<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>wege-zum-bioenergiedorf.de : Aktuelle Nachrichten</title>
		<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/</link>
		<description>Aktuelle Nachrichten</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>wege-zum-bioenergiedorf.de : Aktuelle Nachrichten</title>
			<url>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/</url>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Aktuelle Nachrichten</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 12:39:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Abheben mit Kerosin aus Algen: Bundesministerium fördert Entwicklung von nachhaltigem Biokerosin für Flugzeuge</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/abheben-mit-kerosin-aus-algen-bundesministerium-foerdert-entwicklung-von-nachhaltigem-biokerosin-f//</link>
			<description>Der Luftverkehr setzt in Zukunft verstärkt auf Biokraftstoffe. Da es bislang jedoch wenige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Um das zu ändern, will ein Konsortium unter Federführung des Forschungszentrums Jülich jetzt die ökonomische und ökologische Machbarkeit von Biokerosin aus Mikroalgen untersuchen und erproben. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt das Verbundprojekt &quot;Aufwind - Algenproduktion und Umwandlung in Flugzeugtreibstoffe: Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Demonstration&quot; mit 5,75 Millionen Euro.<br /><br />Die Luftfahrtbranche ist aufgrund ihrer selbst gesetzten Klimaschutzziele daran interessiert, einen Anteil biogener Kraftstoffe für den Einsatz im Luftverkehr zu nutzen. Prinzipiell gelten Algen als vielversprechender Rohstoff der Zukunft mit einer Reihe von Vorteilen: Sie binden Kohlenstoffdioxid aus der Luft oder direkt aus industriellen Prozessen, z.B. den Rauchgasen von Kraftwerken, produzieren eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen und sind dabei nicht an landwirtschaftliche Flächen gebunden. Als phototrophe Organismen können Algen die Lichtenergie direkt für ihren Stoffwechsel nutzen. Sie vermehren sich rasch in sogenannten Photobioreaktoren und wandeln dabei Sonnenlicht in chemische Energie um. Eine Besonderheit sind auch die hohen Anteile an fetten Ölen (Lipiden), die einige Algenspezies enthalten.<br /><br />Das Projekt &quot;Aufwind&quot; plant, all diese Eigenschaften für die Produktion von Flugkraftstoff zu nutzen. In den kommenden zweieinhalb Jahren wollen die zwölf Projektpartner die Ölgewinnung aus Algen und die Umwandlung in Biokerosin optimieren. Dazu untersuchen sie die gesamte Prozesskette von der Kultivierung der Algen über die Ernte und Extraktion bis hin zur Produktion eines standardisierbaren Kraftstoffs. Eines der Teilprojekte vergleicht mehrere Photobioreaktor-Technologien für die Kultivierung der Algen, um frühzeitig Aussagen zur technischen Umsetzbarkeit unter mitteleuropäischen Verhältnissen und zu wirtschaftlichen Fragen ableiten zu können. Außerdem erforscht das Projekt die energetische Nutzung von Algenbiomasse, die in der gegenwärtigen Algenbiotechnologie noch eine untergeordnete Rolle spielt, aufgrund klimapolitischer Gründe und der Ressourcenknappheit fossiler Energieträger jedoch immer mehr an Bedeutung gewinnt.<br /><br />Im Verbundprojekt &quot;Aufwind&quot; engagieren sich neben dem Forschungszentrum Jülich die Projektpartner EADS Deutschland, das Deutsche BiomasseForschungsZentrum, die Novagreen Projektmanagement GmbH, die Phytolutions GmbH, die Hochschule Lausitz (FH), OMV Deutschland; die RWTH Aachen, die Technische Universität München, die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG sowie die Verfahrenstechnik Schwedt.
Nr. 2013-23]]></content:encoded>
			<category>Biokraftstoffe</category>
			<category>Bioenergie</category>
			<category>BTL-Plattform</category>
			<category>Energiepflanzen</category>
			<category>Biogas</category>
			<category>FNR</category>
			
