Bioenergiedörfer
Mauenheim
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78194 Mauenheim
- Ansprechpartner:
- Ralf Keller
Dielstra - Email:
- biohof-elmengrund(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- KCH, Solarcomplex, Clean Energy
- Internet:
- www.bioenergiedorf-mauenheim.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 430 EW, ca. 100 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 65% und
- Ziele:
- Vollversorgung eines ganzen Ortes mit W
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk (4 Mio kWh/a, nutzbare Abw
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Ganzpflanzensilage, Kleegras, Luzerne, Festmist
- Betriebnahme:
- 2006
- Energienutzung:
- Strom
- Betreiber:
- KCH, Biogas GmbH
Bioenergiedörfer
Lathen (Ortskern)
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 49762 Lathen
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Karl-Heinz Weber
Große Str. 3
49762 Lathen - Email:
- karl-heinz.weber(bei)lathen.de
- Projektpartner:
- Energiegenossenschaften Emstal eG (für PV Anlagen, Solarparkund Nahwärmenetz),
Ingenieurbüro Hoppe, Lathen, Energieagentur Lippe,
Fa. Sanen-Pieper, Lathen,
Fa. Knoll und RAG für das Nahwärmenetz - Internet:
- www.lathen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 11.000 Einwohner / 2.800 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Wärme: Anschlussquote Altgemeinde Lathen >50% der Privathaushalte und alle 10 öffentlichen Gebäude in Lathen Ortskern (Rathaus, Schulzentrum, Kindergarten, Freibad, Feuerwehr, Jugendzentrum, Pflegeheim, Heim der Eingliederungshilfe, Familienzentrum, Kirchen, etc.) (Anschlussquote der Gemeinde 17,5%) Strom: Windparks (ca. 125 Mio. kWh), PV Anlagen (ca. 8 Mio. kWh), Biogasanlagen (ca. 15 Mio. kWh) Verbrauch (2010): 77 Mio kWh (162% Deckungsgrad)
- Ziele:
- Das Leitbild Energie der Samtgemeinde Lathen strebt einen Versorgungsgrad der Ortskerne von 70% an. Stromerzeugung aus Sonne, Wind und Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 2 x Nahwärmenetze (ein privates),
2 x 500 kW Biogasanlagen,
1 Holzheizkraftwerk (2 x 5 MW) - Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Mais, Holzhackschnitzel aus Landschaftspflegematerial und Waldrestholz
- Betriebnahme:
- 2008/2009: Biogasanlagen; 2012: Holzheizkraftwerk
- Energienutzung:
- Strom und 2 Nahwärmenetze
- Betreiber:
- Energiegenossenschaft Nahwärme Emstal e.G.
- Besonderheiten:
- Als Genossenschaft sind alle Bürger einbezogen. Wir kooperieren mit Nachbargemeinden um auch Techniktouristen für den Raum zu begeistern. Neben den laufenden Maßnahmen sind innovative Projekte (CO2 Umwandlung aus Rauchgas ds Heizkraftwerkes in Methangas) in Vorbereitung. Durch frühzeitige Planung konnten die Ressourcen aus Wind und Sonne in die nachhaltige Stromerzeugung eingebunden werden, sodass mit Biomasse heute (Feb 2012) ein Deckungsgrad von über 160% erreicht werden kann. Das Nahwärmenetz ist im Aufbau.
Bioenergiedörfer
Effelter
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 96352 Effelter
- Ansprechpartner:
- Marcus Appel
Effelter 81
96352 Wilhelmsthal - Email:
- info(bei)bioenergiedorf-effelter.de
- Projektpartner:
- Energievision Frankenwald e.V.
- Internet:
- www.bioenergiedorf-effelter.de
- Einwohner / Haushalte:
- 271 Einwohner, ca. 75 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 60% und öffentliche Gebäude
- Ziele:
- Erhöhung der Quote bei der Wärmeversorgung auf 100%. Derzeit: Stromversorgung des Ortes Effelter zu 100% über Biogasanlage, Wärmeversorgung zu 90 % über Biomasse Holz in Form von Nahwärmeversorgung aus Hackschnitzeln, Biogasabwärme sowie einzelnen Scheitholzanlagen.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit zwei BHKWs à 65 KW, Hackschnitzelfeuerungsanlage (500 kW) 2,5 km Nahwärmenetz Photovoltaikanlagen ca. 320kWp Wasserkraftwerk 3kW Hackschnitzeltrocknung in Bau
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel für das Heizwerk, Grasschnitt und Gülle für die Biogasanlage
- Betriebnahme:
- 2002 BGA, 2009 Nahwärmenetz, 2010/11 PV
- Energienutzung:
- Stromproduktion: 1.100.000 kWh, Wärmeproduktion: 1.200.000 kWh
- Betreiber:
- Bioenergiedorf Effelter GmbH & Co. KG
- Besonderheiten:
- hoher Anteil Grassilage für BGA, Hackschnitzel aus Restholz der Gemarkung Effelter
Bioenergiedörfer
Erlacher Höhe
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 71577 Großerlach OT Erlach
- Ansprechpartner:
- 1.) Dipl. Ing. Reiner Schumacher (techn. Fragen), 2.) Andrea Hohlweck (Öffentlichkeitsarbeit)
Erlach 5
71577 Großerlach - Email:
- reiner.schumacher(bei)erlacher-hoehe.de
andrea.hohlweck(bei)erlacher-hoehe.de - Projektpartner:
- Gemeinde Großerlach, Rems-Murr-Kreis/ Energieagentur Rems-Murr gGmbH, Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, GEDEA GmbH, LEADER-Programm (Europ. Union)/ Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg Planer / Ingenieure: IBS Ludwigsburg, BET Bernauer Energietechnik (Sindelfingen), Methavis - Gesellschaft für Erneuerbare Energie mbH (Sandhausen), PlanET Biogastechnik GmbH (Vreden), Fa. Axel Schütze Elektroinstallationen (Mainhardt), Elektro-Rüba (Heilbronn-Horkheim), Fuxx Heizungsbau (Auenwald), Bay Heizungsbau (Großerlach-Grab)
- Internet:
- www.erlacher-hoehe.de
- Einwohner / Haushalte:
- 150 Bewohner (plus rd. 150 Mitarbeitende) / entspr. ca. 75 Haushalten (nur Bewohner)
- Anschluss / Versorgung:
- 100 % ERLACHER HÖHE: Verwaltung (2), Wohnhäuser (15), Werkstätten (4), Pflegeheim (1), Wohnheim (1), Stallungen (2). Tierheim, Freizeitheim
- Ziele:
- Optimale ökologische Ausrichtung unter ökonomischen Gesichtspunkten! Im Leitbild der ERLACHER HÖHE ist die Bewahrung der Schöpfung als ein Unternehmensziel fest verankert. Um dies zu erreichen, setzen wir auf den sparsamen, schonenden Einsatz natürlicher Ressourcen. Wir wollen nachhaltig und weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern arbeiten. Wir erzeugen 100 % unseres Strombedarfs CO2-neutral aus Biomasse. Über unser Nahwärmesystem mit BHKW und Hackschnitzelheizung gelingt es fast völlig ohne fossile Brennstoffe auszukommen. Mehrere Photovoltaikanlagen runden das Angebot an selbstgewonnener Energie ab. Unsere Biogasanlage der 3. Generation wird ausschließlich mit Gülle und Grüngut beschickt, die überwiegend als Produkte unserer Demeter-Landwirtschaft erzeugt werden.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1.) Nawaro Biogasanlage: 250 KW el. und 230 KW therm. 2.) Hackschnitzelheizung: 320 KW therm. 3.) Photovoltaik: 207 KW peak 4.) Heizölkessel als Ausfallsicherung/Spitzenlast: 650 KW therm.
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogasanlage: Gras, Kleegras, Festmist, Gülle vom eigenen Bio-Landwirtschaftsbetrieb Hackschnitzelheizung: Hackschnitzel/ Restholz aus eigener Holzverarbeitung
- Betriebnahme:
- zu 1.) 2011, zu 2.) 1995, zu 3.) 2011 zu 4.) 1995
- Energienutzung:
- Eigenes Nahwärmenetz, eigene Niederspannungsverteilung, Photovoltaik als Eigenverbrauchsanlage
- Betreiber:
- Diakonieverbund DORNAHOF & ERLACHER HÖHE e.V. ERLACHER HÖHE (Die diakonische Einrichtung bildet heute am Stammsitz Erlach ein Dorf mit diversen Wohngebäuden, Werkstätten, Sozialtherapeutischer Einrichtung, einem Pflegeheim und einem Demeter-Biohof.)
- Besonderheiten:
- Weitgehend energieautarke diakonische Einrichtung.
Bioenergiedörfer
Grüsselbach
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 36169 Grüsselbach
- Ansprechpartner:
- Jürgen Halm
Am Grüssellach 13 36169 Rasdorf - Email:
- info(bei)nahwaerme-gruesselbach.de
- Projektpartner:
- Biogas Grüsselbach GmbH & CO.KG, Ingenieurbüro Nüsslein
- Internet:
- www.nahwaerme-gruesselbach.de
- Einwohner / Haushalte:
- 210 Einwohner / 60 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Anschlussquote: 70% Dorfgemeinschaftshaus, Kirche
- Ziele:
- Energieversorgung der Mitglieder
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 2 x 200 kW Holzhackschnitzelanlage
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- April 2011
- Energienutzung:
- Nahwärme
- Betreiber:
- Nahwärme Genossenschaft Grüsselbach e.G.
- Besonderheiten:
- Versorgung der Mitglieder mit Wärme durch Verbrennung von Hackschnitzeln an 2x200kW Kesseln + Wärme einer Biogasanlage. Einzigartiges Gesamtkonzept in Hessen: Verbindung von Biogaswärme und Hackschnitzelwärme an 70% der Haushalte liefern.
Bioenergiedörfer
Schäferei
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 93449 Schäferei (Waldmünchen)
- Ansprechpartner:
- Sepp Haller
Schäferei 40 93449 Waldmünchen - Email:
- Sepp.haller(bei)bioenergiedorf-schaeferei.de
- Projektpartner:
- Stadt Waldmünchen, Aktionsbündnis Cerchov (grenzüberschreitend)
- Internet:
- www.bioenergiedorf-schaeferei.de
- Einwohner / Haushalte:
- 127 Einwohner, 43 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 92% der Einwohner und 80% der Anwesen
- Ziele:
- Aktueller Stand: Stromversorgung ca. 600 % aus Erneuerbaren Energien, Wärmeversorgung für 14 Haushalte (11 weitere Haushalte in Planung, Realisierung 2009). Ziel: Kein Einsatz von Öl zum Heizen, Energiesparen, Unabhängigkeit von Energieimporten, sinnvoller Umgang mit Resourcen.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (500 kWel, 450 kW verfügbare therm. Leistung) und ein Nahwärmenetz (2150 m), weiterhin Trocknung für Restwärmenutzung
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Wiesengras, Silomais, Triticale-GPS, Grünroggen GPS als Zwischenfrucht, Mist, Gülle
- Betriebnahme:
- 2005
- Energienutzung:
- Strom wird ins Netz der E.ON eingespeist, Wärme wird über ein Nahwärmenetz an künftig 34 Haushalte verteilt.
- Betreiber:
- Fa. BioEnergie GmbH&Co. KG
- Besonderheiten:
- Restwärmenutzung im Sommer für Holztrocknung hat zum Aufbau eines Biomassehofes geführt, der einen weiteren Arbeitsplatz bringt und zusätzlich Wertschöpfung in der Region schafft. Das Bioenergiedorf ist voll in den Praxisunterricht der ersten Technikerschule für regenerative Energie in Waldmünchen integriert, die im September 2011 mit 26 Schülern ihren Betrieb aufgenommen hat
Bioenergiedörfer
Breuberg
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 64747 Rai-Breitenbach - Breuberg
- Ansprechpartner:
- Bioenergiedorf Breuberg, Geschäftsstelle
Rai-Breitenbach e.G. Lindenstr. 16 64747 Breuberg telefonische Erreichbarkeit: Mo–Mi 9:15 – 12:00 Uhr Telefon: 06165 - 388606-0 Fax: 06165 - 388606-66 - Email:
- info(bei)bioenergiedorf-odenwald.de
- Internet:
- www.bioenergiedorf-odenwald.de
- Einwohner / Haushalte:
- 900 Einwohner, 150 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 100% und öffentliche Gebäude
- Ziele:
- konsequente Weiterführung des Ökologie-Gedankens, innovative Lösungen für den Klimaschutz
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biomasse-Heizwerk (3,5 MW) mit Holzhackschnitzelanlage
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Zurzeit Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2008
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung, Wärmenutzung durch Nahwärmenetz (7,5 km)
- Betreiber:
- Betreibergesellschaft Bioenergiedorf Breuberg e.G. Rai-Breitenbach
Bioenergiedörfer
Jühnde
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 37124 Jühnde
- Ansprechpartner:
- Eckhard Fangmeier
Koppelweg 1 37127 Jühnde - Email:
- info(bei)bioenergiedorf.de
- Projektpartner:
- IZNE Interdisziplinäres Zentrum für nachhaltige Entwicklung Göttingen, weitere Partner
- Internet:
- www.bioenergiedorf.de
- Einwohner / Haushalte:
- 750 Einwohner, 200 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 70 % und öffentliche Gebäude
- Ziele:
- Eigenständige Stromerzeugung und Wärmeversorgung auf der Basis von Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (BHKW 716 KW el.), Holzhackschnitzelheizwerk (550 kWth), Spitzenlastkessel (1.700 kW), Nahwärmenetz
- Art der eingesetzten Biomasse:
- NaWaRo, Gülle, Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2005
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung nach EEG, Wärmenutzung für z.Zt ca. 125 Haushalte, Holz-Trocknungsanlage
- Betreiber:
- Bioenergiedorf Jühnde eG
Bioenergiedörfer
Ortlfing
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 86666 Ortlfing
- Ansprechpartner:
- Herr Lösch Gerhard, Herr Knödler Erwin
Stefanstr. 14 a 86666 Burgheim/Ortlfing - Email:
- Loesch-Gerhard(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- C.A.R.M.E.N. e.V., Wärmetechnik Max Diez, Oettingen
- Internet:
- www.ortlfing.de
- Einwohner / Haushalte:
- 217 Einwohner / 67 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 62% der Haushalte am Nahwärmenetz(42 Wohnhäuser und 2 Werkstätten), Erzeugter Strom (ca 3 GWh/Jahr) wird ins öffentliche Netz eingespeist, Eigenstromverbrauch im Ort rund 600 MWh/Jahr.
- Ziele:
- Die Nutzung erneuerbarer Energie zur Strom- und Wärmeversorgung.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 2 x 190kWel. Biogas BHKW, 2500m Wärmenetz, 300kW Ölspitzenlastkessel
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Wirtschaftsdünger, GPS, Mais, Zwischenfrüchte
- Betriebnahme:
- 2011 Biogasanlage und Wärmenetz
- Energienutzung:
- Wärme im Nahwärmenetz und zur Holztrocknung, Strom im Eigenverbrauch und Einspeisung ins öffentliche Netz
- Betreiber:
- Wärmenetz Ortlfing GmbH
- Besonderheiten:
- Überschußwärme wird zur Holztrocknung verwendet. Als Übergabestationen werden 1000l/800l Puffer-speicher verwendet. 53 Gesellschafter betreiben ein Wärmenetz. Die Abwärme der Biogasanlage wird günstig vom Betreiber bezogen und an die Gesellschafter verteilt. Ein Spitzenlastölkessel sorgt für Versorgungssicherheit, die damit auch garantiert wird.
Bioenergiedörfer
Morbach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 54497 Morbach
- Ansprechpartner:
- Michael Grehl
Bahnhofstr. 19 54497 Morbach - Email:
- mgrehl(bei)morbach.de
- Projektpartner:
- Juwi GmbH, U.W.E. Energie, IfaS-Institut am Umwelt Campus Birkenfeld (FH Trier), Campus Company, Ökobit, Land Rheinland-Pfalz
- Internet:
- www.energielandschaft.dewww.morbach.de
- Einwohner / Haushalte:
- 11000 Einwohner, 4400 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- öffentliche Gebäude
- Ziele:
- Energieautarkie (Strom, Wärme) auf Basis erneuerbarer Energien bis 2020 (100%), CO2-Einsparung um 50 % bis 2020 (Bezugsjahr 2000).
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1 Biogasanlage (500 kW elektr., 700 kw thermisch), 1 Biogasanlage (300kW elektr.), Holzpelletproduktion (11.000 to/a, erweiterbar auf 20.000 to/a), private Biomasseheizanlagen (2033 kW), 14 Windkraftanlagen (je 2 MW), Photovoltaik (5,8 MW), Solarthermie (2400qm installiert) (Stand Nov. 2011)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Mais, Gras, Triticale, Holzhackschnitzel, Holzpellets
- Betriebnahme:
- ab 2002
- Energienutzung:
- Elektrische Energie: Einspeisung ins Stromnetz. Thermische Energie der Biogasanlagen: 100%ige Abnahme durch das Holzpelletwerk.
- Betreiber:
- Gemeindeverwaltung Morbachjuwi
Bioenergiedörfer
Quickborn
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 29476 Quickborn
- Ansprechpartner:
- Martin Schulz
Am Kaskenberg 29 29476 Gusborn OT Quickborn - Email:
- neulandhof-schulz(bei)gmx.de
- Projektpartner:
- Bioenergie-Region Wendland-Elbetal, Tega-Plan GmbH Salzwedel
- Einwohner / Haushalte:
- 500 Einwohner / 150 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 43,33% (65 Häuser)
Altenheim, evangelisches Gemeindezentrum - Ziele:
- Ziel: 75% Wärme aus Biomasse und 100% Strom EE Strom
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage: 635kW el. & 600kW th. 550kW Mawera Hackschnitzelkessel 450kW Biogas-/Heizölkessel (Zweistoffbrenner) 3,5 km Wärmenetz
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogas: Mais, Gras, Festmist
Mawera Kessel: Holzhackschnitzel - Betriebnahme:
- Biogasanlage 2005, Wärmenetz 2010
- Energienutzung:
- Nahwärme und Strom
- Betreiber:
- Bioenergie Elbtalaue GbR
- Besonderheiten:
- Nahwärmenetz wird aus Wärme des BHKW der Biogasanlage und zwei Spitzenlastkesseln gespeist. Anschluss weiterer 41 Häuser über 1,7km Leitung in 2012 geplant.
Bioenergiedörfer
Rehau
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 86653 Rehau
- Ansprechpartner:
- Richard Schuster
Monheimer Str. 7
86653 Monheim - Email:
- info(bei)nahwaerme-rehau.de
- Projektpartner:
- Planer Michael Völklein, Hüssingen,
Installateur Diez Max Öttingen - Internet:
- www.nahwaerme-rehau.de
- Einwohner / Haushalte:
- 250 Einwohner / 75 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 73% der Haushalte, 1 Feuerwehrhaus, 1 Gastwirtschaft im Stadtbesitz
- Ziele:
- 80 % Wärmeversorgung aus Biomasse, mgl. 100% Strom; Errichtung eines Nahwärmenetz in Rehau und die Versorgung möglichst vieler Haushalte mit Nahwärme. Einen Beitrag leisten zu Umwelt- und Naturschutz, Nutzung erneuerbarer Energien und sinnvolle Verwendung von Abwärme bei Stromerzeugung.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1 Biogasanlage mit
380 KW Gasmotor im Satelittenbetrieb - Art der eingesetzten Biomasse:
- nachwachsende Rohstoffe (Mais etc.)
- Betriebnahme:
- Dezember 2011: Stromeinspeisung; Oktober 2012: Nahwärmenetz
- Energienutzung:
- Einspeisung ins Nahwärmenetz,
Stromeinspeisung ins öffentliche Netz,
Eigenbedarf Biogasanlage - Betreiber:
- Nahwärme Rehau eG
- Besonderheiten:
- Der Betrieb der BG erfolgt durch 4 Personen, einer davon ist auch Genosse und auf dessen Grund steht die Satelittenanlage.
Durch die Verlegung des Nahwärmenetzes bekommen alle Häuser die Möglichkeit an ein Glasfasernetz mit schnellstem Internetzugang anzuschliessen. Die Leerrohre werden mit verlegt. Nur einmal Grabungsarbeiten.
Bioenergiedörfer
Iden
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 39606 Iden
- Ansprechpartner:
- Bernd Kurth
Lindenstr. 17a 39606 Iden - Email:
- info(bei)idener-gemeindewerk.de
- Projektpartner:
- GETEC AG, Magdeburg
- Internet:
- www.idener-gemeindewerk.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1000 Einwohner, 300 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 75% und öffentliche Gebäude
- Ziele:
- 100 % Wärmeversorgung Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage 250 KW el, 320 KW therm., Holzfeuerung (Hackschnitzel) 850 kW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Getreide, Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2005
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung, Wärme über eigenes Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Idener Gemeindewerk GmbH
Bioenergiedörfer
Buttenwiesen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 86647 Buttenwiesen
- Ansprechpartner:
- Frau Sonja Öfele
Marktplatz 4
86647 Buttenwiesen - Email:
- sonja.oefele(bei)buttenwiesen.de
- Projektpartner:
- Hackschnitzel: IB Stark, Lauingen a.d. Donau
- Internet:
- www.buttenwiesen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 5960 Einwohner / ca. 3189 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Gewerbe 8, Haushalte 4, Feuerwehrhaus
- Ziele:
- Energieautarkie
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 450kW Biogas-BHKW;
Hackschnitzelanlage (230 SRm) - Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogas, Waldhackgut
- Betriebnahme:
- Okt. 2004: Hackschnitzelanlage; 2007: Biogasanlage
- Energienutzung:
- Wärme
- Betreiber:
- Gemeinde, Betrieb gewerblicher Art - Nahwärme; Röder & Söhne GbR - BGA
- Besonderheiten:
- Versorgung des Kernorts mit Abwärme aus der Biogasanlage
Bioenergiedörfer
Wildpoldsried
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 87499 Wildpoldsried
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Arno Zengerle
Kemptener Straße 2 87499 Wildpoldsried - Email:
- arno.zengerle(bei)wildpoldsried.de
- Projektpartner:
- Privatpersonen, Landwirte, örtliche Firmen Planer: Ing.Büro Thomas Knecht, Wildpoldsried
- Internet:
- www.wildpoldsried.eu
- Einwohner / Haushalte:
- 2570 Einwohner, ca. 900 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 42 Gebäude (alle 11 öffentlichen und kommunalen Gebäude, 2 Gewerbegebiete, 29 Privathäuser mit ca. 100 Wohnungen)
- Ziele:
- Derzeit 350 % Stromversorgung regenerativ (Windkraft, Fotovoltaik, Biogas, Wasserkraft). Zukünftig weiterer Ausbau der Wärmeversorgung mit Biomasse. Ziel bis 2020 alle benötigte Energie (Strom, Wärme, Mobiliät, etc) in Summe regenerativ zu erzeugen.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Dorfheizung Wildpoldsried: Nahwärmenetz mit einem Biomassekessel (400 KW), Heizölkessel (385 KW, nur für Spitzenlastbetrieb), seit 2009 und 2010 zwei Biogas-BHKW (je 250 KW), (weitere private Anlagen wie Hackschnitzelheizungen, Pelletsöfen, Scheitholzanlagen, Biogasanlagen etc. - Energieerzeugung noch nicht explizit erfasst)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Pellets, seit 2009 zusätzlich Nutzung von Abwärme BHKW Biogas
- Betriebnahme:
- 2005 - Pelletskessel mit ca. 800m Leitungsnetz Erweiterung in den Jahren 2007, 2009, 2010 - Gesamtlänge Leitungsnetz 2011: 2,5 km
- Energienutzung:
- Dorfheizung: nur Wärmenutzung Biogasanlagen: Strom- und Wärmenutzung
- Betreiber:
- der Dorfheizung: Dorfentwicklungs-GmbH Wildpoldsried der Biogasanlagen: Stromerzeugergenossenschaft Eufnach (verkauft die zusätzliche Wärme an die Dorfentwicklungs-GmbH)
- Besonderheiten:
- ganzjährige enorme Wärmeabnahme durch Gewerbebetrieb mit Trocknung von Lehmbauplatten gewährleistet
Bioenergiedörfer
Beuchte
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 38315 Beuchte
- Ansprechpartner:
- Clemens von König
Oststrasse 7 38315 Schladen OT Beuchte - Email:
- gut-beuchte(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Samtgemeinde Schladen, DEHO Dt. Holzenergie GmbH, diverse Hauseigentümer, Agraligna GmbH
- Internet:
- www.das-grüne-dorf.de
- Einwohner / Haushalte:
- 380 Einwohner, 160 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Nahwärme 65 Haushalte (40%), Abdeckung Solarstrom 60%
- Ziele:
- Wärme- und Stromerzeugung aus 100 % Erneuerbare Energien. Das Wärmenetz besteht aus drei Trassen mit 1700 m, 800 m und 80 m Länge, aktuell werden 60 Haushalte, das Betriebsgelände der Gutsverwaltung Beuchte sowie die Holtrocknung der DEHO Dt. Holzenergie mit Wärme versorgt.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biomasseheizwerk auf Hackschnitzelbasis (2 x 250 kW ), Photovoltaik (10 Anlagen: 113 kW PV-Anlage, 2 x 36 kW PV-Anlage, 30 kW PV-Anlage, 6 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 50 kW), Nahwärmenetz (2500m)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel regionaler Herkunft (ab 2012 z.T. aus Pappelplantagen) 5% der Fläche von 600ha wird für den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen genutzt
- Betriebnahme:
- 2008: Nahwärmenetz und Biomasseheizwerk, 2004-2008 Photovoltaik
- Energienutzung:
- Wärme für Versorgung von Wohnungen und Prozesswärme (Trocknung), Solarstrom: Einspeisung in das öffentliche Netz
- Betreiber:
- Gut Beuchte Dienstleistung GmbH
- Besonderheiten:
- Erweiterung des Nahwärmenetzes geplant.
