:
Gemeinde Schlöben ca. 1000 EW / aktuell 184 Haushalte potentielle Anschlussnehmer in OT Schlöben und OT Zöttnitz
Anschluss / Versorgung:
ca.80% Anschlussquote in OT Schlöben und Zöttnitz
öffentliche Geb.: Schule, Kita, Gemeindezentrum
Ziele:
Wärmevollversorgung 100% Biomasse, Regionale Kreisläufe stärken, Klimaneutralität, Unabhängigkeit von Rohstoffspekulationen, Verzicht auf fossile Rohstoffe bei Energieerzeugung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage 795kW, Holzhackschnitzelkessel 500kW, BHKW + Satelliten BHKW 795kW gesamt, Biogasleitung 1,6km, Wärmenetz 5,8km
Art der eingesetzten Biomasse:
Tierische Reststoffe (Gülle, Festmist), Nawaro (Mais, GPS), Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2011
Energienutzung:
Wärmenetz Trocknung (Getreide und Holz) Stromeinspeisung
Betreiber:
Bioenergiedorf Schlöben eG
Besonderheiten:
Genossenschaft aus Bürgern des Ortes, Gemeinde, Landkreis, Arbeiterwohlfahrt und Agarunternehmen
Genossenschaft ist Inhaber aller Bioenergieanlagen
Betriebsführung und Substratlieferung erfolgt durch das Agrarunternehmen
Nutzung von Synergien bei Tiefbaumaßnahmen (Wasser/Abwasser, Elektro)
erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerb Breitbandausbau => Verlegung eines Glasfaserbreitbandnetzes
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
21401 Thomasburg
Ansprechpartner:
Christian Nowak
Förderverein Thomasburg e.V. Neetzer Straße 1 21401 Thomasburg
Email:
foerderverein(bei)thomasburg.info
Projektpartner:
Gemeinde Thomasburg
Internet:
www.thomasburg.info
Einwohner / Haushalte:
395 EW/170 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Nahwärmenetz: 0%Wärmebilanz: wird zu einem kleinen Teil durch private Holzfeueranlagen abgedecktStrombilanz: 100% durch die Biogasanlage abgedeckt
Ziele:
100% Strom und Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energiequellen
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage: Nassfermentationsanlage je 500 kW elektrisch und thermischPhotovoltaik: 5 dachgebundene PV-Anlagen: 49,1 kwp totalzahlreiche private Holzfeueranlageneinige dachgebundene Solarthermieanlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogasanlage: Mais, GülleSonstige: Holz aus regionalem Einschlag
Betriebnahme:
Biogasanlage: 2009
Energienutzung:
Strom: Direkteinspeisung in das VerbundnetzAbwärme: Holztrocknung im Bau, Nahwärmenetz in Planung
Betreiber:
Förderverein Thomasburg e.V.-Projektgruppe Bioenergiedorf
Besonderheiten:
In Ermangelung eines regionalen Investors treibt eine private Initiative (mittlerweile unter dem Dach des Förderverein Thomasburg e.V.) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die Entwicklung Thomasburgs zum Bioenergiedorf voran. Das Energiekonzept von Thomasburg wurde im Jahr 2010 von der Bioenergieregion Wendland-Elbetal prämiert. Seitdem ist Thomasburg eines der Bioenergie Modelldörfer der Region.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
29479 Volkfien
Ansprechpartner:
Andreas Krüger
Bioenergiedorf Volkfien e.V. c/o Lichtenberg, Volkfien 6 29479 Jameln
Email:
krueger(bei)modulorprojekt.de
Internet:
www.bioenergie-wendland-elbetal.de
Einwohner / Haushalte:
72 EW/24 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Wärme: BGA versorgt Feuerwehrgerätehaus und 22 Hausanschlüsse voll (>90%)kleiner Teil durch private Holzfeueranlagen abgedecktStrom: 100% durch die Biogasanlage abgedeckt
Ziele:
100% Strom und Wärmeversorgung aus erneuerbaren EnergiequellenZudem Produktion von Gas und Strom für umliegende Ortschaften
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1,4 km Nahwärmenetz Biogasanlage: Nassfermentationsanlage je 500 kW elektrisch und thermisch17 private Holzfeueranlagen Photovoltaik: 12 dachgebundene PV-Anlagen (130 kwp total)
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogasanlage: 20% Grassilage, 50% Maissilage, 30% Rinder- & Schweinegülle sowie Festmist aus der RinderhaltungSonstige: Holz aus regionalem Einschlag
Betriebnahme:
Biogasanlage seit 2005
Energienutzung:
Abwärme und Strom
Betreiber:
Biogasanlage: Burkhard Blank & Heinrich Pothmer GbR \'Biogas Volkfien\'Photovoltaik und Photothermie: private Betreiber diverser KleinanlagenBioenergiedorf Volkfien e.V.
Besonderheiten:
Die BGA beheizt einen Schweinestall im Winter und eine Getreidetrocknung im Sommer. Das Energiekonzept von Volkfien wurde im Jahr 2010 von der Bioenergieregion Wendland-Elbetal prämiert. Seitdem ist Volkfien eines der Bioenergie Modelldörfer der Region.
 

Bioenergiedörfer

Breese in der Marsch

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
29451 Breese in der Marsch
Ansprechpartner:
Fr. Möller, Hr. Siemke
Biogas Breese/Marsch GbR Breese/Marsch 46 29451 Dannenberg
Email:
Biogas-BM(bei)t-online.de
Projektpartner:
Stadt Dannenberg (Elbe)
Internet:
www.bioenergie-wendland-elbetal.de
Einwohner / Haushalte:
220 EW/90 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Nahwärmenetz: 45 Anschlüsse in Breese/Marsch, 34 Anschlüsse in Gümse, ein Vereinsheim, ein Kindergarten, eine Gaststätte, mehrere SchweineställeAnschlussquote ca. 60 %Strombedarf zu 100 % durch BGA und diverse PV Anlagen gedeckt
Ziele:
Wärmeversorgung aus 100 % erneuerbaren EnergienProduktion von Holzhackschnitzeln, um weitere regionale Ressourcen zu erschließen und langfristige Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen zu sichern
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
6 km NahwärmenetzBiogasanlage: Trockenfermentationsanlage je 500 kW elektrisch und 560 kW thermisch2 Holzhackschnitzelkessel (400 und 600 KW)800 kW Biogasbrenner als Redundanz und für Nahwärme-Spitzenlast im Winter
Art der eingesetzten Biomasse:
40% Festmist, 20 – 50% Maissilage und 20 – 40% Grassilage, in geringen Anteilen kommen auch Stroh, Rüben, Kartoffeln und Grünroggen
Betriebnahme:
2006 Biogasanlage 2007 Nahwärmenetz in Breese/Marsch 2011 Anschluss Gümse an Nahwärmenetz, 600kW Hackschnitzeheizung mit 35m³ Pufferspeicher und Lagerhalle mit Trocknung für Hackschnitzel errichtet
Energienutzung:
Strom und Wärme
Betreiber:
Biogas Breese/Marsch GbRSonstige: div. Photovoitaikanlagendiverse Gemeinschaftskläranlagen (Schilfbeete)
Besonderheiten:
Breese in der Marsch ist Bioenergie Modelldorf;
im Sommer Hackschnitzel und GetreidetrocknungBreese in der Marsch ist ein prämiertes Modelldorf in der Bioenergieregion Wendland-Elbetal.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78266 Büsingen
Ansprechpartner:
Bene Müller
Email:
box(bei)solarcomplex.de
Projektpartner:
solarcomplex AG
Internet:
www.bioenergiedorf-buesingen.de
Einwohner / Haushalte:
Einwohner ca 1390, Haushalte ca 400, verteilt auf zwei ca. gleich große Ortsteile
Anschluss / Versorgung:
108 Gebäude im Ortsteil „Büsingen Zentrum“
Ziele:
regenerative Wärmeversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
2xHackschnitzelkessel 900 kW und 450 kW Rapsölkessel 750 kW als Spitzenlastkessel rund 1.000 qm Solarkollektoren Wärmenetz rund 5,8 km
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel Rapsöl
Betriebnahme:
voraussichtlich Herbst 2012
Energienutzung:
Wärme
Betreiber:
solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
19209 Grambow
Ansprechpartner:
Bürgermeister Herbert Piotrowski
Dorfmitte 24 19209 Lützow-Lübstorf
Email:
hpiotrowski(bei)wodenhof.de
Projektpartner:
Gut Grambow - Energieerzeuger, Akademie Nachhaltige Entwicklung (ANE)
Einwohner / Haushalte:
ca. 550 EW / ca. 210 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
noch offen
Ziele:
Gemeindebeschluss vom 12.08.2010 zu EE
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage
Hackschnitzelanlage geplant
Gaskessel (Redundanz) geplant
Art der eingesetzten Biomasse:
Maissilage
Betriebnahme:
Dez. 2011 Biogasanlage
Energienutzung:
Strom, Wärme geplant
Betreiber:
noch offen
Besonderheiten:
derzeitiger Stand: - Machbarkeitsstudie liegt vor - Preisverhandlungen mit Lieferant eingeleitet - Bürgergewinnung für Anschluss und Beteiligung soll im I und II Quartal 2012 erfolgen - Im Ergebnis erfolgt die Projektplanung
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
36148 Kalbach OT Heubach
Ansprechpartner:
Herbert Krack
Oberzeller Str. 17 36148 Kalbach
Email:
Herbert-Michaela(bei)t-online.de
Einwohner / Haushalte:
700 Einwohner / 130 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Anschlussquote: 50% Kindergarten, Bürgerhaus, Mehrfamilienhaus, Synagoge, Kirche, Gaststätten, Kaffee
Ziele:
100% Wärme aus Biomasse 100% Strom aus Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1 x Holzgas BHKW 50kW elektrisch, 115kW ther-misch 3 x 200kW Holzhackschnitzel (HHS) Kessel 1 x 3,5km Nahwärmenetz
Art der eingesetzten Biomasse:
Straßenbegleitgrün, Hackschnitzel
Betriebnahme:
Realisierung in 2012
Energienutzung:
Holz-BHKW für die Grundlast, Rest mit HHS-Kesseln
Betreiber:
Bioenergiedorf-Heubach e.G.
Besonderheiten:
Kein Öl Spitzenlastkessel. 100% Auslastung fürs BHKW. Glasfaser in Planung 50MBit. Ganzes Dorf anzuschließen möglich. Fernabfrage. Übergabestationen.
 