			<author>pressestelle@bmelv.bund.de</author>
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Über Verwertungs- und Recyclingmöglichkeiten von Biopolymerprodukten gut informiert</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/ueber-verwertungs-und-recyclingmoeglichkeiten-von-biopolymerprodukten-gut-informiert//</link>
			<description>Aufbau einer Beratungsstelle gestartet</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Menge an biobasierten Polymeren und die Zahl verschiedenster daraus hergestellter Produkte nehmen immer weiter zu. Im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft müssen auch die Fragen zum Produktlebensende ausreichend beantwortet werden. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert aktuell über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), die Etablierung einer Beratungsstelle, die sich mit Fragen zum Recycling und Verwerten von Produkten aus biobasierten Polymeren befasst. Die Beratungsstelle wird bei der Knoten Weimar GmbH eingerichtet und startet im Mai 2013 mit ihrer Arbeit. Die Tätigkeiten der Beratungsstelle integrieren sich in die Aktivitäten des Biopolymernetzwerkes bei der FNR (<link http://www.biopolymernetzwerk.de>www.biopolymernetzwerk.de</link>).</strong>
Bisher spielten biobasierte Kunststoffe aufgrund ihrer geringen Produktions- und damit auch Abfallmengen nur eine untergeordnete Rolle im Bereich des Stoffstrommanagements von Kunststoffen. Doch mit zunehmender Menge und Zahl an Produkten aus biobasierten Kunststoffen sind diese vermehrt im Abfall wiederzufinden. Während sich chemisch gleichartige Kunststoffe wie z.B. biobasiertes PET (Polyethylenterephtalat) oder PE (Polyethylen) in die bekannten Verwertungskreisläufe integrieren, können neuartige Kunststoffe wie z.B. PLA (Polylactid) oder Stärkeblends zu Störungen in den etablierten Recyclingprozessen führen. Zusätzlich stellen rechtliche Änderungen wie z.B. das Auslaufen der Ausnahmeregelung für biologisch abbaubare Kunststoffe in der Verpackungsverordnung und eine erhöhte Aufmerksamkeit bei Verbrauchern sowie Umweltverbänden die Unternehmen vor weiteren Herausforderungen. 
Mit dem Aufbau einer Beratungsstelle für die verschiedenen Interessensgruppen – vom Hersteller über den Entsorger bis hin zum Rezyklatverarbeiter und darüber hinaus auch für kommunale Entscheider – steht ab sofort nicht nur ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, sondern es werden auch weitergehende Informationen und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Beratungsstelle unterstützt das Biopolymernetzwerk fachlich in der Thematik Verwertung und Recycling von biobasierten Polymeren. Zusammen sollen Fachgespräche zu dieser Thematik durchgeführt, Informationsdefizite und Handlungsoptionen eruiert und eine sinnvolle Verknüpfung mit weiteren Themen wie z.B. der Verarbeitung von biobasierten Polymeren und dem Produktdesign geschaffen werden. Angesprochen sind alle beteiligten Akteure bis hin zu den Herstellern der Produkte im Sinne einer Produktverantwortung.
Informationen und Ansprechpartner zum Vorhaben stehen in der Projektdatenbank der FNR auf <link http://www.fnr.de>www.fnr.de</link>, Menü Projekte &amp; Förderung unter dem Förderkennzeichen <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?id=911&tabelle=fnr_projekte%20&alles=1&status=Inhalt&fkz=22018112&suche=Stichwort%20eingeben!&suchefkz=22018112&sucheadresse=Namen%20eingeben!&von=01.04.1992&bis=15.05.2013&zeitraum=formular&minz=0&maxz=1&anzahl=10&zurueck=1 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">22018112</link> bereit.<br />Aktivitäten und Ergebnisse aus der Beratungsstelle&nbsp;werden auf den Internetseiten des Biopolymernetzwerkes bei der FNR (<link http://www.biopolymernetzwerk.de>www.biopolymernetzwerk.de</link>) veröffentlicht.
<strong>Pressekontakt:</strong><br />Katja Schneider<br />Tel.: 03843/69 30-171<br />k.schneider@fnr.de
Nr. 2013-22]]></content:encoded>
			<category>Werkstoffe</category>
			<category>FNR</category>
			<category>Projekte - Biopolymernetz</category>