Bioenergiedörfer
St. Michaelisdonn
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 25693 Sankt Michaelisdonn
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Volker Nielsen
Holzmarkt 7 25712 Burg (Dithm.) - Email:
- nielsen(bei)st-michaelisdonn.de
- Projektpartner:
- Amts- und Kreisverwaltung, Stadt Brunsbüttel, ISH, Uni Kiel, Uni Flensburg, deENnet, Landwirtschaftskammer, IHK, BEA Dithmarschen GmbH, WES energy GmbH, Solar Direct GmbH
- Einwohner / Haushalte:
- Ca. 3.650 Einwohner, ca. 1.660 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- bisher keine
- Ziele:
- Versorgung zu 100% aus erneuerbaren Energien (Wind, Biomasse, Sonne, u.a.) für Wärme, Strom und Mobilität
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Bisher: Windenergieanlagen (12,6 MW), Biogasanlage (560 kWel), Freiflächen-Photovoltaikanlage (200 kW)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Bisher: Bioabfälle
- Betriebnahme:
- Windenergie 1993, Biogas 1995, Photovoltaik 2006
- Energienutzung:
- Bisher: Strom nach EEG
- Betreiber:
- Gemeinde St. Michaelisdonn
Bioenergiedörfer
Rottweil-Hausen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78628 Hausen
- Ansprechpartner:
- Andreas Leichtle
In der Au 5 78628 Rottweil - Email:
- andreas.leichtle(bei)enrw.de
- Projektpartner:
- Biomasselieferant: BMH Biomasse Hausen GmbH & Co. KGPartner Im Rahmen eines Forschungsprojekts Akzeptanz von Nahwärmesystemen im ländlichen Raum): Universität Stuttgart (Institut für Sozialwissenschaften), Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Technische Thermodynamik sowie dem Zentrum für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung (ZSW), Bürger v. Rottweil-Hause im Rahmen eines Bürgergutachtens
- Internet:
- www.enrw.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1005 Einwohner, 586 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 50% und öffentliche Gebäude
- Ziele:
- Wärmeversorgung, Reduzierung von Treibhausgasen, Unabhängigkeit gegenüber fossilen Rohstoffen, Beitrag zum Klimaschutz
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk (BHKW, Leistung 526 kWel, 560 kWth)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- NaWaRo, Mais-, Weizen-, Triticale- Ganzpflanzensilage, Gras-, Kleegrassilage, Festmist
- Betriebnahme:
- 2007
- Energienutzung:
- Der Strom wird in das Netz eingespeist und deckt den Bedarf von etwa 1.000 Haushalten. Die Wärme heizt via Nahwärmenetz eine Schule und etwa 125 Wohngebäude. Erzeugungsdaten: Stromeinspeisung: ca. 4.000 MWh/Jahr, Wärmeerzeugung: ca. 4.500 MWh/Jahr, Wärmeeinspeisung: ca. 3.000 MWh/Jahr, CO2-Einsparung: 3.000 t/Jahr
- Betreiber:
- ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG
Bioenergiedörfer
Lausheim
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 79780 Stühlingen-Lausheim
- Ansprechpartner:
- Siggi Duffner
Ritterweg 15 79848 Bonndorf - Email:
- Stock-Bonndorf(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Gemeinde Stühlingen
- Einwohner / Haushalte:
- 280 Einwohner, 90 Haushalte
- Ziele:
- 500 % Strom, 80 % Wärme
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 3 Biogasanlagen (2 mit kleinem Nahwärmetz), kleinere Hackschnitzel- und Pelletheizungen, etliche Photovoltaikanlagen
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Triticale, Mais, Gülle, Gras
- Betriebnahme:
- 2000 bis 2003
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung, Wärmenutzung durch Holzheizungen, Nahwärmenetz
- Betreiber:
- IG Bioenergie WT
Bioenergiedörfer
Ivenack
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 17153 Ivenack
- Ansprechpartner:
- Roland Lüker
Scheunenberg 6.8.10 17153 Ivenack - Email:
- roland.lueker(bei)vodafone.de
- Einwohner / Haushalte:
- 480 Einwohner, 160 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Einzelgebäude
- Ziele:
- Komplette Versorgung des Ortes Ivenack mit Wärme und Strom
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage/ PV-Anlage, insges. 626 Kw el., 750 Kw th.
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Getreide, Rindergülle
- Betriebnahme:
- 2006
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung, Fernwärmenetz (Versorgung von EFH)
- Betreiber:
- Kompetenzzentrum Regiostrom Ivenack GmbH
Bioenergiedörfer
Renquishausen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78603 Renquishausen
- Ansprechpartner:
- Geschäftsführer Kurt Teufel
Löhrstr. 47, 78647 Trossingen - Email:
- Kurt.Teufel(bei)Baugenossenschaft-DBH.de
- Einwohner / Haushalte:
- 750 Einwohner
- Anschluss / Versorgung:
- 75% im Endausbau, Versorgung öffentlicher Gebäude
- Ziele:
- 90% Wärmeversorgung über Biomasse180 % Stromversorgung über Biomasse, Fotovoltaik und Windräder
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- BHKW mit Biomasse ca. 700 KW th., Fotovoltaikanlagen 590 kW/p, 4 Windräder (ca. 1,6 Mio kWh/Jahr), Solaranlagen 640 qm, Klärschlammtrocknung mit Sonnenwärme, Nahwärmeleitung mit 7,5 Km im Endausbau
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Nachwachsende Rohstoffe aus der Landwirtschaft
- Betriebnahme:
- Nahwärmeleitung 2008/2009
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz für Gewerbe und Haushalte
- Betreiber:
- Nahwärme Renquishausen GmbH
Bioenergiedörfer
Guttenthau
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 95469 Guttenthau
- Ansprechpartner:
- Markus Bauer
Guttenthau 14, 95469 Speichersdorf - Email:
- bauermarkus(bei)web.de
- Einwohner / Haushalte:
- 85 Einwohner, 32 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 78 %, (incl. Weitere kleine Biogasanlage), Versorgung des Feuerwehrhauses
- Ziele:
- Wärmeversorgung des Ortes Guttenthau und Rosenhof durch ein Biogasanlage
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit Trockenfermentation (Rückert-Naturgas-Verfahren), Strom und Wärmeversorgung in zwei BHKW, 580 kWel, 675 kWtherm
- Art der eingesetzten Biomasse:
- NaWaRo (Mais-, Grassilage, GPS, Getreide, CCM), Wirtschaftsdünger (Festmist)
- Betriebnahme:
- Biogasanlage 2006, Nahwärmenetz 2007
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung, Wärmenutzung
- Betreiber:
- B + B Biogas GmbH & Co KG
Bioenergiedörfer
Lippertsreute
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 88662 Lippertsreute
- Ansprechpartner:
- Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstrasse 10 78224 Singen - Email:
- box(bei)solarcomplex.de
- Internet:
- www.bioenergiedorf-lippertsreute.de
- Einwohner / Haushalte:
- 650 Einwohner, ca. 120 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 50% der Gebäude, ca. 70% des Wärmebedarfs
- Ziele:
- Weitgehende Versorgung mit Strom und Wärme auf Basis regenerativer Energien
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogas mit 430 kWel zwei Hackschnitzelkessel á 300 kW Rapsölbrenner mit 500 kW als Spitzenlastkessel bzw. Notfallkessel Nahwärmenetz mit vier km Trassenlänge
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS) Holzhackschnitzel Rapsöl aus heimischer Produktion
- Betriebnahme:
- Biogas in 2006, Hackschnitzel in 2008
- Energienutzung:
- Strom und Wärme
- Betreiber:
- solarcomplex AG
- Besonderheiten:
- Lippertsreute ist ein Ortsteil von Überlingen
Bioenergiedörfer
Schlatt am Randen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78247 Schlatt am Randen
- Ansprechpartner:
- Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstrasse 10 78224 Singen - Email:
- box(bei)solarcomplex.de
- Projektpartner:
- Gemeinde Hilzingen
- Internet:
- www.bioenergiedorf-schlatt.de
- Einwohner / Haushalte:
- 450 Einwohner, ca. 100 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 90% der Gebäude
- Ziele:
- Weitgehende Versorgung mit Strom und Wärme auf Basis regenerativer Energien
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogas 265 kWel Zwei Hackschnitzelkessel á 450 kW Nahwärmenetz mit fünf km Trassenlänge
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS) Holzhackschnitzel Rapsöl aus heimischer Produktion
- Betriebnahme:
- Biogas in 2005, Hackschnitzel in 2009
- Energienutzung:
- Wärme und Strom
- Betreiber:
- solarcomplex AG
Bioenergiedörfer
Randegg
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78244 Randegg
- Ansprechpartner:
- Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstrasse 10 78224 Singen - Email:
- box(bei)solarcomplex.de
- Projektpartner:
- Gemeinde Gottmadingen
- Internet:
- www.bioenergiedorf-randegg.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1300 Einwohner, ca. 300 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 50% der Gebäude, ca. 70% des Wärmebedarfs
- Ziele:
- Wärmeversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Holzpellets 700 kW Hackschnitzelkessel mit 2000 kW Solarthermie ist in Planung Nahwärmenetz mit sieben km Trassenlänge
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Pellets Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- Pellets in 2006, Hackschnitzel in 2009
- Energienutzung:
- Wärme
- Betreiber:
- solarcomplex AG
Bioenergiedörfer
Vrees
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 49757 Vrees
- Ansprechpartner:
- Heribert Kleene
Pastoren Meer 8
49757 Vrees - Email:
- kock(bei)werlte.de
- Internet:
- www.vrees.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1700 Einwohner, 480 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 95 Einfamilienhäuser, 6 Öffentliche Gebäude (Kindergarten, Turnhalle, Schule, Heimathaus, Pfarrhaus, Kirche), 2 Industriebetriebe, Landwirtschaftliche Betriebe (Fischzucht, Hackschnitzeltrockung, Sauenbetrieb, Bank, Hotel)
- Ziele:
- Ziel ist es, die Entwicklung von Vrees als EE-Plusort kontinuierlich fortzusetzen und die Stromproduktion aus EE auf 250% (IST 2012: 221%) des eigenen Strombedarfes weiter auszubauen und über 70% des Wärmebedarfes des Ortes durch eine Bioenergienahwärmeversorgung zu decken.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 650 kWth Holzhackschnitzelheizwerk, BHKW
1x 1MW (el.) Biogasanlage mit 5 BHKWs
1 x 1,3MW (el.) Biogasanlage mit 3 BHKWs - Art der eingesetzten Biomasse:
- Energiepflanzen (Mais, Getreide, Zuckerrüben, GPS, Gras), Gülle
- Betriebnahme:
- 1997 Hackschnitzelfeuerung, 650 kW BHKW 2005 Biogasanlage 2 Erweiterungen 2011, 2009 Biogasanlage1 Erweiterung 2011
- Energienutzung:
- Wärmeversorgung für Neubaugebiet und Ortskern
- Betreiber:
- BWV Bio Wärme Vrees GmbH & Co.KG sowie Biogasanlagenbetreiber
Bioenergiedörfer
Reiffenhausen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 37133 Reiffenhausen
- Email:
- Vorstand(bei)bioenergiedorf-reiffenhausen.de
- Internet:
- www.bioenergiedorf-reiffenhausen.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 750 Einwohner, ca. 200 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 50% der Haushalte, öffentliche Gebäude
- Ziele:
- Wärmeversorgung aus 100% nachwachsender Rohstoffe
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit BHKW Zündstrahlmotor: 265kW, Holzhackschnitzelbrenner: 400kW, Spitzenlastkessel (Ölbrenner): 1100kW (Notversorgung)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- NaWaRo, Gülle, Mist, Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2009
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz, Strom
- Betreiber:
- Bioenergiedorf Reiffenhausen eG
Bioenergiedörfer
Ascha
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 94360 Ascha
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Wolfgang Zirngibl
Burgstr. 1 94360 Mittelfels - Email:
- gemeinde.ascha(bei)t-online.de
hauptamt(bei)vgem-mitterfels.bayern.de - Projektpartner:
- Landkreis Straubing-Bogen
- Internet:
- www.ascha.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1532 Einwohner, ca. 570 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Anteil der Nahwärmeanschließer (priv./öffentl.): 12,28%, alternative Stromerzeugung: 127,37%, (Biogas 67,92%, Photovoltaikanlagen 59,45%)
- Ziele:
- Förderung der nachhaltigen Entwicklung hin zu einer autarken Energieversorgung (100 %), heizölfreie Gemeinde, 100%-ige Anschlussquote an die Haupttrasse des Biomasseheizwerks, langfristige Unabhängigkeit von Energielieferanten, Beitrag zum lokalen Klimaschutz, bezahlbare Energie für unsere Bürger
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biomasseheizwerk Ascha mit einer 500kW-Hackschnitzelheizung und einem 250kW-Holzvergasungs-BHKW, ca. 3 km Leitungen Nahwärmenetz, Biogasanlage 320 kW, Photovoltaikanlagen 517 kWp (Bürgersolaranlage, priv./öffentliche Anlagen), Photovoltaikpark 876 kWp, Solarthermie (77 Dächer), zukünftig: Nutzung Windenergie und Wärme
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel, Resthölzer (Biomasseheizkraftwerk), Mais und Grassilage (Biogasanlage), Holzpellets nach DINplus
- Betriebnahme:
- 1995 Biomasseheizwerk, 2000 Gründung Solargemeinschaft (Solarthermieanlagen), 2001 Biogasanlage, 2001 Errichtung erster PV-Anlagen, 2004 Bürgersolaranlage, 2008 letzte Netzerweiterung Nahwärme, 2008 Freiland-Photovoltaikpark, 2011 Holzvergasung
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz, Wärme/Strom
- Betreiber:
- Gemeinde Ascha / Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels, Nahwärme Ascha GmbH
Bioenergiedörfer
Bioenergiedorfverbund Schaalsee (Neuhof/Neuenkirchen/Bantin)
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 19246 Neuhof / Neuenkirchen
- Ansprechpartner:
- Bernhard Leclaire
Hauptstr. 43 19246 Neuhof - Email:
- info(bei)bioenergiedorf-schaalsee.de
- Projektpartner:
- Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
- Internet:
- www.bioenergiedorf-schaalsee.de
- Einwohner / Haushalte:
- 300 Einwohner und 80 Haushalte in Neuhof
200 Einwohner und 50 Haushalte in Neuenkirchen
300 Einwohner und 80 Haushalte in Bantin - Anschluss / Versorgung:
- Stand 11/2011: 65 % in Neuhof, 50 % in Neuenkirchen, 50% in Bantin
- Ziele:
- Wärme- und Stromversorgung von 3 Dörfern im Biosphärenreservat Schaalsee zu 100 % aus erneuerbaren Energien
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Neuhof: Biogasanlage (700 kW el und 730 kW th)Ersatzkraftwerk als Doppelstoffbrenner mit Biogas oder Heizöl (950 KW th) Neuenkirchen: Biogasleitung 3 km Satelliten-BHKW (1x400kWel, 1x480 kWth) Bantin: Biogasleitung 3,5 km Satelliten-BHKW (1x400kWel, 1x480 kWth) Ersatzkraftwerk als Doppelstoffbrenner mit Biogas oder Heizöl (950 KW th)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Nachwachsende Rohstoffe (Mais, Gras, GPS, Zuckerrüben), Gülle und Mist
- Betriebnahme:
- Januar 2009, Satellit Neuenkirchen 01/2011, Satellit Bantin 12/2011
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung und Fernwärmenetze in 3 Dörfern mit insg. 7 km Länge zur Versorgung der Wohnhäuser in den Orten
- Betreiber:
- Bioenergie Neuhof GmbH & Co. KG
Bioenergiedörfer
Linnau
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 24969 Linnau
- Ansprechpartner:
- Peter Jepsen
Am Spielplatz 5, 24969 Lindewitt-Linnau - Email:
- peter-jepsen(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Dipl.-Ing. Nis Jessen, GroßenwieheHaustechnik Jürgensen, Lindewitt-Lüngerau
- Einwohner / Haushalte:
- 288 Einwohner, 96 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 93%, private Haushalte, Feuerwehr-Schulungsraum
- Ziele:
- 100 % Wärmeversorgung der Haushalte aus der Abwärme der Biogasanlage
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 100 % Biomassevergärung, Trockenfermentation, thermophile Vergärung bei 55 °C, drei BHKW mit je 370 kW el (gesamt 1.110 kW el), rd. 1.220 th gesam+t
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais als Ganzpflanze, Getreide ja nach Marktlage
- Betriebnahme:
- 2006
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung, Wärmenutzung über Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Fernwärmenetz Linnau GbR
- Besonderheiten:
- Die Planung des Nahwärmenetzes wurde unter Einbeziehung des Lieferanten der zu verlegenden Heißwasserleitungen selbst vollzogen.
Bioenergiedörfer
Lautenbach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 88634 Lautenbach
- Ansprechpartner:
- Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen - Email:
- box(bei)solarcomplex.de
- Internet:
- www.bioenergiedorf-lautenbach.de
- Einwohner / Haushalte:
- 300 Einwohner, 24 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 95 % Anschlussquote
- Ziele:
- weitestgehende Versorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogas ca. 250 kWel, Hackschnitzelkessel 900 kW, 400 kWp Photovoltaik
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS), Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2010
- Energienutzung:
- Wärme und Strom
- Betreiber:
- solarcomplex AG
Bioenergiedörfer
Unterspeltach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 74586 Unterspeltach
- Ansprechpartner:
- Jens und Carsten Mayer
Unterspeltach 11 74586 Frankenhardt - Email:
- carsten.mayer(bei)gmx.de
- Projektpartner:
- Wärmeversorgungsleitung Unterspeltach GbR, Fernwärme Unterspeltach GbR
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 97 Einwohner, 30 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 87 % der Haushalte
- Ziele:
- Nutzung der durch die Biogasanlage zur Verfügung stehenden Wärme zur Wärmeversorgung der Haushalte
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 500 kW el. Leistung mit zwei Blockheizkraftwerken (250 kW el.), 2 Nahwärmenetze, ca. 300 kW Photovoltaikanlagen auf den Dächern
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogasanlage nach Abfallrecht: eingesetzte Biomasse: Speisereste, Grassilage, Grünschnitt, Maissilage, Sudangras, Getreidestroh, Maisstroh, Pferdemist, Schweinegülle
- Betriebnahme:
- Biogasanlage 2006, Nahwärmenetz 2007/2008, Hackschnitzeltrocknung 2008
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung, Wärmenutzung über Nahwärmenetz, Trocknung von Speiseresten für Biogasanlage, Hackschnitzeltrocknung
- Betreiber:
- Bioenergie Mayer GbR
Bioenergiedörfer
Tangeln
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 38489 Tangeln
- Ansprechpartner:
- Günter Willer
Ahlumerstraße 89b 38489 Beetzendorf - Email:
- g.willer50(bei)gmx.de
- Projektpartner:
- Landgesellschaft Sachsen-Anhalt
- Einwohner / Haushalte:
- 480 Einwohner, 110 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 75 Haushalte (68 % aller Haushalte) -aufgrund der räumlichen Entfernung zur Anlage wurde nur ein Teil der Haushalte befragt, von denen 95 % angeschlossen sind, alle öffentlichen Gebäude: Kindergarten, Dorfgemeinschaftshaus, Heimatstube
- Ziele:
- Versorgung der Haushalte mit preiswerter Wärme Einspeisung elektrischer Energie in das öffentliche Netz, Herstellung der Energien aus regional erzeugter Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 2 BHKW, Leistung 526 kWh el, 550 kWh th,
zusätzlich Klein BHKW (50 kW) zur Eigenstromversorgung für LU Tangeln eG,
ca. 5,5 km Wärmenetz
107 kWp aus 3 PV-Anlagen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Maissilage, Grassilage, Ganzpflanzensilage, Stallmist, Gülle
- Betriebnahme:
- Dezember 2007: Biogasanlage, September 2009: Wärmenetz, PV-Anlagen 2010/11: Klein BHKW
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung ins öffentliche Netz, Wärmemutzung über Nahwärmenetz, Trocknungsanlage für Mais und Getreide
- Betreiber:
- Landwirtschaftliches Unternehmen Tangeln eG / Biowärmeversorgungsgenossenschaft Tangeln eG
- Besonderheiten:
- Der Kindergarten wird kostenlos mit Wärme versorgt.
Bürgerwindrad in Planung;
Pilotanlage zur Herstellung von E-Methan (Power to Gas) in Vorbereitung
Bioenergiedörfer
Ebbinghof
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 57392 Schmallenberg - Ebbinghof
- Ansprechpartner:
- Herr Helmut Hentschel
Unterm Werth 1
57392 Schmallenberg - Email:
- Helmut.Hentschel(bei)schmallenberg.de
- Projektpartner:
- Ebbinghof Biogas GmbH & Co KG; Stadtwerke Schmallenberg; RWE Energiedienstleistungen GmbH;
Landwirtschaftskammer NRW;
BioConstruct Gesellschaft zur Errichtung von umweltfreundlichen Energieerzeugungsanlagen mbH, Melle;
Energieagentur.NRW, Wuppertal - Internet:
- www.ebbinghof.de
- Einwohner / Haushalte:
- 28 Einwohner, 7 Haushalte, 1 Hotel
- Anschluss / Versorgung:
- in Ebbinghof direkt: 99% der Haushalte (mengenbezogen), 80 Betten-Hotel in Ebbinghof, 1200 geheizte Ferkelbetten in der Schweinezucht; Schulzentrum in der Stadt Schmallenberg: Akademie und Schwimmbad; Werkstatt- und Bürogebäude des Bauunternehmens Feldhaus
- Ziele:
- 2009: autarke Strom- und Wärmeversorgung aus Biomasse für Dorf, 80 Betten-Hotel und 1200 Zuchtsauen 2011: Ausbau mit 2 Satelliten-BHKW zur Versorgung städtischer und Unternehmens-Gebäude
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 320 kW-th BHKW in Ebbinghof, 250 kW-th BHKW beim Bauunternehmen Feldhaus, 450 kW-th BHKW in Bad Fredeburg und 250 kW-th BHKW an der Biogasanlage;
200 kW Holzhackschnitzelkessel;
300 kW Holzhackschnitzelkessel;
1 x 25 m³, 2 x 15 m³ Pufferspeicher - Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Mist, Mais- und Getreidesilage, Grassilage, Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2005: 200kW Holzhackschnitzelkessel; 2008: 300kW Holzhackschnitzelkessel; 2009: Biogasanlage mit BHKW in Ebbinghof; 2011: BHKW 2 Bauunternehmen Feldhaus, BHKW 3 in Bad Fedeburg, BHKW 4 in Ebbinghof
- Energienutzung:
- Nahwärme, Strom
- Betreiber:
- Biogasanlage und BHKW: Ebbinghof Biogas GmbH & Co. KG; Nahwärmenetz 1: Dorfgemeinschaft Ebbinghof; Nahwärmenetz 2: Stadtwerke Schmallenberg; Nahwärmenetz 3: Bauunternehmen Feldhaus
- Besonderheiten:
- Alle 4 BHKW sind modulierbar bis 50 % und werden der Wärmeabnahme entsprechend gefahren.