Bioenergiedörfer

Gontershausen

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
35315 Homberg OT Gontershausen
Ansprechpartner:
Herr Jochen Köhler
Schultheissenweg 2a 35315 Homberg
Email:
jochen.koehler(bei)cslbehring.com
Projektpartner:
Biogasanlage Koch Gontershausen, ewt Ingenieure
Einwohner / Haushalte:
270 Einwohner / 60 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Anschlussquote: 60% 1 x Dorgemeinschaftshaus
Ziele:
85% Wärmeversorgung durch Biogasanlage, 15% Hackschnitzel
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1 x 1,7km Nahwärmenetz geplant 1 x 200kW - Hackschnitzelanlage für Spitzenlast 1 x Biogasanlage (BGA)
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel
Betriebnahme:
Oktober 2012 geplant
Energienutzung:
Wärme
Betreiber:
Nahwärme Gontershausen e.G.
 

Bioenergiedörfer

Robringhausen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
59609 Robringhausen
Ansprechpartner:
Christian Schröder
Breite Str. 7 59609 Anröchte - Robringhausen
Email:
chr.schroeder-robringhausen(bei)web.de
Projektpartner:
Nahwärmenetz Robringhausen
Einwohner / Haushalte:
177 Einwohner, 55 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
24 Häuser (30 Haushalte) und das Dorfgemeinschaftshaus
Ziele:
Wärmeversorgung
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage BHKW (Landwirt) mit 380 kWel. und 488 kWtherm.
Art der eingesetzten Biomasse:
Nachwachsende Rohstoffe (Mais, GPS, Hähnchen-, Schweine-, Rindermist u. Gülle)
Betriebnahme:
Biogasanlage 2006, Nahwärmenetz 2008
Energienutzung:
Wärme / Strom
 

Bioenergiedörfer

Poppenhausen-Sieblos

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
36163 Sieblos
Ansprechpartner:
Bürgermeister Manfred Helfrich
Von-Steinrück-Platz 1
36163 Poppenhausen (Wasserkuppe)
Email:
bgm.helfrich(bei)poppenhausen-wasserkuppe.de
Projektpartner:
Waldbesitzergemeinschaft Sieblos;
Verwaltungsstelle Hessisches Biorsphärenreservat Rhön;
Dipom-Ingenieur Arno Nüsslein, Sommerach - Planung Nahwärmeversorgung
Einwohner / Haushalte:
114 Einwohner / 57 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
94,4 % der Haushalte, \"Holzfällerstube\" (Gemeinschaftshaus des Ortes Sieblos) Ein weiteres Anwesen wurde kurz zuvor mit einer Pelletheizung ausgestattet.
Ziele:
Beitrag zur Energiewende und zur Reduzierung der Umweltbelastung durch CO²-Reduzierung. Verbesserung der Öko-Bilanz. Unabhängigkeit erreichen von fossilen Brennstoffen. Wertschöpfung aus der Region für die Region. Stärkung der Bürgergemeinschaft durch Eigenleistung und Zusammenarbeit.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
3x 130kW Hackgutheizungsanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2008
Energienutzung:
Wärme
Betreiber:
Siebloser Holzhackgut-GbR
Besonderheiten:
Die Waldbesitzergemeinschaft Sieblos bewirtschaftet ca. 70 ha Wald in unmittelbarer Umgebung des ortes Sieblos. Das geerntete Holz dient in Form von Holzhackschnitzeln als Brennstoff. "Die Energie des Dorfes dem Dorfe."

Die Notversorgung wird nicht mit einer Öl-oder Gashei-zung betrieben, sondern ausschließlich mit einer Biomasse-Heizung. Durch die Technik mit 3 einzel-nen Holzhackgutöfen ist bei Ausfall eines Ofens die Wärmeversorgung trotzdem gewährleistet. Der Ausfall eines Ofens kann behoben werden, ohne dass es zu Versorgungsproblemen kommt.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
59872 Wallen
Ansprechpartner:
Antonius Schulte
Zum Brückenberg 9
59872 Meschede-Wallen
Email:
wallen(bei)gmx.de
Projektpartner:
Bioenergie Seemer - Biogasanlagenbetreiber;
IneG Ingenieur Netzwerk Energie eG, Bad Iburga-genbetreiber - Gesamtplanung des Projektes
Internet:
www.bioenergiedorf-wallen.de
Einwohner / Haushalte:
509 Einwohner / 117 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
105 Haushalte, Kindergarten, Feuerwehrhaus, Sportheim, Mehrzweckhalle
Ziele:
Wärmeversorgung zu 100 % aus Biomasse Stromversorgung zu 100 % aus EE
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 533kW-th BHKW,
850kW Biomasseheizkessel,
1500kW Ölkessel als Spitzen- und Havariekessel
Art der eingesetzten Biomasse:
Rindermist, Gülle, Mais, Grassilage, GPS, Wald-hackschnitzel
Betriebnahme:
2005: Biogas-BHKW, 2011: Biomasseheizkessel
Energienutzung:
Strom, Wärme
Betreiber:
Bio-Energiedorf Wallen eG
Besonderheiten:
Zentrale Heizung für den Ort unter Nutzung der Abwärme eines Biogas-BHKW. Biomassekessel zur Spitzenlastabdeckung.
Das Leitungsnetz und die Erzeugeranlage sind Eigentum der Bio-Energiedorf Wallen eG und damit Eigentum der Mitglieder (Wärmekunden).
Hoher Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft - 88% des Dorfes nehmen am Projekt teil.
 

Bioenergiedörfer

Gössersdorf

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
96369 Gössersdorf
Ansprechpartner:
Energievision Frankenwald e.V. (Johannes Schnabel)
Am Kehlgraben 76
96317 Kronach

S+H Biogas GbR (Dieter Hofmann)
Gössersdorf 27
96369 Weissenbrunn
Email:
schnabel(bei)energie-frankenwald.de
hofmann1710(bei)t-online.de
Projektpartner:
Energievision Frankenwald e.V.;
Planung Nahwärmenetz: IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH;
Geschäftsführung Nahwärme: Windenergie Gössersdorf GbR;
Errichtung Nahwärmenetz: Heizungsbau Glaser
Internet:
www.energie-frankenwald.de
Einwohner / Haushalte:
130 Einwohner / 30 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
33% der Haushalte, aber 70% der benötigten Wärmeenergie über Biomasse
Ziele:
100%ige Versorgung der Ortschaft durch den Energiemix aus nachwachsenden Rohstoffen, Sonnenenergie und Windkraft.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
265kW-el BHKW
2 x Solarfocus pellet Top70 mit 2 x 70 kW Kaskade
1,4km Nahwärmenetz

260kW Photovoltaik
1200kW Windkraftanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogasanlage: Mais, Grassilage, Gülle, GPS (Getreide);
Biomasseheizwerk: Pellets
Betriebnahme:
2011: Biogasanlage; 2012: Biomasseheizwerk und Nahwärmenetz
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
S+H Biogas GbR
Besonderheiten:
Die zentrale Biogasanlage versorgt das Nahwärmenetz zu einem sehr hohen Anteil mit Wärme. Um Versorgungssicherheit zu erreichen wurde zusätzlich eine Pellets-Kaskade installiert, die als Spitzenlast- und Notkessel fungiert und somit eine fossile Spitzenlastlösung obsolet werden lässt.
Neben der zentralen Wärmeversorgung sind in Gössersdorf 260 kWp Photovoltaik und 1,2 MW Windenergie installiert. Rechnerisch deckt die Bevölkerung ihren Energiebedarf also um ein Vielfaches durch erneuerbare Energien.
 