			<category>allgemein - Biopolymernetzwerk</category>
			
			<author>k.schneider@fnr.de</author>
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Epoxidharze aus Pflanzenöl für Leiterplatten</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/epoxidharze-aus-pflanzenoel-fuer-leiterplatten//</link>
			<description>Forschungsverbund entwickelt Epoxidharze aus Leinöl für elektronische Anwendungen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Jährlich werden in der Elektroindustrie etwa 1,5 Mio. Tonnen petrochemische Epoxide für Schaltungsträger, Leiterplatinen und Ähnliches verarbeitet. Eine biobasierte Alternative dafür zu entwickeln, ist das Ziel eines Forschungsverbundes der Hobum Oleochemicals GmbH, des Fraunhofer Instituts für Angewandte Polymerforschung und der Siemens AG. Das Projekt wird bis Anfang 2015 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über dessen Projektträger, die Fachagentur Nahwachsende Rohstoffe (FNR), gefördert.</strong><br /><br />Pflanzenöle stellen die wesentliche Grundkomponente für biobasierte Harze dar. Eine spezielle Fettsäure-Zusammensetzung, insbesondere ein hoher Gehalt an Linolensäure, ist dabei entscheidend. Öllein verfügt über einen hohen Linolengehalt, deshalb wurde die Pflanze für das Projekt ausgewählt.<br /><br />Systemlösungen für Reaktivharze aus reinen Leinölepoxiden und den entsprechenden Härtern stecken in Deutschland derzeit noch in den Anfängen. Unter anderem suchen die Forscher in dem jetzt anlaufenden Vorhaben nach den optimalen Additiven. Das Fraunhofer IAP setzt dabei auf phosphorhaltige Verbindungen, die ein Abbrennverhalten ohne halogenhaltige Substanzen ermöglichen. Dadurch ergäben sich enorme Vorteile bei der Entsorgung, denn petrochemische Epoxide mit bromhaltigen Flammhemmern gelten als Sondermüll, die einen speziellen Verbrennungsprozess erfordern.<br /><br />Epoxidharze werden für elektronische Bauteile, aber auch zur Herstellung von Lacken, Beschichtungen und Hydrophobierungsmitteln sowie Klebstoffen und Dichtungsschäumen eingesetzt. Bei elektronischen Bauteilen wird die Epoxidharz-Basis mit Papier oder Glasfasern verstärkt. <br />Informationen und Ansprechpartner zum Projekt finden Sie in der Projektdatenbank der FNR auf <link http://www.fnr.de>www.fnr.de</link> – Projekte &amp; Förderung unter den Förderkennzeichen <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?id=911&tabelle=fnr_projekte%20&alles=1&status=Inhalt&fkz=22025612&suche=Stichwort%20eingeben!&suchefkz=22025612&sucheadresse=Namen%20eingeben!&von=01.04.1992&bis=14.05.2013&zeitraum=formular&minz=0&maxz=1&anzahl=10&zurueck=1 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">22025612</link>, <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?id=911&tabelle=fnr_projekte%20&alles=1&status=Inhalt&fkz=22012110&suche=Stichwort%20eingeben!&suchefkz=22012110&sucheadresse=Namen%20eingeben!&von=01.04.1992&bis=14.05.2013&zeitraum=formular&minz=0&maxz=1&anzahl=10&zurueck=1 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">22012110</link> und <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?id=911&tabelle=fnr_projekte%20&alles=1&status=Inhalt&fkz=22023109&suche=Stichwort%20eingeben!&suchefkz=22023109&sucheadresse=Namen%20eingeben!&von=01.04.1992&bis=14.05.2013&zeitraum=formular&minz=0&maxz=1&anzahl=10&zurueck=1 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">22023109</link>.<br /><strong></strong>
<strong><br />Pressekontakt:</strong><br />Nicole Paul<br />Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) &nbsp;<br />Tel. 03843 – 6930 142<br />n.paul@fnr.de
Nr. 2013-14
Bei Verwendung des Bildes bitte als Quelle <span style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family:Calibri;mso-fareast-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language: DE;mso-fareast-language:EN-US;mso-bidi-language:AR-SA">FNR/H. Habbe</span> angeben.]]></content:encoded>
			<category>FNR</category>
			<category>Werkstoffe</category>
			<category>allgemein - Biopolymernetzwerk</category>
			<category>Projekte - Biopolymernetz</category>
			