Nahwärmeversorgung Bad Fredeburg: Wärmeversorgung 80 % aus erneuerbaren Energien, Ersatz der Elektroheizungen im Schulzentrum; Bauunternehmen Feldhaus: Wärmeversorgung 95 % aus Biogas, Spitzen Heizöl; freie Kapazitäten im Sommer zur Trocknung von Getreide und Holzhackschnitzeln
Bioenergiedörfer
Weiterdingen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78247 Weiterdingen
- Ansprechpartner:
- Bene Müller
solarcomplex AG Ekkehardstrasse 10 78224 Singen - Email:
- box(bei)solarcomplex.de
- Projektpartner:
- Gemeinde Hilzingen
- Internet:
- www.bioenergiedorf-weiterdingen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 854 Einwohner, ca. 213 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 60% Anschlussquote, ca. 70% des Wärmebedarfs
- Ziele:
- weitestgehende Versorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogas 2x ca. 360 kWth / 300 kWel, Hackschnitzelkessel ca. 1200 kW, Rapsölkessel 800 kW, Wärmenetz ca. 6 km
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS), Holzhackschnitzel, Rapsöl aus heimischer Produktion
- Betriebnahme:
- Biogas 2007 + 2011, Hackschnitzel 2011
- Energienutzung:
- Wärme und Strom
- Betreiber:
- solarcomplex AG
Bioenergiedörfer
Lampertsweiler
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 88348 Lampertsweiler
- Ansprechpartner:
- Ortsvorsteher Jürgen-Anton Thomma
Aulendorfer Straße 27 88348 Bad Saulgau - Email:
- thomma88(bei)web.de
- Internet:
- www.bad-saulgau.de
- Einwohner / Haushalte:
- 300 Einwohner, 109 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 70 v. 109 Haushalte, Rathausanschluss ist vorbereitet
- Ziele:
- Unabhängigkeit (Bestand: Strom für weit mehr als 1000 Haushalte, Wärme für mehr als 2/3 aller HaushalteZiel: weitere Erhöhung der Anschlusszahlen)günstige Energieklimaschonende Energiekein klimaschädliches CO2kein Atommüllkeine politischen Konflikte im Kampf um die verbleibenden RessourcenStärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogas mit BHKWs zur Strom- und Wärmegewinnung (Biogas 420 kWel und 300 kW thermische LeistungHolzhackschnitzelheizung (300 KW thermisch)Rapsöl BHKWWeitere alternative Energien: Photovoltaik und Erdwärme
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Mist, Mais, Gras, Landschaftspflegematerial, Holz, Raps
- Betriebnahme:
- Wärmenetz 2008, Strom aus Biogas 2003
- Energienutzung:
- Strom: Direkteinspeisung ins Netz der EnBW Wärme: Nahwärmenetz ca. 2 km
- Betreiber:
- Ortsverwaltung Lampertsweiler
Bioenergiedörfer
Schkölen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 07619 Schkölen
- Ansprechpartner:
- Matthias Darnstädt
Naumburger Str. 4, 07619 Schkölen - Email:
- Dr.Darnstaedt(bei)web.de
- Internet:
- www.schkoelen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1200 Einwohner, 500 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 60% Haushalte, 100% öffentliche Gebäude, Gewerbe
- Ziele:
- Erweiterung des Anschlussgrades des Nahwärmenetzes, Ausbau Erneuerbare Energien, Vorbildfunktion für weitere Projekte und Regionen
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel aus WaldrestholzSchweinegülle und NAWARO
- Energienutzung:
- 1. Strom: Einspeisung und Vergütung nach EEG 2. Wärme: Versorgung von 9ha Gewächshaus, Nahwärmenetz zur Versorgung 60% Haushalte, 100% öffentliche Gebäude, Gewerbe
- Betreiber:
- BKS Bio-Kraftwerk Schkölen GmbH Agrargenossenschaft Schkölen eG
Bioenergiedörfer
Ilmtal
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 99326 Ilmtal
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Wilfried Neuland
Wassergasse 4 99326 Ilmtal OT Griesheim - Email:
- Gemeinde.Ilmtal(bei)t-online.de
- Internet:
- www.ilmtal.eu
- Einwohner / Haushalte:
- 4000 Einwohner, 1770 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Versorgung Schule, Kita, Sozialgebäude, Werkstätten und Ställe der landwirtschaftlichen Betriebe, Agrarcenter, Schulküche mittels Biogasleitung und Wärmenetz
- Ziele:
- 100 % Strom aus EE, mind. 75 % Wärme aus EE
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1. 2 Biogasanlagen mit je 250 kW BHKW 500 kW el.550kWtherm. Inbetriebnahme 2007/2009 2. Photovoltaik: 12 Anlagen mit in Summe 75kW Inbetriebnahme 2005 bis 2009 3. Wasserkraft: 3 Anlagen mit in Summe 70 kW Inbetriebnahme 1985/1993/2003 4. Hackschnitzel: 5 Heizanlagen mit in Summe 460 kW Inbetriebnahme: 2004/2006 5. Solarthermische Anlagen: ca. 5 Anlagen Inbetriebnahme ab 2006 6. Biogasanlage 220kW: 2010
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Rinder- u. Schweinegülle, Grassilage, Silomais, Getreide, Hackschnitzel aus Waldrestholz
- Betriebnahme:
- 2007-2009
- Energienutzung:
- 1. Strom: Einspeisung und Vergütung nach EEG 2. Wärme: Versorgung der örtlichen Betriebe mittels Biogasleitung und Wärmenetz
- Betreiber:
- Agrargesellschaft Griesheim mbH (Biogas), Agrargesellschaft „Deube“ mbH (Hackschnitzelkessel, BGA), Gemeinde (Hackschnitzel, PV), Privatpersonen (PV, Wasserkraftanlagen)
Bioenergiedörfer
Oberopfingen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 88457 Oberopfingen/Kirchdorf
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Rainer Langenbacher
Rathausstraße 11 88457 Kirchdorf an der Iller - Email:
- rainer.langenbacher(bei)kirchdorf-iller.de
- Internet:
- www.kirchdorf-iller.de
- Einwohner / Haushalte:
- 700 Einwohner, 228 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- im Endausbau geplant mindestens 70 %
- Ziele:
- autarke Wärme- und Stromversorgung von Oberopfingen
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage, 5 x 200 kW/h
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle und nachwachsende Rohstoffe
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz, Stromeinspeisung in das Netz der EnBW
- Betreiber:
- Nahwärme Oberopfingen eG
Bioenergiedörfer
Engelsberg
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 92283 Engelsberg
- Ansprechpartner:
- Michael Gottschalk
Nürnberger Straße 1 92318 Neumarkt i.d.OPf. - Email:
- gottschalk.michael(bei)landkreis-neumarkt.de
- Internet:
- www.Lauterhofen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 114 Einwohner, 27 Häuser
- Anschluss / Versorgung:
- 25 Häuser angeschlossen Strom aus EE 300%
- Ziele:
- Autarke Wärmeversorgung mit Hackschnitzelheizung für alle Einwohner Engelsbergs, Energieautark und CO2-Frei (bereits erreicht)
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 320 kW Holzhackschnitzeheizwerk;
70 kWth (30 kWel) KWK Holzkraftanlage (Holzvergaser)
1500m Nahwärmenetz
190 kWpeak PV-Anlagen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Holz
- Betriebnahme:
- 2006: Nahwärmenetz 2011: Holzkraftanlage
- Energienutzung:
- Strom und Wärme
- Betreiber:
- Marktgemeinde Lauterhofen
- Besonderheiten:
- 85-90% der Investitionsmittel wurden eingeworben (u.a. Einsatz von Mitteln der Dorferneuerung; E-on-Umweltpreis)
Bioenergiedörfer
Hüssingen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 91747 Hüssingen
- Ansprechpartner:
- Wolfgang Minderlein
Hüssingen 36 91747 Westheim - Email:
- wolfgang.minderlein(bei)t-online.de
- Einwohner / Haushalte:
- 259 Einwohner, 75 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 95%
- Ziele:
- Übervorsorgung mit Strom, ca. 650 kWp installierte Photovoltaikanlagen, 2 x 380 kW elektrische BHKW mit Biogas, weitere Biogasanlage ca. 30 kW elektrisch Wärmeversorgung 100% erneuerbar. Planung: Erweiterung der Photovoltaikanlagen, evtl. eine Bürgerwindanlage
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Kleinteilige PV-Anlagen auf Gebäuden der Betreiber seit 2001 Biogasanlagen Völklein seit 2004, Biogasanlage Weigel seit 1998
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Wirtschaftdünger (Mist, Gülle), Mais, Gras, Getreide-Ganzpflanzen
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz, Holztrocknung, Stromeinspeisung ins öffentliche Netz und Eigenbedarf an Biogasanlagen
- Betreiber:
- Nahwärme Hüssingen e.G., Genossenschaft gegründet 2009
Bioenergiedörfer
Ostheim
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 91747 Ostheim
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Günther Oberhausen
Dorfplatz 91747 Westheim - Email:
- westheim(bei)hahnenkamm.de
- Internet:
- www.bioenergiedorf-ostheim.de
- Einwohner / Haushalte:
- 385 Einwohner, 148 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 90 % (125 der möglichen Haushalte sind angeschlossen)
- Ziele:
- 1. Versorgung der Mitglieder mit preiswerter Nahwärme die zu 100 % aus regenerativen Rohstoffen erzeugt wurde 2. Stromerzeugung durch den Betrieb eine 77,22 kWp großen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Heizzentrale 3. Organisation eines örtlichen Holzankaufes für die eigene Hackschnitzelheizung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1. 2 Biogasanlagen mit je 290 kW und 360 kW, der Betrieb erfolgt von zwei Landwirten die an die Genossenschaft die Abwärme liefern. Inbetriebnahme der Anlage 1 war 2006 Anlage 2 wird im September 2010 in Betrieb genommen. 2. Eine Hackschnitzelanlage mit 990 kW, der Betrieb erfolgt von der Genossenschaft selbst, Inbetriebnahme Sept. 2010
- Art der eingesetzten Biomasse:
- 1. Gülle + nachwachsende Rohstoffe (Mais, GPS etc.), 2. Hackschnitzel aus heimischen Wälder
- Energienutzung:
- Holz, Öl, Gas, Strom der großen Energieversorger
- Betreiber:
- Bioenergiedorf Ostheim eG
Bioenergiedörfer
Wiesbaum
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 54578 Wiesbaum
- Ansprechpartner:
- Frau Karin Pinn
Murxenpesch 8 54578 Wiesbaum - Email:
- pinn.s(bei)t-online.de
- Internet:
- www.wiesbaum.de
- Einwohner / Haushalte:
- 631 Einwohner, 250 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 8 Gewerbebetriebe angeschlossen, Ausbau vorgesehen
- Ziele:
- Entwicklung zur Energie + Gemeinde, Bereitstellung des eigenen Energiebedarfs und Abgabe von überschüssiger Energie aus nachhaltig verfügbaren, eigenen Ressourcen.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage der Naturenergie Wiesbaum Inbetriebnahme 2003, Elektrische Leistung: 1 x 536 KW plus 1 x 110 KW, Vielzahl privater Holzheizsysteme unterschiedlicher Leistung, Mehrere private PV-Anlagen seit 2003, Summe Leistung PV = 257,74 KWp, Mehrere private thermische Solaranlagen seit 1997
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, landwirtschaftliche Kofermente, Stickiges Brennholz und Holzpellets
- Energienutzung:
- Einspeisung des erzeugten erneuerbaren Stroms in des Verteilnetz der RWE-Netz AG, Abwärmenutzung der Biogasanlage über ein Nahwärmenetz im Industrie- und Gewerbepark Wiesbaum, Nutzung Energieholz in Einzelfeuerstätten
- Betreiber:
- Biogasanlage: Naturenergie Wiesbaum GmbH & Co.KG, Photovoltaik: Private Betreiber und Genossenschaft: eegon - Eifel Energiegenossenschaft eG
Bioenergiedörfer
Malstedt
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 27446 Malstedt
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Klaus Schröder
Rohr 7
27446 Deinstedt - Email:
- Schroeder-deinstedt(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Fa. Pape Haustechnik, Selsingen - Planung und Installation der Wärmeanschlüsse und der Hausübergabestationen;
Fa. Thermaflex Isolierprodukte, Döschwitz - Technische Auslegung der Wärmeleitungen;
MT Energie GmbH, Zeven - Errichtung der Biogasanlage, Unterstützung bei Kalkulationen;
Fa. Wähler, Dorum - Verlegung der Wärmeleitungen - Einwohner / Haushalte:
- 240 Einwohner, 68 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 91% der Haushalte, Dorfgemeinschaftshaus, Feuerwehr
- Ziele:
- Die Eigenversorgung mit Strom ist gedeckt, Die gesamte Versorgung von Malstedt ist Ziel, hängt von der Anschlussbereitschaft der Bürger ab.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 5 x BHKW (instgesamt 1250kW-th) und Biomathanerzeugung (45% Strom, 55% Biomethan),
77 m³ Pufferspeicher,
660kW Biogaskessel als Redundanz,
4,3km Wärmenetz - Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Gras, Rüben, Gülle, Mist (aus der Gemeinde und näheren Umgebung)
- Betriebnahme:
- 2010: Biogasanlage, 2011: Wärmenetz
- Energienutzung:
- Wärmenetz, Strom
- Betreiber:
- Agrogas & Wärme GmbH & Co.KG
- Besonderheiten:
- nur 20 Monate von der Idee bis zur Inbetriebnahme; Planung des Wärmenetzes in Eigenleistung ohne Planungsbüros; hohe Akzeptanz in Malstedt; Vorhaben wurde zusammen mit den Einwohnern der Gemeinde geplant; alle Planungen wurden transparent dargestellt
Bioenergiedörfer
Krebeck und Wollbrandshausen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 37434 Wollbrandshausen / Krebeck
- Ansprechpartner:
- Karl Heine, Vorstandsvorsitzender
Rote Straße 13, 37434 Krebeck - Internet:
- www.biowk.de
- Einwohner / Haushalte:
- Krebeck: 765 Einwohner, 230 Haushalte Wollbrandshausen: 639 Einwohner, 210 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Krebeck: 50 %, 114 Hausanschlüsse Wollbrandshausen: 47 %, 98 Hausanschlüsse
- Ziele:
- Wärmeversorgung / Energieversorgung zu 100 % aus erneuerbaren Energien
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit vier dezentralen BHKW
1. BHKW in Krebeck, Leistung 500 kW, zwei Zündstrahlmotoren
2. BHKW in Wollbrandshausen, Leistung 500 kW, zwei Zündstrahlmotoren
3. BHKW an der Biogasanlage für Prozesswärme, 380 kW, Gasottomotor
4. BHKW an der Biogasanlage für Prozesswärme, 380 kW, Gasottomotor
Inbetriebnahmen 2009 und 2010
Jahresumsatz 14,5 Mio. kWh Stromerzeugung und 4,5 Mio kWh Wärme
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Ganzpflanzensilage (GPS), Gülle, Zuckerrüben
- Energienutzung:
- Wärmeversorgung in beiden Dörfern über Nahwärmenetz und Hausübergabestationen, Stromeinspeisung in das öffentliche Netz und Direktvermarktung
- Betreiber:
- Bioenergie Wollbrandshausen-Krebeck eG Eingetragene Genossenschaft
Bioenergiedörfer
Merkendorf
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 91732 Merkendorf
- Ansprechpartner:
- Hans Popp
Marktplatz 1 91732 Merkendorf - Email:
- buergermeister(bei)merkendorf.de
- Internet:
- www.merkendorf.de
- Einwohner / Haushalte:
- 2900 Einwohner, 1100 Haushalte
- Ziele:
- Ziel ist eine nachhaltige ökologische Entwicklung um einen möglichst hohen Selbstversorgungsgrad in der Region zu erreichen.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 9 Biogasanlagen – Stromproduktion 2009 – 21.429.965 kWh Wärmenutzung aus Kraftwärmekopplung – 6.770.000 kWh 150 Photovoltaikanlagen in 2009 (darunter eine Bürgersolaranlage und eine Bürgerfreiflächenanlage mit horizontaler Nachführung) installierte Leistung: 3,4 Megawatt Stromproduktion 2009 – 3.169.402 kWh Wasserkraftwerk: Jahresleistung ca. 50.000 kWh (Menge bei Biogasstrom enthalten) Vielzahl von Festbrennöfen, mehrere Pellets- und Hackschnitzelheizungen – Einsatz von Solarthermie
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gras- und Maissillage, Festmist, Pferdemist, Gülle, Getreide für Biogasproduktion, Holz, Pellets und Hackschnitzel zur Wärmeerzeugung, ein Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung
- Energienutzung:
- Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen in 2009 gesamt: 24.599.367 kWh = 189 Prozent Selbstversorgungsgrad, Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung: 6.770.000 kWh in neun Fernwärmenetzen, Solarthermie, Oberflächengeothermie als private Anwendungen, Holz-, Pellets- u Hackschnitzel
- Betreiber:
- Betreibergemeinschaften – GbR und Privat-Public-Modell
Bioenergiedörfer
Pfalzgrafenweiler
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 72285 Pfalzgrafenweiler
- Ansprechpartner:
- Heinz Weiß
Ahornweg 5 72285 Pfalzgrafenweiler - Email:
- heinz-weiss(bei)gmx.de
- Projektpartner:
- Bioenergie GmbH, Aussiedlerhof Braun, Architekturbüro Gall und Gärtner, Pfalzgrafenweiler
- Internet:
- www.weilerwaerme.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 5000 Einwohner / ca. 1000 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 25% (5 % Biomasse als Anteil der Wärmelieferung der Weiler Wärme eG an dem jetzigen Wärmeverkauf an die Wärmekunden)
- Ziele:
- komplette Versorgung des Ortes mit Nahwärme aus nachwachsenden Rohstoffen
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Die Bioenergie GmbH betreibt ein Holzkraftwerk (4000 kWthemisch, 560kWelektrisch) mit nachwachsenden Rohstoffen (Holzhackschnitzel) und produziert Strom und verkauft denselben. Die dadurch entstehende Nahwärme kauft die Weiler Wärme e.G., legt Wärmeleitungen und verkauft die Nahwärme. Ein Aussiedlerhof produziert ebenfalls Strom aus Biomasse (Grasschnitt, Heu, Mais, usw.) und ver-kauft die Nahwärme an die Genossenschaft (Biogasanlage: 380kWelektrisch, 300kWthermisch)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biomasse für BGA: Grasschnitt, Heu, Mais Blockheizkraftwerk: Holzhackschnitzel, Straßenbegleitgrün, Hecken- und Gartenschnitt der Bürger
- Betriebnahme:
- Dez 2007
- Energienutzung:
- Strom, Wärme über Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Weiler Wärme e.G.
- Besonderheiten:
- Die Bioenergie GmbH produziert Strom mit einem BHKW. Die anfallende Wärme verkauft die Weiler Wärme e.G. an Wärmekunden. Derzeit 220 Kunden angeschlossen. Einsparung bisher: 1 Mio Liter Heizöl und 5000 t CO2 (Stand: Feb. 2012) Sukzessiver Ausbau des Wärmenetzes.
Bioenergiedörfer
Oberrosphe
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 35083 Oberrosphe
- Ansprechpartner:
- Hans-Jochen Henkel
Am Katzler 17 35083 Wetter Oberrosphe - Email:
- h-j-henkel(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Bioenergiedorf Oberrosphe eG, Bioenergiehof vor den Tannen GmbH
- Internet:
- www.bioenergiedorf-oberrosphe.de
- Einwohner / Haushalte:
- 850 Einwohner, 240 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 50,00 %
- Ziele:
- Ziel ist ein energieautarkes Oberrosphe. Durch Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen sollen angeschlossene Haushalte nicht mehr in Abhängigkeit von fossilen Energieträgern stehen und gleichzeitig soll damit auch ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Es soll eine nachhaltige regionale Energieversorgung mit stabilen Energiepreisen gewährleistet werden. Der Plan sieht vor, mit einem Blockheizkraftwerk (Verbrennung von Biogas und Holzhackschnitzel) verbunden mit einer Kraftwärme-Kopplung, eine zentrale Wärmeversorgung für bis zu 240 Haushalte herzustellen
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 850kW Holzhackschnitzelheizwerk und Wärmerückgewinnung von 70 kW,
Biogasanlage mit zwei Blockheizkraftwerken (1. BHKW Wärme für Vergärungsprozess, 2.BHKW speist für Grund- und Spitzenlast ins Nahwärmenetz der Oberrosphe eG ein),
307kWp PV-Anlagen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel, Maissilage / Getreidekörner
- Betriebnahme:
- 2008: Biomasseheizwerk, PV-Anlage 77kWp, 2009: 180kWp PV-Anlagen, 2011: Biogasanlage mit zwei BHKW, 2012: 50kWp PV-Anlagen
- Energienutzung:
- Wärme für unsere Haushalte im Ort, verteilt über ein 7000 m langes Nahwärmenetz. Die Stromerzeugung wird gem. EEG eingespeist
- Betreiber:
- Bioenergiedorf Oberrosphe eG, Bioenergiehof vor den Tannen GmbH (BGA mit zwei BHKW)
- Besonderheiten:
- PV-Anlage in Eigenleistung montiert. Durch die Kooperation der beiden Energieerzeuger entsteht eine Optimierung und wechselseitige Nutzung von Wärme und Strom, mit einer deutlichen Verbesserung der Energieffizienz.
Bioenergiedörfer
Preist
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 54664 Preist
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Peter Schilling
Kornmarktstr.1 54664 Preist - Email:
- Schilling-GbR(bei)t-online.de
- Einwohner / Haushalte:
- 744 Einwohner, 315 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Nahwärmenetz 21%
- Ziele:
- Nahwärme 40%, Stromversorgung 100%
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage 500kWelektr. 700kW therm. 2007, PV-Anlage 3100kWp 2009-2010 Solar-Anlagen für Heizung und Warmwasser 150kW, Erd-Luft-Wärmepumpen 120kW, Scheitholz-Zentralheizungen 150kW, Hackschnitzel u. Pellets 150kW, Scheitholz Kachel- und Standöfen 250kW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- NAVAROS Solar
- Energienutzung:
- Zur Zeit 41 Haushalte am Nahwärmenetz, 24 im Bau, so das bis Sept. 65 Haushalte angeschlossen sind.
- Betreiber:
- Gesellschaft Gemeinde Privat
Bioenergiedörfer
Altscheid
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 54636 Altscheid
- Ansprechpartner:
- Kurt Rings
Pestalozzistraße 7 54673 Neuerburg - Email:
- rings.kurt(bei)vg-neuerburg.de
- Einwohner / Haushalte:
- 91 Einwohner, 35 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 58% (mit Dorfgemeinschaftshaus und Kirche)
- Ziele:
- Wärmeversorgung zu 100% aus Biomasse und Solar, Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien (100% Biomasse)
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- NAWARO - Biogasanlage als sog. Nassfermentation im mesophilen Bereich Fermenter 1200 m³. Heizung, Rührtechnik und Fütterung, Nachgärer 1200m³ mit Rührtechnik, Endlager 3200 m², SPS-Steuerung für alle Anlagenteile
BHKW-MAN Gasmotor mit Kraftwärmekopplung mit 370 kW/h, elektrischer und 426 kW/h thermischer Energie, jährliche Leistung bei 8600 Betriebsstunden - Art der eingesetzten Biomasse:
- Nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Gras, Getreide
Gülle aus der Viehhaltung - Energienutzung:
- Nahwärme mit 18 angeschlossenen Wohnhäusern zuzüglich Dorfgemeinschaftshaus und Kirche. Die restlichen Wohnhäuser heizen mit Öl und Holz, 1 Wohnhaus heizt mit Gas
- Betreiber:
- Biogasanlage wird in Form einer GmbH & Co. KG
Bioenergiedörfer
Lieberhausen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 51647 Lieberhausen
- Ansprechpartner:
- Bernd Rosenbauer
Immertweg 32 51647 Gummersbach - Lieberhausen - Email:
- bernd.rosenbauer(bei)wald-und-holz.nrw.de
- Einwohner / Haushalte:
- 330 Einwohner, 103 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 84% (derzeit 85 von 103 Häusern)
- Ziele:
- Energieautark! Deckung des Wärme- und Strombedarfs zu 100 % aus Biomasse und Sonnenenergie. Gewinnung zus. Bioenergie zur Einspeisung i. öffentliche Netz. Errichtung eines Biomassehofes für die Region. Wirtschaftliche Impulse und Wertschöpfung für die Region. Sozialen Zusammenhalt stärken umfassende Netzwerke bilden Wissenstransfer durch Führungen, Vorträge, Veröffentlichungen und überregionale Veranstaltungen
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Holzhackschnitzelheizung mit einer Nennleistung von 970 kW Inbetriebnahme am 26. Januar 2001 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 50,4 kWp Inbetriebnahmen im April 2010 Hackschnitzellagerhalle, Jahresumsatz von 13,5 Mio. kWh
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel aus den umliegenden Wäldern, sowie Landschaftsgehölze und Sägeresthölzer aus der Region.
- Betriebnahme:
- 2001
- Energienutzung:
- Strom: Einspeisung in das öffentliche Netz mit der Option der Eigennutzung, Wärme: Nahwärmenetz und Hausübergabestationen
- Betreiber:
- Energiegenossenschaft Lieberhausen e.G. (zukünftig EGL genannt)
Bioenergiedörfer
Theuma
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 08541 Theuma
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Sven Rondthaler
Hauptstr. 29 08541 Theuma - Email:
- gemeinde-theuma(bei)jaegerswald.de
- Internet:
- www.theuma-vogtland.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1078 Einwohner, 440 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- derzeit 80 Haushalte und 2 Kleinbetriebe
- Ziele:
- Stromversorgung derzeit: 2400 Haushalte, Ziel 2600 Haushalte Wärmeversorgung derzeit: 80 Haushalte, Ziel: 230 Haushalte Wärmenutzung 3064 MWh 2009, Ziel min. 5000 MWh bei 20.000 KW im Haushalt entspricht rund 150 Haushalte 2009 aus Biomasse Photovoltaik 58 KWp Bürgersolaranlage, 20 Anwohner und Mitarbeiter der Agrargenossenschaft ausreichend für 12 Haushalte Photovoltaik 30 KWp Agrargenossenschaft ausreichend für 7 HH Photovoltaik ca. 20 KWp Fam. Grünler ausreichend für 4 HH
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage 1 (Bj. 2006) – 500 kW el. und 4300 MWh/a Biogasanlage 2.1 (Bj. 2008) 280 kW el. – ab 2010 330 kW el. Dorfgemeinschaftshaus, 2250 MWh/a, Ziel 2800 MWh/a 2.2 wie 2.1 (Bj. 2009) Schule 2250 MWh/a, Ziel 2800 MWh/a Photovoltaik Agrargenossenschaft: 2008, 27600 kW/a Photovoltaik Bürgersolar: 2009, ca. 53360 kW/a Photovoltaik Fam. Grünler: 2009, ca. 18000 kW/a
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle und Mist ausreichend für 200 KW elektrisch, Maissilage, Ganzpflanzensilage, Grassilage, und evtl. Getreide
- Energienutzung:
- Strom wird verkauft bis auf geringe Eigennutzung in der Agrargenossenschaft Wärmenutzung von der Biogasanlage 1 in der Agrargenossenschaft und 2 Nachbarn 2 Nahwärmenetze von BHKW Dorfgemeinschaftshaus und Schule
- Betreiber:
- Biogasanlagen: Agrargenossenschaft in Vertragsbeziehung mit der Gemeinde , Gemeinde stellt Grundstücke für BHKWs und Biogas- und Wärmeleitungen
Bioenergiedörfer
Flecken Dahlenburg
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 21368 Flecken / Dahlenburg
- Ansprechpartner:
- Stefanie Slowek-Klaus
Neutorstraße 3 21335 Lüneburg - Email:
- Stefanie.slowek-klaus(bei)landkreis.lueneburg.de
- Internet:
- www.dahlenburg.de
- Einwohner / Haushalte:
- 3200 Einwohner
- Ziele:
- Stromversorgung, Wärmeversorgung, Energieautarkie der Region von fossilen Energieträgern, Klimaschutz, regionale Wertschöpfung, Erzeugung eines qualitätsgesichterten, hochwertigen Sekundärrohstoffdüngers
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlagen mit Trockenfermentation, Einsatz einer Gärreste-Seperation, Katalysator mit Aktivkohlefilter nach BlmSchG Geruchs- und gasdichte Abdeckung der Gärrestanlage BHKW mit 3 x 526 kW el. Leistung (Wirkungsgrad: 85%) 13,5 Mio. kWh el. Energie und 12,4 Mioi. kWh therm. Energie/a Inbetriebnahme: 2007 Geplant für 2011: Aufbau eines Nahwärmenetzes zur Versorgung von öffentlichen Liegenschaft in der Gemeinde Dahlenburg durch die Erweiterung der Anlage
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais
- Energienutzung:
- Elektrische Energieversorgung: Gesamtjahresenergiebedarf Dahlenburger Haush.: 8.851.260 kWh gedeckt Wärmenutzung: Eigennutzung (Beheizung der Fermenter), Holztrocknung im Gewerbegebiet, Orchideengärtnerei im Ort (Wirkungsgrad 85%), Wärmenutzungskonzepte liegen vor. Geplant in 2011: Nahwärmenetz zum Dornweg, Versorgung der dort anliegenden öffentlichen Gebäude (Schulzentrum, Sporthalle, Schwimmbad, Schützenhaus, Sportzentrum, Campingplatz)
- Betreiber:
- Bioenergiepark Dahlenburg GmbH & Co.KG Beteiligte: E-Werk Dahlenburg und 20 Kommanditisten, vornehmlich zuliefernde Landwirte
Bioenergiedörfer
Feldheim
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 14929 Feldheim
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Michael Knape
Großstr. 105 14929 Treuenbrietzen - Email:
- buergermeister(bei)treuenbrietzen.de
- Internet:
- www.neue-energien-forum-feldheim.de
- Einwohner / Haushalte:
- 145 Einwohner, 37 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 35/37
- Ziele:
- 100% Wärme und 100% Strom aus Erneuerbaren
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 500 kW Biogasanlage IBN 2008
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle/NAWARO
- Betriebnahme:
- 2008-2009
- Energienutzung:
- Wärme: seit 12/2009 ausschl. aus der BGA über dorfeigenes FernwärmenetzStrom ab 8/2010 ausschl. aus Windkraft
- Betreiber:
- Feldheim Energie GmbH & Co. KG
Bioenergiedörfer
Dörpum
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 25852 Bordelum / Dörpum
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Peter R. Petersen
Theodor-Storm-Straße 25821 Bredstedt - Email:
- Peter.martje(bei)t-online.de
- Einwohner / Haushalte:
- 104 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 53 % (im Herbst 2010 werden es 67 % sein)
- Ziele:
- Stromversorgung 100 % Biomasse (Ziel bereits erreicht), Wärmeversorgung 100 % Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Die Biogasanlage (Nassfermentation) mit einer Leistung von 625 kWel und 670 kWth wurde 2008 in Betrieb genommen. Eine Genehmigung für die Erweiterung der Anlage (zweiter Fermenter für Gras- und Festmistvergärung und zweites Gärrestlager sowie zusätzliches BHKW mit 250 kWel) liegt vor, die Realisierung erfolgt im Herbst. Gülle wird ausschließlich über ein Pipelinesystem aus umliegenden Viehbetrieben zur Biogasanlage (BGA) gepumpt. Ein Großteil der Wärme wird über ein Nahwärmenetz (drei Kilometer lange Haupt- und eine gut einen Kilometer lange Nebentrasse) an die Haushalte und Betriebe der Ortschaft abgegeben (Vollversorgung durch die BGA). Über einen bereits gelieferten Bandtrockner sollen verschiedener Biomassen wie z.B. Holzhackschnitzel aus eigenen Kurzumtriebsplantagen sowie Gärreste getrocknet werden
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais / Getreide / Gülle, zukünftig verstärkt Gras und Festmist
- Energienutzung:
- Über das mit Biogas betriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) der Biogasanlage Dörpum (Nassvergärung) wurde 2009 566.000 kWh Strom erzeugt, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Rund 2,6 Mio. kWh Wärme wurden in Dörpum im letzten Jahr genutzt.