Bioenergiedörfer

Selbitz-Wildenberg

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
95152 Selbitz-Wildenberg
Ansprechpartner:
Herr Johannes Schnabel
Wildenberg 23
95152 Selbitz
Email:
schnabel(bei)energie-frankenwald.de
Projektpartner:
Initiierung, Koordination, Beratung: Energievision Frankenwald e.V.;
Energievision Franken GmbH;
Architekturbüre Lein, Selbitz;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH;
Ingenieurbüro Sell, Zell
Internet:
www.energie-frankenwald.de
Einwohner / Haushalte:
25 Einfamilienhäuser + ca. 80 Bewohner des Altenheims + ca. 100 Schwestern
Anschluss / Versorgung:
6 Privathaushalte; CCB (Communität Christusbruderschaft) mit Alten- & Pflegeheim, Schwesternhaus, Gästehaus, Ärztehaus, Freizeitheim
Ziele:
Schöpfung bewahren konkret. Wärmeversorgung zu 100% aus Biomasse. Stromversorgung zu 100% aus Photovoltaik und Windenergie.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1.100kW Hackschnitzelkessel
2 x 18m³ Pufferspeicher
1,25km Nahwärmenetz

56kW Photovoltaikanlage
500kW Windkraftanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel
Betriebnahme:
2011
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
BioenergieBerg Selbitz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Besonderheiten:
Wärmeversorgung der Liegenschaften der Christusbruderschaft und des "Wildenbergs", einem Ortsteil der Stadt Selbitz, auf Basis von Hackschnitzeln.
Obwohl die großen Liegenschaften der Christusbruderschaft Selbitz auch für sich allein eine Nahwärmeversorgung hätten planen können, wurden anliegende Einfamilienhäuser mit einbezogen. Auch die kleinen Anschlussnehmer sind als Kommandististen in der Betreibergesellschaft organisiert.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
26655 Ocholt
Ansprechpartner:
Daniel Gogolka
Kirchweg 3
26655 Ocholt
Email:
daniel.gogolka(bei)web.de
Einwohner / Haushalte:
2882 Einwohner / 1146 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
In Ocholt beträgt bei der Wärmeversorgung der Anteil der regenerativen Energiequellen über 50%. Schule, Kirche, Gemeindehaus, Turnhalle, Archiv, Tankstelle, Genossenschaft, Industriebetriebe und Handwerk
Ziele:
Ausbau des Nahwärmenetzes; Speicherung von überschüssigem Windstrom in Gas; Versorgung der Spitzenlast im Nahwärmenetz im Winter durch Holz-/ Biogaskessel; Errichtung einer Biomethan-Tankstelle, um Biogas auch zu Mobilitätszwecken nutzen zu können; Ausbau von Bürgersolar und Windpark
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 658 kW-th BHKW,
546 kW-th BHKW,
256 kW-th wärmegeführtes BHKW

6500 kW Windkraftanlagen,
Bürger-PV-Anlage
Art der eingesetzten Biomasse:
NaWaRo, Mist und separierte Gülle
Betriebnahme:
2001: Windkraftanlagen 2006: Biogasanlage 2007: Windkraftanlagen 2008: PV-Anlage, 546kW BHKW 2011: 256kW BHKW
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Erste Biogas Ocholt GmbH& CO.KG
Besonderheiten:
Zur schnellen Umsetzung des Projektes wurde die Nahwärmeleitung vom Betreiber geplant und gebaut. Angedacht ist die Gründung einer Genossenschaft bei weiterem Ausbau des Versorgungsnetzes mit Nahwärme. Das dazu notwendige zusätzliche BHKW könnte von der Genossenschaft selbst betrieben werden, sodass die Erträge aus der Stromproduktion hier den gesellschaftlichen Nutzen maximieren.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
49456 Bakum
Ansprechpartner:
Joseph Wehry
Am Osterberg 30
49456 Lüsche
Email:
heimatverein-luesche(bei)web.de
Projektpartner:
Ruhe Agrar GmbH - Lieferung der Fernwärme,
Forschungsstelle Nachhaltige Bioenergieversor-gung der Universität Osnabrück
Einwohner / Haushalte:
912 Einwohner / 230 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
160 Haushalte, Grundschule Lüsche, Sporthalle Lüsche, Feuerwehrhaus Lüsche, Sportlerheim Blau-Weiß-Lüsche, Heimathaus (in Planung für 2013/14)
Ziele:
Wärmeversorgung zu 80 % aus Biomnasse, Stromversorung zu 100 % aus EE, Entlastung der Umwelt und Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlagen Sommer, Sommer/Ruhe, Witte und Büermann mit insgesamt 2.700kW-th,
1.000kW Biomethan-Spitzenlastkessel,
13km Wärmenetz
Art der eingesetzten Biomasse:
Ganzpflanzensilage, Maissilage, Hirse
Betriebnahme:
2001, 2007, 2009, 2010 und 2011: BHKW\'s der Biogasanlagen, 2012: Spitzenlastkessel
Energienutzung:
Strom, Wärme
Betreiber:
Heimatverein Lüsche e. V.
Besonderheiten:
Die Ortschaft Lüsche wird von 4 BHKW's überwiegend für die Grundlast versorgt. Spitzenlasten werden über eine 50 m³ und ca. 25 Haushaltsspreicher zu je 1.000 l Warmwasserspeicher über eine Spit-zenlastkessel mit Erdgas/Biomethan aufgefangen.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
86637 Villenbach
Ansprechpartner:
Alfred Filbrich
Angerstrasse 2
86637 Villenbach
Email:
energiesparen.villenbach(bei)online.de
Projektpartner:
Biowärme Wengen;
Ingenieurbüro Knecht, Wilpoldsried
Einwohner / Haushalte:
1250 Einwohner / 490 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
100 Einheiten am Nahwärmenetz = ca. 20,4% 38% über Einzelfeuerstätten (Scheitholz, Pellet), Kirche St.Jakobus, VR-Bank, 7 Firmenanschlüsse, Kindergarten (im Bau) wird ebenfalls angeschlossen
Ziele:
Das Ziel der Gemeinde Villenbach ist die Einspa-rung von Energie, denn Energie die nicht gebraucht wird muss nicht erzeugt werden!
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 380kW-th BHKW
Art der eingesetzten Biomasse:
Nawaro und Gülle
Betriebnahme:
2009
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Bioenergie Stegmiller
Besonderheiten:
Biogasanlage versorgt Villenbach mit Nahwärme. Eine 2km Mikrogasleitung nach Zusamaltheim versorgt auch dort ein BHKW zur Heizung von drei öffentlichen Gebäuden. Zukünftig soll auch im Ortsteil Wengen ein Nahwärmenetz betrieben werden. Bis Ende des Jahres 2012 oder Anfang 2013 ist die Fertigstellung geplant.
Regelmäßig sind Energiespartipps im gemeindlichen Amtsblatt zu finden, sowie Auslobungen von Preisen für die effizientesten Energiesparer.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
91555 Larrieden
Ansprechpartner:
Herr Stefan Bayerlein
Larrieden 10
91555 Feuchtwangen
Email:
stefan.bayerlein(bei)web.de
Projektpartner:
Novatech, Wopertshausen - Planung und Bau Biogasanlage,
Krieger, Aurach - Planung und Erstellung des Wärmenetzes
Einwohner / Haushalte:
218 Einwohner / 56 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
48 Haushalte, Gemeindehaus
Ziele:
Wärmeversorgung von derzeit 86% auf 98% aus-bauen; Stromversorgung ist schon weit über 100%
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
3 x Biogasanlage mit insges. 1.500kW-th BHKWs,
2.000 kW Windenergieanlage (WEA)
37 x PV-Anlage mit insges. 672 kWp
Art der eingesetzten Biomasse:
Rindergülle, Rindermist, Grassilage, Maissilage, Energiepflanzensilage
Betriebnahme:
ab 2003: PV-Anlage sukzessiv 2004: BGA 2005: BGA 2010: BGA 2011: WEA
Energienutzung:
Nahwärme, Strom
Betreiber:
Biogasanlage durch Landwirte, Wärmenetz durch angeschlossene Haushalte
Besonderheiten:
Der Ausbau zum Energiedorf erfolgte kontinuierlich und gemeinschaftlich. Das Bioenergiedorf entstand dabei beiläufig durch die wachsende Begeisterung und dem gemeinschaftlichen Tatendrang.
Ein wichtiger Punkt war immer das gemeinschaftliche Vorgehen unter Rücksichtnahme aller Beteiligten und Betroffenen. 47 Gesellschafter an der Windenergieanlage, 7 beteiligte Landwirte an den Biogasanlagen, 10 Beteiligte Bürger an einer Gemeinschaftsphotovoltaikanlage, 48 angeschlossene Grundstücke an 4 Wärmenetzen, gemeinschaftliche Hutungsflächenpflege, Gemeinschaftswälder, Gemeinschaftsmaschinenhallen, fünf aktive Vereinsgemeinschaften.