			<author>n.paul@fnr.de</author>
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 14:04:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/uploads/media/2013-14_Blühender_Lein.jpg" length ="661677" type="image/jpeg" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Veranstaltung &quot;Biopolymere in der Spritzgussverarbeitung&quot; des WIP-Kunststoffe e.V.</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/veranstaltung-biopolymere-in-der-spritzgussverarbeitung-des-wip-kunststoffe-ev//</link>
			<description>Der WIP-Kunststoffe e. V. (Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik) plant zusammen mit dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der WIP-Kunststoffe e. V. (Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik) plant zusammen mit dem Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover (IfBB) am 6. Juni 2013 eine Fachveranstaltung zum Thema &quot;Biopolymere in der Spritzgussverarbeitung&quot;.<br /> Grundsätzlich steigende Anforderungen an Verarbeitbarkeit und Materialqualität auf der einen Seite sowie ein zunehmendes Interesse auf der anderen Seite führen beim Spritzgießer automatisch zu der Frage, ob und auch wie diese neuartigen Werkstoffe effizient verarbeitet werden können. Die Informationen zur Verarbeitung dieser neuartigen Werkstoffe sind demgegenüber in der Praxis noch sehr lückenhaft.<br /> Programm, Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung sind im <link fileadmin/biopolymere/dateien/pdfs/Temporaer/130514Einladung_Bio__2_.pdf - download Downloadlink>Flyer</link> ersichtlich.]]></content:encoded>
			<category>Eigene News Biopolymernetz </category>
			<category>Werkstoffe</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 11:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue, biologisch abbaubare Mulchfolien zur Unkrautregulierung</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/neue-biologisch-abbaubare-mulchfolien-zur-unkrautregulierung//</link>
			<description>Forscher entwickeln Materialien aus Proteinen und Polysacchariden mit deutlichen Vorteilen in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Vier Partner traten 2008 an, sprühfähige, biologisch abbaubare Mulchfolien für den landwirtschaftlichen und gärtnerischen Bereich auf Basis nachwachsender Rohstoffe zu entwickeln. Diese neuen biobasierten Folien können den Einsatz von Herbiziden und petrochemisch-basierten Materialien verringern. Jetzt liegen die Ergebnisse vor: Die Forscher identifizierten eine besonders vielversprechende Materialrezeptur auf der Basis von Xanthan und Chitosan. Bei Derivaten auf Basis von Hydroxyethylcellulose erkannten sie außerdem fungizide Eigenschaften. Daher könnte dieser Wirkstoff auch als Holzschutzmittel interessant sein.</strong>
Die Biofol Film GmbH, die als Praxispartner an dem Verbund beteiligt war, entwickelt derzeit eine Folie für den landwirtschaftlichen Einsatzbereich, die auf Xanthan und Chitosan basiert. Das Aufsprühen der flüssigen, erst nachträglich aushärtenden Folien soll dabei mit herkömmlicher landwirtschaftlicher Technik möglich sein.
Der große Vorteil der sprühfähigen Folien gründet auf ihrem besonders gleichmäßigen Abbauverhalten. Während herkömmliche bioabbaubare Folien untergepflügt werden müssen, weil sie sich am Anfang des Abbauprozesses in viele kleine Teile zersetzen, lösen sich die neuen sprühfähigen Materialien so gleichmäßig auf, dass ein separates Einarbeiten in den Boden entfallen kann. 
Am Forschungsverbund beteiligt waren:
<ul><li>das Universitätszentrum für Umweltwissenschaften Halle,</li><li>die Hochschule Osnabrück</li><li>das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoffforschung (TITK) und</li><li>das Deutsche Institut für Lebensmittelforschung in Quakenbrück. </li></ul>
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat das Projekt im Rahmen seines Förderprogramms &quot;Nachwachsende Rohstoffe&quot; über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) unterstützt.<br /><br />Die Anforderungen an die zu entwickelnden Folien waren hoch: Sie sollten Unkrautwachstum verhindern und dadurch den Herbizid- und Biozideinsatz verringern, die Bodenerosion vermindern, dabei mechanisch belastbar und vollständig biologisch abbaubar sein, vor dem Abbau jedoch eine nach Möglichkeit beeinflussbare Verweilzeit von 12 bis 20 Wochen aufweisen, den Boden und seine Mikroorganismen nicht schädigen, das Pflanzenwachstum positiv beeinflussen und für Freiland und Gewächshaus gleichermaßen geeignet sein.
Dazu testeten die Forscher Rezepturen aus Glycerin, Wasserglas, Stärke, Cellulose, Proteinen und deren Abkömmlingen, teilweise in modifizierter Form. In den anschließend mit den Testmaterialien durchgeführten Versuchen an der Hochschule Osnabrück stellte sich heraus, dass eine eingefärbte Folie aus Xanthan und Chitosan am besten geeignet war, das Unkrautwachstum beim Anbau von Mais zu verhindern. 
Als vielversprechend erwiesen sich auch die vom TITK geprüften Folien auf der Basis von Hydroxyethylcellulose (HEC): Sie waren kostengünstig und einfach herzustellen, lange haltbar (18 Monate und länger) und hatten eine potenziell fungizide Wirkung. Dieser Wirkstoff ist damit auch für den Schutz von Hölzern interessant. 
Generell zeigte sich, dass die vernetzten Proteine und Polysaccharide im Vergleich zu synthetischen Polymeren eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit bei einer gleichzeitig hohen Sperrwirkung für O<sub>2</sub> und CO<sub>2</sub> aufwiesen. Diese Eigenschaften ließen sich ebenso wie mechanische und physikalische Parameter durch die Veränderung von Rezepturen und chemischen Modifikationen gut beeinflussen.
Anhand von mikrobiologischen Untersuchungen wiesen die Forscher außerdem nach, dass alle Bodenabdeckungen bei der Zersetzung den Nährstoffgehalt des Bodens erhöhten, sonst aber keine Rückstände hinterließen und aus Umweltsicht unbedenklich waren. <br /><br />Die Forschungsergebnisse stehen auf <link http://www.fnr.de>www.fnr.de</link> im <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/projekte-foerderung/projekte/suche/ - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Menü Projekte &amp; Förderung</link> unter den Förderkennzeichen <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?id=911&tabelle=fnr_projekte%20&alles=1&status=Inhalt&fkz=22010307&suche=Stichwort%20eingeben!&suchefkz=22010307&sucheadresse=Namen%20eingeben!&von=01.04.1992&bis=08.05.2013&zeitraum=formular&minz=0&maxz=1&anzahl=10&zurueck=1 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">22010307</link>, <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?id=911&tabelle=fnr_projekte%20&alles=1&status=Inhalt&fkz=22010407&suche=Stichwort%20eingeben!&suchefkz=22010407&sucheadresse=Namen%20eingeben!&von=01.04.1992&bis=08.05.2013&zeitraum=formular&minz=0&maxz=1&anzahl=10&zurueck=1 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">22010407</link>, <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?id=911&tabelle=fnr_projekte%20&alles=1&status=Inhalt&fkz=22010507&suche=Stichwort%20eingeben!&suchefkz=22010507&sucheadresse=Namen%20eingeben!&von=01.04.1992&bis=08.05.2013&zeitraum=formular&minz=0&maxz=1&anzahl=10&zurueck=1 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">22010507</link> und <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?id=911&tabelle=fnr_projekte%20&alles=1&status=Inhalt&fkz=22010607&suche=Stichwort%20eingeben!&suchefkz=22010607&sucheadresse=Namen%20eingeben!&von=01.04.1992&bis=08.05.2013&zeitraum=formular&minz=0&maxz=1&anzahl=10&zurueck=1 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">22010607</link> zum Download bereit.<br /><br /><strong>Pressekontakt:</strong>
Nicole Paul<br />Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<br />OT Gülzow<br />Hofplatz 1<br />18276 Gülzow-Prüzen<br />Tel.:&nbsp;&nbsp; &nbsp;03843/69 30-142 &nbsp;<br />Fax:&nbsp;&nbsp; &nbsp;03843/69 30-102<br />e-Mail:&nbsp;&nbsp; &nbsp;<link n.paul@fnr.de - mail>n.paul@fnr.de</link><br />Internet: <link http://www.fnr.de>http://www.fnr.de</link> 