- Betreiber:
- Die Biogasanlage Dörpum ist im Eigentum einer achtköpfigen Gesellschaft (GmbH & Co. KG). Diese setzt sich aus fünf Vollerwerbs Landwirten und zwei Nebenerwerbslandwirten sowie einem Angestellten zusammen. Alle Personen sind ortsansässig.
Bioenergiedörfer
Ulsenheim
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 91478 Ulsenheim / Markt Nordheim
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Harald Endreß
Ulsenheim 75 91478 Markt Nordheim - Email:
- h-endress(bei)t-online.de
- Internet:
- www.markt-nordheim.de
- Einwohner / Haushalte:
- 380 Einwohner, 85 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 80 % der Haushalte Ulsenheims sind an das Nahwärmenetz angeschlossen
- Ziele:
- Steigerung der Wertschöpfung: a) zunächst Stromeinspeisung durch Photovoltaik Dachflächenanlagen auf Landwirtschafts- und Privatgebäuden. b) Bau und Erweiterung von 2 Bioenergieanlagen mit dem einzelbetrieblichen Ziel der Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Unternehmen, dem gesamtgesellschaftlichen Ziel der CO2 Verminderung und dem lokalen Ziel einer umfassenden Wärmeversorgung der Haushalte, der Landwirtschaft und des Gewerbes unseres Heimatdorfes Ulsenheim. c) Errichtung einer Freiflächen Photovoltaikanlage d) Scheitholzheizungen für Landwirtschaft und Privathaushalte sowie Hackschnitzelheizungen für Gewerbebetriebe e) Einsatz von Rapsöl für mehrere Schlepper
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- a) PV-Dachanlagen zur Stromerzeugung: 2003 – heute von 5 – 80 KW je Einzelanlage Gesamt ca. 1.200 inst. kW. b) Biogasanlagen: (1) 500 kW el. 2005 (2) 290 kW el. 2006 zus. Erweiterung um 250 kW el. in 2010 c) Nachgeführte Freiflächen PV Anlage zur Stromerzeugung 620 kW d) Hackschnitzelheizungen 2010 100 kW und 500 kW seit 1995 e) Umrüstung von 5 Schleppern mit zusammen rd. 600 kW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogasanlage (1): Gülle / Dung ca. 50 %Zwischenfrüchte ca. 8 %, Stroh ca. 4 %, Getreidesilage ca. 8 %, Maissilage ca. 30 % Biogasanlage (2): Gülle Dung ca. 15 %Mais ca.60 %, Grassilage 20 %, Getreidesilage 5 % Für Hackschnitzelheizungen: 100 % der anfallenden Holzabfälle der ortsansässigen Schreinerei zusätzlich Hackschnitzel aus örtlich anfallenden Häckselgut aus Landschaftspflege und Durchforstung des Gemeinde und örtlichen Rechtlerwaldes. Für Rapsöl: aus im Umkreis erzeugtem kalt gepressten Rapsöl
- Energienutzung:
- Nutzung der Wärme der beiden Biogasanlagen durch Einspeisung in ein, in 3 Bauabschnitten durch die Wärme Gbr. errichtetes DorfnetzStromertrag der Biogasanlagen und PV-Anlagen überregional mit rd. 2,1 Mio. kW.
- Betreiber:
- Das Nahwärmenetz wird betrieben durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Alle Anschlussnehmer sind Gesellschafter. Darüber hinaus versorgt die Biogasanlage Nord als Einzelunternehmen direkt ein Möbelhaus und mehrere Häuser und beliefert das Wärmen
Bioenergiedörfer
Honigsee
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 24211 Honigsee
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Alexander Nicolaisen
Alte Dorfstraße 4 24211 Honigsee - Email:
- Gemeinde.Honigsee(bei)t-online.de
- Internet:
- www.amtpreetzland.de
- Einwohner / Haushalte:
- 475 Einwohner, 245 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Haushalte im Ortskern: Anschlussquote rd. 85 % Im Dorfkern gibt es nur noch einige Haushalte ohne Nahwärme (entweder wollten sie nicht angeschlossen werden oder konnten aus technischen Gründen nicht angeschlossen werden).
- Ziele:
- Versorgung der Haushalte im Ortskern (rd. 100 Haushalte) mit Nahwärme aus Bioenergie sowie Erzeugung von gut 8.000.000 kW mit zwei BHKW à 500 kW elektrischer Leistung mit Biomasse und Einspeisung ins überregionale Netz.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Seit 2007 wird auf einer Biogasanlage Biogas auf der technischen Basis von Trockenfermentation erzeugt. Es handelt sich um eine Schmack-Anlage mit zwei Jenbacher-Motoren à 500 kW (el.) und 560 kW (thermisch).
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais (ca.65 %), Gräser (25-30 %) und Getreide (5-10 %).
- Betriebnahme:
- 2007
- Energienutzung:
- Ein BHKW liefert die notwendige Prozesswärme und darüber hinaus Wärme zur Trocknung von Getreide, Hackschnitzeln, Gärresten u.ä., das andere wird zur Versorgung des Nahwärmenetzes eingesetzt. Der erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist.
- Betreiber:
- Biogasanlage und Wärmenetz sind 'unbundled'. Die Biogasanlage wird von zwei ortsansässigen Landwirten betrieben und ist als GmbH&CoKG eingetragen. Das Nahwärmenetz ist von einer zu diesem Zweck gegründeten Genossenschaft ('Energiegenossenschaft Honigsee eG') gebaut worden und wird von ihr betrieben. Die Gemeinde ist Mitglied der Genossenschaft.
- Besonderheiten:
- Die Gemeinde hat gerade eine intensive baurechtliche Überplanung der ursprünglich priviligiert gebauten Anlage abgeschlossen mit dem Ergebnis, den Betreibern eine Erweiterung auf insgesamt 3,5 MW zu ermöglichen. In 2008 und 2009 hat die Genossenschaft EVH jeweils das Netz so erweitert, dass jetzt die mögliche Winterkapazität erreicht ist.
Bioenergiedörfer
Tödtenried
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 86577 Tödtenried
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Martin Echter
Dorfstr. 26 86577 Tödtenried - Email:
- martin(bei)echter-gbr.de
- Einwohner / Haushalte:
- 360 Einwohner, 85 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 2009 96 %, 2010 100 %
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogas BHKW 190 kW Holzhackschnitzelheizung 500 kW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Wirtschaftdünger, Mais, Gras, GPS, Holzhackschnitzel, Landschaftspflegematerial
- Energienutzung:
- Strom wird eingespeist ins öffentliche Netz, Wärme ins Nahwärmenetz, 2009 38 HH, 2010 63 HH
- Betreiber:
- Johann Finkenzeller, Gewerbebetrieb
Bioenergiedörfer
Barlissen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 37127 Jühnde-Barlissen
- Ansprechpartner:
- Heiko Lohrengel
Hauptstrasse 3 A, 37127 Barlissen - Email:
- info(bei)bioenergiedorf-barlissen.de
- Projektpartner:
- Landkreis Göttingen, Samtgemeinde Dransfeld, Gemeinde Jühnde
- Internet:
- www.bioenergiedorf-barlissen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 330 Einwohner, 68 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 70%
- Ziele:
- Aus dem Ziel, eine nachhaltige und dezentrale Wärme und Stromversorgung zu entwickeln, führt zu einer 100 % Erneuerbare Energieregionen - Idee.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 250 kW NaWaRo / Gülle-Biogasanlage, 550 kW Biomasseheizwerk
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Festmist, Gülle, Gras, Ganzpflanzen-Silage und MaisHolzhackschnitzel aus den umliegenden Wäldern
- Betriebnahme:
- 2009
- Energienutzung:
- 250 kW NaWaRo-Biogasanlage Nutzung der Prozesswärme, 550 kW Biomasseheizwerk für Abdeckung der Mittel,- und Spitzenlast, Elektro-Tankstelle
- Betreiber:
- Genossenschaft
Bioenergiedörfer
Bollewick
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 17207 Bollewick
- Ansprechpartner:
- Olaf Schätzchen
Dudel 1, 17207 Bollewick - Email:
- boll-e-wick(bei)energiegewinn.de
- Projektpartner:
- Amt Röbel-Müritz
- Internet:
- www.boll-e-wick.de/bollewick
- Einwohner / Haushalte:
- Im OT Bollewick ca. 450 Einwohner, im OT Kambs ca. 260 Einwohner, Im OT Bollewick ca. 100 Haushalte, gesamt ca. 200 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Im OT Bollewick ca. 48 HA (60 % des technischen Potentials) im 1. BA, darunter 5 Sondergebäude (Rettungswache, KiGa, Die Scheune, Landwerkstätten) im 2. BA 80 HA (100 % des techn. Potentials)Im OT Kambs: ca. 22 von 403 Großwohneinheiten, 1 KiGa, 1 Gemeindehaus
- Ziele:
- 100 % regenerat. Wärme, Wärmeüberschüsse für Biomassetrocknung; 100 % Strom + Überschüsse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- OT Bollewick: Biogas: 2 x 500 kW el/500 kWth Hofbiogas Nawaro, Nahwärmenetz 1,2 MW Anschlussleistung, Technische Trocknung 300 kW HHS-Feuerung max. 200 kW, Umrüstung Öl-HW mit 2-Kesselanlage 680 kW auf PÖOT Kambs: Erweiterung Hof-BGA Nawaro Rindergülle+Energiepflanzen von 350 kW auf 500 kW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Rindergülle, Rindermist, EnergiepflanzenEnergieholzPÖ
- Betriebnahme:
- OT Bollewick: Gepl. 2011 (BGA 2010 im Bau, Nahwärmenetz 2010 in Planung, Holztrocknung in Konzeption) OT Kambs: Erweiterung BGA 2011Anschluss Nahwärmenetz 2012
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung EEGWärmenutzung KWK über Nahwärmenetz
- Betreiber:
- BGA durch Landwirtschaftsbetriebe, Wärmenetz in Bollewick durch Gemeinde, Wärmenetz in Kamps durch Landwirtschaftsbetrieb U. Schmidt
Bioenergiedörfer
Freiamt
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 79348 Freiamt
- Ansprechpartner:
- Angelika Jordan
Sägplatz 1, 79348 Freiamt - Email:
- hauptamt(bei)freiamt.de
- Internet:
- www.freiamt.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 4.200 Einwohner, ca. 1.780 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- nicht bekannt
- Ziele:
- 50 % Wärmeversorgung, öffentliche Gebäude 60 %
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Windkraft, Biogas, Wasserkraft, Photovoltaik, Solar, Hackschnitzel-, Pelletsheizungen, Geothermie-/Luft-/Wasser-Wärmepumpenheizungen, BHKW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- NaWaRo, Gras-/Mais-/Getreide-Silage, Gülle/Mist, Holz
- Betriebnahme:
- ab 2001/2002
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung nach EEG, Stromerzeugung rund 14 Mio. kWh/Jahr, jährlicher Verbrauch knapp 2 Mio. kWh unter der erzeugten Strommenge CO2-Einsparung rund 9.800 t/Jahr
- Betreiber:
- Biogasanlagen: GbR
Wasserkraft: Privat, Windkraftanlagen: GmbH u. Co KG, Sonstiges: Privat
Bioenergiedörfer
Mundelfingen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78183 Mundelfingen
- Ansprechpartner:
- Thomas Isele
Untertorstraße 7-9, 78135 Radolfzell - Email:
- abdessemed.a(bei)stadtwerke-radolfzell.de
- Projektpartner:
- Stadtwerke Hüfingen, Ortsverwaltung Mundelfingen (Ortsvorsteher Michael Jerg), Umweltbüro GVV Donaueschingen (Umweltbeauftragter Gerhard Bronner)
- Internet:
- www.mundelfingen.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 700 Einwohner, ca. 300 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Ca 30 %. Öffentliche Gebäude: Kirche
- Ziele:
- Wärmeversorgung eines Teils des Ortes mit Wärme aus Biogas-BHKW
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Satelliten-BHKW mit 190 kW elektrisch, Öl-Spitzenkessel (Leistung wird noch festgelegt)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogas
- Betriebnahme:
- Biogasanlage: 2010 Nahwärmenetz: 2011
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Betreibergesellschaft aus Stadtwerken Radolfzell und Stadtwerken Hüfingen
- Besonderheiten:
- Mundelfingen ist ein Ortsteil von Hüfingen
Bioenergiedörfer
Hintertal
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 77787 Nordrach
- Ansprechpartner:
- Carsten Erhardt
Im Dorf 26, 77787 Nordrach OT Hintertal - Email:
- c.erhardt(bei)nordrach.de
- Projektpartner:
- Sägewerk Echtle
- Internet:
- www.nordrach.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 2.000 Einwohner
- Anschluss / Versorgung:
- Im Ortsteil Hintertal ab dem Sägewerk Echtle haben 80% der Haushalte angeschlossen. Dies sind 31 Haushalte sowie die Rehaklinik Klausenbach und deren Personalhaus
- Ziele:
- Wärmeversorgung mittels Warmwasser (80 Grad) und dies zu 100% aus Biomasse.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biomassekraftwerk mit ORC Technik (Wärme und Stromerzeugung)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Rinde und Holzabfälle
- Betriebnahme:
- 2006
- Energienutzung:
- Ca. 7 MW Strom welcher zu 100% ins öffentliche Netz gespeist wird. Wärme welche zur Schnittholztrocknung sowie zur Beheizung von Produktionshallen und dem Betrieb des Wärmenetzes dient
- Betreiber:
- Sägewerk Echtle KG, Talstraße 12, 77787 Nordrach
Bioenergiedörfer
Sumpfohren
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78183 Sumpfohren
- Ansprechpartner:
- Thomas Isele
Untertorstraße 7-9, 78135 Radolfzell - Email:
- abdessemed.a(bei)stadtwerke-radolfzell.de
- Projektpartner:
- Stadtwerke Hüfingen, Ortsverwaltung Sumpfohren (Ortsvorsteher Alois Bogenschütz), Umweltbüro GVV Donaueschingen (Umweltbeauftragter Gerhard Bronner)
- Internet:
- www.sumpfohren.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca 280 Einwohner, ca 70 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Ca 80 %. Öffentliche Gebäude: Kirche, Rathaus, Feuerwehr/Gemeinschaftsraum
- Ziele:
- Wärmeversorgung des Ortes mit Wärme aus Biogas-BHKW
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 290 kW el.
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogas
- Betriebnahme:
- Biogasanlage: 2010 Nahwärmenetz: 2011
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Betreibergesellschaft aus Stadtwerken Radolfzell und Stadtwerken Hüfingen
- Besonderheiten:
- Sumpfohren ist ein Ortsteil von Hüfingen
Bioenergiedörfer
Wolpertshausen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 74549 Wolpertshausen
- Ansprechpartner:
- Jürgen Silberzahn
Haller Straße 15, 74549 Wolpertshausen - Email:
- gemeinde(bei)wolpertshausen.de
- Projektpartner:
- Novatech GmbH, Ökoprojekte Gronbach, Elektrizitätswerk Ley
- Internet:
- www.wolpertshausen.de
- Einwohner / Haushalte:
- Wolpertshausen 1167 Einwohner, 8 Teilorte mit ca. 850 Einwohner, in Wolpertshausen ca. 600 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Nahwärmenetz Wolpertshausen Stand Oktober 2010 (1604 kW) 3 Mehrfamilienhäuser, 14 Einfamilienhäuser, 17 Gewerbebetriebe Ziel 60 Verbraucher (2500 kW) Öffentliche Gebäude: 2010 vorgesehen Merzweckhalle, Kindergarten, Grundschule, Bürgerhaus 2011 geplant: Rathaus, Feuerwehrhaus Anschlussquote öffentlicher Gebäude: 100% (2011)
- Ziele:
- Stromversorgung: Ziel > 100% Erneuerbar, Vollversorgung (Strom) geplant für 2011/2012, Wärmeversorgung: Ziel 100% Erneuerbar, Ausbau Nahwärmenetz 34 auf 60 Verbraucher. Eventuell weiterer Ausbau der Heizzentrale: derzeit Biogas (Grundlast, im Umbau, 426 kW el), Hackschnitzelheizung (Mittel- und Spitzenlast, 840 kW), 2 Ölkessel (je 500 kW, Redundanz), Pufferspeicher (150000 l), Verkehr: Start einer Elektrotankstelle, Solartankstelle ist bereits vorhanden
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 2009 Wasserkraft: 3 Anlagen (180 kW): 516817 kWh, Windkraft: 2 Anlagen (1240 kW): 1274640 kWh, Biogas: 2 Anlagen (380 kW) 168339 kWh (350 kW el 2009 stillgelegt, neue Anlage mit 370 kW el für 2011 geplant), Pflanzenöl BHKW (100 kW): 444070 kWh (März 2010 stillgelegt), PV: 197 anlagen (3872 kW): 2886004 kWh (6-7 MW Prognose für Ende 2010), Gesamt 5289870 kWh,
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzelanlage: Waldhackschnitzel Geplante Biogasanlage: Rinder- Schweinegülle, Rinder- Schweinemist, Pferdemist, Putenmist, Maissilage, Getreide GPS, Zwischenfrüchte, Getreidkörner
- Betriebnahme:
- Biogas 1996 (Stilllegung 2010), Hackschnitzelkessel 2009, Neue Biogasanlage: 2011 (geplant)
- Energienutzung:
- siehe Ziele für die Energieversorgung
- Betreiber:
- Novatech GmbH, Ökoprojekte Gronbach
Bioenergiedörfer
Dettighofen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 79802 Dettighofen
- Ansprechpartner:
- Christian Boll
Berwanger Straße 5, 79802 Dettighofen - Email:
- christian.boll(bei)dettighofen.de
- Projektpartner:
- Ing.Büro Schuler in Bietigheim-Bissingen (Machbarkeitsstudie)
- Internet:
- www.dettighofen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 650 Einwohner, 220 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- mind. 50% sind angestrebt, alle öffentllichen Gebäuden sind schon angeschlossen
- Ziele:
- Stromerzeugung schon über 100% erreicht, Wärmeversorgung soll weiter ausgebaut werden, 100% Erneuerbar
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Bestehend: Biogas (520 kW elektr. und 500 kW thermisch) und PV-Anlagen (ca. 250 kWp installierte Leistung in Dettighofen) - geplant: Hackschnitzelanlage
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogas (Mais, Nawaro), Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- Biogas seit 2006 - Hackschnitzel geplant in 2012
- Energienutzung:
- Strom schon im Netz, teilweise Nutzung der Abwärme für ca. 20 Haushalte und Gemeindezentrum, Bau eines Wärmenetzes in Dettighofen
- Betreiber:
- Bürgergenossenschaft soll gegründet werden (derzeit Interessengemeinschaft Bioenergiedorf Dettighofen)
Bioenergiedörfer
Möggingen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78315 Möggingen
- Ansprechpartner:
- Jörg Eckert
Untertorstraße 7-9, 78135 Radolfzell - Email:
- eckert.j(bei)stadtwerke-radolfzell.de
- Internet:
- www.stadtwerke-radolfzell.de
- Einwohner / Haushalte:
- 860 Einwohner, 186 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 75 % Anschlussquote, alle öffentlichen Gebäude
- Ziele:
- Sinnvolle Wärmeversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Holzhackschnitzelkessel 1200 kW mit Feinstaubfilter, 2 x Biogas - BHKW à 320 kW thermisch, PV-Anlage 62 kW elektrisch
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogas, Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2010
- Energienutzung:
- Wärme
- Betreiber:
- Stadtwerke Radolfzell GmbH
Bioenergiedörfer
Fronhausen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 35112 Fronhausen
- Ansprechpartner:
- Helmut Jung
Auf der Schwärz 11,
35112 Fronhausen - Email:
- info(bei)bioenergie-fronhausen.de
- Projektpartner:
- EWT-Ingenieure
- Internet:
- www.bioenergie-fronhausen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 2377 Einwohner, mehr als 800 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 10%, Bürgerhaus, Kindergarten, privates Altenheim, betreutes Wohnen, Grundschule
- Ziele:
- Flächenddeckende Wärmeversorgung für den Ortsteil zu 100% aus erneuerbaren Energien. Holzhackschnitzel und Abwärme einer Biogasanlage.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Geplant sind 3 Heizwerke mit einer Grundlastversorgung über die Abwärme einer Biogasanlage, erste Ausbaustufe mit 170 kW, zweite mit zusätzlich weiteren 250kW. Die Mittellast wird mit Holzhackschnitzelkessel betrieben und hat in der ersten Ausbaustufe für das Heizwerk Fronhausen Süd eine Leistung von 500kW. In der zweiten Ausbaustufe kommen weitere 500kW hinzu. Für das Heizwerk Nord ist KWK geplant, da hier einige Industriebetriebe angesiedelt sind.
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogasanlage, Holzhackschnitzel mit 51% Waldrestholz und 49% Straßenbegleitgrün
- Betriebnahme:
- Der erste Bauabschnitt Fronhausen Süd wird am 1. Oktober 2011 in Betrieb gehen.