Quelle: S. Bayerlein

Quelle: S. Bayerlein
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
86577 Sielenbach
Ansprechpartner:
Bürgermeister Martin Echter
Schwaigstraße 16
86577 Sielenbach
Email:
info(bei)sielenbach.de
Projektpartner:
Einwohner / Haushalte:
1.648 Einwohner / 600 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
160 + 130 Haushalte, Kindergarten, Grundschule, Vereinsstuben, Feuerwehrhaus, 4 Gemeindewohnungen
Ziele:
Die Gemeinde komplett ölfrei gestalten.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (BGA) mit 280kW-th BHKW,
Biogasanlage mit 450kW-th BHKW,
Biogasanlagen in 3 Teilorten mit weiteren 800kW-th,
500kW Hackschnitzelblockheizkraftwerk
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel, Ganzpflanzensilage, Grünschnitt, Silomais
Betriebnahme:
2005: BGA mit 450kW-th, 2009: BGA mit 280kW-th, Holzhackschnitzelkraft-werk, 2009-2011: weitere BGA, PV-Anlagen
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Besonderheiten:
Im Sommer wird die Abwärme der Biogasanlage genutzt, um die Hackschnitzel für den Winter zu trocknen ab einer Temperatur von ca. 10 Grad reicht die Wärme des BHKW nicht mehr aus und es muss zugeheizt werden.
Weitere Biogasanlagen
Sielenbach: 380kW - Wärmeversorgung für Hähn-chenmaststall und 2 Schweineställe, Einsparung: Öl ca. 70.000l
Schafhausen: 250kW - Wärmeversorgung 20 Wohnhäuser, 3 Schweinemastställe; Einsparung: Öl ca. 50.000l
Raderstetten: 170kW - Wärmeversorgung für 3 Wohnhäuser, Getreide- und Holztrocknung; Einsparung: Öl 30.000l
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
95482 Wundenbach
Ansprechpartner:
Herr Bernd Ruckdeschel
Wundenbach 3
95482 Gefrees
Email:
bernd.ruckdeschel(bei)gmx.net
Projektpartner:
Rehau AG - Technische Detailplanung;
Kleffel, Günter, Stammbach - Beratung, Installation
Weber, Richard, Wundenbach - Aufgabe: Erdarbeiten
Internet:
www.bioenergiedorf-wundenbach.de
Einwohner / Haushalte:
49 Einwohner / 18 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
78% der Haushalte; Feuerwehrhaus
Ziele:
100 %ige Ausnutzung der bei der Stromerzeugung anfallenden Wärme; optimale Verwertung der ein-gesetzten Rohstoffe; Unabhängigkeit von Energie-konzernen; 100 % Erzeugung von Ökostrom
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (BGA) mit 190kW-el (212kW-th) BHKW;
95,56kWp PV-Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Rindergülle, Silage (Gras, Ganzpflanze, Mais)
Betriebnahme:
2006-2011: sukzessiv PV-Anlagen 2010: BGA
Energienutzung:
Nahwärme, Strom
Betreiber:
Nahwärmenetz Wundenbach GbR
Besonderheiten:
Die Initiative der Dorfgemeinschaft wurde vom Betreiber der Biogasanlage umgehend aufgenom-men.
Eine Biogasanlage versorgt das Nahwärmenetz mit Wärme. Betreiber des Nahwärmenetzes ist die Nahwärmenetz Wundenbach GbR.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
97199 Hopferstadt
Ansprechpartner:
Herr Josef Grieb
Grubenweg 9
97199 Ochsenfuurt
Email:
josef.grieb(bei)freenet.de
Projektpartner:
Ing.-Büro Arno Nüßlein, Sommerach - Planer/Projektant des Nahwärmekonzeptes;
MSP Nahwärme GmbH, Karlstadt - Anlagenbauer
Einwohner / Haushalte:
670 Einwohner / 162 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
140 Haushalte = 86%; Kindergarten, Feuerwehrhaus, Bürgerhaus, Pfarr-heim, Sportheim (geplant in 2012)
Ziele:
Alle angeschlossenen Gebäude heizungstechnisch zu 100% mit der Abwärme aus den Biogasanlagen zu versorgen.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1x Biogasanlage mit 2x500kW-el BHKW
1x Biogasanlage mit 2x250kW-el und 400kW-el BHKW
120.000l Pufferspeicher
Art der eingesetzten Biomasse:
Silomais, Grünroggen, Siliergras, Festmist
Betriebnahme:
2006: BGA mit 2x250kW BHKW 2007: BGA mit 500kW BHKW 2011: 500kW BHKW, 400kW BHKW
Energienutzung:
Nahwärme, Strom
Betreiber:
Nahwärmegenossenschaft Hopferstadt eG
Besonderheiten:
10 Hopferstädter Landwirte sind die Betreiber der Biogasanlagen. Sie waren bei der Planung und Umsetzung des Nahwärmenetzes aktiv mit eingebunden. Alle Wärmeabnehmer wurden Mitglieder / Genossen der Nahwärmegenossenschaft und damit die Eigentümer des Nahwärmenetzes.
Hydraulischer Abgleich aller angeschlossener Ge-bäude wurde vorgenommen,um den Pumpenstrom im Netz wie in den Häusern zu minimieren.Ziel ist im Netz eine Spreizung von mindestens 40K.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
91468 Rockenbach
Ansprechpartner:
Herr Alfred Hoesch
Muenchsteinacher Str. 3
91468 Gutenstetten Rockenbach
Email:
hoesch-rockenbach(bei)online.de
Projektpartner:
Demir Leitungs- und Tiefbau, Markt Erlbach - Wär-meleitungsverlegung, Straßenwiederherstellung,
Schäfer Umweltschonende Wärme- und Wasserversorgung, Emskirchen - Planung und Bau der Wärmeleitung,Pufferspeicher , Wärmetauscher
Einwohner / Haushalte:
90 Einwohner / 29 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
24 Haushalte, 93% Biomasse, 2% Solarthermie, Verband Christlicher Pfadfinder Schloß Rockenbach (Jugendhaus mit 38 Betten), Feuerwehrhaus Rockenbach mit öffentlichen Gemeinschaftsraum, Erlebnishof Hösch - Erlebnisbauernhof mit Kinderbetreung
Ziele:
Wärmeversorgung aus Biomasse. Stromexporteur für die Stadt!
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 283kW-th BHKW,
2x 110kW Hackschnitzelofen,
60kW private Scheitholzkessel,
120kW private Kachelöfen
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Grünroggen, Gras , Schweine- u.Rindergülle, Rindermist, Pferdemist, Hackschnitzel, Miscanthus, Getreideputz, Scheitholz
Betriebnahme:
ab 2000: private Scheitholzkessel, 2009: Hackschnitzelöfen 2011: BGA
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Wärmenetz Rockenbach GbR
Besonderheiten:
GbR betreibt Wärmenetz. Wärmegrundlast wird von der BGA geliefert. Spitzenabdeckung über die Hackschnitzelheizung.
Ein Prototyp bei der Einbringtechnik, der Firma Schmack Komponenten. Mittels einer Stopfschnecke und einem Konus, wird direkt unten in den Behälter die Biomasse eingetragen. Somit wird möglichst wenig Technik in der Einbringtechnik verwendet.
 

Bioenergiedörfer

Sieben Linden

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
38489 Sieben Linden
Ansprechpartner:
Ute Feisel
Sieben Linden 1
38489 Beetzendorf
Email:
info(bei)siebenlinden.de
Internet:
www.siebenlinden.de
Einwohner / Haushalte:
142 Einwohner / 22 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
70% der benötigten Wärme durch Biomasse abgedeckt
Ziele:
Wärme: 60% Brennholz, 30% Sonne, 10% Biogas Strom: 100% Eigenversorgung, (PV-Anlage, Wind-kraft, Akkustation) (z.Zt. 70% PV-Eigenversorgung)
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
40kW Holzvergaserkessel,
49kW Holzvergaserkessel,
40kW Holzvergaserkessel,
100kW Holzvergaserkessel,
PV-Anlagen,
Solarthermie
Art der eingesetzten Biomasse:
Brennholzscheite
Betriebnahme:
1997, 2000, 2009, 2012
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Freundeskreis Ökodorf eV
Besonderheiten:
Das Besondere ist der umfassende, ganzheitliche Ansatz, der alle Lebensbereiche erfasst (Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kinder, Pflege) und alle Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales und Kultur). Die Nachhaltigkeit des Lebensstils im Ökodorf Sieben Linden wurde u.a. durch eine Studie der Gesamthochschule Kassel zum Ökologischen Fußabdruck verschiedener Gemeinschaftsprojekte belegt. Über die gelebte Nachhaltigkeit hinaus werden die Inhalte durch Öffentlichkeitsarbeit und Erwachsenenbildung weitergegeben.
 