Nr. 2013-6

Bei Verwendung des Bildes bitte als Quelle: Vera Starke, FBAW e.V. angeben.]]></content:encoded>
			<category>FNR</category>
			<category>Werkstoffe</category>
			<category>Projekte - Biopolymernetz</category>
			<category>allgemein - Biopolymernetzwerk</category>
			
			<author>n.paul@fnr.de</author>
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 10:56:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/uploads/media/2013-6_4Satz_Biofolie_1.JPG" length ="889442" type="image/jpeg" />
		</item>
		
		<item>
			<title>BAUnatour 2013 </title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/baunatour-2013//</link>
			<description>Wanderausstellung BAUnatour 2013 zum Bauen &amp; Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen – jetzt als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Aufgrund des großen Erfolges der letzten Tourjahre in über 60 Städten bundesweit informiert die <link http://www.bau-natour.de/ - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Infobox </link>des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auch in 2013 wieder an rund 10 Standorten zum Bauen &amp; Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen. Die Planung für die Tourstandorte läuft derzeit, Städte ab 50.000 Einwohnern können sich als Standort bewerben. Darüber hinaus werden Verbände, Firmen und Dienstleister aus dem Bereich Nachhaltiges Bauen als Kooperationspartner gesucht.</strong>
Die Ausstellung gastiert in der Regel jeweils eine gute Woche pro Stadt in Fußgängerzonen oder auf Marktplätzen. Die Vorteile nachhaltigen Bauens werden anhand vieler Exponate, Info-Broschüren und durch kompetentes Personal im Rahmen einer kostenlosen und neutralen Fach-Beratung in der Infobox vermittelt. Ergänzend gibt es ein Rahmenprogramm mit Workshops, Fachvorträgen und Exkursionen. Im Umfeld der Box präsentieren sich außerdem regionale Firmen und Verbände zum Thema. 
Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis hin zu Hoch- und Meisterschulen können wieder die Informations- und Lehrangebote in der Infobox wahrnehmen und sich zu Führungen anmelden. Für die jüngsten Bauinteressierten tourt BAUER HUBERT als &quot;Rohstoff-Experte&quot; und überlebensgroße Identifikationsfigur mit und verteilt Geschichten in Form lehrreicher Comics.
Städte ab 50.000 Einwohnern können sich jetzt für 2013 wieder als Standort für die Infoausstellung bewerben. Termine sind noch offen! Auch Firmen und Verbände, die sich gerne im Umfeld der Baubox präsentieren möchten, sind aufgerufen, ihre Kommune ins Boot zu holen und sich gemeinsam als Tourstandort zu bewerben. 
<strong>Nähere Informationen dazu von der Tourleitung:</strong><br />Michael Lohr (Dipl.-Ing. FH), E-Mail: lohr@bau-natour.de, Tel. 0160 – 927 927 70<br />Robert Schuh, E-Mail: schuh@bau-natour.de, Tel. 0179 – 948 24 94<br /><em><br />BAUnatour tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und wird von dessen Projektträger, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), betreut.</em>

Nr. 2013-24]]></content:encoded>
			<category>FNR</category>
			<category>Bauen</category>
			<category>Dämmstoffe</category>
			<category>BAUnatour</category>
			
			<author>schuh@bau-natour.de</author>
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 06:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SCHÖN UND WERTVOLL ZUGLEICH: ARZNEIPFLANZEN AUF DER INTERNATIONALEN GARTENSCHAU IN HAMBURG</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/schoen-und-wertvoll-zugleich-arzneipflanzen-auf-der-internationalen-gartenschau-in-hamburg//</link>
			<description>Sonderausstellung „Kräuter und Extrakte – Pflanzenwirkstoffe im Alltag“ zeigt erstaunliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Nachwachsende Rohstoffe sind mit dabei, wenn am 26. April die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) ihre Pforten öffnet. Neben prachtvollen Blumenschauen finden die Besucher dort auch eine Sonderschau über die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe bei der Gewinnung von besonderen Inhaltsstoffen: Mit Förderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und in Kooperation mit dem Deutschen Gartenbaumuseum in Erfurt werden in der Halle 2 „Kräuter und Extrakte – Pflanzenwirkstoffe im Alltag“ vorgestellt.</strong>
Es ist schon verblüffend, wo uns überall pflanzliche Inhaltsstoffe in Alltagsprodukten begegnen: Inhaltsstoffe des Efeus helfen bei Husten, mit Pfefferminzöl lässt sich das Keimen von Kartoffeln hemmen, ein Extrakt aus Chrysanthemen wirkt gegen Insektenbefall und mit Seifenkraut wird schmutzige Wäsche wieder sauber.
Pflanzen sind wahre Schatzkammern. Sie bilden ätherische Öle, Alkaloide, Glykoside, seltene Fettsäuren und vieles mehr. Diese Wirkstoffe bestimmen, wie die Pflanzen riechen, wie sie schmecken oder wie sie gefärbt sind. Pflanzen locken mit ihnen Insekten zur Bestäubung an oder wehren Fressfeinde ab.
Besondere Inhaltsstoffe zählen zu den nachwachsenden Rohstoffen und sind ein wichtiges Wirtschaftsgut. In Deutschland beträgt die Anbaufläche der entsprechenden Pflanzen rund 10.000 ha mit steigender Tendenz. Pfefferminze und Kamille gehören zu den wichtigsten heimischen Kräutern.
Auf rund 200 m² zeigt die Sonderschau „Kräuter und Extrakte – Pflanzenwirkstoffe im Alltag“ in der Halle 2 der igs 2013, wie man die Pflanzen sammelt oder kultiviert und mit welch ausgeklügelten Methoden die Wirkstoffe aus den Pflanzen gewonnen und zu Produkten verarbeitet werden.
Insgesamt 125 Bildungsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themenblöcken ergänzen die Sonderschau. Sie sprechen hauptsächlich Schulklassen an, richten sich aber insbesondere an den Wochenenden auch an Familien mit Kindern.
Informationen auf <link http://www.igs-hamburg.de/gartenschau/hallenschauen/kraeuter-extrakte/ - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">http://www.igs-hamburg.de/gartenschau/hallenschauen/kraeuter-extrakte/</link>

<strong>Pressekontakt:</strong>
Dr. Gabriele Peterek<br />Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<br />Tel. 03843 – 6930 119<br /><link g.peterek@fnr.de - mail>g.peterek@fnr.de</link> 