- Energienutzung:
- Wärme, Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Bioenergiegenossenschaft Fronhausen eG
Bioenergiedörfer
St. Ottilien
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 86941 St. Ottilien
- Ansprechpartner:
- Josef Götz
Erzabtei,
Hauptplatz 1,
86941 St. Ottilien - Email:
- josef(bei)ottilien.de
- Internet:
- www.ottilien.de
- Einwohner / Haushalte:
- 120, zuzügllich Gymnasium mit 770 Schülern, Gästehaus mit 120 Betten
- Anschluss / Versorgung:
- 100% der Wärme, 100% elektrischen Energie
- Ziele:
- 90% Wärmeenergie aus Holzhackschnitzel, Mais, Gülle, Gras und 150% Stromenergie aus Hackschnitzel, Mais, Gülle, Gras
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 2 Holzhackschnitzelkessel (350 kw und 700 kw), Biogasanlage (250 kw el) mit Nutzung der Abwärme
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel, Mais, Gülle, Gras
- Betriebnahme:
- 2008 bis 2010
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz über 1,2 km
- Betreiber:
- Erzabtei St. Ottilien, KödR
Bioenergiedörfer
Siebeneich
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 74626 Siebeneich
- Ansprechpartner:
- Reinhold Brück
Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber
(H-O-T)
Sansenhecken 1
74722 Buchen - Email:
- info(bei)bioenergie-hot.de
brueck-vogt(bei)t-online.de - Projektpartner:
- Bioenergie-Region HOT
- Internet:
- www.bioenergie-dorf.de
- Einwohner / Haushalte:
- 208 Einwohner, 81 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 20% am Nahwärmenetz 40% der Haushalte sind an das 2,5km Nahwärmenetz angschlossen; 27 nutzen private Holzfeuerungen
- Ziele:
- 100% Erneuerbar, Wärme- und Stromversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Nahwärmenetz gespeist aus
380 kW-el Biogasanlage und
130 kW Hackschnitzelanlage für Spitzenlast,
außerdem
70 kW Miscanthus-Heizanlage,
120 kW Miscanthus-Heizanlage,
PV Anlagen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Miscanthus und Hackschnitzel, Künftig: Gülle und Mais
- Betriebnahme:
- 2010: Biogasanlage (Dez) 2011: Anschluss der Biogasanlage ans Nahwärmenetz (Mrz)
- Energienutzung:
- Wärme, Strom, Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Privatunternehmen
- Besonderheiten:
- Naturpfad Siebeneicher Himmelreich;
\\\\\\\\\\\\\\\"Gläsernes Bioenergiedorf Siebeneich\\\\\\\\\\\\\\\" unter dem Oberbegriff Nachhaltigkeit werden die Themen Energie, Kulinarik, Kultur und Bewegen in der Natur gestellt;
Untersuchung eines möglichen Windenergiestandort in Siebeneich
Bioenergiedörfer
Füßbach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 74653 Füßbach
- Ansprechpartner:
- Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen - Email:
- info(bei)bioenergie-hot.de
- Projektpartner:
- Bioenergie-Region HOT
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 100 Einwohner, ca. 40 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 50% (lt. Bedarfsermittlung)
- Ziele:
- 100% Erneuerbar, Wärme- und Stromversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (600 kw) / Mikrogasturbine, Trocknung von Gärresten durch Wärme der BGA Betrieb eines kleinen Nawärmenetzes
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle/ Überschüsse aus der regionalen Nahrungsmittelproduktion
- Betriebnahme:
- Biogasanlage 2001
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz versorgt einen Gewerbebetrieb und 20 Privathaushalte, Ausbau in Planung, Trocknung von Gärresten/-Strom
Bioenergiedörfer
Großeicholzheim
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 74743 Großeicholzheim
- Ansprechpartner:
- Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen - Email:
- info(bei)bioenergie-hot.de
- Projektpartner:
- Bioenergie-Region HOT
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 1500 Einwohner, ca. 535 Haushalte
- Ziele:
- Wärmeversorgung durch eine BGA an umliegende Haushalte und Gewerbebetriebe
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage, Nahwärmenetz in Planung, PV Anlage
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais / Grassilage
- Betriebnahme:
- Nahwärmenetz in 2011
- Energienutzung:
- Wärme und Strom bzw. Nahwärme
Bioenergiedörfer
Freudenbach
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 97993 Freudenbach
- Ansprechpartner:
- Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen - Email:
- info(bei)bioenergie-hot.de
- Projektpartner:
- Bioenergie-Region HOT
- Internet:
- www.freudenbach.de
- Einwohner / Haushalte:
- 353 Einwohner, 74 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- geplant: 54 Haushalte sollen ans Nahwärmenetz angeschlossen werden
- Ziele:
- 100% Erneuerbar, Wärmeversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage in Bau (200 kw), Bau und Betrieb eines Nahwärmenetzes
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais und Gülle
- Betriebnahme:
- Nahwärmenetz 2012, BGA 2011
- Energienutzung:
- Strom, Wärme, Nahwärme
Bioenergiedörfer
Erdbach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 97993 Erdbach
- Ansprechpartner:
- Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen - Email:
- info(bei)bioenergie-hot.de
- Projektpartner:
- Bioenergie-Region HOT
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 40 Einwohner, 14 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 12 von 14 Haushalte wollen ans Nahwärmenetz angeschlossen werden
- Ziele:
- 100% Erneuerbar, Wärmeversorgung und Stromversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (250 kw), PV Anlagen (480 kw)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais und Gülle
- Betriebnahme:
- BGA seit 28.08.2010
- Energienutzung:
- Wärme und Strom, Nahwärmenetz in Planung
- Betreiber:
- Bioeneergiedorf Erdbach GbR
Bioenergiedörfer
Untermaßholderbach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 74613 Untermaßholderbach
- Ansprechpartner:
- Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1, 74722 Buchen - Email:
- info(bei)bioenergie-hot.de
- Projektpartner:
- Bioenergie-Region HOT
- Einwohner / Haushalte:
- 100 Einwohner, ca. 40 Haushalte
- Ziele:
- 100% Erneuerbar, Wärme- und Stromversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage 380 kW elektrische Leistung, Wärmeerzeugung ca. 250 kW, Hackschnitzelkessel 200 kW Nennwärmeleistung, PV Anlagen
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Pflanzen, Gülle, Festmist
- Betriebnahme:
- BGA 2005 / Nahwärmenetz 2013
- Energienutzung:
- Strom, Nahwärmenetz (Gesamtlänge 2300 Meter) versorgt die gesamte Ortschaft
Bioenergiedörfer
Waldmannshofen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 97993 Waldmannshofen
- Ansprechpartner:
- Andreas Scheurig
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) Sansenhecken 1 74722 Buchen - Email:
- info(bei)bioenergie-hot.de
- Projektpartner:
- Bioenergie-Region HOT
- Internet:
- www.waldmannshofen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 284 Einwohner, ca. 58 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- in Planung Nahwärmeanschluss
- Ziele:
- 100% Erneuerbar, Wärme- und Stromversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage in Bau (250 kw), Bau und Betrieb eines Nahwärmenetzes, PV Anlagen
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais und Gülle, Grassilage
- Betriebnahme:
- 2010 und 2011
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz, Wärme, Strom
- Betreiber:
- Nahwärme Waldmannshofen GbR
Bioenergiedörfer
Verliehausen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 37170 Uslar OT Verliehausen
- Ansprechpartner:
- Herr Clemens Ropeter
Weserstr. 7 37170 Uslar - Email:
- bioenergiedorf(bei)gmx.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 400 Einwohner / ca. 170 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Anschlussquote: ca. 65% 1 x Feuerwehrgebäude (einzige öffentl. Gebäude im Ort)
- Ziele:
- IST: ca. 95% Wärmeversorgung aus Biomasse im Nahwärmenetz Ziel: 100% Wärmeversorgung aus Biomasse im Nahwärmenetz
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 530 kWelektrisch Biogasanlage (BGA), 300 kWthermisch komb. Pellets- und Hackschnitzelkessel, 600 kWthermisch Ölkessel für Notbetrieb und Spitzenlast, 60m³ Pufferspeicher
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Silage (Mais, Grünroggen, Ganzpflanzen, Gras), Gülle, Festmist
- Betriebnahme:
- Biogasanlage: Gasbetrieb ab Ende 2010, Wärmenetz Okt. 2012
- Energienutzung:
- kombinierte Strom- und Wärmeproduktion in NaWaRo-Biogasanlage, angeschlossenes Wärmenetz zur Abwärmenutzung
- Betreiber:
- Biogas Planungs- und Verw. Verliehausen mbH Nahwärmenetz Verliehausen GmbH
- Besonderheiten:
- getrennte Betreibergesellschaften für BGA und Nahwärmenetz, für 2012 ist die Erweiterung der Anlagenkapazität der BGA, samt Ergänzung der Abwärmenutzung geplant.
Bioenergiedörfer
Meßkirch
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 88605 Meßkirch
- Ansprechpartner:
- Bene Müller, solarcomplex AG
solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen - Email:
- box(bei)solarcomplex.de
- Projektpartner:
- solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen
- Internet:
- www.bioenergie-messkirch.de
- Einwohner / Haushalte:
- 175 Einwohner, 59 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- Seitens Abnehmer gibt es einen Anschlussbereich zwischen 15 und 400 KW, u.a. Wohn- und Geschäftshäuser, alle sich im Stadtteil befindlichen kommunalen Gebäude und auch einige gewerbliche Großkunden. Rund vier Millionen kWh bisher mit fossilen Energieträgern erzeugte Wärme werden durch Bioenergie ersetzt, die Biogasanlage produziert zukünftig ca. fünf Millionen kWh Strom, das entspricht etwa zwei Drittel des privaten Stromverbrauchs von Meßkirch
- Ziele:
- weitestgehende Versorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogas 2 x 360 kWel Hackschnitzelkessel ca. 1200 kW Rapsölkessel 730 kW Wärmenetz rund 4,5 km
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Energiepflanzen (Mais, Grassilage, GPS) Holzhackschnitzel Rapsöl aus heimischer Produktion
- Betriebnahme:
- Biogas 2009 Hackschnitzel 2011
- Energienutzung:
- Wärme und Strom
- Betreiber:
- solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen
Bioenergiedörfer
St. Peter
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 79271 St. Peter
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Rudolf Schuler
Klosterhof 12 79271 St. Peter - Email:
- gemeinde(bei)st-peter.eu
- Projektpartner:
- Markus Bohnert Vorstand, Bürgerenergie St. Peter eG Jörgleweg 1 79271 St. Peter
- Internet:
- www.st-peter.eu
- Einwohner / Haushalte:
- 2.530 / 1.100
- Anschluss / Versorgung:
- Ca. 60% des Ortskerns plus öffentliche Gebäude (Haus der Gemeinschaft, Turn- und Festhalle mit Hallenbad und Schule, Rathaus, Touristeninformation, Pfarrheim, Kindergarten, Geistl. Zentrum (ehem. Klosteranlage), Pfarrkirche
- Ziele:
- Wärmeversorgung >90% Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biomasse Rostfeuerung, 1,7 MW, Öl- und Notfall- sowie Spitzenlastkessel 2,7 MW, sowie Holzgas-BHKW 180 kW elektrisch, 260 kW thermisch, mit vier bestehenden und zwei sich im Bau befinden Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen wird schon jetzt mehr als der Eigenstromverbrauch produziert
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel aus heimischen Wäldern, Holzpellets für das Holzgas BHKW
- Betriebnahme:
- 2010-2011 bzw. 2013 Holzgas-BHKW
- Energienutzung:
- Wärmeversorgung über Nahwärmenetz in Betrieb ab November 2010, Stromerzeugung über BHKW geplant im Jahr 2011
- Betreiber:
- Bürgerenergie St. Peter eG
- Besonderheiten:
- Sehr effektives Wärmenetz
Bioenergiedörfer
Badbergen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 49610 Badbergen
- Ansprechpartner:
- Dr.-Ing. Dieter Schillingmann
Regenerative Energie Wirtschaftlichkeitssystem GmbH Artland Straße 55 49610 Quakenbrück - Email:
- info(bei)regenis.de
- Projektpartner:
- Gemeinde Badbergen mit Bürgermeister Herrn Werner Katzer Gemeinderat Badbergen, Ansprechpartner Herr Prof. Adolf Luger SYNTEC Bioenergie, Dipl.-Ing. Michael Burke Holzheizkraftwerk i.G. Wärmegenossenschaft i.G. BiogasVerbundanlage i.G. Parteiübergreifend alle Parteien Das Netzwerk „Regenis Bioenergiepark Artland“
- Internet:
- www.artland.de
www.regenis.de - Einwohner / Haushalte:
- 4.638 / 475 Häuser, 16 größere Einheiten wie Schule, Kindergarten, Heim, Sportcentrum
- Anschluss / Versorgung:
- Ca. 50% aller Wärmeabnehmer wollen sich in der ersten Phase anschließen lassen
- Ziele:
- Die wesentlichen Ziele sind: 1. Den Geldfluss für den Einkauf von überregionaler Energie zu reduzieren bzw. zu stoppen. 2. Arbeitsplätze in der Region schaffen und 3. Über die Jahre 100 % Erneuerbare Energieversorgung realisieren.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- A: BiogasVerbundanlage 1 MWel mit Mistentgasung, Düngeproduktion und Pyrolyse, um 1. Die Maismenge zu minimieren 2. Die gesamte Biogasmenge im Dorf nach KWK zu verwerten 3. Den Dünger wieder regional einzusetzen und Mineraldünger einzusparen B: Holzheizkraftwerk 1 MWel mit Wärmeabnahmer 3MW Schlachterei + 1MW Wärmenetz C: Wärmenetz mit 200 Wohneinheiten in der Startphase
- Art der eingesetzten Biomasse:
- 1. Mist und Gülle 2. Stroh und GPS 3. Bioabfälle aus der Region durch Abpressen 4. Mais und Rüben nur minimal 5. Holz durch Heckenmanagement, Waldbewirtschaftung und Sägemühlen
- Betriebnahme:
- Gestuft bis 2015
- Energienutzung:
- Strom, Biogas, Wärme und Düngerproduktion
- Betreiber:
- Drei Gesellschaften arbeiten zusammen: BiogasVerbundanlage i.G, Holzheizkraftwerk i.G, Nahwärme i.G.
- Besonderheiten:
- Das geplante Holzheizkraftwerk soll sowohl die Fleischwahrenfabrik als auch das Wärmenetz mit Wärme versorgen und erzeugt zusätzlichen Strom. Eine 2MW Biogasanlage wird von Schlachtabfällen, Konfiskaten und Flotaten gefahren, sie soll als Bioerdgaslieferant umgebaut werden, um dadurch Energie für die Verbraucher vor Ort (Erdgasnetz) und für mobile Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Durch die neu zu errichtende BiogasVerbundanlage wird ein sehr hoher Gülle- und Mistanteil zur Energie- und Düngerproduktion herangezogen, somit werden Problemfelder positiv ausgerichtet. Das Mikrogasnetz in Badbergen wird ein erster Knotenpunkt der Gasringleitung Artland sein. Später kommen Synergiekraftwerk mit Smart Grid/Meter und Schwarm BHKW Steuerung
Bioenergiedörfer
Gallin-Kuppentin
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 19386 Gallin-Kuppentin
- Ansprechpartner:
- Holger Klukas
Markt 22 19386 Gallin-Kuppentin - Email:
- holger_klukas(bei)hotmail.com
- Projektpartner:
- Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde
Planungsbüro: Ingenieurbüro Hans-Werner Finke - Einwohner / Haushalte:
- 100 / 40
- Anschluss / Versorgung:
- aktuell ist ausschließlich ein Privathaushalt angeschlossen
- Ziele:
- Per Beschluss: 100% Strom und 75% der Wärme aus Erneuerbaren Energien bis 2020
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage, PV-Anlage
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Roggen, Gülle
- Betriebnahme:
- Ergebnisse einer Machbarkeitsuntersuchung zur Wirtschaftlichkeit des geplanten Nahwärmenetze liegen seit Februar 2011 vor. Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben. Betrieben werden soll das Wärmenetz durch eine noch zu gründende Genossenschaft
- Energienutzung:
- geplant: Wärme und Strom
- Betreiber:
- Betreiber der Biogasanlage und der PV-Anlage: der ansässige Landwirt
Betreiber des zu bauenden Wärmenetzes: Verbraucher-Genossenschaft
Bioenergiedörfer
Hülseburg
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 19230 Hülseburg
- Ansprechpartner:
- Ulfert Schönfeld
- Projektpartner:
- Landwirt (Betreiber der Biogasanlage), WEMAG, Bürger/innen der Gemeinde
- Einwohner / Haushalte:
- 178 / 62
- Ziele:
- Per Beschluss: 100% Strom und 75% der Wärme aus Erneuerbaren Energien bis 2020. Biogasanlage soll erweitert und parallel dazu ein Nahwärmenetz gebaut werden.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage
- Betriebnahme:
- Das Netz soll in der Heizperiode 2011/12 in Betrieb gehen.
- Betreiber:
- Betreiber der Biogasanlage: ansässiger Landwirt
- Besonderheiten:
- Projektstand: Gemeinde hat Beschluss getroffen, bis 2020 100% und 75% der Wärme aus regenerativen Energiequellen zu nutzen. Ergebnisse einer Machbarkeitsuntersuchung zur Wirtschaftlichkeit des geplanten Nahwärmenetze liegen seit Februar 2011 vor. Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben. Betrieben werden soll das Wärmenetz durch eine noch zu gründende Genossenschaft.
Bioenergiedörfer
Stellshagen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 23948 Stellshagen
- Ansprechpartner:
- Gertrud Cordes, Dieter Gehm
Dorfstraße 31 23948 Stellshagen - Email:
- gertrudcordes(bei)aol.com
- Projektpartner:
- Ingenieurgesellschaft Schiller & Drobka mbH (www.schillerdrobka.de)
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 100 / ca. 35
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 50%
- Ziele:
- Wärme- und Stromversorgung zu 100% mit regenerativen Energieträgern
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Stand Sommer 2011: 200 kW Holzhackschnitzel-Heizwerk 96 m2 Solartechnik
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Holz
- Betriebnahme:
- 2010
- Energienutzung:
- Wärme über Nahwärmenetz, Solarthermie
- Betreiber:
- Holzwärme Stellshagen e.G.
Bioenergiedörfer
Hermannshof
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 18314 Hermannshof
- Ansprechpartner:
- Raimar Beckmann
Biogas Hermannshof GmbH Hermannshäger Straße 2 18314 Bartelshagen II b. Barth - Email:
- raimar.beckmann(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Hausbesitzer von Hermannshof, Knackholz GmbH (Holztrocknung)
- Einwohner / Haushalte:
- 70 / 25
- Anschluss / Versorgung:
- ca. 85%
- Ziele:
- Wärmeversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage, bestehend aus drei BHKW (jeweils 312 Jenbacher mit 526kWel. und 540 kWth.)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Roggen, Zuckerrüben (zwei Drittel aus eigenem Anbau, ein Drittel durch Zukauf von Nachbarn)
- Betriebnahme:
- 1. BHKW: 2006, 2. BHKW (als Satelliten-BHKW): 2008, Winter 2008: Inbetriebnahme des Wärmenetzes, 3. BHKW: 2009
- Energienutzung:
- Strom: Einspeisung nach EEG Wärme: Betrieb des Nahwärmenetzes, Getreide- und Holztrocknung
- Betreiber:
- Biogas Hermannshof GmbH
- Besonderheiten:
- Wärmepreis für die Haushalte liegt bei 3,5 Cent pro KhW plus 0,2 Cent Konzessionsabgabe an die Gemeinde mit zehn Jahren Garantie, anschließend ist Preis auf 42% des aktuellen Heizölpreises festgelegt. Betreiber trug Kosten für Haushaltsübergabestationen selbst. Eine Lieferverpflichtung seinerseits besteht nicht.
Bioenergiedörfer
Breitnau im Hochschwarzwald
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 79874 Breitnau
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Josef Haberstroh
Eugen F. Ketterer Am Sonnenberg 23 79874 Breitnau - Email:
- eketterer(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Klaus-Dieter Müller, Zelsius Planungsbüro für innovative Energiesysteme, Lindenstrasse 22, 79176 Blumberg
- Internet:
- www.breitnau.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1962 Einwohner (Stand 10/2010) / 695 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Anschlussquote in derzeitiger Planungsphase ca. 60 % von 123 der in Frage kommenden Gebäude, darunter 6 kommunale u. 3 kirchl. Gebäude sowie zwei Hotels
- Ziele:
- - Selbstversorgung des Ortskerns mit erneuerbarer Energie zu identischen, idealerweise jedoch niedrigeren Konditionen als bei Bezug von bisherigen Fremdversorgern. - Mehr Unabhängigkeit von Fremdanbietern - Förderung Wertschöpfung u. Geldkreislauf im Ort - Wärmeversorgung auf den Gesamtort bezogen mind. 50 % (derzeit 34 %) - Stromerzeugung durch unterschiedliche Quellen derzeit bereits bei 150 % des Verbrauchs aller Haushalte.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Ist-Stand: 1 Windkraftanlage/2 Biogasanlagen/5 Wasserkraftanlagen/65 Photovoltaikanlagen/2 Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen/mehrere Hackschnitzelanlagen zur Wärmeerzeugung. Geplant: Genossenschaftseigene Heizzentrale am Ortsrand mit BHKW 170 kW el. sowie Holzkessel mit 500 kW mit Verlegung Nahwärmenetz i. Ortskern mit ca. 4 KM Länge.
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogasanlage: Gülle, Grünschnitt, Spreisereste Holzkessel: Hackschnitzel
- Betriebnahme:
- Heizzentrale mit Nahwärmenetz geplant = Heizperiode 2012/2013/ Biogasanlage bereits seit 1999 i. Betrieb
- Energienutzung:
- - Stromerzeugung zur Einspreisung i. öffentl. Netz und Abgabe der Wärme d. Biogasanlage an die Genossenschaft zur Sicherstellung der Grundlast - zusätzlicher Betrieb d. Holzhackschnitzelkessels durch die Genossenschaft Wärmebedarfsdeckung derzeit bei ca. 34 % / Strom bei ca. 150 %. Mit Ausbau des Nahwärmenetzes durch die Genossenschaft wird die Wärmebedarfsdeckung nach Fertigstellung über 50 % liegen.
- Betreiber:
- BreitnauEnergie eG i.G. – Gründungsversammlung am 18.10.2011 geplant
- Besonderheiten:
- Bei der Gemeinde Breitnau handelt es sich um eine weit verzweigte Flächengemeinde mit 40 Quadratkilometer Ausdehnung, so dass eine Wärmeversorgung durch die Genossenschaft allenfalls im unmittelbaren Ortskern möglich ist.
Bioenergiedörfer
Altenmellrich
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 59609 Altenmellrich
- Ansprechpartner:
- Georg Dicke
Plattenweg 5a 59609 Anröchte - Altenmellrich - Email:
- gdicke(bei)gmx.de
- Projektpartner:
- Planung Tiefbau: Welling & Partner, Büren
Planung Heizungstechnik und Nahwärmenetz: Enertec, Lippstadt
Tiefbau: Schwarz GmbH, Büren
Netz: Gebro, Büren - Internet:
- www.altenmellrich.de
- Einwohner / Haushalte:
- 335 Einwohner / 119 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 70% der Haushalte bzw. Häuser
- Ziele:
- Wärmversorgung aus 100% Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 2x250kWelektrisch + 2x300kWthermisch
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Zuckerrüben, Mais, Gülle und Hähnchenmist, Blühpflanzen
- Betriebnahme:
- Dezember 2011
- Energienutzung:
- Wärme für Privathaushalte über Nahwärmenetz, Strom ins Netz
- Betreiber:
- Nahwärmenetz Altenmellrich GbR, Gröblinghoff Biogas GmbH & Co. KG
- Besonderheiten:
- Satelliten-BHKW in still gelegter Werkstatt im Ort, Dorfgemeinschaftsprojekt, 2 jährige Planungs- und Bauzeit
Bioenergiedörfer
Gundlitz
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 95236 Gundlitz
- Ansprechpartner:
- Johannes Schnabel
Gundlitz 31A
95236 Stammbach - Email:
- schnabel(bei)energie-frankenwald.de
- Projektpartner:
- Energievision Frankenwald e.V.;
Ingenieurbüro Dieter Wiegel - Internet:
- www.energie-frankenwald.de
- Einwohner / Haushalte:
- 173 Einwohner / 65 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 14 Privathaushalte, 1 Gewerbebetrieb, Feuerwehrhaus
- Ziele:
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1 x 400kW und 1 x 120kW Hackschnitzelkessel
16m³ Pufferspeicher
1,16km Nahwärmennetz
240kW Photovoltaik - Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel (ca. 1200 Srm/Jahr)
- Betriebnahme:
- 2012
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Nahwärme Gundlitz UG & Co. KG
- Besonderheiten:
- Ein bestehender Hackschnitzelkessel im Ort war die Ausgangssituation für das Nahwärmenetz. Aufgrund des großen Interesses wurden alle wirtschaftlich erschließbaren Liegenschaften als Gesellschafter gewonnen. Derzeit befindet sich das Nahwärmenetz im Bau.
Bioenergiedörfer
Hoffenheim
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 74889 Hoffenheim
- Ansprechpartner:
- Markus Heß, Geschäftsführer
Beim Damm 19 74889 Sinsheim-Hoffenheim - Email:
- info(bei)bioenergie-hoffenheim.de
- Internet:
- www.bioenergie-hoffenheim.de
- Einwohner / Haushalte:
- 3.263 Einwohner / ca. 900 Haushalte (im Versorgungsgebiet ca. 200)
- Anschluss / Versorgung:
- 70 Wärmekunden/Objekte (Privatkunden, Geschäftskunden, öffentliche Einrichtungen) Anschlussgrad im Versorgungsgebiet größer 50% der Haushalte
stufenweise Ausbau - Ziele:
- Wärmeerzeugung mit Brennmaterialien aus 100% erneuerbaren Energien (Biomasse), Herkunft aus nächster Umgebung (kurze Wege, geringste Umweltbelastung)
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Reines Wärme-Heizwerk : 2 Biomassen-Spezial-Heizkessel mit 700 und 240kw Feuerungsleistung, Pufferspeicher mit 32.500 l Wasser, mehrstufige innovative Filter- und Abgasanlage (Multizyklone und Gewebefilter), Wärmenetz von ca. 2,5 km Länge in KMR Duo-Rohren (Erweiterung des Nahwärmenetzes für 2011 geplant private PV-Anlage seit 2005 mit 31,3 kw
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Miscanthus (Chinaschilf), Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2009
- Energienutzung:
- Wärmeerzeugung für das Nahwärmenetz der BioEnergie Hoffenheim GmbH
- Betreiber:
- BioEnergie Hoffenheim GmbH
- Besonderheiten:
- - Internetbasiertes Leitsystem, - Preisträger des Bioenergie-Wettbewerb (Wirtschaftsministerium BW, - Anbieter von Qualitäts-Miscanthus-Rhizomen (Pflanzmaterial), - Planung/Projektierung, Machbarkeitsstudien, Finanzierungs- und Fördermittelberatung, Umsetzungsbegleitung für Bioenergie Projekte
Bioenergiedörfer
Schönstadt
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 35091 Cölbe Schönstadt
- Ansprechpartner:
- Rolf Beuermann
Bergacker 2 35091 Cölbe - Email:
- Nahwaerme(bei)Schoenstadt.net
- Projektpartner:
- Ing.Büro Berghamer & Penzkofer
- Internet:
- schoenstadt.net/index.php/nahwaerme
- Einwohner / Haushalte:
- 1600 Einwohner / 500 Haushalte / 370 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- derzeit: 151 Häuser angeschlossen, geplant: 284 Gebäude (76%)inklusive 6 öffentlicher Gebäude (Bürgerhaus, Feuerwehr, Schule, Kindergarten, Gemeindehaus, Pfarrhaus)
- Ziele:
- 75% aus Biomasse für Schönstadt
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 4,9 MW Biomasse-Heizkraftwerk 13 km Nahwärmenetz
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel, Baumrinde, Holzabfälle
- Betriebnahme:
- seit 10/2012 Nahwärmenetz in Betrieb
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Nahwärme Schönstadt eG
- Besonderheiten:
- Ein bestehendes Biomasse-HKW eines ortsansässigen Sägewerkbetriebes wird die Wärme in Form von Heißwasser liefern, das an einer Übergabestation von der Genossenschaft übernommen wird und durch ein insgesamt 13 km langes Nahwärmenetz ca. 284 Häuser beheizen wird. In Schönstadt entsteht das wohl größte deutsche Nahwärmenetz, das mit einem Kraftwerk betrieben wird.