Bioenergiedörfer

Niederweiler

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
54636 Niederweiler
Ansprechpartner:
Günter Weber
Hauptstr. 13
54636 Niederweiler
Email:
guenter.weber(bei)buktr.bfinv.de
Projektpartner:
Einwohner / Haushalte:
100 Einwohner / 35 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
5 Haushalte in Niederweiler, Kapelle Niederweiler (geplant) und Nahwärmenetz in Nachbarort Biersdorf am See (Dorint Hotel)
Ziele:
Wärmeversorgung 80 %
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1,1MW-th Satelitten-BHKW
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Gras, GPS, Gülle, Getreide
Betriebnahme:
2006
Energienutzung:
Strom, Wärme
Betreiber:
Bioenergie Niederweiler GmbH und Co KG
Besonderheiten:
Innovativer Bestandteil des regionalen Wärmekonzeptes ist vor allem in der Integration von regionalem Mikrogasnetz und regionalem Wärmenetz im interkommunalen Verbund. Darüber hinaus wurde die Anlage so konzipiert, dass die Wärmenutzung während der Sommermonate optimal ist (durch Vorhaltung höherer BHKW-Kapazitäten für die Wintermonate). Darüber hinaus wird angestrebt die restlich verfügbare Wärmeenergie für Trocknungszwecke zu nutzen.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
92727 Albersrieth
Ansprechpartner:
Dr. Johannes Weig
Albersrieth 45
92727 Waldthurn
Email:
hannes.weig(bei)t-online.de
Projektpartner:
Einwohner / Haushalte:
210 Einwohner / 41 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
51,2% der Haushalte und Gemeinschaftshaus mit integriertem Dorftreff und Feuerwehrgerätehaus über Nahwärme; In den meisten übrigen Haushalten werden nachwachsende Rohstoffe (Hackgut, Pellets, Scheitholz) zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Gesamtwärmebedarf aller Gebäude von insgesamt 2.308.691 kWh zu 77,4% über Biomasse gedeckt, Solarthermie: 62.340 kWh (2,7%), Heizöl: 436.650 kWh (18,9%); Heizstrom 22.500 kWh (1%)
Ziele:
Ausbau der Nahwärmenetze soweit ökonomisch vertretbar. Alternativ Ersatz bestehenden Heizölkesselanlagen durch Hackgut -oder Pelletskessel. Installation von Solarkollektoren. Ziel: 100% regenerativ in der Wärmeversorgung unabhänig von Öl. Bei der Stromversorgung weitere PV-Anlagen mit Augenmerk auf den Ost-West-Dächern zur breiteren zeitlichen Streuung der solaren Stromerzeugung. Anteil der Eigennutzung über den Tag zu steigern. Ziel: 100% solare Deckungsrate
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 350kW-th,
150kW Hackgutkessel,
55kW Hackgutkessel
3 Nahwärmenetze
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel, Mais, GPS, Grünroggen, Gras, Getreideschrot
Betriebnahme:
2006: Biogasanlage 2008: 55kW Hackgutkessel 2009: 150kW Hackgutkessel
Energienutzung:
Strom, Nahwärme
Betreiber:
Biogasanlage: Johann Beer; Albersrieth Nord Ost GbR (NANO); Nahwärmeversorgung Anzer Bodensteiner Güll Kellner (ABGK)
Besonderheiten:
Das Gemeinschaftshaus (Dorftreff und Gerätehaus für die Feuerwehr) bezieht seine Heizenergie kostenlos.
Drei Nahwärmenetze sind in den letzten 10 Jahren Zug um Zug errichtet worden.
Albersriether Landwirte forcieren federführend in einer regional tätigen Interessensgemeinschaft den Anbau und die Verwertung der Energiepflanze "Miscanthus".
Der Anstoss zur Realisierung der verschiedenen "Bioenergie-Projekte" kam von den Albersriethern selbst, die Umsetzung der Projekte erfolgte jeweils in Eigenregie.
Die 1996 ebenfalls in Eigenregie errichtete Pflanzenbeetkläranlage erfordert nur minimalen Energieeinsatz.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
79585 Hägelberg
Ansprechpartner:
Gunther Braun
In den Bergen 46
79585 Steinen - Hägelberg
Email:
g.braun(bei)go4more.de
Projektpartner:
Glaser Biogas GbR, Steinen - Eigentümer und Betreiber Biogasanlage;
Planungsbüro Zelsius, Blumberg - Planung Nah-wärmenetz
Internet:
www.eabh.de
Einwohner / Haushalte:
738 Einwohner / 218 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
82%, Rathaus und Kindergarten
Ziele:
Wärmeversorgung zu 100% aus Biomasse
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 360kW-th BHKW,
500kW Holzhackschnitzelkessel
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, Mais, Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2011
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Energie aus Bürgerhand Hägelberg eG
Besonderheiten:
Die Grundlast für die Wärmeversorgung von April bis September und die ganzjährige Warmwasserversorgung wird über die Biogasanlage gedeckt. Die Mittellast und Spitzenlast werden gedeckt durch die zugeschaltete Holzhackschnitzelanlage. Bei einem weiteren Ausbau wird die Anlage durch einen weiteren Holzhackschnitzelkessel ergänzt. Die komplette Anlage ist für die Leistung des ganzen Dorfes konzepiert.

Die Initiative wurde von wenigen Hägelbergern 2007 als einfache Idee ins Leben gerufen. Nur durch ehrenamtliches Engagement wurde dieses Projekt über die Gründung einer Genossenschaft bis hin zur Realisierung ohne Beteiligung der Gemeinde von den Hägelberger Bürgern umgesetzt.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
91448 Mausdorf
Ansprechpartner:
Johannes Maibom
Mausdorf 3
91448 Emskirchen
Email:
Info(bei)reuthwind.de
Projektpartner:
Internet:
www.mausdorf-hat-energie.de
Einwohner / Haushalte:
200 Einwohner / ca. 50 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
26 Haushalte, Gemeinschaftshaus, Feuerwehrhaus, Maschinenfabrik Weiler, Spedition mit Waschhalle, Landmaschinenwerkstatt
Ziele:
Mausdorf möchte die Energiewende aktiv und mustergültig voranteiben. Die Wärmeversorgung soll möglichst vielen Mausdorfern zu Gute kommen. Die Stromerzeugung über Biogasanlage, PV und Windräder soll auch wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde sein.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 600kW BHKW,
850kW Hackschnitzelkessel,
2 x 2MW Windenergieanlagen,
35m3 Pufferspeicher
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, Mist, Hackschnitzel
Betriebnahme:
2006: Biogasanlage, 2010: Hackschnitzelkessel und Wärmenetz, WEA
Energienutzung:
Wärme und Strom
Betreiber:
Biogasanlage: BiGa Mausdorf GmbH Co. KG, Nahwärmenetz: Bioenergie Mausdorf GbR, Windenergieanlagen: Reuthwind GmbH&Co. KG
Besonderheiten:
Nahwärmenetz wird zu 70% aus Abwärme der BGA gespeist. 30 % werden über Hackschnitzelkessel erzeugt.
Komplexe Steuerung zwischen Biogasanlage, Nahwärmenetz und Industriefabrik (als großem Abnehmer) wurde selbst entwickelt und in modernster Technik ausgeführt.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
27793 Düngstrup
Ansprechpartner:
Gerd Hespe-Meyer
Düngstrup 10
27793 Wildeshausen
Email:
hespe-meyer(bei)t-online.de
Projektpartner:
Xconcept GmbH, Hude - Planung und Realisierung des Wärmenetzes und Gasleitung
Einwohner / Haushalte:
203 Einwohner / 70 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
50% der Haushalte sowie Feuerwehr mit Nahwärme, vier Wohneinheiten, eine Tischlerei und eine Gaststätte mit Saal und Kegelbahnbetrieb werden mit Holzscheitheizungen beheizt.
Ziele:
Wärmeversorgung zu 90% aus Biomasse für das Dorf. Teilversorgung für Gewerbebetriebe der Stadt Wildeshausen
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (Bioenergie Ahlers) mit 0,75 MW-th BHKW,
Biogasanlage (Düngstruper Biogas) mit 0,85 MW-th BHKW,
Biogasanlage (BeNo GbR) mit 0,55MW-th BHKW,
10,4MW Windenergieanlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Mist, Gülle, GPS, Abfallholz, Holzscheite
Betriebnahme:
2001: Bioenergie Ahlers, Düngstruper Biogas 2009: Erweiterung Bioenergie Ahlers 2010: Erweiterung Düngstruper Biogas, BeNo GbR 2011: Erweiterung BeNo GbR
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Bioenergie Ahlers, Düngstruper Biogas, BeNo GbR
Besonderheiten:
Drei kleine dezentrale Biogasanlagen ermöglichen eine zentralere Wärmeversorgung. Zwei der Anlagen sind Gemeinschaftanlagen. Alle drei Anlagen sind zu 100% in den Händen der ortsansässigen Landwirte. Die Substratversorgung kann von diesen Betrieben sichergestellt werden.
Neue Ideen oder Verfahren werden weiter verfolgt und ggf. realisiert. (Portotype wie Gärresttrockner, Pyrolysereaktor)
 