Nr. 2013-21]]></content:encoded>
			<category>Arzneipflanzen</category>
			<category>FNR</category>
			
			<author>g.peterek@fnr.de</author>
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 07:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr als 2.500 Projekte für eine nachhaltige Zukunft</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/mehr-als-2500-projekte-fuer-eine-nachhaltige-zukunft//</link>
			<description>Bundesministerin Aigner würdigt zum 20. Jubiläum das Engagement der Fachagentur Nachwachsende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="abstract">Zum 20-jährigen Bestehen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) eröffnete Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, am Mittwoch einen Kongress zum Thema &quot;Nachwachsende Rohstoffe und Energie für die Zukunft&quot;.
Vor rund 400 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden betonte Aigner die Bedeutung der Nachwachsenden Rohstoffe für Wirtschaft und Gesellschaft. &quot;Für eine nachhaltige Rohstoffversorgung der Industrie und das Gelingen der Energiewende sind nachwachsende Rohstoffe unverzichtbar&quot;, sagte Aigner. Dass in Deutschland immer mehr nachwachsende Rohstoffe verwendet werden, beruhe nicht zuletzt auf der gezielten Projektförderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). &quot;Als Projektträger des Bundeslandwirtschaftsministeriums kommt der FNR bei der Beurteilung und Betreuung unserer Projekte eine besondere Bedeutung zu. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe ist heute das zentrale Kompetenzzentrum für Fragen rund um die stoffliche und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe in Deutschland&quot;, sagte Aigner.<br /> <br /> Die Bundesregierung hatte die FNR 1993 mit dem Ziel der Bündelung der Kompetenzen bei der Förderung nachwachsender Rohstoffe gegründet. Seit Bestehen der FNR förderte das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Basis seines Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe über die Fachagentur circa 2.500 Projekte. Derzeit stehen für die Projektförderung jährlich rund 60 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Verfügung. Neben der eigentlichen Projektförderung übernahm die FNR seit Bestehen weitere Aufgaben, zum Beispiel engagiert sie sich seit 1996 in EU-Projekten und mit verschiedenen Informations- und Beratungsmaßnahmen im Bioenergie- und Baubereich sowie in der öffentlichen Beschaffung. Inzwischen ist die FNR mit knapp 80 Mitarbeitern national und international ein kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Nutzung nachwachsender Rohstoffe.<br /> <br /> </div>]]></content:encoded>
			<category>FNR</category>
			<category>Bioenergie</category>
			<category>Biokraftstoffe</category>
			<category>BTL-Plattform</category>
			<category>Energiepflanzen</category>
			<category>Biogas</category>
			<category>Schmierstoffe</category>
			<category>Werkstoffe</category>
			<category>Bauen</category>
			<category>Dämmstoffe</category>
			