Bioenergiedörfer
Heede
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 26892 Heede/Ems
- Ansprechpartner:
- Antonius Brockmann
Tulpenstr. 23 26892 Heede/Ems - Email:
- info(bei)nahwaerme-heede.de
- Projektpartner:
- Gemeinde Heede, Planungsbüro INeG Ibbenbüren
- Internet:
- www.nahwaerme-heede.de
- Einwohner / Haushalte:
- 2500 Einwohner/920 Haushalte in der Gemeinde
- Anschluss / Versorgung:
- 60 (Stand: 12/2009)
- Ziele:
- Laut Ratsbeschluss: Anschluss einer vorhandenden Biogasanlage an das vorhandene Baugebiet.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 850kW Biogasanlage, Nahwärmenetz
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Nawaro, Mais
- Betriebnahme:
- 2008
- Energienutzung:
- Wärme
- Betreiber:
- Nahwärme Heede e.G.
- Besonderheiten:
- Der Standort der ca. 750m entfernten Biogasanlage vom Baugebiet wurde genutzt um die nachhaltige Wärmeabgabe sinnvoll zu nutzen und einzusetzen. 20 Jahre garantierter Wärmepreis, siehe Internet-präsenz.
Bioenergiedörfer
Raibach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 74538 Raibach
- Ansprechpartner:
- Steffen Hofmann
An der Limpurgbrücke 1 74523 Schwäbisch Hall - Email:
- steffen.hofmann(bei)stadtwerke-hall.de
- Projektpartner:
- Gemeinde Rosengarten Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH Landwirt Manfred Ott GbR Novatech GmbH
- Internet:
- www.stadtwerke-hall.de
- Einwohner / Haushalte:
- 207 Einwohner / 90 Haushalte / 52 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- Wärme: ca. 66 % (24 Gebäude), Dorfheim Raibach Gesamtwärmebedarf: ca. 1040MWh/aAbnahme (2011): 690 MWh Strom: Bedarf ca. 310.500kWh/aErzeugung (2010): 4.198.569kWh/a
- Ziele:
- 100 % EE bis 2030, Klimabündnis Schwäbisch Hall (Stadt Schwäbisch Hall + acht Kommunen darunter Rosengarten)
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogas- und Nahwärmeverbund Raibach: Biogasanlage mit 2 x 250 kWel Leistung sowie drei Satelliten-Blockheizkraftwerken (250 und 2 x 220 kWel) und Hackschnitzelkessel mit 200kWth.
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Schweinegülle, Mais, Gras, Pferdemist, Rindermist, Ganzpflanzensillage, Zuckerrüben, Holzhackgut
- Betriebnahme:
- 2006: Biogasanlage + Hackschnitzelkessel Okt. 2010: Biogas- und Nahwärmeverbund + Satelliten-BHKW
- Energienutzung:
- Stromeinspeisung, Wärmenutzung über Nahwärmenetz (1.220m): Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Raibach
- Betreiber:
- Manfred Ott GbR, Landwirt Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH
- Besonderheiten:
- Ausgehend von der bereits seit 2006 bestehenden Biogasanlage wurde mit dem Landwirt Manfred Ott und der Bevölkerung die Idee für einen Wärmeverbund zur Nutzung der Abwärme aus den Biogas-BHKW entwickelt. Die Gemeinde Rosengarten unterstützte die Idee und brachte die Stadtwerke Schwäbisch Hall als Partner in das Projekt mit ein. Parallel dazu wurde das Projekt Biogasverbund (3,5 km Trasse) entwickelt, wodurch in der Zwischenzeit drei Satelliten-Biogas-BHKW versorgt werden. Die Projektentwicklung, Planung und Realisierung erfolgte durch die Stadtwerke Schwäbisch Hall. Biogasanlage mit 2 Biogas-BHKW sowie Biogasverbund (Mirkogasleitung) mit drei Satelliten-BHKWs (1 x Raibach, 2 x Heizkraftwerk Stadtwerke Schwäb. Hall). Nahwärmeverbund in Doppelrohrausführung, 100% Regenerativ mit Biogas und Holz, Pufferspeicher 30 000 Liter.
Bioenergiedörfer
Zepkow
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 17209 Zepkow
- Ansprechpartner:
- Manfred Pitann
Dorfstr. 54 17209 Zepkow - Email:
- pitann-zepkow(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Betreiber der 500kW Biogasanlage: Landwirt Dr. Niehoff
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 210 Einwohner / ca. 80 Haushalte
- Ziele:
- Per Beschluss vom 27.4. 2010: 100% Strom und 75% des Wärmebedarfs aus Erneuerbaren Energien bis 2020. Verpachtung kommunaler Dächer für Photovoltaik-Anlagen. Errichtung eines Wärmenetzes. Zur Realisierung des Wärmenetzes ist eine weitere 500kW-Biogasanlage erforderlich, welche der Landwirt installieren möchte.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (500kW)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais und Gülle
- Energienutzung:
- Strom
- Betreiber:
- Betreiber der 500kW Biogasanlage: Landwirt Dr. Niehoff
- Besonderheiten:
- Zum Projektstand: Gemeinde hat Beschluss zur Umstellung auf Erneuerbare Energien getroffen. Ein Wärmenetz sowie eine zweite 500kW-Biogasanlage befinden sich derzeit in Planung.
Bioenergiedörfer
Schlöben
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 07646 Schlöben
- Ansprechpartner:
- Herr Perschke, Herr Klippel, Herr Winkelmann
Am Wallgraben 1 07646 Schlöben - Email:
- Th.winkelmann(bei)bioenergie-region.de
- Projektpartner:
- Bioenergieregion Jena-Saale-Holzland, EPC, HI-Bauprojekt
- Internet:
- www.bioenergiedorf-schlöben.de
- Einwohner / Haushalte:
- Gemeinde Schlöben ca. 1000 EW / aktuell 184 Haushalte potentielle Anschlussnehmer in OT Schlöben und OT Zöttnitz
- Anschluss / Versorgung:
- ca.80% Anschlussquote in OT Schlöben und Zöttnitz
öffentliche Geb.: Schule, Kita, Gemeindezentrum - Ziele:
- Wärmevollversorgung 100% Biomasse, Regionale Kreisläufe stärken, Klimaneutralität, Unabhängigkeit von Rohstoffspekulationen, Verzicht auf fossile Rohstoffe bei Energieerzeugung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage 795kW, Holzhackschnitzelkessel 500kW, BHKW + Satelliten BHKW 795kW gesamt, Biogasleitung 1,6km, Wärmenetz 5,8km
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Tierische Reststoffe (Gülle, Festmist), Nawaro (Mais, GPS), Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2011
- Energienutzung:
- Wärmenetz Trocknung (Getreide und Holz) Stromeinspeisung
- Betreiber:
- Bioenergiedorf Schlöben eG
- Besonderheiten:
- Genossenschaft aus Bürgern des Ortes, Gemeinde, Landkreis, Arbeiterwohlfahrt und Agarunternehmen
Genossenschaft ist Inhaber aller Bioenergieanlagen
Betriebsführung und Substratlieferung erfolgt durch das Agrarunternehmen
Nutzung von Synergien bei Tiefbaumaßnahmen (Wasser/Abwasser, Elektro)
erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerb Breitbandausbau => Verlegung eines Glasfaserbreitbandnetzes
Bioenergiedörfer
Thomasburg
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 21401 Thomasburg
- Ansprechpartner:
- Christian Nowak
Förderverein Thomasburg e.V. Neetzer Straße 1 21401 Thomasburg - Email:
- foerderverein(bei)thomasburg.info
- Projektpartner:
- Gemeinde Thomasburg
- Internet:
- www.thomasburg.info
- Einwohner / Haushalte:
- 395 EW/170 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Nahwärmenetz: 0%Wärmebilanz: wird zu einem kleinen Teil durch private Holzfeueranlagen abgedecktStrombilanz: 100% durch die Biogasanlage abgedeckt
- Ziele:
- 100% Strom und Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energiequellen
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage: Nassfermentationsanlage je 500 kW elektrisch und thermischPhotovoltaik: 5 dachgebundene PV-Anlagen: 49,1 kwp totalzahlreiche private Holzfeueranlageneinige dachgebundene Solarthermieanlagen
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogasanlage: Mais, GülleSonstige: Holz aus regionalem Einschlag
- Betriebnahme:
- Biogasanlage: 2009
- Energienutzung:
- Strom: Direkteinspeisung in das VerbundnetzAbwärme: Holztrocknung im Bau, Nahwärmenetz in Planung
- Betreiber:
- Förderverein Thomasburg e.V.-Projektgruppe Bioenergiedorf
- Besonderheiten:
- In Ermangelung eines regionalen Investors treibt eine private Initiative (mittlerweile unter dem Dach des Förderverein Thomasburg e.V.) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die Entwicklung Thomasburgs zum Bioenergiedorf voran. Das Energiekonzept von Thomasburg wurde im Jahr 2010 von der Bioenergieregion Wendland-Elbetal prämiert. Seitdem ist Thomasburg eines der Bioenergie Modelldörfer der Region.
Bioenergiedörfer
Volkfien
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 29479 Volkfien
- Ansprechpartner:
- Andreas Krüger
Bioenergiedorf Volkfien e.V. c/o Lichtenberg, Volkfien 6 29479 Jameln - Email:
- krueger(bei)modulorprojekt.de
- Internet:
- www.bioenergie-wendland-elbetal.de
- Einwohner / Haushalte:
- 72 EW/24 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Wärme: BGA versorgt Feuerwehrgerätehaus und 22 Hausanschlüsse voll (>90%)kleiner Teil durch private Holzfeueranlagen abgedecktStrom: 100% durch die Biogasanlage abgedeckt
- Ziele:
- 100% Strom und Wärmeversorgung aus erneuerbaren EnergiequellenZudem Produktion von Gas und Strom für umliegende Ortschaften
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1,4 km Nahwärmenetz Biogasanlage: Nassfermentationsanlage je 500 kW elektrisch und thermisch17 private Holzfeueranlagen Photovoltaik: 12 dachgebundene PV-Anlagen (130 kwp total)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogasanlage: 20% Grassilage, 50% Maissilage, 30% Rinder- & Schweinegülle sowie Festmist aus der RinderhaltungSonstige: Holz aus regionalem Einschlag
- Betriebnahme:
- Biogasanlage seit 2005
- Energienutzung:
- Abwärme und Strom
- Betreiber:
- Biogasanlage: Burkhard Blank & Heinrich Pothmer GbR \'Biogas Volkfien\'Photovoltaik und Photothermie: private Betreiber diverser KleinanlagenBioenergiedorf Volkfien e.V.
- Besonderheiten:
- Die BGA beheizt einen Schweinestall im Winter und eine Getreidetrocknung im Sommer. Das Energiekonzept von Volkfien wurde im Jahr 2010 von der Bioenergieregion Wendland-Elbetal prämiert. Seitdem ist Volkfien eines der Bioenergie Modelldörfer der Region.
Bioenergiedörfer
Breese in der Marsch
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 29451 Breese in der Marsch
- Ansprechpartner:
- Fr. Möller, Hr. Siemke
Biogas Breese/Marsch GbR Breese/Marsch 46 29451 Dannenberg - Email:
- Biogas-BM(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Stadt Dannenberg (Elbe)
- Internet:
- www.bioenergie-wendland-elbetal.de
- Einwohner / Haushalte:
- 220 EW/90 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Nahwärmenetz: 45 Anschlüsse in Breese/Marsch, 34 Anschlüsse in Gümse, ein Vereinsheim, ein Kindergarten, eine Gaststätte, mehrere SchweineställeAnschlussquote ca. 60 %Strombedarf zu 100 % durch BGA und diverse PV Anlagen gedeckt
- Ziele:
- Wärmeversorgung aus 100 % erneuerbaren EnergienProduktion von Holzhackschnitzeln, um weitere regionale Ressourcen zu erschließen und langfristige Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen zu sichern
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 6 km NahwärmenetzBiogasanlage: Trockenfermentationsanlage je 500 kW elektrisch und 560 kW thermisch2 Holzhackschnitzelkessel (400 und 600 KW)800 kW Biogasbrenner als Redundanz und für Nahwärme-Spitzenlast im Winter
- Art der eingesetzten Biomasse:
- 40% Festmist, 20 – 50% Maissilage und 20 – 40% Grassilage, in geringen Anteilen kommen auch Stroh, Rüben, Kartoffeln und Grünroggen
- Betriebnahme:
- 2006 Biogasanlage 2007 Nahwärmenetz in Breese/Marsch 2011 Anschluss Gümse an Nahwärmenetz, 600kW Hackschnitzeheizung mit 35m³ Pufferspeicher und Lagerhalle mit Trocknung für Hackschnitzel errichtet
- Energienutzung:
- Strom und Wärme
- Betreiber:
- Biogas Breese/Marsch GbRSonstige: div. Photovoitaikanlagendiverse Gemeinschaftskläranlagen (Schilfbeete)
- Besonderheiten:
- Breese in der Marsch ist Bioenergie Modelldorf;
im Sommer Hackschnitzel und GetreidetrocknungBreese in der Marsch ist ein prämiertes Modelldorf in der Bioenergieregion Wendland-Elbetal.
Bioenergiedörfer
Büsingen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78266 Büsingen
- Ansprechpartner:
- Bene Müller
- Email:
- box(bei)solarcomplex.de
- Projektpartner:
- solarcomplex AG
- Internet:
- www.bioenergiedorf-buesingen.de
- Einwohner / Haushalte:
- Einwohner ca 1390, Haushalte ca 400, verteilt auf zwei ca. gleich große Ortsteile
- Anschluss / Versorgung:
- 108 Gebäude im Ortsteil „Büsingen Zentrum“
- Ziele:
- regenerative Wärmeversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 2xHackschnitzelkessel 900 kW und 450 kW Rapsölkessel 750 kW als Spitzenlastkessel rund 1.000 qm Solarkollektoren Wärmenetz rund 5,8 km
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel Rapsöl
- Betriebnahme:
- voraussichtlich Herbst 2012
- Energienutzung:
- Wärme
- Betreiber:
- solarcomplex AG Ekkehardstraße 10 78224 Singen
Bioenergiedörfer
Grambow
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 19209 Grambow
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Herbert Piotrowski
Dorfmitte 24 19209 Lützow-Lübstorf - Email:
- hpiotrowski(bei)wodenhof.de
- Projektpartner:
- Gut Grambow - Energieerzeuger, Akademie Nachhaltige Entwicklung (ANE)
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 550 EW / ca. 210 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- noch offen
- Ziele:
- Gemeindebeschluss vom 12.08.2010 zu EE
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage
Hackschnitzelanlage geplant
Gaskessel (Redundanz) geplant - Art der eingesetzten Biomasse:
- Maissilage
- Betriebnahme:
- Dez. 2011 Biogasanlage
- Energienutzung:
- Strom, Wärme geplant
- Betreiber:
- noch offen
- Besonderheiten:
- derzeitiger Stand: - Machbarkeitsstudie liegt vor - Preisverhandlungen mit Lieferant eingeleitet - Bürgergewinnung für Anschluss und Beteiligung soll im I und II Quartal 2012 erfolgen - Im Ergebnis erfolgt die Projektplanung
Bioenergiedörfer
Heubach
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 36148 Kalbach OT Heubach
- Ansprechpartner:
- Herbert Krack
Oberzeller Str. 17 36148 Kalbach - Email:
- Herbert-Michaela(bei)t-online.de
- Einwohner / Haushalte:
- 700 Einwohner / 130 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Anschlussquote: 50% Kindergarten, Bürgerhaus, Mehrfamilienhaus, Synagoge, Kirche, Gaststätten, Kaffee
- Ziele:
- 100% Wärme aus Biomasse 100% Strom aus Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1 x Holzgas BHKW 50kW elektrisch, 115kW ther-misch 3 x 200kW Holzhackschnitzel (HHS) Kessel 1 x 3,5km Nahwärmenetz
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Straßenbegleitgrün, Hackschnitzel
- Betriebnahme:
- Realisierung in 2012
- Energienutzung:
- Holz-BHKW für die Grundlast, Rest mit HHS-Kesseln
- Betreiber:
- Bioenergiedorf-Heubach e.G.
- Besonderheiten:
- Kein Öl Spitzenlastkessel. 100% Auslastung fürs BHKW. Glasfaser in Planung 50MBit. Ganzes Dorf anzuschließen möglich. Fernabfrage. Übergabestationen.
Bioenergiedörfer
Gontershausen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 35315 Homberg OT Gontershausen
- Ansprechpartner:
- Herr Jochen Köhler
Schultheissenweg 2a 35315 Homberg - Email:
- jochen.koehler(bei)cslbehring.com
- Projektpartner:
- Biogasanlage Koch Gontershausen, ewt Ingenieure
- Einwohner / Haushalte:
- 270 Einwohner / 60 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Anschlussquote: 60% 1 x Dorgemeinschaftshaus
- Ziele:
- 85% Wärmeversorgung durch Biogasanlage, 15% Hackschnitzel
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1 x 1,7km Nahwärmenetz geplant 1 x 200kW - Hackschnitzelanlage für Spitzenlast 1 x Biogasanlage (BGA)
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel
- Betriebnahme:
- Oktober 2012 geplant
- Energienutzung:
- Wärme
- Betreiber:
- Nahwärme Gontershausen e.G.
Bioenergiedörfer
Robringhausen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 59609 Robringhausen
- Ansprechpartner:
- Christian Schröder
Breite Str. 7 59609 Anröchte - Robringhausen - Email:
- chr.schroeder-robringhausen(bei)web.de
- Projektpartner:
- Nahwärmenetz Robringhausen
- Einwohner / Haushalte:
- 177 Einwohner, 55 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 24 Häuser (30 Haushalte) und das Dorfgemeinschaftshaus
- Ziele:
- Wärmeversorgung
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage BHKW (Landwirt) mit 380 kWel. und 488 kWtherm.
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Nachwachsende Rohstoffe (Mais, GPS, Hähnchen-, Schweine-, Rindermist u. Gülle)
- Betriebnahme:
- Biogasanlage 2006, Nahwärmenetz 2008
- Energienutzung:
- Wärme / Strom
Bioenergiedörfer
Poppenhausen-Sieblos
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 36163 Sieblos
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Manfred Helfrich
Von-Steinrück-Platz 1
36163 Poppenhausen (Wasserkuppe) - Email:
- bgm.helfrich(bei)poppenhausen-wasserkuppe.de
- Projektpartner:
- Waldbesitzergemeinschaft Sieblos;
Verwaltungsstelle Hessisches Biorsphärenreservat Rhön;
Dipom-Ingenieur Arno Nüsslein, Sommerach - Planung Nahwärmeversorgung - Einwohner / Haushalte:
- 114 Einwohner / 57 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 94,4 % der Haushalte, \"Holzfällerstube\" (Gemeinschaftshaus des Ortes Sieblos) Ein weiteres Anwesen wurde kurz zuvor mit einer Pelletheizung ausgestattet.
- Ziele:
- Beitrag zur Energiewende und zur Reduzierung der Umweltbelastung durch CO²-Reduzierung. Verbesserung der Öko-Bilanz. Unabhängigkeit erreichen von fossilen Brennstoffen. Wertschöpfung aus der Region für die Region. Stärkung der Bürgergemeinschaft durch Eigenleistung und Zusammenarbeit.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 3x 130kW Hackgutheizungsanlage
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2008
- Energienutzung:
- Wärme
- Betreiber:
- Siebloser Holzhackgut-GbR
- Besonderheiten:
- Die Waldbesitzergemeinschaft Sieblos bewirtschaftet ca. 70 ha Wald in unmittelbarer Umgebung des ortes Sieblos. Das geerntete Holz dient in Form von Holzhackschnitzeln als Brennstoff. "Die Energie des Dorfes dem Dorfe."
Die Notversorgung wird nicht mit einer Öl-oder Gashei-zung betrieben, sondern ausschließlich mit einer Biomasse-Heizung. Durch die Technik mit 3 einzel-nen Holzhackgutöfen ist bei Ausfall eines Ofens die Wärmeversorgung trotzdem gewährleistet. Der Ausfall eines Ofens kann behoben werden, ohne dass es zu Versorgungsproblemen kommt.
Bioenergiedörfer
Wallen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 59872 Wallen
- Ansprechpartner:
- Antonius Schulte
Zum Brückenberg 9
59872 Meschede-Wallen - Email:
- wallen(bei)gmx.de
- Projektpartner:
- Bioenergie Seemer - Biogasanlagenbetreiber;
IneG Ingenieur Netzwerk Energie eG, Bad Iburga-genbetreiber - Gesamtplanung des Projektes - Internet:
- www.bioenergiedorf-wallen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 509 Einwohner / 117 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 105 Haushalte, Kindergarten, Feuerwehrhaus, Sportheim, Mehrzweckhalle
- Ziele:
- Wärmeversorgung zu 100 % aus Biomasse Stromversorgung zu 100 % aus EE
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 533kW-th BHKW,
850kW Biomasseheizkessel,
1500kW Ölkessel als Spitzen- und Havariekessel - Art der eingesetzten Biomasse:
- Rindermist, Gülle, Mais, Grassilage, GPS, Wald-hackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2005: Biogas-BHKW, 2011: Biomasseheizkessel
- Energienutzung:
- Strom, Wärme
- Betreiber:
- Bio-Energiedorf Wallen eG
- Besonderheiten:
- Zentrale Heizung für den Ort unter Nutzung der Abwärme eines Biogas-BHKW. Biomassekessel zur Spitzenlastabdeckung.
Das Leitungsnetz und die Erzeugeranlage sind Eigentum der Bio-Energiedorf Wallen eG und damit Eigentum der Mitglieder (Wärmekunden).
Hoher Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft - 88% des Dorfes nehmen am Projekt teil.
Bioenergiedörfer
Gössersdorf
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 96369 Gössersdorf
- Ansprechpartner:
- Energievision Frankenwald e.V. (Johannes Schnabel)
Am Kehlgraben 76
96317 Kronach
S+H Biogas GbR (Dieter Hofmann)
Gössersdorf 27
96369 Weissenbrunn - Email:
- schnabel(bei)energie-frankenwald.de
hofmann1710(bei)t-online.de - Projektpartner:
- Energievision Frankenwald e.V.;
Planung Nahwärmenetz: IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH;
Geschäftsführung Nahwärme: Windenergie Gössersdorf GbR;
Errichtung Nahwärmenetz: Heizungsbau Glaser - Internet:
- www.energie-frankenwald.de
- Einwohner / Haushalte:
- 130 Einwohner / 30 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 33% der Haushalte, aber 70% der benötigten Wärmeenergie über Biomasse
- Ziele:
- 100%ige Versorgung der Ortschaft durch den Energiemix aus nachwachsenden Rohstoffen, Sonnenenergie und Windkraft.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 265kW-el BHKW
2 x Solarfocus pellet Top70 mit 2 x 70 kW Kaskade
1,4km Nahwärmenetz
260kW Photovoltaik
1200kW Windkraftanlage - Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogasanlage: Mais, Grassilage, Gülle, GPS (Getreide);
Biomasseheizwerk: Pellets - Betriebnahme:
- 2011: Biogasanlage; 2012: Biomasseheizwerk und Nahwärmenetz
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- S+H Biogas GbR
- Besonderheiten:
- Die zentrale Biogasanlage versorgt das Nahwärmenetz zu einem sehr hohen Anteil mit Wärme. Um Versorgungssicherheit zu erreichen wurde zusätzlich eine Pellets-Kaskade installiert, die als Spitzenlast- und Notkessel fungiert und somit eine fossile Spitzenlastlösung obsolet werden lässt.
Neben der zentralen Wärmeversorgung sind in Gössersdorf 260 kWp Photovoltaik und 1,2 MW Windenergie installiert. Rechnerisch deckt die Bevölkerung ihren Energiebedarf also um ein Vielfaches durch erneuerbare Energien.
Bioenergiedörfer
Selbitz-Wildenberg
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 95152 Selbitz-Wildenberg
- Ansprechpartner:
- Herr Johannes Schnabel
Wildenberg 23
95152 Selbitz - Email:
- schnabel(bei)energie-frankenwald.de
- Projektpartner:
- Initiierung, Koordination, Beratung: Energievision Frankenwald e.V.;
Energievision Franken GmbH;
Architekturbüre Lein, Selbitz;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH;
Ingenieurbüro Sell, Zell - Internet:
- www.energie-frankenwald.de
- Einwohner / Haushalte:
- 25 Einfamilienhäuser + ca. 80 Bewohner des Altenheims + ca. 100 Schwestern
- Anschluss / Versorgung:
- 6 Privathaushalte; CCB (Communität Christusbruderschaft) mit Alten- & Pflegeheim, Schwesternhaus, Gästehaus, Ärztehaus, Freizeitheim
- Ziele:
- Schöpfung bewahren konkret. Wärmeversorgung zu 100% aus Biomasse. Stromversorgung zu 100% aus Photovoltaik und Windenergie.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1.100kW Hackschnitzelkessel
2 x 18m³ Pufferspeicher
1,25km Nahwärmenetz
56kW Photovoltaikanlage
500kW Windkraftanlage - Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2011
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- BioenergieBerg Selbitz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
- Besonderheiten:
- Wärmeversorgung der Liegenschaften der Christusbruderschaft und des "Wildenbergs", einem Ortsteil der Stadt Selbitz, auf Basis von Hackschnitzeln.
Obwohl die großen Liegenschaften der Christusbruderschaft Selbitz auch für sich allein eine Nahwärmeversorgung hätten planen können, wurden anliegende Einfamilienhäuser mit einbezogen. Auch die kleinen Anschlussnehmer sind als Kommandististen in der Betreibergesellschaft organisiert.