Bioenergiedörfer

Leibertingen

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
88637 Leibertingen
Ansprechpartner:
Siegfried Müller
Rathausstr. 4
88637 Leibertingen
Email:
nahwaerme(bei)leibertingen.de
Projektpartner:
Projektkoordination: Clean Energy GmbH, Radolfzell am Bodensee;
IBS Bietigheim-Bissingen
Internet:
www.leibertingen.de
Einwohner / Haushalte:
679 Einwohner / 180 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
112 Haushalte (=67%); alle öffentlichen Gebäude: Rathaus, Grundschule, Kindergarten, Bauhof, Kirche, Pfarrhaus
Ziele:
Nahwärmeversorgung zu 100 % aus Biomasse im angeschlossenen Netz.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
290kW-th Biogas-BHKW an 1,2 km Biogasleitung,
700kW Holzhackschnitzelheizung,
6km Nahwärmenetz,
2,1MW PV-Freianlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Grünlandschnitt, Rindermist, Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
Dez. 2011
Energienutzung:
Nahwärmenetz,
Solaranlage
Betreiber:
Bioenergie Leibertingen GmbH
Besonderheiten:
Windkraftanlagen in Planung
Die Biogasanlage auf dem Bäumlehof ist \\\\\\\"Bioland\\\\\\\"-zertifiziert und wird mit Grünschnitt und Rindermist betrieben.
Die Bioenergie Leibertingen GmbH ist eine 100 % Tochter der Gemeinde Leibertingen. Mit dem Bau des Nahwärmenetzes wurde auch gleichzeitig ein Glasfasernetz verlegt. Leibertingen hat somit die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Kommunikation geschaffen.
74 Bürgerinnen und Bürger aus Leibertingen haben sich zudem zu einer Energiegenossenschaft zusammengeschlossen und sind Teilhaber der 2,1 MW Solarstromfreilandanlage. Gleichzeitig betreibt sie 3 eigene Anlagen und ist auf für die weitere Entwicklung im Windenergiesektor offen für eine Beteiligung.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
85625 Glonn
Ansprechpartner:
Frau Dr. Renate Glaser
Hafelsberg 3
85625 Glonn
Email:
Renate.Glaser(bei)hotmail.com
Einwohner / Haushalte:
194 Einwohner / 75 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
Im Ort derzeit nur noch zwei Ölheizungen( Ölverbrauch ca. 4000l /Jahr). Alle übrigen Hausbesitzer und Gewerbetreibende sind entweder am Nahwärmenetz angeschlossen oder haben Einzel-Holzscheit-Heizungen/ Pelletsheizungen.
Ziele:
Wärmeversorgung zu 100% aus Biomasse schon fast erreicht. KWKK - Anlage auf Biomethan umstellen sobald möglich. Alle übrigen Hausbesitzer und Gewerbetreibende sind entweder am Nahwärmenetz angeschlossen oder haben Einzel-Holzscheit-Heizungen/ Pelletsheizungen. Stromversorgung ist durch die beiden BHKW\'s und PV-Anlagen bereits zu 142 % regenerativ.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
105kW-th Holzvergasungsanlage,
300kW Holzhackschnitzelheizung,
110kW Holzhackschnitzelheizung,
29kW BHKW mit KWKK (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung)
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
2005: 110kW Heizung 2011: KWKK BHKW 2010: 105kW Holzvergaser
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Bioenergie Schlacht GbR Wachter/ Gröbmayr, Fam. Gerg, WBT GmbH
Besonderheiten:
Noch vor zwei Jahren war Schlacht ein verschlafenes Dorf und die Energiewende kein Thema. Es gab einen Hofladen der ausschließlich regionale und zum Teil selbst erzeugte Produkte anbot und einzelne Hausbesitzer, die ihr Gebäude mit Stückholz beheizten. Dann kam eine Bewegung ins Rollen, deren (positives) Ende noch kaum absehbar scheint:
Der Besitzer des örtlichen Zimmereibetriebes konzi-pierte zusammen mit einem Öko-Landwirt die Holz-vergaseranlage mit Wärmenetz. Dabei leisteten die beiden wesentliche Überzeugungsarbeit für eine regenerative Energieversorgung im Dorf. Bis auf zwei Privathäuser mit Ölheizungen sind nun alle Häuser in Schlacht regenerativ versorgt.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
92342 Rohr
Ansprechpartner:
Herr Thomas Hofbeck
Rohr 3
92342 Freystadt
Email:
Projektpartner:
Einwohner / Haushalte:
272 Einwohner / 151 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
76 % der Haushalte und 65% der benötigten Energie Der Jahresverbrauch an Strom wird um das 15 fache in Rohr Produziert. Davon 210% aus EE ohne Biomasse.
Ziele:
CO2-Einsparung, autarke Versorgung der Ortschaft, Einsparung der Ressourcen, keine Transportkosten der Energie, Kosteneinsparung für die Abnehmer
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage (BGA) mit 250kW-th BHKW,
Biogasanlage mit 265kW-th BHKW und 400kW-th Sateliten-BHKW,
1250kWp PV-Anlagen
ca. 70 m² Privater Solaranlagen

Photovoltaikanlage für die Pumpen im Heizhaus (in Planung)
Art der eingesetzten Biomasse:
Nachwachsende Rohstoffe, Mist
Betriebnahme:
ab 2004: sukzessiv PV-Anlagen 2005: BGA (250kW) 2010: BGA (265kW) 2011: BHKW (400kW)
Energienutzung:
Nahwärme, Strom, Holztrocknung
Betreiber:
Bioenergie Rohr GbR: 265 und 400kW BHKW Markus Herzog: 250kW BHKW
Besonderheiten:
In der Ortschaft Rohr waren bereits 2 Biogasanlagen im Betrieb. Interessenten an der Nahwärme gründeten eine GbR zum Bau und Betrieb des Wärmenetzes.
Die Anschlussnehmer (Dorfgemeinschaft) der beiden Nahwärmenetze sind Besitzer und Betreiber der Netze. Lokale und regionale landw. Betriebe können ihren Mist an die Anlage verkaufen und als flüssiges Substrat den Flächen zurückführen.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
14913 Wahlsdorf
Ansprechpartner:
Rainer Silex
Hauptstr.11
14913 Wahlsdorf
Email:
rainer.silex(bei)web.de
Projektpartner:
Ingenierbüro Dipl.Ing.Hartmut Brauer, Strausberg - Planung;
paka ingeniere, Strausberg - Planung
Einwohner / Haushalte:
280 Einwohner / 95 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
70 Haushalte, Dorfladen, Museum, Jugendclub, Heimatstube, Gutshaus, Schwimmbad, Kultur-Stall
Ziele:
Wärmversorgung zu 100% wird angestrebt.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 500kW-th BHKW
Art der eingesetzten Biomasse:
Rindergülle,Rinderdung, Mais-, Roggen-, Grünsilage
Betriebnahme:
2011
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Wärmegenossenschaft Wahlsdorf e.G.
Besonderheiten:
Die Wärmegenossenschaft Wahlsdorf e.G. bezieht als Vertragspartner nur die "Abwärme" zur weiteren Nuzung von der Agrargesellschaft. Der erzeugte Strom wird direkt durch den Agrarbetrieb verkauft.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
89584 Volkersheim
Ansprechpartner:
Frau Angela Scheffold
Zum Tannenesch 4
89584 Ehingen-Volkersheim
Email:
a.scheffold(bei)t-online.de
Projektpartner:
Einwohner / Haushalte:
240 Einwohner / 70 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
25 Abnehmer in zwei Wärmenetzen (geplant) Baubeginn Mitte 2012
Ziele:
Das Ziel ist ein nachhaltiger und verlässlicher Wirtschaftsstandort, der Erhalt des Wohlstands für die Bevölkerung und der natürlichen Lebensgrundlagen in einer intakten Umwelt. Gemeinderatsbeschluss Mai 2012: Klima- und Ressourcenschutz sowie die Sicherheit der Bevölkerung werden priorisiert.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 480kW-th BHKW,
20.000l Pufferspeicher,

882kWp PV-Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
GPS, Maissilage, Grassilage, Rindergülle, Festmist
Betriebnahme:
2009 und 2011
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
GbR
Besonderheiten:
Bestehendes Abnehmernetz zum nächstgelegenen Aussiedlerhof mit Schweinestall, sowie 3 Wohnhäusern. Zwei GbR für die Wärmenutzung von insg. 25 Wohnhäuser gegründet.
Das Wärmenetz der ersten GbR mit 11 Hausanschlüssen wurde im Sommer 2012 verlegt. Dabei wurden sehr hohe Eigenleistungen erbracht, so dass hauptsächlich die aufwendigen Spülbohrungen und das Material die bisherigen Kosten verursacht hat.
 