			<author>pressestelle@bmelv.bund.de</author>
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 14:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>300 Jahre Nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/300-jahre-nachhaltige-forstwirtschaft-in-deutschland//</link>
			<description>Bundeskanzlerin Angela Merkel gratuliert der Branche bei Festakt in Berlin</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 16.4.2013 „Nachhaltigkeit ist heute zu einem Überlebensprinzip geworden“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel heute in Berlin vor rund 350 Gästen anlässlich der Festveranstaltung „300 Jahre Nachhaltigkeit der Forstwirtschaft in Deutschland“. Das Prinzip der Nachhaltigkeit - heute ein globales Leitbild - wurde vor 300 Jahren für die Waldbewirtschaftung und Holzproduktion entwickelt. Aus Anlass dieses besonderen Jubiläums luden der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), zur heutigen Festveranstaltung nach Berlin ein.</strong>
Intakte Wälder und ihre nachhaltige Nutzung haben für Deutschland eine große Bedeutung. Auf über 11 Millionen Hektar oder rund einem Drittel der Landesfläche werden vielfältige Leistungen für die Gesellschaft erbracht. 
Zu Anfang des 18. Jahrhunderts bot sich ein anderes Bild: In Folge starker Überbeanspruchung der Wälder herrschte damals eine regelrechte Holznot. 1713 forderte der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz vor diesem Hintergrund den Wiederaufbau und einen geregelten, zukunftsfähigen Umgang mit der natürlichen Ressource Wald – mit Erfolg: Das Prinzip Nachhaltigkeit setzte sich deutschlandweit in der Forstwirtschaft durch. Heute verwendet man den Begriff in einem universellen Sinn und bezieht neben ökonomischen auch ökologische und soziale Aspekte mit ein.
In seinem Festvortrag „Nachhaltigkeit heute – Auftrag und Verantwortung“ referierte Prälat Dr. Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe, insbesondere zum Aspekt der generationenübergreifenden Verantwortung.
Georg Schirmbeck, Mitglied des Bundestages und Präsident des DFWR, dankte als Vertreter der Forstwirtschaft den Forstwissenschaften für die Erarbeitung und ständige Verbesserung der Grundlagen für die nachhaltige Nutzung der Wälder. Stellvertretend für die Forstwissenschaften nahm Professor Dr. Jörn Erler, Präsident des Deutschen Verbandes forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) diesen Dank entgegen.
Die Veranstaltung „300 Jahre Nachhaltigkeit“ stellte auch die Frage, wie eine nachhaltige und multifunktionale Waldbewirtschaftung zukünftig aussehen kann. Denn die Anforderungen an den Wald&nbsp; werden nicht geringer: Er spielt eine zentrale Rolle beim Natur- und Klimaschutz, gleichzeitig steigt die Holznachfrage. Staatssekretär Dr. Robert Kloos aus dem BMELV erläuterte in diesem Kontext die Politik der Bundesregierung: „Nachhaltigkeit ist für uns der zentrale Begriff in der Waldpflege und –bewirtschaftung. Dabei geht es nicht nur um die nachhaltige Holznutzung, sondern darum, alle Leistungen des Waldes nachhaltig bereitzustellen, für die Waldbesitzer in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Leider ist dies nicht überall so. Deshalb unterstützen wir u. a. die Bemühungen um die Pan-Europäische Waldkonvention. Angesichts der Herausforderungen für die&nbsp; Rohstoff- und Energiepolitik können wir auf eine nachhaltige Holznutzung nicht verzichten. Wir unterstützen daher zahlreiche Ansätze in Forschung und Entwicklung, damit Holz, einer unserer wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe überhaupt, auch künftig&nbsp; effizient genutzt wird. Unser Wald hat drei wichtige Funktionen: den Schutz von Klima, Natur und Biodiversität, die Bereitstellung von Flächen für Freizeit und Erholung sowie die Sicherung von Einkommen und Beschäftigung. Alle diese Funktionen wollen wir nachhaltig sichern. &nbsp;
Insgesamt fördert das BMELV über die FNR 114 laufende Vorhaben zum Themenkomplex Forst und Holz sowie zur Technologieentwicklung in den Wertschöpfungsketten. Staatssekretär Kloos forderte alle Beteiligten dazu auf, diese Ansätze gemeinsam voran zu bringen. 
Die Fachvorträge der Veranstaltung „300 Jahre Nachhaltigkeit der Forstwirtschaft in Deutschland“ finden Sie in Kürze auf <strong><link http://www.fnr.de/festveranstaltung_nachhaltigkeit/>www.fnr.de/festveranstaltung_nachhaltigkeit/</link></strong>.<br /><strong></strong>
Bilder zur freien redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit Berichterstattungen sind unter dem folgenden LINK verfügbar: <strong><link http://www.eventbildservice.de/galerie/228/>http://www.eventbildservice.de/galerie/228/</link></strong>
<strong>Zusatzinformation:</strong>
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gibt der Forstwirtschaft eine Stimme. Er ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Akteure in der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für die Interessen und Belange einer nachhaltigen Forstwirtschaft ein. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft. Dies ist die Basis für rund 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland, die eine Waldfläche von 11,1 Millionen Hektar – das sind rund 31 % des Bundesgebietes – bewirtschaften. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter <strong><link http://www.dfwr.de>www.dfwr.de</link></strong>.
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) ist Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und betreut in dessen Auftrag das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ für Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben. Darüber hinaus führt sie Maßnahmen zur Verbraucherinformation und Öffentlichkeitsarbeit durch und ist an verschiedenen EU-Projekten zu nachwachsenden Rohstoffen beteiligt. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter <strong><link http://www.nachwachsende-rohstoffe.de>www.nachwachsende-rohstoffe.de</link></strong>.
<strong>Pressekontakt:</strong><br /><br />Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<br />Nicole Paul<br />OT Gülzow, Hofplatz 1<br />18276 Gülzow<br />Tel.: 03843 6930-142<br />Fax : 0384 36930 - 102<br />Mail: <link n.paul@fnr.de>n.paul@fnr.de</link>
Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V. (DFWR)<br />Geschäftsführer Dr. Markus Ziegeler<br />Claire-Waldoff-Straße 7<br />10117 Berlin<br />Tel.: 030 31904-560<br />Fax: 030-31904 564<br />E-Mail: info@dfwr.de 
Nr. 2013-18]]></content:encoded>
			<category>FNR</category>
			<category>Bioenergie</category>
			<category>Biokraftstoffe</category>
			<category>BTL-Plattform</category>
			<category>Energiepflanzen</category>
			<category>Biogas</category>
			<category>Werkstoffe</category>
			