Bioenergiedörfer
Ocholt
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 26655 Ocholt
- Ansprechpartner:
- Daniel Gogolka
Kirchweg 3
26655 Ocholt - Email:
- daniel.gogolka(bei)web.de
- Einwohner / Haushalte:
- 2882 Einwohner / 1146 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- In Ocholt beträgt bei der Wärmeversorgung der Anteil der regenerativen Energiequellen über 50%. Schule, Kirche, Gemeindehaus, Turnhalle, Archiv, Tankstelle, Genossenschaft, Industriebetriebe und Handwerk
- Ziele:
- Ausbau des Nahwärmenetzes; Speicherung von überschüssigem Windstrom in Gas; Versorgung der Spitzenlast im Nahwärmenetz im Winter durch Holz-/ Biogaskessel; Errichtung einer Biomethan-Tankstelle, um Biogas auch zu Mobilitätszwecken nutzen zu können; Ausbau von Bürgersolar und Windpark
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 658 kW-th BHKW,
546 kW-th BHKW,
256 kW-th wärmegeführtes BHKW
6500 kW Windkraftanlagen,
Bürger-PV-Anlage - Art der eingesetzten Biomasse:
- NaWaRo, Mist und separierte Gülle
- Betriebnahme:
- 2001: Windkraftanlagen 2006: Biogasanlage 2007: Windkraftanlagen 2008: PV-Anlage, 546kW BHKW 2011: 256kW BHKW
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Erste Biogas Ocholt GmbH& CO.KG
- Besonderheiten:
- Zur schnellen Umsetzung des Projektes wurde die Nahwärmeleitung vom Betreiber geplant und gebaut. Angedacht ist die Gründung einer Genossenschaft bei weiterem Ausbau des Versorgungsnetzes mit Nahwärme. Das dazu notwendige zusätzliche BHKW könnte von der Genossenschaft selbst betrieben werden, sodass die Erträge aus der Stromproduktion hier den gesellschaftlichen Nutzen maximieren.
Bioenergiedörfer
Lüsche
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 49456 Bakum
- Ansprechpartner:
- Joseph Wehry
Am Osterberg 30
49456 Lüsche - Email:
- heimatverein-luesche(bei)web.de
- Projektpartner:
- Ruhe Agrar GmbH - Lieferung der Fernwärme,
Forschungsstelle Nachhaltige Bioenergieversor-gung der Universität Osnabrück - Einwohner / Haushalte:
- 912 Einwohner / 230 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 160 Haushalte, Grundschule Lüsche, Sporthalle Lüsche, Feuerwehrhaus Lüsche, Sportlerheim Blau-Weiß-Lüsche, Heimathaus (in Planung für 2013/14)
- Ziele:
- Wärmeversorgung zu 80 % aus Biomnasse, Stromversorung zu 100 % aus EE, Entlastung der Umwelt und Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlagen Sommer, Sommer/Ruhe, Witte und Büermann mit insgesamt 2.700kW-th,
1.000kW Biomethan-Spitzenlastkessel,
13km Wärmenetz - Art der eingesetzten Biomasse:
- Ganzpflanzensilage, Maissilage, Hirse
- Betriebnahme:
- 2001, 2007, 2009, 2010 und 2011: BHKW\'s der Biogasanlagen, 2012: Spitzenlastkessel
- Energienutzung:
- Strom, Wärme
- Betreiber:
- Heimatverein Lüsche e. V.
- Besonderheiten:
- Die Ortschaft Lüsche wird von 4 BHKW's überwiegend für die Grundlast versorgt. Spitzenlasten werden über eine 50 m³ und ca. 25 Haushaltsspreicher zu je 1.000 l Warmwasserspeicher über eine Spit-zenlastkessel mit Erdgas/Biomethan aufgefangen.
Bioenergiedörfer
Villenbach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 86637 Villenbach
- Ansprechpartner:
- Alfred Filbrich
Angerstrasse 2
86637 Villenbach - Email:
- energiesparen.villenbach(bei)online.de
- Projektpartner:
- Biowärme Wengen;
Ingenieurbüro Knecht, Wilpoldsried - Einwohner / Haushalte:
- 1250 Einwohner / 490 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 100 Einheiten am Nahwärmenetz = ca. 20,4% 38% über Einzelfeuerstätten (Scheitholz, Pellet), Kirche St.Jakobus, VR-Bank, 7 Firmenanschlüsse, Kindergarten (im Bau) wird ebenfalls angeschlossen
- Ziele:
- Das Ziel der Gemeinde Villenbach ist die Einspa-rung von Energie, denn Energie die nicht gebraucht wird muss nicht erzeugt werden!
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 380kW-th BHKW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Nawaro und Gülle
- Betriebnahme:
- 2009
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Bioenergie Stegmiller
- Besonderheiten:
- Biogasanlage versorgt Villenbach mit Nahwärme. Eine 2km Mikrogasleitung nach Zusamaltheim versorgt auch dort ein BHKW zur Heizung von drei öffentlichen Gebäuden. Zukünftig soll auch im Ortsteil Wengen ein Nahwärmenetz betrieben werden. Bis Ende des Jahres 2012 oder Anfang 2013 ist die Fertigstellung geplant.
Regelmäßig sind Energiespartipps im gemeindlichen Amtsblatt zu finden, sowie Auslobungen von Preisen für die effizientesten Energiesparer.
Bioenergiedörfer
Larrieden
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 91555 Larrieden
- Ansprechpartner:
- Herr Stefan Bayerlein
Larrieden 10
91555 Feuchtwangen - Email:
- stefan.bayerlein(bei)web.de
- Projektpartner:
- Novatech, Wopertshausen - Planung und Bau Biogasanlage,
Krieger, Aurach - Planung und Erstellung des Wärmenetzes - Einwohner / Haushalte:
- 218 Einwohner / 56 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 48 Haushalte, Gemeindehaus
- Ziele:
- Wärmeversorgung von derzeit 86% auf 98% aus-bauen; Stromversorgung ist schon weit über 100%
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 3 x Biogasanlage mit insges. 1.500kW-th BHKWs,
2.000 kW Windenergieanlage (WEA)
37 x PV-Anlage mit insges. 672 kWp - Art der eingesetzten Biomasse:
- Rindergülle, Rindermist, Grassilage, Maissilage, Energiepflanzensilage
- Betriebnahme:
- ab 2003: PV-Anlage sukzessiv 2004: BGA 2005: BGA 2010: BGA 2011: WEA
- Energienutzung:
- Nahwärme, Strom
- Betreiber:
- Biogasanlage durch Landwirte, Wärmenetz durch angeschlossene Haushalte
- Besonderheiten:
- Der Ausbau zum Energiedorf erfolgte kontinuierlich und gemeinschaftlich. Das Bioenergiedorf entstand dabei beiläufig durch die wachsende Begeisterung und dem gemeinschaftlichen Tatendrang.
Ein wichtiger Punkt war immer das gemeinschaftliche Vorgehen unter Rücksichtnahme aller Beteiligten und Betroffenen. 47 Gesellschafter an der Windenergieanlage, 7 beteiligte Landwirte an den Biogasanlagen, 10 Beteiligte Bürger an einer Gemeinschaftsphotovoltaikanlage, 48 angeschlossene Grundstücke an 4 Wärmenetzen, gemeinschaftliche Hutungsflächenpflege, Gemeinschaftswälder, Gemeinschaftsmaschinenhallen, fünf aktive Vereinsgemeinschaften.
Bioenergiedörfer
Sielenbach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 86577 Sielenbach
- Ansprechpartner:
- Bürgermeister Martin Echter
Schwaigstraße 16
86577 Sielenbach - Email:
- info(bei)sielenbach.de
- Projektpartner:
- Einwohner / Haushalte:
- 1.648 Einwohner / 600 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 160 + 130 Haushalte, Kindergarten, Grundschule, Vereinsstuben, Feuerwehrhaus, 4 Gemeindewohnungen
- Ziele:
- Die Gemeinde komplett ölfrei gestalten.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (BGA) mit 280kW-th BHKW,
Biogasanlage mit 450kW-th BHKW,
Biogasanlagen in 3 Teilorten mit weiteren 800kW-th,
500kW Hackschnitzelblockheizkraftwerk - Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel, Ganzpflanzensilage, Grünschnitt, Silomais
- Betriebnahme:
- 2005: BGA mit 450kW-th, 2009: BGA mit 280kW-th, Holzhackschnitzelkraft-werk, 2009-2011: weitere BGA, PV-Anlagen
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Besonderheiten:
- Im Sommer wird die Abwärme der Biogasanlage genutzt, um die Hackschnitzel für den Winter zu trocknen ab einer Temperatur von ca. 10 Grad reicht die Wärme des BHKW nicht mehr aus und es muss zugeheizt werden.
Weitere Biogasanlagen
Sielenbach: 380kW - Wärmeversorgung für Hähn-chenmaststall und 2 Schweineställe, Einsparung: Öl ca. 70.000l
Schafhausen: 250kW - Wärmeversorgung 20 Wohnhäuser, 3 Schweinemastställe; Einsparung: Öl ca. 50.000l
Raderstetten: 170kW - Wärmeversorgung für 3 Wohnhäuser, Getreide- und Holztrocknung; Einsparung: Öl 30.000l
Bioenergiedörfer
Wundenbach
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 95482 Wundenbach
- Ansprechpartner:
- Herr Bernd Ruckdeschel
Wundenbach 3
95482 Gefrees - Email:
- bernd.ruckdeschel(bei)gmx.net
- Projektpartner:
- Rehau AG - Technische Detailplanung;
Kleffel, Günter, Stammbach - Beratung, Installation
Weber, Richard, Wundenbach - Aufgabe: Erdarbeiten - Internet:
- www.bioenergiedorf-wundenbach.de
- Einwohner / Haushalte:
- 49 Einwohner / 18 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 78% der Haushalte; Feuerwehrhaus
- Ziele:
- 100 %ige Ausnutzung der bei der Stromerzeugung anfallenden Wärme; optimale Verwertung der ein-gesetzten Rohstoffe; Unabhängigkeit von Energie-konzernen; 100 % Erzeugung von Ökostrom
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (BGA) mit 190kW-el (212kW-th) BHKW;
95,56kWp PV-Anlagen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Rindergülle, Silage (Gras, Ganzpflanze, Mais)
- Betriebnahme:
- 2006-2011: sukzessiv PV-Anlagen 2010: BGA
- Energienutzung:
- Nahwärme, Strom
- Betreiber:
- Nahwärmenetz Wundenbach GbR
- Besonderheiten:
- Die Initiative der Dorfgemeinschaft wurde vom Betreiber der Biogasanlage umgehend aufgenom-men.
Eine Biogasanlage versorgt das Nahwärmenetz mit Wärme. Betreiber des Nahwärmenetzes ist die Nahwärmenetz Wundenbach GbR.
Bioenergiedörfer
Hopferstadt
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 97199 Hopferstadt
- Ansprechpartner:
- Herr Josef Grieb
Grubenweg 9
97199 Ochsenfuurt - Email:
- josef.grieb(bei)freenet.de
- Projektpartner:
- Ing.-Büro Arno Nüßlein, Sommerach - Planer/Projektant des Nahwärmekonzeptes;
MSP Nahwärme GmbH, Karlstadt - Anlagenbauer - Einwohner / Haushalte:
- 670 Einwohner / 162 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 140 Haushalte = 86%; Kindergarten, Feuerwehrhaus, Bürgerhaus, Pfarr-heim, Sportheim (geplant in 2012)
- Ziele:
- Alle angeschlossenen Gebäude heizungstechnisch zu 100% mit der Abwärme aus den Biogasanlagen zu versorgen.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1x Biogasanlage mit 2x500kW-el BHKW
1x Biogasanlage mit 2x250kW-el und 400kW-el BHKW
120.000l Pufferspeicher - Art der eingesetzten Biomasse:
- Silomais, Grünroggen, Siliergras, Festmist
- Betriebnahme:
- 2006: BGA mit 2x250kW BHKW 2007: BGA mit 500kW BHKW 2011: 500kW BHKW, 400kW BHKW
- Energienutzung:
- Nahwärme, Strom
- Betreiber:
- Nahwärmegenossenschaft Hopferstadt eG
- Besonderheiten:
- 10 Hopferstädter Landwirte sind die Betreiber der Biogasanlagen. Sie waren bei der Planung und Umsetzung des Nahwärmenetzes aktiv mit eingebunden. Alle Wärmeabnehmer wurden Mitglieder / Genossen der Nahwärmegenossenschaft und damit die Eigentümer des Nahwärmenetzes.
Hydraulischer Abgleich aller angeschlossener Ge-bäude wurde vorgenommen,um den Pumpenstrom im Netz wie in den Häusern zu minimieren.Ziel ist im Netz eine Spreizung von mindestens 40K.
Bioenergiedörfer
Rockenbach
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 91468 Rockenbach
- Ansprechpartner:
- Herr Alfred Hoesch
Muenchsteinacher Str. 3
91468 Gutenstetten Rockenbach - Email:
- hoesch-rockenbach(bei)online.de
- Projektpartner:
- Demir Leitungs- und Tiefbau, Markt Erlbach - Wär-meleitungsverlegung, Straßenwiederherstellung,
Schäfer Umweltschonende Wärme- und Wasserversorgung, Emskirchen - Planung und Bau der Wärmeleitung,Pufferspeicher , Wärmetauscher - Einwohner / Haushalte:
- 90 Einwohner / 29 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 24 Haushalte, 93% Biomasse, 2% Solarthermie, Verband Christlicher Pfadfinder Schloß Rockenbach (Jugendhaus mit 38 Betten), Feuerwehrhaus Rockenbach mit öffentlichen Gemeinschaftsraum, Erlebnishof Hösch - Erlebnisbauernhof mit Kinderbetreung
- Ziele:
- Wärmeversorgung aus Biomasse. Stromexporteur für die Stadt!
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 283kW-th BHKW,
2x 110kW Hackschnitzelofen,
60kW private Scheitholzkessel,
120kW private Kachelöfen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Grünroggen, Gras , Schweine- u.Rindergülle, Rindermist, Pferdemist, Hackschnitzel, Miscanthus, Getreideputz, Scheitholz
- Betriebnahme:
- ab 2000: private Scheitholzkessel, 2009: Hackschnitzelöfen 2011: BGA
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Wärmenetz Rockenbach GbR
- Besonderheiten:
- GbR betreibt Wärmenetz. Wärmegrundlast wird von der BGA geliefert. Spitzenabdeckung über die Hackschnitzelheizung.
Ein Prototyp bei der Einbringtechnik, der Firma Schmack Komponenten. Mittels einer Stopfschnecke und einem Konus, wird direkt unten in den Behälter die Biomasse eingetragen. Somit wird möglichst wenig Technik in der Einbringtechnik verwendet.
Bioenergiedörfer
Sieben Linden
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 38489 Sieben Linden
- Ansprechpartner:
- Ute Feisel
Sieben Linden 1
38489 Beetzendorf - Email:
- info(bei)siebenlinden.de
- Internet:
- www.siebenlinden.de
- Einwohner / Haushalte:
- 142 Einwohner / 22 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 70% der benötigten Wärme durch Biomasse abgedeckt
- Ziele:
- Wärme: 60% Brennholz, 30% Sonne, 10% Biogas Strom: 100% Eigenversorgung, (PV-Anlage, Wind-kraft, Akkustation) (z.Zt. 70% PV-Eigenversorgung)
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 40kW Holzvergaserkessel,
49kW Holzvergaserkessel,
40kW Holzvergaserkessel,
100kW Holzvergaserkessel,
PV-Anlagen,
Solarthermie - Art der eingesetzten Biomasse:
- Brennholzscheite
- Betriebnahme:
- 1997, 2000, 2009, 2012
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Freundeskreis Ökodorf eV
- Besonderheiten:
- Das Besondere ist der umfassende, ganzheitliche Ansatz, der alle Lebensbereiche erfasst (Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kinder, Pflege) und alle Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales und Kultur). Die Nachhaltigkeit des Lebensstils im Ökodorf Sieben Linden wurde u.a. durch eine Studie der Gesamthochschule Kassel zum Ökologischen Fußabdruck verschiedener Gemeinschaftsprojekte belegt. Über die gelebte Nachhaltigkeit hinaus werden die Inhalte durch Öffentlichkeitsarbeit und Erwachsenenbildung weitergegeben.
Bioenergiedörfer
Niederweiler
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 54636 Niederweiler
- Ansprechpartner:
- Günter Weber
Hauptstr. 13
54636 Niederweiler - Email:
- guenter.weber(bei)buktr.bfinv.de
- Projektpartner:
- Einwohner / Haushalte:
- 100 Einwohner / 35 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 5 Haushalte in Niederweiler, Kapelle Niederweiler (geplant) und Nahwärmenetz in Nachbarort Biersdorf am See (Dorint Hotel)
- Ziele:
- Wärmeversorgung 80 %
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1,1MW-th Satelitten-BHKW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Gras, GPS, Gülle, Getreide
- Betriebnahme:
- 2006
- Energienutzung:
- Strom, Wärme
- Betreiber:
- Bioenergie Niederweiler GmbH und Co KG
- Besonderheiten:
- Innovativer Bestandteil des regionalen Wärmekonzeptes ist vor allem in der Integration von regionalem Mikrogasnetz und regionalem Wärmenetz im interkommunalen Verbund. Darüber hinaus wurde die Anlage so konzipiert, dass die Wärmenutzung während der Sommermonate optimal ist (durch Vorhaltung höherer BHKW-Kapazitäten für die Wintermonate). Darüber hinaus wird angestrebt die restlich verfügbare Wärmeenergie für Trocknungszwecke zu nutzen.
Bioenergiedörfer
Albersrieth
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 92727 Albersrieth
- Ansprechpartner:
- Dr. Johannes Weig
Albersrieth 45
92727 Waldthurn - Email:
- hannes.weig(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Einwohner / Haushalte:
- 210 Einwohner / 41 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 51,2% der Haushalte und Gemeinschaftshaus mit integriertem Dorftreff und Feuerwehrgerätehaus über Nahwärme; In den meisten übrigen Haushalten werden nachwachsende Rohstoffe (Hackgut, Pellets, Scheitholz) zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Gesamtwärmebedarf aller Gebäude von insgesamt 2.308.691 kWh zu 77,4% über Biomasse gedeckt, Solarthermie: 62.340 kWh (2,7%), Heizöl: 436.650 kWh (18,9%); Heizstrom 22.500 kWh (1%)
- Ziele:
- Ausbau der Nahwärmenetze soweit ökonomisch vertretbar. Alternativ Ersatz bestehenden Heizölkesselanlagen durch Hackgut -oder Pelletskessel. Installation von Solarkollektoren. Ziel: 100% regenerativ in der Wärmeversorgung unabhänig von Öl. Bei der Stromversorgung weitere PV-Anlagen mit Augenmerk auf den Ost-West-Dächern zur breiteren zeitlichen Streuung der solaren Stromerzeugung. Anteil der Eigennutzung über den Tag zu steigern. Ziel: 100% solare Deckungsrate
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 350kW-th,
150kW Hackgutkessel,
55kW Hackgutkessel
3 Nahwärmenetze - Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel, Mais, GPS, Grünroggen, Gras, Getreideschrot
- Betriebnahme:
- 2006: Biogasanlage 2008: 55kW Hackgutkessel 2009: 150kW Hackgutkessel
- Energienutzung:
- Strom, Nahwärme
- Betreiber:
- Biogasanlage: Johann Beer; Albersrieth Nord Ost GbR (NANO); Nahwärmeversorgung Anzer Bodensteiner Güll Kellner (ABGK)
- Besonderheiten:
- Das Gemeinschaftshaus (Dorftreff und Gerätehaus für die Feuerwehr) bezieht seine Heizenergie kostenlos.
Drei Nahwärmenetze sind in den letzten 10 Jahren Zug um Zug errichtet worden.
Albersriether Landwirte forcieren federführend in einer regional tätigen Interessensgemeinschaft den Anbau und die Verwertung der Energiepflanze "Miscanthus".
Der Anstoss zur Realisierung der verschiedenen "Bioenergie-Projekte" kam von den Albersriethern selbst, die Umsetzung der Projekte erfolgte jeweils in Eigenregie.
Die 1996 ebenfalls in Eigenregie errichtete Pflanzenbeetkläranlage erfordert nur minimalen Energieeinsatz.
Bioenergiedörfer
Hägelberg
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 79585 Hägelberg
- Ansprechpartner:
- Gunther Braun
In den Bergen 46
79585 Steinen - Hägelberg - Email:
- g.braun(bei)go4more.de
- Projektpartner:
- Glaser Biogas GbR, Steinen - Eigentümer und Betreiber Biogasanlage;
Planungsbüro Zelsius, Blumberg - Planung Nah-wärmenetz - Internet:
- www.eabh.de
- Einwohner / Haushalte:
- 738 Einwohner / 218 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 82%, Rathaus und Kindergarten
- Ziele:
- Wärmeversorgung zu 100% aus Biomasse
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 360kW-th BHKW,
500kW Holzhackschnitzelkessel - Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Mais, Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2011
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Energie aus Bürgerhand Hägelberg eG
- Besonderheiten:
- Die Grundlast für die Wärmeversorgung von April bis September und die ganzjährige Warmwasserversorgung wird über die Biogasanlage gedeckt. Die Mittellast und Spitzenlast werden gedeckt durch die zugeschaltete Holzhackschnitzelanlage. Bei einem weiteren Ausbau wird die Anlage durch einen weiteren Holzhackschnitzelkessel ergänzt. Die komplette Anlage ist für die Leistung des ganzen Dorfes konzepiert.
Die Initiative wurde von wenigen Hägelbergern 2007 als einfache Idee ins Leben gerufen. Nur durch ehrenamtliches Engagement wurde dieses Projekt über die Gründung einer Genossenschaft bis hin zur Realisierung ohne Beteiligung der Gemeinde von den Hägelberger Bürgern umgesetzt.
Bioenergiedörfer
Mausdorf
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 91448 Mausdorf
- Ansprechpartner:
- Johannes Maibom
Mausdorf 3
91448 Emskirchen - Email:
- Info(bei)reuthwind.de
- Projektpartner:
- Internet:
- www.mausdorf-hat-energie.de
- Einwohner / Haushalte:
- 200 Einwohner / ca. 50 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 26 Haushalte, Gemeinschaftshaus, Feuerwehrhaus, Maschinenfabrik Weiler, Spedition mit Waschhalle, Landmaschinenwerkstatt
- Ziele:
- Mausdorf möchte die Energiewende aktiv und mustergültig voranteiben. Die Wärmeversorgung soll möglichst vielen Mausdorfern zu Gute kommen. Die Stromerzeugung über Biogasanlage, PV und Windräder soll auch wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde sein.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 600kW BHKW,
850kW Hackschnitzelkessel,
2 x 2MW Windenergieanlagen,
35m3 Pufferspeicher - Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Mist, Hackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2006: Biogasanlage, 2010: Hackschnitzelkessel und Wärmenetz, WEA
- Energienutzung:
- Wärme und Strom
- Betreiber:
- Biogasanlage: BiGa Mausdorf GmbH Co. KG, Nahwärmenetz: Bioenergie Mausdorf GbR, Windenergieanlagen: Reuthwind GmbH&Co. KG
- Besonderheiten:
- Nahwärmenetz wird zu 70% aus Abwärme der BGA gespeist. 30 % werden über Hackschnitzelkessel erzeugt.
Komplexe Steuerung zwischen Biogasanlage, Nahwärmenetz und Industriefabrik (als großem Abnehmer) wurde selbst entwickelt und in modernster Technik ausgeführt.
Bioenergiedörfer
Düngstrup
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 27793 Düngstrup
- Ansprechpartner:
- Gerd Hespe-Meyer
Düngstrup 10
27793 Wildeshausen - Email:
- hespe-meyer(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Xconcept GmbH, Hude - Planung und Realisierung des Wärmenetzes und Gasleitung
- Einwohner / Haushalte:
- 203 Einwohner / 70 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 50% der Haushalte sowie Feuerwehr mit Nahwärme, vier Wohneinheiten, eine Tischlerei und eine Gaststätte mit Saal und Kegelbahnbetrieb werden mit Holzscheitheizungen beheizt.
- Ziele:
- Wärmeversorgung zu 90% aus Biomasse für das Dorf. Teilversorgung für Gewerbebetriebe der Stadt Wildeshausen
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (Bioenergie Ahlers) mit 0,75 MW-th BHKW,
Biogasanlage (Düngstruper Biogas) mit 0,85 MW-th BHKW,
Biogasanlage (BeNo GbR) mit 0,55MW-th BHKW,
10,4MW Windenergieanlagen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Mist, Gülle, GPS, Abfallholz, Holzscheite
- Betriebnahme:
- 2001: Bioenergie Ahlers, Düngstruper Biogas 2009: Erweiterung Bioenergie Ahlers 2010: Erweiterung Düngstruper Biogas, BeNo GbR 2011: Erweiterung BeNo GbR
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Bioenergie Ahlers, Düngstruper Biogas, BeNo GbR
- Besonderheiten:
- Drei kleine dezentrale Biogasanlagen ermöglichen eine zentralere Wärmeversorgung. Zwei der Anlagen sind Gemeinschaftanlagen. Alle drei Anlagen sind zu 100% in den Händen der ortsansässigen Landwirte. Die Substratversorgung kann von diesen Betrieben sichergestellt werden.
Neue Ideen oder Verfahren werden weiter verfolgt und ggf. realisiert. (Portotype wie Gärresttrockner, Pyrolysereaktor)
Bioenergiedörfer
Leibertingen
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 88637 Leibertingen
- Ansprechpartner:
- Siegfried Müller
Rathausstr. 4
88637 Leibertingen - Email:
- nahwaerme(bei)leibertingen.de
- Projektpartner:
- Projektkoordination: Clean Energy GmbH, Radolfzell am Bodensee;
IBS Bietigheim-Bissingen - Internet:
- www.leibertingen.de
- Einwohner / Haushalte:
- 679 Einwohner / 180 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 112 Haushalte (=67%); alle öffentlichen Gebäude: Rathaus, Grundschule, Kindergarten, Bauhof, Kirche, Pfarrhaus
- Ziele:
- Nahwärmeversorgung zu 100 % aus Biomasse im angeschlossenen Netz.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 290kW-th Biogas-BHKW an 1,2 km Biogasleitung,
700kW Holzhackschnitzelheizung,
6km Nahwärmenetz,
2,1MW PV-Freianlage - Art der eingesetzten Biomasse:
- Grünlandschnitt, Rindermist, Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- Dez. 2011
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz,
Solaranlage - Betreiber:
- Bioenergie Leibertingen GmbH
- Besonderheiten:
- Windkraftanlagen in Planung
Die Biogasanlage auf dem Bäumlehof ist \\\\\\\"Bioland\\\\\\\"-zertifiziert und wird mit Grünschnitt und Rindermist betrieben.