Bioenergiedörfer

Großbardorf

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
97633 Großbardorf
Ansprechpartner:
Herr Bürgermeister Josef Demar
Gemeinde Großbardorf
Schulstraße 23
97633 Großbardorf
Email:
josef.demar(bei)bad-koenigshofen-vgem.de
Projektpartner:
Agrokraft GmbH, Bad Neustadt a. d. Saale
Internet:
www.grossbardorf.rhoen-saale.net/Home
Einwohner / Haushalte:
946 Einwohner / 234 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
121 versorgte Haushalte; Grundschule, alte Schule, Rathaus, Kindergarten, Kirche, Pfarrhaus
Ziele:
Krisensichere und nachhaltige Energieversorgung für den Ort aus regionalen EE-Potentialen - Regionale Wertschöpfung durch Vermarktung des Überschusses an erzeugter EE-Energie - Attraktivität des Ortes steigern, Abwanderung verhindern - Wertsteigerung der Grundstücke im Ort durch Nahwärmeanschluss
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 680 kW-th BHKW
- 320kW Hackschnitzelkessel für Spitzenlast
- 2500kW Ölniedertemperaturkessel für Spitzenlast und Redundanz
Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Mist, Gras, Ganzpflanzensilage, Mais, Bio-gaskräutermischung
- Holz
Betriebnahme:
2011: Biogasanlage, Heizölkessel; 2012: Hackschnitzelkessel (im Bau)
Energienutzung:
Nahwärmenetz, Strom
Betreiber:
Agrokraft Großbardorf GmbH & Co.KG
Besonderheiten:
41 Landwirte an BGA beteiligt.
Anteil der Nawaro an Fruchtfolge max. 20% pro Betrieb. Flächenanteil für Mais in keiner Gemarkung höher als 7%. Zusätzlich Blühstreifen am Feldrand. Modellversuch mit Biogaskräuter-mischung.
Trocknungsanlage für Getreide und Körnermais für die Mähdruschgemeinschaft (8 Landwirte).
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
17089 Burow
Ansprechpartner:
Bürgermeisterin Heidelinde Kurzhals
Schulstraße 3
17089 Burow
Email:
kontakt(bei)nep-muehlenhagen.de
Projektpartner:
Burower Gutsmilch GmbH - Biomassebereitstellung
Einwohner / Haushalte:
741 Einwohner / 456 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
155 Haushalte, Schule, Turnhalle, drei Gewerbetreibende
Ziele:
Wärmeversorgung 85% aus EE + Biomasse, Stromversorgung 100%
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlagen mit insgesamt 1100kW-th BHKW

220kWp PV-Anlage
1996kW Windrad
Art der eingesetzten Biomasse:
Maisilage,Grassilage,Gülle, Getreide
Betriebnahme:
1996: Windrad 2005: Biogasanlage 2009: PV-Anlage 2010: Biogasanlage
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Burower Alternative Energien GmbH
Besonderheiten:
Keine Anschlussgebühr für ein Wärmeanschluß. Aufbau der Struckturen aus Eingeninnitiative durch Burower Bürger und Unternehmen (ortsansässige Eigentümer). Einbeziehung aller Bürger über die Wärmetrasse möglich!
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
96361 Hirschfeld
Ansprechpartner:
Sibylla Ettlich
Marienstrasse 39
96361 Hirschfeld
Email:
sibyllaettlich(bei)dorfheizung-hirschfeld.de
Projektpartner:
Energievision Frankenwald e.V.;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH
Internet:
www.dorfheizung-hirschfeld.de
Einwohner / Haushalte:
497 Einwohner / 147 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
45 Anschlussnehmer, Wohnheim
Ziele:
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
380kW Hackschnitzelkessel
500kW Hackschnitzelkessel
2,95km Nahwärmenetz
2 x 15m³ Pufferspeicher

118kW Photovoltaikanlage
1800kW Windkraftanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel (ca. 2600 Srm/Jahr)
Betriebnahme:
2010
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Dorfheizung Hirschfeld e.G.
Besonderheiten:
Nach dem Pilotprojekt in Effelter war Hirschfeld das erste Bioenergiedorf im Frankenwald, das rein auf Hackschnitzelbasis betrieben wird.
Genossenschaftliches Modell, Verknüpfung mit der Dorferneuerungsmaßnahme.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
96268 Mitwitz
Ansprechpartner:
Johannes Schnabel
Coburger Str. 14
96268 Mitwitz
Email:
schnabel(bei)energie-frankenwald.de
Projektpartner:
Energievision Frankenwald e.V.;
Energievision Franken GmbH;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH;
Ingenieurbüro Berndorfer
Internet:
www.energie-frankenwald.de
Einwohner / Haushalte:
1339 Einwohner / 367 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
118 Privathaushalte und Unternehmen; Rathaus, Schule, Turnhalle, Banken, OBG-Häuser, Wasserschloss und Remisen
Ziele:
Nahwärmeversorgung eines großen Bereichs des Marktes Küps
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
1.500kW Gesamtleistung in zwei Hackschnitzelkesseln
60m³ Pufferspeicher
8km Nahwärmenetz

1.140kW Photovoltaikanlage
96kW Wasserkraft
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel (ca. 8.000 Srm/Jahr)
Betriebnahme:
Trotz eines vorhandenen Erdgasnetzes konnte hier ein Nahwärmenetz verwirklicht werden. Genossenschaftliches Modell mit über 100 Genos-sen. Aus technischer Sicht: Beim Nahwärmenetz wurde sowohl Stahlrohr, als auch Kunststoffrohr verbaut. Größter Nahwärmeverbund Nordbayerns.
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Energie Mitwitz eG
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
96365 Nordhalben
Ansprechpartner:
Johannes Schnabel
Schloßbergstr. 2
96365 Nordhalben
Email:
schnabel(bei)energie-frankenwald.de
Projektpartner:
Energievision Frankenwald e.V.;
Energievision Franken GmbH;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH;
Ingenieurbüro Berndorfer;
Architekturbüro Feuerpfeil
Internet:
www.energie-frankenwald.de
Einwohner / Haushalte:
1879 Einwohner / 890 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
42 Anschlussnehmer; Rathaus, Schule, BaySF, Banken, Gasthof
Ziele:
Versorgung des Kernbereichs des Marktes Nordhalben mit Wärme auf Basis von Hackschnitzeln.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
153kW & 550kW Hackschnitzelkessel
2 x 11.330m³ Pufferspeicher
1,6km Nahwärmenetz

192kW Photovoltaik
649kW Wasserkraft
Art der eingesetzten Biomasse:
Hackschnitzel (ca. 2.500 Srm/Jahr)
Betriebnahme:
2012
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Bioenergie Nordhalben eG
Besonderheiten:
Entgegen der oft geäußerten Befürchtung, eine zentrale Wärmeversorgung erzeuge Ruß und Gestank, wurde hier mit dem Neubau eines Heizhauses in absolut zentraler Lage der Beweis angetreten, dass Nahwärme auf Hack-schnitzelbasis nicht nur gut für das Klima und die regionale Wertschöpfung, sondern auch für die Luftqualität vor Ort ist: ca. 40 Schlöte wurden hier durch einen einzigen ersetzt, der zusätzlich mit hochmoderner Filtertechnik ausgestattet ist. Auch städtebaulich erzielte das Heizwerk einen Gewinn: Anstelle eines leerstehenden, verfallenen Gebäudes wurde hier ein gläsernes Heizhaus errichtet.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
96328 Nagel
Ansprechpartner:
Johannes Schnabel
Schrotstr. 3
96328 Küps
Email:
schnabel(bei)energie-frankenwald.de
Projektpartner:
Energievision Frankenwald e.V.;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH
Internet:
www.energie-frankenwald.de
Einwohner / Haushalte:
ca. 120 Einwohner / ca. 50 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
17 Anschlussnehmer darunter: Vereinsheim Golfclub
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
130kW Hackschnitzelkessel;
200kW Hackschnitzelkessel;
ca. 1km Nahwärmenetz;

40kW Photovoltaikanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Holzhackschnitzel (ca 450 Srm/Jahr)
Betriebnahme:
2010
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
Nägler Bioenergie GmbH
Besonderheiten:
Wärmeversorgung eines Großteils des Ortes auf Hackschnitzelbasis.
Es ist eine gelungene Integration des neu gebauten Heizhauses in das gewachsene, dörfliche Ortsbild. Das Heizhaus beherbergt weiterhin einen Gemeinschaftsraum der Dorfgemeinschaft und eine Bushaltestelle.
6 der 17 Anschlussnehmer heizten vor der Inbetriebnahme mit Nachtspeicheröfen. Trotz der relativ höheren Anfangsinvestition schlossen diese Haushalte an das Nahwärmenetz an.
Kombination mit Dorferneuerungsmaßnahme.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
95197 Neudorf
Ansprechpartner:
Johannes Schnabel
Neudorf 90
95197 Schauenstein
Email:
schnabel(bei)energie-frankenwald.de
Projektpartner:
Energievision Frankenwald e.V.;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH
Internet:
www.energie-frankenwald.de
Einwohner / Haushalte:
311 Einwohner / 120 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
14 Privathaushalte, Feuerwehrhaus
Ziele:
Teilversorgung der angeschlossenen Haushalte
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
190kW-el BHKW