			<author>n.paul@fnr.de</author>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 11:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiepflanzen: Umfangreichstes nationales Forschungsprojekt zu Fruchtfolgeversuchen wird fortgesetzt</title>
			<link>http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/aktuelles/presse-und-news/article/energiepflanzen-umfangreichstes-nationales-forschungsprojekt-zu-fruchtfolgeversuchen-wird-fortgeset//</link>
			<description>Dritte Phase des Energiepflanzenanbau-Projektes EVA gestartet </description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Das Vorhaben „Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter den verschiedenen Standortbedingungen Deutschlands“ (EVA) geht in die inzwischen dritte Phase. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) setzt über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), die Förderung des 2005 gestarteten Verbundprojektes EVA bis November 2015 fort. Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beteiligen sich jetzt ebenfalls an den Fruchtfolgeversuchen, wodurch sich die Zahl der Versuchs- und Praxisstandorte auf knapp 30 erhöht. Zusätzliche Satellitenversuche zur Risikoabschätzung, zum Zwischenfruchtanbau und zu Untersaaten wurden in das Projekt mit aufgenommen. <br /></strong><br />Vor acht Jahren startete das von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) koordinierte Projekt EVA mit dem Ziel, gemeinsam mit anderen Bundesländern neue Anbausysteme und aufgelockerte Fruchtfolgen für die landwirtschaftliche Produktion von pflanzlichen Energieträgern zu entwickeln. 
Bereits damals wurde deutlich, dass eine zu einseitige Konzentration auf wenige Kulturarten wie Raps, Mais und einige weitere Getreidearten die Potenziale im Biomassebereich nicht voll ausschöpft und zu Zielkonflikten zwischen Energieproduktion und Umweltschutz führen kann. Das Verbundvorhaben EVA, dessen Ergebnisse in der FNR-Broschüre <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/standortangepasste-anbausysteme-fur-energiepflanzen.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">„Standortangepasste Anbausysteme für Energiepflanzen“</link> nachzulesen sind, nimmt eine Schlüsselstellung bei der Erforschung dieser Fragen ein.
Mit der im April 2013 startenden dritten Phase setzt das BMELV die Unterstützung des mit jährlich mehr als 2 Millionen Euro Fördermittelvolumen und einer Gesamtlaufzeit von 10 Jahren größten Förderprojekts zum Energiepflanzenanbau in Deutschland fort. Den Kern des Projektes bildet die Absicherung und Optimierung der in der ersten und zweiten Phase erzielten Ergebnisse zur Entwicklung nachhaltiger Fruchtfolgesysteme mit Energiepflanzen und Marktfrüchten in agrarisch und klimatisch unterschiedlich geprägten Regionen Deutschlands. 
Wichtige Ergänzungen gegenüber EVA I und II sind die Einbeziehung von Agrarforschungseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, wodurch sich die Zahl der Versuchs- und Praxisstandorte auf knapp 30 erhöht. Zudem werden zusätzliche Satellitenversuche zur Minderung von Ertragsrisiken zum&nbsp; Zwischenfruchtanbau sowie zu&nbsp; Untersaaten als&nbsp; Beitrag zum Gewässer- und Bodenschutz im Energiepflanzenanbau in das Vorhaben aufgenommen. Den aktuellen Anforderungen entsprechend werden in der 3. Förderphase agrarumweltpolitische Themen noch stärker in den Fokus genommen.
Bisherige Resultate aus dem Projekt sind in die Erstellung der Regionalbroschüren <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbroschuren.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">„Energiepflanzen für Biogasanlagen“</link> eingeflossen, die bisher für die Bundesländer <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbroschuren/energiepflanzen-fur-biogasanlagen-regionalbroschure-bayern.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Bayern</link>, <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbroschuren/energiepflanzen-fur-biogasanlagen-regionalbroschure-brandenburg.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Brandenburg</link>, <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbroschuren/energiepflanzen-fur-biogasanlagen-regionalbroschure-mecklenburg-vorpommern.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Mecklenburg-Vorpommern</link>, <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbroschuren/energiepflanzen-fur-biogasanlagen-regionalbroschure-niedersachsen.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Niedersachsen</link>, <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbroschuren/energiepflanzen-fur-biogasanlagen-regionalbroschure-sachsen.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Sachsen</link>, <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbroschuren/energiepflanzen-fur-biogasanlagen-regionalbroschure-sachsen-anhalt.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Sachsen-Anhalt</link> und <link http://mediathek.fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbroschuren/energiepflanzen-fur-biogasanlagen-regionalbroschure-thuringen.html - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Thüringen</link> als wichtiges Instrument für die regionale Anbauberatung erschienen sind. In Kürze wird diese Reihe durch die Veröffentlichung der Regionalbroschüre Baden-Württemberg weiter ergänzt.
Neben diesen Broschüren können die Ergebnisse des Energiepflanzen-Verbundprojektes EVA auch auf der projekteigenen Internetseite <link http://www.eva-verbund.de>www.eva-verbund.de</link> detailliert nachgelesen werden.
Ausführliche Informationen zu den bisherigen Projektphasen und den entsprechenden Teilprojekten finden Sie in der <link http://www.nachwachsenderohstoffe.de/index.php?status=Suche&tabelle=fnr_projekte+&untertitel=&id=911&alles=1&zeitraum=formular&minz=1&maxz=10&von=01.04.1992&bis=21.05.2013&suche=Entwicklung+und+Vergleich+von+optimierten+Anbausystemen+f%C3%BCr+die+landwirtschaftliche+Produktion+von+Energiepflanzen+unter+den+verschiedenen+Standortbedingungen+Deutschlands&sucheadresse=Namen+eingeben!&suchefkz=Nummer+eingeben!&anzahl=20 - external-link-new-window "externer Link in neuem Fenster:">Projektdatenbank</link> der FNR, weitere Informationen zu Energiepflanzen und EVA stehen unter <link http://www.energiepflanzen.info>www.energiepflanzen.info</link> zur Verfügung.<br /><br /><strong>Veranstaltungshinweis:</strong> 4. Symposium Energiepflanzen am 22. &amp; 23. Oktober 2013 in Berlin. 
Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung in Kürze unter <link http://www.fnr.de>www.fnr.de</link>.<br /><br />
<br /><strong>Pressekontakt:</strong><br /><br />Mathias Sauritz<br />Referent Öffentlichkeitsarbeit<br />Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<br />OT Gülzow, Hofplatz 1<br />18276 Gülzow-Prüzen<br />Tel.: 03843/69 30-148<br />Telefax: 03843/69 30-220<br />Mail: <link m.sauritz@fnr.de>m.sauritz@fnr.de</link>

Nr. 2013-17]]></content:encoded>
			<category>FNR</category>
			<category>Bioenergie</category>
			<category>Biokraftstoffe</category>
			<category>BTL-Plattform</category>
			<category>Energiepflanzen</category>
			<category>Biogas</category>
			
			<author>m.sauritz@fnr.de</author>
			<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>