Die Bioenergie Leibertingen GmbH ist eine 100 % Tochter der Gemeinde Leibertingen. Mit dem Bau des Nahwärmenetzes wurde auch gleichzeitig ein Glasfasernetz verlegt. Leibertingen hat somit die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Kommunikation geschaffen.
74 Bürgerinnen und Bürger aus Leibertingen haben sich zudem zu einer Energiegenossenschaft zusammengeschlossen und sind Teilhaber der 2,1 MW Solarstromfreilandanlage. Gleichzeitig betreibt sie 3 eigene Anlagen und ist auf für die weitere Entwicklung im Windenergiesektor offen für eine Beteiligung.
Bioenergiedörfer
Schlacht
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 85625 Glonn
- Ansprechpartner:
- Frau Dr. Renate Glaser
Hafelsberg 3
85625 Glonn - Email:
- Renate.Glaser(bei)hotmail.com
- Einwohner / Haushalte:
- 194 Einwohner / 75 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- Im Ort derzeit nur noch zwei Ölheizungen( Ölverbrauch ca. 4000l /Jahr). Alle übrigen Hausbesitzer und Gewerbetreibende sind entweder am Nahwärmenetz angeschlossen oder haben Einzel-Holzscheit-Heizungen/ Pelletsheizungen.
- Ziele:
- Wärmeversorgung zu 100% aus Biomasse schon fast erreicht. KWKK - Anlage auf Biomethan umstellen sobald möglich. Alle übrigen Hausbesitzer und Gewerbetreibende sind entweder am Nahwärmenetz angeschlossen oder haben Einzel-Holzscheit-Heizungen/ Pelletsheizungen. Stromversorgung ist durch die beiden BHKW\'s und PV-Anlagen bereits zu 142 % regenerativ.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 105kW-th Holzvergasungsanlage,
300kW Holzhackschnitzelheizung,
110kW Holzhackschnitzelheizung,
29kW BHKW mit KWKK (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung) - Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2005: 110kW Heizung 2011: KWKK BHKW 2010: 105kW Holzvergaser
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Bioenergie Schlacht GbR Wachter/ Gröbmayr, Fam. Gerg, WBT GmbH
- Besonderheiten:
- Noch vor zwei Jahren war Schlacht ein verschlafenes Dorf und die Energiewende kein Thema. Es gab einen Hofladen der ausschließlich regionale und zum Teil selbst erzeugte Produkte anbot und einzelne Hausbesitzer, die ihr Gebäude mit Stückholz beheizten. Dann kam eine Bewegung ins Rollen, deren (positives) Ende noch kaum absehbar scheint:
Der Besitzer des örtlichen Zimmereibetriebes konzi-pierte zusammen mit einem Öko-Landwirt die Holz-vergaseranlage mit Wärmenetz. Dabei leisteten die beiden wesentliche Überzeugungsarbeit für eine regenerative Energieversorgung im Dorf. Bis auf zwei Privathäuser mit Ölheizungen sind nun alle Häuser in Schlacht regenerativ versorgt.
Bioenergiedörfer
Rohr
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 92342 Rohr
- Ansprechpartner:
- Herr Thomas Hofbeck
Rohr 3
92342 Freystadt - Email:
- Projektpartner:
- Einwohner / Haushalte:
- 272 Einwohner / 151 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 76 % der Haushalte und 65% der benötigten Energie Der Jahresverbrauch an Strom wird um das 15 fache in Rohr Produziert. Davon 210% aus EE ohne Biomasse.
- Ziele:
- CO2-Einsparung, autarke Versorgung der Ortschaft, Einsparung der Ressourcen, keine Transportkosten der Energie, Kosteneinsparung für die Abnehmer
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage (BGA) mit 250kW-th BHKW,
Biogasanlage mit 265kW-th BHKW und 400kW-th Sateliten-BHKW,
1250kWp PV-Anlagen
ca. 70 m² Privater Solaranlagen
Photovoltaikanlage für die Pumpen im Heizhaus (in Planung) - Art der eingesetzten Biomasse:
- Nachwachsende Rohstoffe, Mist
- Betriebnahme:
- ab 2004: sukzessiv PV-Anlagen 2005: BGA (250kW) 2010: BGA (265kW) 2011: BHKW (400kW)
- Energienutzung:
- Nahwärme, Strom, Holztrocknung
- Betreiber:
- Bioenergie Rohr GbR: 265 und 400kW BHKW Markus Herzog: 250kW BHKW
- Besonderheiten:
- In der Ortschaft Rohr waren bereits 2 Biogasanlagen im Betrieb. Interessenten an der Nahwärme gründeten eine GbR zum Bau und Betrieb des Wärmenetzes.
Die Anschlussnehmer (Dorfgemeinschaft) der beiden Nahwärmenetze sind Besitzer und Betreiber der Netze. Lokale und regionale landw. Betriebe können ihren Mist an die Anlage verkaufen und als flüssiges Substrat den Flächen zurückführen.
Bioenergiedörfer
Wahlsdorf
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 14913 Wahlsdorf
- Ansprechpartner:
- Rainer Silex
Hauptstr.11
14913 Wahlsdorf - Email:
- rainer.silex(bei)web.de
- Projektpartner:
- Ingenierbüro Dipl.Ing.Hartmut Brauer, Strausberg - Planung;
paka ingeniere, Strausberg - Planung - Einwohner / Haushalte:
- 280 Einwohner / 95 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 70 Haushalte, Dorfladen, Museum, Jugendclub, Heimatstube, Gutshaus, Schwimmbad, Kultur-Stall
- Ziele:
- Wärmversorgung zu 100% wird angestrebt.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 500kW-th BHKW
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Rindergülle,Rinderdung, Mais-, Roggen-, Grünsilage
- Betriebnahme:
- 2011
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Wärmegenossenschaft Wahlsdorf e.G.
- Besonderheiten:
- Die Wärmegenossenschaft Wahlsdorf e.G. bezieht als Vertragspartner nur die "Abwärme" zur weiteren Nuzung von der Agrargesellschaft. Der erzeugte Strom wird direkt durch den Agrarbetrieb verkauft.
Bioenergiedörfer
Volkersheim
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 89584 Volkersheim
- Ansprechpartner:
- Frau Angela Scheffold
Zum Tannenesch 4
89584 Ehingen-Volkersheim - Email:
- a.scheffold(bei)t-online.de
- Projektpartner:
- Einwohner / Haushalte:
- 240 Einwohner / 70 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 25 Abnehmer in zwei Wärmenetzen (geplant) Baubeginn Mitte 2012
- Ziele:
- Das Ziel ist ein nachhaltiger und verlässlicher Wirtschaftsstandort, der Erhalt des Wohlstands für die Bevölkerung und der natürlichen Lebensgrundlagen in einer intakten Umwelt. Gemeinderatsbeschluss Mai 2012: Klima- und Ressourcenschutz sowie die Sicherheit der Bevölkerung werden priorisiert.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 480kW-th BHKW,
20.000l Pufferspeicher,
882kWp PV-Anlagen - Art der eingesetzten Biomasse:
- GPS, Maissilage, Grassilage, Rindergülle, Festmist
- Betriebnahme:
- 2009 und 2011
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- GbR
- Besonderheiten:
- Bestehendes Abnehmernetz zum nächstgelegenen Aussiedlerhof mit Schweinestall, sowie 3 Wohnhäusern. Zwei GbR für die Wärmenutzung von insg. 25 Wohnhäuser gegründet.
Das Wärmenetz der ersten GbR mit 11 Hausanschlüssen wurde im Sommer 2012 verlegt. Dabei wurden sehr hohe Eigenleistungen erbracht, so dass hauptsächlich die aufwendigen Spülbohrungen und das Material die bisherigen Kosten verursacht hat.
Bioenergiedörfer
Großbardorf
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 97633 Großbardorf
- Ansprechpartner:
- Herr Bürgermeister Josef Demar
Gemeinde Großbardorf
Schulstraße 23
97633 Großbardorf - Email:
- josef.demar(bei)bad-koenigshofen-vgem.de
- Projektpartner:
- Agrokraft GmbH, Bad Neustadt a. d. Saale
- Internet:
- www.grossbardorf.rhoen-saale.net/Home
- Einwohner / Haushalte:
- 946 Einwohner / 234 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 121 versorgte Haushalte; Grundschule, alte Schule, Rathaus, Kindergarten, Kirche, Pfarrhaus
- Ziele:
- Krisensichere und nachhaltige Energieversorgung für den Ort aus regionalen EE-Potentialen - Regionale Wertschöpfung durch Vermarktung des Überschusses an erzeugter EE-Energie - Attraktivität des Ortes steigern, Abwanderung verhindern - Wertsteigerung der Grundstücke im Ort durch Nahwärmeanschluss
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- - Biogasanlage mit 680 kW-th BHKW
- 320kW Hackschnitzelkessel für Spitzenlast
- 2500kW Ölniedertemperaturkessel für Spitzenlast und Redundanz - Art der eingesetzten Biomasse:
- - Gülle, Mist, Gras, Ganzpflanzensilage, Mais, Bio-gaskräutermischung
- Holz - Betriebnahme:
- 2011: Biogasanlage, Heizölkessel; 2012: Hackschnitzelkessel (im Bau)
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz, Strom
- Betreiber:
- Agrokraft Großbardorf GmbH & Co.KG
- Besonderheiten:
- 41 Landwirte an BGA beteiligt.
Anteil der Nawaro an Fruchtfolge max. 20% pro Betrieb. Flächenanteil für Mais in keiner Gemarkung höher als 7%. Zusätzlich Blühstreifen am Feldrand. Modellversuch mit Biogaskräuter-mischung.
Trocknungsanlage für Getreide und Körnermais für die Mähdruschgemeinschaft (8 Landwirte).
Bioenergiedörfer
Burow
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 17089 Burow
- Ansprechpartner:
- Bürgermeisterin Heidelinde Kurzhals
Schulstraße 3
17089 Burow - Email:
- kontakt(bei)nep-muehlenhagen.de
- Projektpartner:
- Burower Gutsmilch GmbH - Biomassebereitstellung
- Einwohner / Haushalte:
- 741 Einwohner / 456 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 155 Haushalte, Schule, Turnhalle, drei Gewerbetreibende
- Ziele:
- Wärmeversorgung 85% aus EE + Biomasse, Stromversorgung 100%
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlagen mit insgesamt 1100kW-th BHKW
220kWp PV-Anlage
1996kW Windrad - Art der eingesetzten Biomasse:
- Maisilage,Grassilage,Gülle, Getreide
- Betriebnahme:
- 1996: Windrad 2005: Biogasanlage 2009: PV-Anlage 2010: Biogasanlage
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Burower Alternative Energien GmbH
- Besonderheiten:
- Keine Anschlussgebühr für ein Wärmeanschluß. Aufbau der Struckturen aus Eingeninnitiative durch Burower Bürger und Unternehmen (ortsansässige Eigentümer). Einbeziehung aller Bürger über die Wärmetrasse möglich!
Bioenergiedörfer
Hirschfeld
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 96361 Hirschfeld
- Ansprechpartner:
- Sibylla Ettlich
Marienstrasse 39
96361 Hirschfeld - Email:
- sibyllaettlich(bei)dorfheizung-hirschfeld.de
- Projektpartner:
- Energievision Frankenwald e.V.;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH - Internet:
- www.dorfheizung-hirschfeld.de
- Einwohner / Haushalte:
- 497 Einwohner / 147 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 45 Anschlussnehmer, Wohnheim
- Ziele:
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 380kW Hackschnitzelkessel
500kW Hackschnitzelkessel
2,95km Nahwärmenetz
2 x 15m³ Pufferspeicher
118kW Photovoltaikanlage
1800kW Windkraftanlage - Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel (ca. 2600 Srm/Jahr)
- Betriebnahme:
- 2010
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Dorfheizung Hirschfeld e.G.
- Besonderheiten:
- Nach dem Pilotprojekt in Effelter war Hirschfeld das erste Bioenergiedorf im Frankenwald, das rein auf Hackschnitzelbasis betrieben wird.
Genossenschaftliches Modell, Verknüpfung mit der Dorferneuerungsmaßnahme.
Bioenergiedörfer
Mitwitz
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 96268 Mitwitz
- Ansprechpartner:
- Johannes Schnabel
Coburger Str. 14
96268 Mitwitz - Email:
- schnabel(bei)energie-frankenwald.de
- Projektpartner:
- Energievision Frankenwald e.V.;
Energievision Franken GmbH;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH;
Ingenieurbüro Berndorfer - Internet:
- www.energie-frankenwald.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1339 Einwohner / 367 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 118 Privathaushalte und Unternehmen; Rathaus, Schule, Turnhalle, Banken, OBG-Häuser, Wasserschloss und Remisen
- Ziele:
- Nahwärmeversorgung eines großen Bereichs des Marktes Küps
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 1.500kW Gesamtleistung in zwei Hackschnitzelkesseln
60m³ Pufferspeicher
8km Nahwärmenetz
1.140kW Photovoltaikanlage
96kW Wasserkraft - Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel (ca. 8.000 Srm/Jahr)
- Betriebnahme:
- Trotz eines vorhandenen Erdgasnetzes konnte hier ein Nahwärmenetz verwirklicht werden. Genossenschaftliches Modell mit über 100 Genos-sen. Aus technischer Sicht: Beim Nahwärmenetz wurde sowohl Stahlrohr, als auch Kunststoffrohr verbaut. Größter Nahwärmeverbund Nordbayerns.
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Energie Mitwitz eG
Bioenergiedörfer
Nordhalben
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 96365 Nordhalben
- Ansprechpartner:
- Johannes Schnabel
Schloßbergstr. 2
96365 Nordhalben - Email:
- schnabel(bei)energie-frankenwald.de
- Projektpartner:
- Energievision Frankenwald e.V.;
Energievision Franken GmbH;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH;
Ingenieurbüro Berndorfer;
Architekturbüro Feuerpfeil - Internet:
- www.energie-frankenwald.de
- Einwohner / Haushalte:
- 1879 Einwohner / 890 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 42 Anschlussnehmer; Rathaus, Schule, BaySF, Banken, Gasthof
- Ziele:
- Versorgung des Kernbereichs des Marktes Nordhalben mit Wärme auf Basis von Hackschnitzeln.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 153kW & 550kW Hackschnitzelkessel
2 x 11.330m³ Pufferspeicher
1,6km Nahwärmenetz
192kW Photovoltaik
649kW Wasserkraft - Art der eingesetzten Biomasse:
- Hackschnitzel (ca. 2.500 Srm/Jahr)
- Betriebnahme:
- 2012
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Bioenergie Nordhalben eG
- Besonderheiten:
- Entgegen der oft geäußerten Befürchtung, eine zentrale Wärmeversorgung erzeuge Ruß und Gestank, wurde hier mit dem Neubau eines Heizhauses in absolut zentraler Lage der Beweis angetreten, dass Nahwärme auf Hack-schnitzelbasis nicht nur gut für das Klima und die regionale Wertschöpfung, sondern auch für die Luftqualität vor Ort ist: ca. 40 Schlöte wurden hier durch einen einzigen ersetzt, der zusätzlich mit hochmoderner Filtertechnik ausgestattet ist. Auch städtebaulich erzielte das Heizwerk einen Gewinn: Anstelle eines leerstehenden, verfallenen Gebäudes wurde hier ein gläsernes Heizhaus errichtet.
Bioenergiedörfer
Nagel
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 96328 Nagel
- Ansprechpartner:
- Johannes Schnabel
Schrotstr. 3
96328 Küps - Email:
- schnabel(bei)energie-frankenwald.de
- Projektpartner:
- Energievision Frankenwald e.V.;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH - Internet:
- www.energie-frankenwald.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca. 120 Einwohner / ca. 50 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 17 Anschlussnehmer darunter: Vereinsheim Golfclub
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 130kW Hackschnitzelkessel;
200kW Hackschnitzelkessel;
ca. 1km Nahwärmenetz;
40kW Photovoltaikanlage - Art der eingesetzten Biomasse:
- Holzhackschnitzel (ca 450 Srm/Jahr)
- Betriebnahme:
- 2010
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- Nägler Bioenergie GmbH
- Besonderheiten:
- Wärmeversorgung eines Großteils des Ortes auf Hackschnitzelbasis.
Es ist eine gelungene Integration des neu gebauten Heizhauses in das gewachsene, dörfliche Ortsbild. Das Heizhaus beherbergt weiterhin einen Gemeinschaftsraum der Dorfgemeinschaft und eine Bushaltestelle.
6 der 17 Anschlussnehmer heizten vor der Inbetriebnahme mit Nachtspeicheröfen. Trotz der relativ höheren Anfangsinvestition schlossen diese Haushalte an das Nahwärmenetz an.
Kombination mit Dorferneuerungsmaßnahme.
Bioenergiedörfer
Neudorf
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 95197 Neudorf
- Ansprechpartner:
- Johannes Schnabel
Neudorf 90
95197 Schauenstein - Email:
- schnabel(bei)energie-frankenwald.de
- Projektpartner:
- Energievision Frankenwald e.V.;
IVS Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH - Internet:
- www.energie-frankenwald.de
- Einwohner / Haushalte:
- 311 Einwohner / 120 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 14 Privathaushalte, Feuerwehrhaus
- Ziele:
- Teilversorgung der angeschlossenen Haushalte
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 190kW-el BHKW
172kW Photovoltaikanlage - Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle, Maissilage, Grassilage, Ganzpflanzensilage, evt. Körnermais
- Betriebnahme:
- 2011
- Energienutzung:
- Wärme, Strom
- Betreiber:
- BgV GbR
- Besonderheiten:
- Anlagenbetreiber liefert nur überschüssige Abwärme, Anschlussnehmer halten Heizung weiter vor => keine Sicherungseinrichtungen und sehr günstiger Wärmepreis.
Teilversorgungs-Modell: Biogasanlage wird mit ca. 50% Gülleanteil betrieben. Auch die Größe der Anlage wurde an den Wärmebedarf vor Ort angepasst.
Bioenergiedörfer
Göttingen
- Status:
- Projekt
- PLZ Ort:
- 37083 Göttingen
- Ansprechpartner:
- Jan Hampe
Götzenbreite 10
37124 Rosdorf - Email:
- Jan.Hampe(bei)mrgoettingen.de
- Projektpartner:
- Landvolk Göttingen; Landwirtschaftliche Beratung Göttingen; Maschinenring Göttingen; Universität Göttingen; Stadtwerke Göttingen; Gemeinde Rosdorf;
Maschinenring Kommunalservice GmbH - Internet:
- www.Biogas-Goettingen.de
- Einwohner / Haushalte:
- Anschluss / Versorgung:
- 300 Wärmeanschlüsse am Nahwärmenetz; 25% aller mit Nahwärme versorgten Anschlüsse der Stadtwerke darunter Rathaus, Schulen, Kaufhäuser
- Ziele:
- Hoher Gesamtwirkungsgrad der Anlage durch Wärmenutzung auch im Sommer
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 4 x 265 kW BHKW im Eigenbetrieb
3 x 600 kW BHKW bei den Stadtwerken Göttingen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Zuckerrüben, GPS und Wirtschaftsdünger
- Betriebnahme:
- 2011
- Energienutzung:
- 8km Gasleitung in die Heizzentrale der Stadtwerke in Göttingen mit dem Innenstadtnahwärmenetz als ganzjährige Senke, 2 BHKW am Anlagenstandort mit Prozesswärmenutzung, 2 BHKW als Satellit mit kommunaler Wärmenutzung.
- Betreiber:
- Biogas Göttingen GmbH & Co. KG
- Besonderheiten:
- Produktion von Rohbiogas für die Stadtwerke Göttingen, für die Nutzung in BHKW´s in Göttingen mit ganzjähriger Wärmenutzung. Zeitgleicher Betrieb von 2 eigenen BHKW am Standort und 2 weiteren als Satellitenanlage.
Die Anlage ist im Eigentum zu 65 % bei den Landwirten, zu 10 % beim Landvolkverband Göttingen und zu 25 % bei der Maschinenring Kommunalservice GmbH. Ein rundum regionales Konzept, von der Planung über die Finanzierung bis hin zum Bau und Betrieb der Anlage. Alles erfolgt mit regionalen Akteuren.
Bioenergiedörfer
Grosselfingen
- Status:
- Projekt
- PLZ Ort:
- 72415 Grosselfingen
- Ansprechpartner:
- Jörg Dürr-Pucher
Fritz-Reichle-Ring 6
78315 Radolfzell - Email:
- duerr-pucher(bei)clean-energy.biz
- Projektpartner:
- Clean Energy GmbH, solarcomplex AG, Umweltministerium BW,
Ingenieurbüro Schuler (IBS), Ingenieurbüro Mauthe, Norbert und Michael Schäfer (Rohrnetz/Heizung/Übergabestationen) - Internet:
- www.clean-energy.biz
- Einwohner / Haushalte:
- 2100 Einwohner
- Anschluss / Versorgung:
- 100 Haushalte, Kindergarten, Rathaus, Schule, Halle
- Ziele:
- Das Netz kann noch deutlich ausgebaut werden. Dazu muss eine HolzHackschnitzelheizung installiert werden. Insgesamt wären dreihundert Häuser und alle Betriebe (ca. 20) im Gewerbegebiet anschließbar.
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 540kw Biogas;
900kw Öl Spitzenlast - Art der eingesetzten Biomasse:
- Mais, Getreide, Gülle, Mist
- Betriebnahme:
- 2008
- Energienutzung:
- Wärme/Strom, Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Bioenergie Grosselfingen GmbH
- Besonderheiten:
- Die Biogasanlage war bereits in Betrieb, die Landwirte suchten einen Partner, der ein Nahwärmenetz anschließt. Die Gemeinde hat das unterstützt.
Bioenergiedörfer
Emmingen
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 78576 Emmingen
- Ansprechpartner:
- Bene Müller (Vorstand solarcomplex AG)
- Email:
- box(bei)solarcomplex.de
- Projektpartner:
- Gemeinde Emmingen (Bürgermeister Joachim Löffler),
2 Betreiber von Biogasanlagen - Internet:
- www.bioenergiedorf-emmingen.de
- Einwohner / Haushalte:
- ca 2.800 Einwohner, ca. 750 Gebäude
- Anschluss / Versorgung:
- Alle kommunalen Gebäude, ca. 20% der privaten Gebäude (im ersten Ausbauschritt)
- Ziele:
- Weitgehende Wärmeversorgung des Ortes mit Wärme aus regenerativen Energien
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 2 Biogasanlagen mit gesamt 750 kWel
- Art der eingesetzten Biomasse:
- Biogas, Holzhackschnitzel
- Betriebnahme:
- Biogasanlage sind in Betrieb, Nahwärmenetz Herbst 2013
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz
- Betreiber:
- solarcomplex AG
- Besonderheiten:
- - drei Einspeisepunkte (Abwärme von 2 Biogasanlagen und Heizzentrale)
- zusätzlich großer Wärmespeicher mit ca. 1.000 Kubikmetern
Bioenergiedörfer
Asche
- Status:
- Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 37181 Asche
- Ansprechpartner:
- Vorstand Bioenergiedorf Asche e.G
(Herr Wilhelm Windmann, Herr Karl Krull, Herr Harald Block)
Am Kiel 1
37181 Asche Stadt Hardegsen - Email:
- info(bei)bioenergiedorf-asche.de
- Projektpartner:
- Biogasanlagenbetreiber Familie Klinge,
Lenkungsgruppe Landkreis Northeim,
Ibeg Prof. Volker Ruwisch,
Amt für Landentwicklung Göttingen,
Volksbank Hardegsen, KFW Bank,
Ascher Vereine -Wir für Asche-
G.U.T Einbeck Herr Brandt (Machbarkeitsstudie/Planung/Ausschreibung/Baubetreuung),
Fa. Daume Hannover (Bau Nahwärmenetz),
Fa. F+K Bodensee (Kesselhaus/Hausinstallationen) - Einwohner / Haushalte:
- 350 Einwohner / 100 Haushalte
- Anschluss / Versorgung:
- 60 (ca. 70% der Einwohner) derzeit: Energiebedarf zu 80% aus regionaler Biomasse gedeckt (Strom 100%, Wärme 70%)
- Ziele:
- 80% Wärmeversorgung aus Biomasse, 100% Strom aus EE
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- 250kW el. Biogasanlage,
400kW Holzhackschnitzelkessel
3,5km Nahwärmenetz
100m³ Pufferspeicher
400 KW Not-Ölkessel (Redundanz)
ca. 100kW private PV Anlagen - Art der eingesetzten Biomasse:
- Gülle,Mist, Maissilage, Hackschnitzel
- Betriebnahme:
- 2009 Biogasanlage 2012 Nahwärmenetz
- Energienutzung:
- Strom, Nahwärmenetz
- Betreiber:
- Bioenergiedorf Asche e.G.
- Besonderheiten:
- Nahwärmenetz übergibt Wärme direkt ohne Wärmetauscher,
60 Hausanschlüsse, KMR Doppelrohr Stahl
Bioenergiedörfer
Rohrdorf
- Status:
- auf dem Weg zum Bioenergiedorf
- PLZ Ort:
- 72184 Rohrdorf
- Ansprechpartner:
- Werner Singer, Johannes Schweizer
Eichebergstr. 14
72184 Rohrdorf - Email:
- w.singer(bei)bioenergie-rohrdorf.de
- Projektpartner:
- ProDur Engineering GmbH
- Ziele:
- Ausnutzung der Abwärme eines vorhandenen Biogas BHKW
- Art der Anlagen, eingesetzte Technologie, Leistung:
- Biogasanlage mit 190 kWel BHKW
44m³ Pufferspeicher - Art der eingesetzten Biomasse:
- Nawaro aus der Landwirtschaft
- Betriebnahme:
- Herbst 2011
- Energienutzung:
- Nahwärmenetz für ein Wohngebiet
- Betreiber:
- Bioenergie Rohrdorf GmbH
- Besonderheiten:
- Die Abwärme eines vorhandenen Biogas-BHKW wird zu einem großen Teil zur Beheizung einer Wohnsiedlung eingesetzt und ersetzt somit den Einsatz von 125.000 l Heizöl.
Für die Richtigkeit und Aktualität der Informationen sind die Ansprechpartner bzw. Betreiber verantwortlich.