172kW Photovoltaikanlage
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle, Maissilage, Grassilage, Ganzpflanzensilage, evt. Körnermais
Betriebnahme:
2011
Energienutzung:
Wärme, Strom
Betreiber:
BgV GbR
Besonderheiten:
Anlagenbetreiber liefert nur überschüssige Abwärme, Anschlussnehmer halten Heizung weiter vor => keine Sicherungseinrichtungen und sehr günstiger Wärmepreis.
Teilversorgungs-Modell: Biogasanlage wird mit ca. 50% Gülleanteil betrieben. Auch die Größe der Anlage wurde an den Wärmebedarf vor Ort angepasst.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Projekt
PLZ Ort:
37083 Göttingen
Ansprechpartner:
Jan Hampe
Götzenbreite 10
37124 Rosdorf
Email:
Jan.Hampe(bei)mrgoettingen.de
Projektpartner:
Landvolk Göttingen; Landwirtschaftliche Beratung Göttingen; Maschinenring Göttingen; Universität Göttingen; Stadtwerke Göttingen; Gemeinde Rosdorf;
Maschinenring Kommunalservice GmbH
Internet:
www.Biogas-Goettingen.de
Einwohner / Haushalte:
Anschluss / Versorgung:
300 Wärmeanschlüsse am Nahwärmenetz; 25% aller mit Nahwärme versorgten Anschlüsse der Stadtwerke darunter Rathaus, Schulen, Kaufhäuser
Ziele:
Hoher Gesamtwirkungsgrad der Anlage durch Wärmenutzung auch im Sommer
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
4 x 265 kW BHKW im Eigenbetrieb
3 x 600 kW BHKW bei den Stadtwerken Göttingen
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Zuckerrüben, GPS und Wirtschaftsdünger
Betriebnahme:
2011
Energienutzung:
8km Gasleitung in die Heizzentrale der Stadtwerke in Göttingen mit dem Innenstadtnahwärmenetz als ganzjährige Senke, 2 BHKW am Anlagenstandort mit Prozesswärmenutzung, 2 BHKW als Satellit mit kommunaler Wärmenutzung.
Betreiber:
Biogas Göttingen GmbH & Co. KG
Besonderheiten:
Produktion von Rohbiogas für die Stadtwerke Göttingen, für die Nutzung in BHKW´s in Göttingen mit ganzjähriger Wärmenutzung. Zeitgleicher Betrieb von 2 eigenen BHKW am Standort und 2 weiteren als Satellitenanlage.
Die Anlage ist im Eigentum zu 65 % bei den Landwirten, zu 10 % beim Landvolkverband Göttingen und zu 25 % bei der Maschinenring Kommunalservice GmbH. Ein rundum regionales Konzept, von der Planung über die Finanzierung bis hin zum Bau und Betrieb der Anlage. Alles erfolgt mit regionalen Akteuren.
 

Bioenergiedörfer

Grosselfingen

Status:
  Projekt
PLZ Ort:
72415 Grosselfingen
Ansprechpartner:
Jörg Dürr-Pucher
Fritz-Reichle-Ring 6
78315 Radolfzell
Email:
duerr-pucher(bei)clean-energy.biz
Projektpartner:
Clean Energy GmbH, solarcomplex AG, Umweltministerium BW,
Ingenieurbüro Schuler (IBS), Ingenieurbüro Mauthe, Norbert und Michael Schäfer (Rohrnetz/Heizung/Übergabestationen)
Internet:
www.clean-energy.biz
Einwohner / Haushalte:
2100 Einwohner
Anschluss / Versorgung:
100 Haushalte, Kindergarten, Rathaus, Schule, Halle
Ziele:
Das Netz kann noch deutlich ausgebaut werden. Dazu muss eine HolzHackschnitzelheizung installiert werden. Insgesamt wären dreihundert Häuser und alle Betriebe (ca. 20) im Gewerbegebiet anschließbar.
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
540kw Biogas;
900kw Öl Spitzenlast
Art der eingesetzten Biomasse:
Mais, Getreide, Gülle, Mist
Betriebnahme:
2008
Energienutzung:
Wärme/Strom, Nahwärmenetz
Betreiber:
Bioenergie Grosselfingen GmbH
Besonderheiten:
Die Biogasanlage war bereits in Betrieb, die Landwirte suchten einen Partner, der ein Nahwärmenetz anschließt. Die Gemeinde hat das unterstützt.
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
78576 Emmingen
Ansprechpartner:
Bene Müller (Vorstand solarcomplex AG)
Email:
box(bei)solarcomplex.de
Projektpartner:
Gemeinde Emmingen (Bürgermeister Joachim Löffler),
2 Betreiber von Biogasanlagen
Internet:
www.bioenergiedorf-emmingen.de
Einwohner / Haushalte:
ca 2.800 Einwohner, ca. 750 Gebäude
Anschluss / Versorgung:
Alle kommunalen Gebäude, ca. 20% der privaten Gebäude (im ersten Ausbauschritt)
Ziele:
Weitgehende Wärmeversorgung des Ortes mit Wärme aus regenerativen Energien
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
2 Biogasanlagen mit gesamt 750 kWel
Art der eingesetzten Biomasse:
Biogas, Holzhackschnitzel
Betriebnahme:
Biogasanlage sind in Betrieb, Nahwärmenetz Herbst 2013
Energienutzung:
Nahwärmenetz
Betreiber:
solarcomplex AG
Besonderheiten:
- drei Einspeisepunkte (Abwärme von 2 Biogasanlagen und Heizzentrale)
- zusätzlich großer Wärmespeicher mit ca. 1.000 Kubikmetern
 

Bioenergiedörfer

Status:
  Bioenergiedorf
PLZ Ort:
37181 Asche
Ansprechpartner:
Vorstand Bioenergiedorf Asche e.G
(Herr Wilhelm Windmann, Herr Karl Krull, Herr Harald Block)

Am Kiel 1
37181 Asche Stadt Hardegsen
Email:
info(bei)bioenergiedorf-asche.de
Projektpartner:
Biogasanlagenbetreiber Familie Klinge,
Lenkungsgruppe Landkreis Northeim,
Ibeg Prof. Volker Ruwisch,
Amt für Landentwicklung Göttingen,
Volksbank Hardegsen, KFW Bank,
Ascher Vereine -Wir für Asche-

G.U.T Einbeck Herr Brandt (Machbarkeitsstudie/Planung/Ausschreibung/Baubetreuung),
Fa. Daume Hannover (Bau Nahwärmenetz),
Fa. F+K Bodensee (Kesselhaus/Hausinstallationen)
Einwohner / Haushalte:
350 Einwohner / 100 Haushalte
Anschluss / Versorgung:
60 (ca. 70% der Einwohner) derzeit: Energiebedarf zu 80% aus regionaler Biomasse gedeckt (Strom 100%, Wärme 70%)
Ziele:
80% Wärmeversorgung aus Biomasse, 100% Strom aus EE
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
250kW el. Biogasanlage,
400kW Holzhackschnitzelkessel
3,5km Nahwärmenetz
100m³ Pufferspeicher
400 KW Not-Ölkessel (Redundanz)

ca. 100kW private PV Anlagen
Art der eingesetzten Biomasse:
Gülle,Mist, Maissilage, Hackschnitzel
Betriebnahme:
2009 Biogasanlage 2012 Nahwärmenetz
Energienutzung:
Strom, Nahwärmenetz
Betreiber:
Bioenergiedorf Asche e.G.
Besonderheiten:
Nahwärmenetz übergibt Wärme direkt ohne Wärmetauscher,
60 Hausanschlüsse, KMR Doppelrohr Stahl
 

Bioenergiedörfer

Status:
  auf dem Weg zum Bioenergiedorf
PLZ Ort:
72184 Rohrdorf
Ansprechpartner:
Werner Singer, Johannes Schweizer
Eichebergstr. 14
72184 Rohrdorf
Email:
w.singer(bei)bioenergie-rohrdorf.de
Projektpartner:
ProDur Engineering GmbH
Ziele:
Ausnutzung der Abwärme eines vorhandenen Biogas BHKW
Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
Biogasanlage mit 190 kWel BHKW
44m³ Pufferspeicher
Art der eingesetzten Biomasse:
Nawaro aus der Landwirtschaft
Betriebnahme:
Herbst 2011
Energienutzung:
Nahwärmenetz für ein Wohngebiet
Betreiber:
Bioenergie Rohrdorf GmbH
Besonderheiten:
Die Abwärme eines vorhandenen Biogas-BHKW wird zu einem großen Teil zur Beheizung einer Wohnsiedlung eingesetzt und ersetzt somit den Einsatz von 125.000 l Heizöl.
 

Für die Richtigkeit und Aktualität der Informationen sind die Ansprechpartner bzw. Betreiber verantwortlich.